Produktbild: American Woman
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American Woman How I lost my Heimat und found my Zuhause

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.06.2017

Illustriert von

Yvonne Pöpperl

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,5/13,2/2,5 cm

Gewicht

319 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001949014

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Sie ist eine begnadete Entertainerin, die mit Comedy und Musik auf uromische Weise eine Brücke baut zwischen den USA, wo sie herkommt, und Deutschland, wo sie wohnt.« ("Offenbach Post")
» Das alles in ihrem geradezu anbetungswürdigen, einzigartigen Quassel-Denglisch. « ("Grazia")
» Ihr Buch ist sehr persönlich, unkonventionell im Ton, unorthodox in der Herangehensweise. « ("Berliner Zeitung")

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Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.06.2017

Illustriert von

Yvonne Pöpperl

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,5/13,2/2,5 cm

Gewicht

319 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001949014

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • tigerbaer/heinz60

    aus Karlsruhe

    5/5

    30.06.2017

    Buch (Taschenbuch)

    American Woman

    Vor Jahren habe ich die amerikanische Entertainerin Gayle Tufts im Quatsch Comedy-Club im Fernsehen gesehen und war von ihrer Art und ihrem ganz eigenen Wortwitz sofort begeistert. Nachdem ich Frau Tufts auch schon live erleben durfte und nun dieses Buch von ihr entdeckt habe, war ich sofort zum Lesen entschlossen. In „American Woman“ lässt mich Frau Tufts an ihrer Fassungslosigkeit über den Ausgang der amerikanischen Präsidentschaftswahl ebenso teilhaben wie an einem Kurztrip in ihre alte Heimat. Dabei wirft sie einen scharfsinnigen Blick auf die Unterschiede zwischen Deutschen und Amerikanern, erzählt von ihren Erfahrungen in beiden Ländern, verbindet aktuelle Erzählungen mit Erlebnissen aus ihrer Kindheit und hinterfragt unterhaltsam amüsant– aber durchaus auch kritisch Klischees und Vorurteile. Das Buch punktet mit „denglischem“ Sprachwitz, der ganz typisch Gayle Tufts ist und birgt neben allem Humor zugleich zwischen den Zeilen eine Ernsthaftigkeit, die mich vielfach nachdenklich gestimmt hat. Ein sehr lesenswertes Buch und mir 5 Bewertungssterne wert!

  • j.h.

    aus Berlin

    5/5

    18.06.2017

    Buch (Taschenbuch)

    AMERICAN WOMAN - Heiter-nachdenkliche Episoden aus dem Leben der Entertainerin Gayle Tufts

    Seit 1991 lebt die 1960 in Brockton (Massachusetts) geborene Entertainerin Gayle Tufts in Berlin. Die Anregung dafür war Bob Fosses Film CABARET (1972) um die amerikanische Nachtklubsängerin Sally Bowles (unvergesslich verkörpert von Liza Minelli) im Berlin der Weimarer Republik. Seither hat sie in ihren erfolgreichen Bühnenprogrammen einen unnachahmlichen Sprachstil kreiert: "In meinen Shows spreche ich Dinglish, eine humorvolle Mischung aus Deutsch und Englisch. Was als Notlösung anfing, ist jetzt ein spielerischer Versuch to bring the languages zusammen, a musikalische Bemühung to build a phonetische Brücke between unsere Kulturen." (S. 160 f.) Zum Einstieg beschreibt Gayle Tufts, wie es zur Zusammenarbeit mit dem Nachrichtensender n-tv bei den Berichterstattungen im Vorfeld der amerikanischen Präsidentschaftswahlen kam, wo sie stets von einem Sieg Hillary Clintons ausging - der auch Tufts Wunsch gewesen wäre. Entsprechend groß war die Ernüchterung in der Wahlnacht. "Wenn es um Amerika geht, bin ich befangen und vielleicht naiv. Amerika ist viel mehr als nur mein Geburtsort, es ist immer noch ein großer Teil meiner Identität, obwohl ich mittlerweile mein halbes Leben 7861 km entfernt lebe. Für mich wird es immer das grandiose Experiment sein, 'The Land of the Free and the Home of the Brave' wie unsere Nationalhymne so schön sagt." (S. 37) Als liebenswerte Eigenschaften Amerikas benennt sie Freundlichkeit, Optimismus, Gelassenheit, Enthusiasmus, Cap Cod Light, Showbiz, Oscars, Freiheit ... - mit entsprechend kurzweiligen Erläuterungen. Und es zog Gayle Tufts nach der Wahl zurück in ihre Heimat, um dabei den Wahlausgang bei Treffen mit ihrem Bruder in Boston und alten Freunden in New York vielleicht etwas besser zu verstehen. Im Folgenden berichtet die Autorin pointiert über Erlebnisse in Amerika sowie ihre Sicht auf ihre neue Heimat Deutschland und deren Besonderheiten: "Ich habe bis heute keine Florian-Silbereisen-Show komplett vom Anfang bis zum Ende im Fernsehen anschauen können. In Amerika würden wir es 'really really cheesy' nennen, schnulzig, kitschig und mit mehr Schmalz als in einer bayerischen Metzgerei. Die Shows sind außerdem wirklich lang. Was mich an die ersten Karnevalssitzungen erinnert, die ich im deutschen Fernsehen gesehen habe: so bunt, dumpf und bekloppt, dass ich mich fragte, ob jemand etwas in meine Schorle gekippt hatte, LSD oder Magic Mushrooms." (S. 131 f.) Sicher nicht zuletzt durch den Wahlsieg Donald Trumps hat sich Gayle Tufts nach über 25 Jahren entschieden, die deutsche Staatsangehörigkeit zu beantragen - und reflektiert im abschließenden 14. Kapitel humorvoll die Vorbereitung des Einbürgerungstests, dessen Fragen wohl auch viele Deutsche nicht beantworten könnten. Das im AUFBAU-Verlag erschienene Buch bietet Kennern der aktuellen Show von Gayle Tufts (aus der ein Teil der Texte stammt) ebenso kurzweilig-nachdenkliche Unterhaltung wie jenen Lesern, die die Künstlerin noch nicht erlebt haben.

  • Fredhel

    4/5

    19.01.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Gayle cuts the mustard

    Beim Lesen von Gayle Tufts "American Woman" fühlt man sich, als säße man bei einer gemütlichen Tasse Kaffee der Autorin gegenüber und hört ihr gebannt zu, wie sie aufs Hölzchen zum Stöckchen kommt. Ihre Ausdrucksweise ist ein unterhaltsamer Mischmasch aus Deutsch und Englisch. Beim Reden nimmt sie kein Blatt vor den Mund, sagt was sie vom amerikanischen Präsidenten hält, von den Deutschen, von der deutschen Sprache.....sie hat zu allem eine feste Meinung und tut sie kund. Ich habe mich köstlich amüsiert, aber man sollte das Buch auch nur häppchenweise genießen, sonst wird es einem schnell zu viel.

  • Bewertung

    aus Bielefeld

    3/5

    13.08.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Schlägt manchmal über die Strenge

    Gayle Tufts ist eine Entertainerin, die seit 25 Jahren in Deutschland lebt und als gebürtige Amerikanerin einen besonderen Blick auf Unterschiede zwischen beiden Kulturen ermöglicht. In diesem Buch erzählt sie von der Präsidentschaftswahl, von Erlebnissen bei einem Besuch ihrer Heimat Massachusetts, aber auch von Auftritten mit Florian Silbereisen bei Volksmusikfesten. Als ich anfing zu lesen, musste ich mich zunächst ein wenig an Gayle Tufts Humor gewöhnen. Sie schreibt durchgängig auf ,,Dinglish", also eine Kombination aus deutschen und englischen Worten und beschreibt und kommentiert damit sowohl politische Ereignisse, als auch ihre persönlichen Erlebnisse. Am lustigsten waren für mich die Kapitel, in denen sie über typisch deutsche Phänomene spricht. Darin zählt sie nicht nur ihre ,,Germanys Next Top-Worte" auf, sondern teilt auch ihre Begeisterung für deutsches Essen und erzählt von einem gelungenen Auftritt auf der Volksmusikbühne. Gayle Tufts schreibt gut lesbar, immer frei heraus und nimmt auch bei kritischen Themen kein Blatt vor den Mund. Manchmal hatte ich den Eindruck, dass sie etwas über die Strenge schlägt und Dinge über einen Kamm schert, die man doch differenzierter betrachten sollte. Auch hatte ich bei dem Buch das Gefühl, dass einige Witze gar nicht so rüberkommen, wenn man sie einfach nur liest und nicht hört. Gerade die Songtexte wirken abgedruckt einfach nicht so, als wenn Gayle Tufts sie singt. Insgesamt hat mir ,,American Woman" bis auf ein paar Aspekte gut gefallen. Sie schafft es, auf eine amüsante Weise gerade die Unterschiede der deutschen und der amerikanischen Kultur gegenüber zu stellen und hat mich dabei gut unterhalten. Daher kann ich das Buch weiterempfehlen.

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Bewertungen (4)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von J. Reich

    J. Reich

    Thalia Hagen

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    humorvolle Biog

    Zugegeben, ich bin etwas voreingenommen, da ich Gayle Tufts und ihren Bremer schon persönlich kennengelernt habe und Gayle mich sogar in meiner Filiale besucht hat. Das Buch habe ich allerdings vorher gelesen und finde es sehr toll. Neben den persönlichen Geschichte beschreibt es auch ein Stück Zeitgeschichte, das uns allen gegenwärtig ist. Super sind auch die Erklärung der in der deutschen Sprache falsch genutzten Anglizismen. Ich kann mir gut vorstellen, dass danach nicht mehr jeder erpicht sit gerne zum „public viewing“ zu gehen ;-)

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