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Ich war jung und hatte das Geld Meine liebsten Jugendkulturen aus den wilden Neunzigern

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.05.2017

Abbildungen

farbige Abbildungen, farbige Illustrationen, schwarz-weiss Illustrationen

Illustriert von

Lisa Bender

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,8/12,5/1,7 cm

Gewicht

274 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710001832781

Beschreibung

Rezension

»[U]ngefähr das Lustigste was ich seit langem gelesen habe. […] kurzweilig, unterhaltsam und einfach nur scheiße lustig. Ich hab wirklich hart gelacht.« ("RBB")
»Wenn jetzt das Leben mal wieder zu erwachsen ist – dann ist dieses witzige Best-of unserer schönsten Jugendkulturen die beste Medizin dagegen!« ("TIDE Hamburg 96,0")
»Nach der launigen Lektüre will man nur eins: seine alten Mixtapes rauskamen und die 90er feiern!« ("Myself")
»Eine höchst amüsante Unterhaltung für Junggebliebene« ("Preußische Allgemeine Zeitung")

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.05.2017

Abbildungen

farbige Abbildungen, farbige Illustrationen, schwarz-weiss Illustrationen

Illustriert von

Lisa Bender

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,8/12,5/1,7 cm

Gewicht

274 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710001832781

Herstelleradresse

Goldmann TB
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Anders als erwartet

füchslein aus Donautal am 24.05.2017

Bewertungsnummer: 1021963

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Von manchen Jugendkulturen haben die meisten Menschen schon gehört. Hippie, Punker, Öko oder Christ ... mit diesen Begriffen kann sogar meine Mutter etwas anfangen. Bei Grunge, Emo oder Straight Edge würde sie nur verständnislos mit den Schulter zucken und fragen, ob das was ein neues Putzmittel, oder was zum Essen ist. Für alle, denen es ähnlich geht, hat Sebastian Lehmann dieses Buch geschrieben. Eigentlich müsste das 192 umfassende Buch, in dem über 50 verschiedenen Jugendkulturen je ein kurzes Kapitel eingeräumt wird, heißen: »Ich war jung und hatte das Geld nicht.« Denn während sie von einer trendigen Bewegung zur nächsten wechseln, fehlt Sebastian und seinen Freunden Flo, Dirk und Tina vor allem eins: das nötige Kleingeld, um sich standesgemäß auszustaffieren. So improvisieren die Schüler mit Hilfe von Handtüchern, Bademantelgürteln oder eingetrockneter Handmalfarbe. Erfinderisch sind sie und trotzdem geht immer irgendetwas schief. Dirk ist mit Abstand der Uncoolste von allen, so dass er fast schon wieder cool ist, denn diese Rolle zieht er tapfer durch. Egal ob er als Backpacker nur einen Kinder-Rollkoffer mit Marienkäfern dabeihat oder als Skinhead Pumuckl-Hosenträger, Dirk führt jede Jugendkultur ad absurdum. Für mich ist er der eigentliche Held der kurzen Geschichten. Gleichzeitig sorgt er dafür, dass die Erlebnisse immer noch Überraschungen bieten. Denn irgendwann hat man das Gefühl, egal was die Jungs da jetzt gerade ausleben, das hatten wir doch so ähnlich schon mal. Ein paar Kapitel vorher. Wer eine Art Nachschlagewerk der Jugendkulturen erwartet, wird enttäuscht sein. Der Autor nimmt sich selbst und all die verschiedenen Jugendbewegungen nicht wirklich ernst. Das zeigt sich auch darin, dass die Helden so jung sind, dass sie sich vor den bösen Fünftklässlern fürchten müssen. Denn sind sie kleine, unschuldige Grundschüler, die mit den oben erwähnten, begrenzten Mitteln und zusätzlich eingeschränkt durch Muttis Verbote, ausprobieren wollen, was bei den großen, echten Jugendlichen angesagt ist. Diese Konstellation hatte ich, ehrlich gesagt, nicht erwartet, sondern doch eher ein Mittelding zwischen humoriger Auseinandersetzung und Erlebnissen von jemandem, der wirklich dabeigewesen ist, bei den Gruftis, den Trekkies und den Skatern. Auch das Cover lässt keinesfalls an ständig aufs Neue scheiternde Grundschüler denken. Die phantasievollen Ankleidepüppchen zum Ausschneiden (??? Au weia, dann ist das Buch kaputt!), die viele der Kapitel illustrieren, sprechen auch eher jüngere Kinder an. Fazit: Nicht ganz mein Humor und ganz anders, als ich es dem Klappentext nach erwartet hätte. 3***

Anders als erwartet

füchslein aus Donautal am 24.05.2017
Bewertungsnummer: 1021963
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Von manchen Jugendkulturen haben die meisten Menschen schon gehört. Hippie, Punker, Öko oder Christ ... mit diesen Begriffen kann sogar meine Mutter etwas anfangen. Bei Grunge, Emo oder Straight Edge würde sie nur verständnislos mit den Schulter zucken und fragen, ob das was ein neues Putzmittel, oder was zum Essen ist. Für alle, denen es ähnlich geht, hat Sebastian Lehmann dieses Buch geschrieben. Eigentlich müsste das 192 umfassende Buch, in dem über 50 verschiedenen Jugendkulturen je ein kurzes Kapitel eingeräumt wird, heißen: »Ich war jung und hatte das Geld nicht.« Denn während sie von einer trendigen Bewegung zur nächsten wechseln, fehlt Sebastian und seinen Freunden Flo, Dirk und Tina vor allem eins: das nötige Kleingeld, um sich standesgemäß auszustaffieren. So improvisieren die Schüler mit Hilfe von Handtüchern, Bademantelgürteln oder eingetrockneter Handmalfarbe. Erfinderisch sind sie und trotzdem geht immer irgendetwas schief. Dirk ist mit Abstand der Uncoolste von allen, so dass er fast schon wieder cool ist, denn diese Rolle zieht er tapfer durch. Egal ob er als Backpacker nur einen Kinder-Rollkoffer mit Marienkäfern dabeihat oder als Skinhead Pumuckl-Hosenträger, Dirk führt jede Jugendkultur ad absurdum. Für mich ist er der eigentliche Held der kurzen Geschichten. Gleichzeitig sorgt er dafür, dass die Erlebnisse immer noch Überraschungen bieten. Denn irgendwann hat man das Gefühl, egal was die Jungs da jetzt gerade ausleben, das hatten wir doch so ähnlich schon mal. Ein paar Kapitel vorher. Wer eine Art Nachschlagewerk der Jugendkulturen erwartet, wird enttäuscht sein. Der Autor nimmt sich selbst und all die verschiedenen Jugendbewegungen nicht wirklich ernst. Das zeigt sich auch darin, dass die Helden so jung sind, dass sie sich vor den bösen Fünftklässlern fürchten müssen. Denn sind sie kleine, unschuldige Grundschüler, die mit den oben erwähnten, begrenzten Mitteln und zusätzlich eingeschränkt durch Muttis Verbote, ausprobieren wollen, was bei den großen, echten Jugendlichen angesagt ist. Diese Konstellation hatte ich, ehrlich gesagt, nicht erwartet, sondern doch eher ein Mittelding zwischen humoriger Auseinandersetzung und Erlebnissen von jemandem, der wirklich dabeigewesen ist, bei den Gruftis, den Trekkies und den Skatern. Auch das Cover lässt keinesfalls an ständig aufs Neue scheiternde Grundschüler denken. Die phantasievollen Ankleidepüppchen zum Ausschneiden (??? Au weia, dann ist das Buch kaputt!), die viele der Kapitel illustrieren, sprechen auch eher jüngere Kinder an. Fazit: Nicht ganz mein Humor und ganz anders, als ich es dem Klappentext nach erwartet hätte. 3***

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Ich war jung und hatte das Geld

von Sebastian Lehmann

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Stephanie Potthoff

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5/5

Sebastian Lehmann, bekannt aus...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sebastian Lehmann, bekannt aus der Lesebühne, schreibt in diesem Buch humorvoll darüber, was früher einfacher war. Lustig und eine amüsante Rückblende in die Jugend von früher.
  • Stephanie Potthoff
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5/5

Sebastian Lehmann, bekannt aus...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sebastian Lehmann, bekannt aus der Lesebühne, schreibt in diesem Buch humorvoll darüber, was früher einfacher war. Lustig und eine amüsante Rückblende in die Jugend von früher.

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Ich war jung und hatte das Geld

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