Sie verschlingt Liebesromane, als wären es Pralinen. In ihrem Leben gibt es allerdings keinen Hauch von Romantik. Als erfolgreiche Single-Coach predigt sie die Liebe zwar immer, hat sie selbst jedoch längst aufgegeben.
Früher hat sie viele Verehrer gehabt, doch seit ihrer Scheidung scheinen alle Männer wie vom Erdboden verschluckt. Jetzt zweifelt sie nicht nur an der Liebe, sondern auch an ihrem Job und sich selbst.
Das Leben hat aber andere Pläne für sie. Als sich herausstellt, dass sie für Männer durchaus attraktiv ist, gleichzeitig unnahbar wirkt, muss Linn sich entscheiden:
Wird sie in ihrem eigenen Liebesroman die Hauptrolle spielen, oder weiterhin als Zuschauerin in der Geschichte ihres Lebens verharren?
»BonnAmour 1 - Das Leben ist doch kein Liebesroman« ist eine tiefsinnige und humorvolle Reise in die Welt der Liebe, die manchmal genau da zu finden ist, wo sie am wenigsten erwartet wird.
Ein Midlife-Roman, basierend auf wahren Begebenheiten. Geschrieben in Bonn, spielt in Bonn. An echten Orten und inneren Schauplätzen.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
CleoBe
aus Berlin
5/5
21.11.2025
eBook (ePUB)
Dieser Roman ist frech, warm, spritzig und gleichzeitig so ehrlich
Eine Geschichte, die leise beginnt und dennoch sofort die eigene Aufmerksamkeit hat – Es gibt Autorinnen, die schon mit den ersten Zeilen spürbar machen, dass ihre Geschichten nicht nur unterhalten, sondern etwas in uns bewegen wollen. Christien Marie Wach gehört für mich genau zu dieser Art von Erzählerinnen. In „BonnAmour 1 - Das Leben ist doch kein Liebesroman“ verbindet sie eine erstaunlich leichte, humorvolle Erzählweise mit einem tiefen emotionalen Gespür, das sich wie ein warmer Ton durch jede Szene zieht. Ohne überhaupt etwas von der Handlung preiszugeben, fängt der Roman mit einer Stimmung an, die gleichzeitig heiter und verletzlich ist – eine Melodie, die sich langsam entfaltet und dabei immer stärker die eigene Aufmerksamkeit bindet. Der Roman setzt nicht auf große Knalleffekte oder künstliche Dramatik. Er beginnt genau dort, wo das echte Leben beginnt: im Zwischenraum zwischen Routine und Sehnsucht, zwischen Gewohnheit und der leisen Frage, ob da irgendwo noch etwas wartet, das man vielleicht längst vergessen hat. Und noch bevor man die Figuren wirklich kennt, spürt man: Dieses Buch wird mehr sein als eine unterhaltsame Lektüre. Es wird eine Reise sein – warm, humorvoll, tief und überraschend ehrlich. Wenn du jetzt neugierig geworden bist, dann komm mit auf eine sehr tolle Lesereise. Auf geht’s…
Linn – eine Frau, die in ihrer Unvollkommenheit berührt – Linn ist auf den ersten Blick eine Frau, die ihr Leben scheinbar im Griff hat, die professionell auftritt, strukturiert denkt und anderen Menschen hilft, während sie ihr eigenes Herz sorgfältig unter Schichten aus Vernunft und Erfahrung versteckt hält. Doch je weiter man in die Geschichte eintaucht, desto klarer wird, dass Linn viel mehr trägt, als sie zeigt – und gleichzeitig viel mehr Stärke besitzt, als sie selbst glaubt. Christien Marie Wachzeichnet sie nicht als glänzende Romanheldin, sondern als Mensch mit Rissen und Wärme, mit Zweifeln und einem großen, vorsichtigen Herzen. Gerade weil Linn keine perfekte Figur ist, sondern eine, die sich zwischen Vergangenheit und Neuanfang verorten muss, wirkt sie so authentisch. Sie versucht, weiterzugehen, obwohl die alten Schatten nicht verschwunden sind, und trägt ihre Verletzlichkeit wie einen stillen Begleiter mit sich. Dieses Zusammenspiel aus innerem Stolpern und äußerer Fassung schafft eine Identifikationsfläche, die tief berührt – denn es erinnert daran, wie oft wir selbst stärker wirken, als wir uns fühlen.
Die Figuren um sie herum – Menschen mit eigener Tiefe und eigenen Geschichten – Was diesen Roman besonders trägt, ist das liebevolle Gespür der Autorin für ihre Nebenfiguren. Volker, Lukas, Evi und Clara wirken nicht wie Ergänzungen, sondern wie vollwertige Menschen, die ihr eigenes Leben führen, mit eigenen Gedanken, Sorgen und Hoffnungen. Sie bringen Farbe, Leichtigkeit, Wärme und auch Schatten in Linns Geschichte, ohne sich jemals in den Mittelpunkt drängen zu wollen. Durch die wechselnden Perspektiven entsteht ein feines Geflecht aus Gefühlen und Gedanken, das die Handlung nicht nur vielschichtiger macht, sondern auch eine emotionale Nähe schafft, die man selten findet. Man versteht die Figuren nicht nur – man spürt sie. Jede ihrer Entscheidungen ergibt Sinn im Kontext ihres eigenen Hintergrunds, ihrer eigenen Sehnsüchte, und genau dadurch wirken ihre Handlungen niemals konstruiert. Hier werden keine Rollen ausgefüllt – hier werden Menschen gezeichnet.
Bonn – ein Setting, das nicht Kulisse spielt, sondern mit der Geschichte atmet – Die Stadt Bonn bildet den Rahmen der Handlung, und Christien Marie Wach gelingt es, diesen Ort nicht nur zu beschreiben, sondern seine Atmosphäre einzufangen. Die Straßen, die Plätze, die kleinen Winkel tragen eine leise, fast nostalgische Stimmung – nicht aufgesetzt, sondern organisch, wie ein leiser Atemzug, der immer wieder durch die Szenen weht. Besonders gelungen ist die kreative Idee mit den QR-Codes, die am Ende einiger Kapitel stehen. Sie bieten die Möglichkeit, Schauplätze der Geschichte virtuell zu besuchen und fügen dem Leseerlebnis eine unerwartete Tiefe hinzu. Diese Verbindung zwischen Fiktion und Realität macht den Roman nicht nur anschaulich, sondern auch interaktiv; man begibt sich nicht einfach in eine literarische Welt, sondern nimmt gleichzeitig ein Stück davon mit in die eigene Wirklichkeit.
Der Schreibstil – eine sanfte Mischung aus Leichtigkeit, Humor und emotionaler Wahrheit – Christien Marie Wachbesitzt ein feines Gespür für Zwischentöne. Ihr Schreibstil ist witzig, klug, warm und gleichzeitig tiefgründig, ohne sich je in Kitsch zu verlieren. Der Humor ist nicht laut oder überzogen, sondern entsteht aus Situationen, aus Beobachtungen, aus der liebevollen Betrachtung menschlicher Schwächen. Gleichzeitig durchzieht den gesamten Roman ein emotionales Grundrauschen, das immer wieder an die Oberfläche tritt – manchmal leise, manchmal überraschend deutlich, aber immer so, dass es die Figuren trägt, ohne sie zu erdrücken. Die kleine Spannungsebene, die sich im Verlauf entwickelt, verleiht der Handlung zusätzliche Intensität, wirkt aber niemals fremd oder gewollt. Sie fügt sich ein wie ein natürlicher Puls, der das Erzähltempo bereichert, ohne ihm die Ruhe zu nehmen.
Themen, die unter der Oberfläche leuchten – Mut, Selbstfindung und die Frage nach zweiter Nähe – Der Roman thematisiert auf ganz feine Weise die Suche nach Selbstvertrauen, den Umgang mit alten Wunden und die Frage, wie man wieder zu sich zurückfindet, wenn man es verlernt hat, hinzuhören. Er zeigt die Angst vor neuen Verletzungen und gleichzeitig die Sehnsucht nach Nähe. Er erzählt davon, dass zweite Chancen nicht immer laut und überdeutlich erscheinen, sondern manchmal wie ein vorsichtiger Schritt ins Licht beginnen. Was mich besonders bewegt hat, ist die Art, wie Christien Marie Wach innere Entwicklungen erzählt: unspektakulär, aber tief; ehrlich, aber nie schwer. Nichts wird beschleunigt, nichts erzwungen. Der Roman lässt den Figuren – und jeden Leser – Zeit, anzukommen.
FAZIT: Ein Roman, der lacht, heilt, tröstet und begleitet – Dieses Buch muss gelesen werden, darum bekommt es von mir eine absolute Leseempfehlung. „BonnAmour 1 - Das Leben ist doch kein Liebesroman“ ist ein wunderbar ausgewogener Mix aus Humor, emotionaler Tiefe, berührenden Momenten und überraschenden Wendungen. Es ist kein lauter Roman, aber einer, der nachklingt. Es ist kein Werk, das mit großen Gesten glänzt, aber eines, das durch seine stille Wahrhaftigkeit überzeugt. Christien Marie Wach zeigt, wie sich Leichtigkeit und Ernst, Witz und Verletzlichkeit, Alltag und Gefühl verbinden können, ohne sich gegenseitig zu überstrahlen. Genau diese Balance macht den Roman so besonders. Ich kann dieses Buch von Herzen empfehlen – nicht nur für Fans moderner Liebesromane, sondern für alle, die Geschichten suchen, die das echte Leben nicht ausblenden, sondern mit offenen Armen annehmen.
Persönliches Schlusswort – für die leisen Stellen im Herzen – Als ich am Ende des Buches angekommen bin, blieb ein Gefühl zurück, das mich noch lange begleitet hat. Es war keine überwältigende Euphorie, kein dramatisches Aufbäumen, sondern ein ruhiges, tiefes Verstehen. Ein Moment, in dem man kurz innehält, tiefer atmet und spürt, dass man etwas mitgenommen hat – vielleicht etwas Kleines, aber Bedeutendes. Linns Weg hat mich daran erinnert, wie oft wir uns selbst unterschätzen, wie oft wir glauben, wir müssten weiter funktionieren, obwohl unser Herz längst nach Ruhe ruft, und wie sehr wir uns nach einem Gefühl sehnen, das wir manchmal nicht einmal benennen können.
Dieses Buch hat in mir diesen Gedanken ausgelöst, dass man nicht perfekt sein muss, um ein neues Kapitel aufzuschlagen – man muss nur bereit sein, einen ersten Schritt
babsie_liest
5/5
01.10.2025
eBook (ePUB)
Tiefgründige und unterhaltsame Geschichte über Selbstfindung, zweite Chancen und echte Gefühle
Mit dem ersten Band „Das Leben ist doch kein Liebesroman“ aus der Bonn Amour-Reihe gelingt Christien Marie Wach ein humorvoller und zugleich berührender Roman, der die Leser direkt in die ehemalige Hauptstadt Bonn entführt.
Aislinn, von allen einfach Linn genannt, ist eine erfolgreiche Single-Coachin, verschlingt Liebesromane und hilft anderen bei der Partnersuche. Nur ihr eigenes Liebesleben liegt seit der Scheidung brach. Sie beginnt, an sich selbst und ihrem Beruf zu zweifeln. Doch dann steht sie vor einer Entscheidung: Will sie selbst endlich die Hauptrolle in ihrem eigenen Liebesroman übernehmen oder weiterhin nur zuschauen?
Linn ist die Protagonistin dieser facettenreich erzählten Geschichte und von Anfang an sympathisch. Trotz einiger Rückschläge bleibt sie mit ihrer herzlichen und authentischen Art stark. Auch Volker, Lukas, Evi und Clara wachsen einem schnell ans Herz. Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was tiefe Einblicke in das Gefühlsleben und Denken einzelner Charaktere ermöglicht.
Christien Marie Wachs Schreibstil ist erfrischend locker, humorvoll und zugleich fesselnd. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Besonders begeistert hat mich, dass die Handlung bis zum Schluss überraschend bleibt. Eine kleine Thrill-Note sorgt zusätzlich für Spannung und Nervenkitzel.
Ein besonderes Highlight: Am Ende einiger Kapitel befinden sich QR-Codes, über die man virtuell die Schauplätze der Geschichte besuchen kann. Eine kreative Idee, die das Leseerlebnis erweitert.
„Das Leben ist doch kein Liebesroman“ ist eine unterhaltsame, tiefgründige Geschichte über Selbstfindung, zweite Chancen und echte Gefühle. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!
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