Produktbild: Love. Alles was du liebst
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Love. Alles was du liebst

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.10.2021

Verlag

Goya

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,8/14,4/3,5 cm

Gewicht

572 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Sabine Längsfeld

Sprache

Deutsch

EAN

2710001956593

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Sehr gut

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.10.2021

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Goya

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,8/14,4/3,5 cm

Gewicht

572 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Sabine Längsfeld

Sprache

Deutsch

EAN

2710001956593

Herstelleradresse

Jumbo Neue Medien + Verla
Henriettenstraße 42a
20259 Hamburg
DE

Email: customer.service@edel.com

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  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    25.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Voller Humor, Melancholie und bitterer Ironie

    Der neueste Roman von Kultautor Roddy Doyle befasst sich mit den Fragen der Liebe und der Freundschaft. Doyle lotet die Grenzen aus, betastet daneben Zuneigung, Zärtlichkeit, Verrat und Vergebung. Und das in lebensnahen Dialogen, bei scheinbar leichten Kneipengesprächen mit gelungenen Pointen. Es ist ein gelungenes und fein austariertes Spiel mit dem Gesagten und dem, was ungesagt bleibt. Die teils humorvolle, teils schmerzliche Aufarbeitung der Liebe und der vergangenen Lebensentscheidungen nimmt im letzten Drittel des Buchs eine Wendung, die zu Herzen geht. Unbedingte Leseempfehlung!

  • ElliP

    aus Hessen

    5/5

    27.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwei Männer, eine lange Nacht…

    Zwei Männer, eine lange Nacht und das ganze Leben - Zwei Männer, eine lange Nacht und das ganze Leben - Dave, zu Besuch bei seinem kranken Vater in Dublin, trifft seinen alten Schulfreund Joe und gemeinsam ziehen die beiden 60-Jährigen durch die Kneipen, trinken zu viel, reden zu viel, knüpfen an, bleiben sich fremd und es geht um das ganz große Thema: die Liebe in all ihren Facetten - Frauen, Lust, Begierde, Sehnsucht nach der einen großen Liebe, die eine Lebensbeziehung, aber auch die Liebe zu den Eltern, zu den eigenen Kindern und die Liebe zum Freund werden angesprochen. Joe hat viel zu erzählen, hat er sich doch gerade von seiner Frau getrennt und ist mit seiner Jugendliebe zusammengekommen. Aber so einfach wie es scheint, ist es nicht, er möchte erklären, für Verständnis werben, aber immer wieder tauchen Missverständnisse auf. Bei diesen Erzählungen schweifen Daves Gedanken ab und der Leser taucht auch in seine Biographie ein, die erste Freundin, die plötzliche Trennung, seine große Liebe, die Beziehung zu seinem Vater. Hören sich die beiden überhaupt zu? Wollen sie einander verstehen? Beide vom Teufel und vom Alkohol geritten, verlieren wir den Überblick, was wahr und was Wunschdenken ist. Können wir den Erzählungen trauen? Gibt es die objektive Wahrheit? Geht es überhaupt darum? Sprachlich sehr geschickt und unterhaltsam führt uns Roddy Doyle durch den Abend und auch durch die Jugend und das Leben der beiden, denn schon damals saßen sie immer wieder in Irish Pubs, um Mädchen kennenzulernen, aufzureißen, über Gott und die Welt zu sprechen und wir gucken ihnen beim Erwachsenwerden zu. Rasant, originell, voller Situationskomik, Lebensklugheit und Sprachwitz - ein anspruchsvolles Lesevergnügen zum Mitdenken und Ausbuchstabieren.

  • Samantha Faye

    aus Freihung

    5/5

    14.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Revitalisierung einer alten Freundschaft?

    Zugegeben: das Buch ist durchaus fordernd. Es ist dialoglastig und kommt bei der wörtlichen Rede ohne Anführungszeichen aus. Deswegen muß man sich schon konzentrieren und sollte sich nicht ablenken lassen.  Und es ist ein eher ruhiges, schwebendes Buch, das sich Zeit läßt, um Atem zu schöpfen bei der Entfaltung der Handlung.  Davy und Joe, Iren aus Dublin, waren sehr gute, enge Jugendfreunde.  Davy wohnt aber schon lange in England und die beiden sehen sich nur, wenn er nach Baile Atha Cliath kommt, um seinen Vater zu besuchen.  Normalerweise sind ihre Begegnungen und Gespräche in den Pubs belang- und substanzlos. Sie haben sich schon zu sehr auseinander dividiert.  Aber jener spezielle Abend generiert sich komplett anders. Reminiszenzen beider mischen sich mit aufbrodelnden Emotionen und Reibungspunkte werden eminent.  Jessica war ein Mädchen gewesen, in das beide verschossen gewesen waren. Nun erfährt Davy, daß Joe im vorherigen Jahr seine Familie ihr zuliebe verlassen hat.  Dann bekommt Davy einen Anruf aus dem Hospiz, in welchem sein Vater ist. Wird die universale, übergeordnete Kraft des drohenden, nahenden Todes eines geliebten Menschen und die der Liebe die Freunde kathartisch wieder zusammenführen?  Roddy Doyle, 1958 in Dublin geboren hat viele, erstklassige Bücher verfasst. Sechs von ihm kenne ich bereits. Dies ist das siebte.  Die keltische Schwermut tränkt unterschwellig die Seiten. Es gibt viele Facetten, die sanft und zart zwischen den Zeilen anklingen. In jenen Momenten, in welchen man Atem schöpft, um dann weiterzusprechen.  Mit exakter Beobachtungsgabe entschlüsselt und entlarvt Roddy Doyle die feinen Nuancen einer Entfremdung aber auch potentiellen Wiederannäherung.  Die Liebe lebt hier, mit all ihren differierenden Gesichtern. Psychologisch einleuchtend und emotional tiefgründig kann man hier das Zwischenmenschliche ergründen. Und wie immer, ist Roddy Doyle zwar scharfsichtig und auch kritisch, aber ebenso warmherzig und voller Verständnis für die Fehlbarkeit des Homo Imperfectus. Klasse! Danke!!!!!

  • easymarkt3

    3/5

    08.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Viele Formen der Liebe hier vereint - zart verknüpft!

    Dialoge zwischen zwei alten Freunde namens David und Joe, jetzt um die 60 Jahre alt, geführt an einem Abend in Dublin. Zu scheinbar belanglosen Gesprächen und Späßen durch Alkohol ermuntert ziehen sie durch ihre altbekannten Pubs aus ihrer Jugendzeit. Gespräche über ihre Frauen und Kinder, über ihre Gefühle und Konflikte, über alte Erinnerungen an einen gemeinsamen Jugendschwarm plätschern dahin bis David einen Anruf aus dem Hospiz erhält. Dort verstirbt sein Vater an Krebs nach seiner viermonatigen Pflege zu Hause. Schwere Momente im Leben werden heraus kristallisiert, in dem sich Fürsorge und Liebe dokumentieren ohne laute Töne – auch zu Dublin mit all seinen Pubs.

  • Bewertung

    aus Wien

    3/5

    11.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Abend, zwei Freunde und eine große Portion Gefühle…

    Klappentext: Zwei alte Freunde ziehen durch Dublins Pubs. Um keinen Spruch verlegen, treiben sie ihre Späße miteinander, doch wenn es hart auf hart kommt, sind sie füreinander da. Früher, in ihrer Jugend, waren Davy und Joe gute Kumpels. Inzwischen treffen sie einander nur noch, wenn Davy aus England nach Hause kommt, um seinen Vater zu besuchen. Es sind oberflächliche Begegnungen mit belanglosen Gesprächen. Doch dieser Abend ist anders. Davy und Joe ziehen wie früher um die Häuser. Mit jedem Bier werden sie lebendiger. Lange zurückgehaltene Gefühle und Konflikte drängen nach oben. Joe hat ein Jahr zuvor Frau und Kinder für eine andere verlassen, Jessica – ihren gemeinsamen Jugendschwarm. Das weckt auch bei Davy alte Erinnerungen. Plötzlich erhält Davy einen Anruf aus dem Hospiz, in dem sein Vater liegt. Kann Joe in diesem schweren Moment trotz aller Differenzen seinem alten Freund beistehen? »Love« ist sowohl eine Hymne an Dublin als auch ein herrlich komisches und zugleich bewegendes Porträt der vielen Formen der Liebe. Meinung: Dass man dem Leser/der Leserin eine ganze Lebensgeschichte an einem einzigen Abend näherbringen kann, zeigt Roddy Doyle in seinem Buch mehr als deutlich. Für mich war es das erste Buch des Autors, sein ehrlicher und authentischer Schreibstil haben mich aber durchaus angesprochen, und ich war zu Beginn des Buches auch sehr gespannt, wie sich die Geschichte im Laufe des Buches weiter entwickeln wird. Die Erzählweise, die teilweise in der Vergangenheit, dann wieder in der Gegenwart spielt, fand ich durchaus gelungen, das Leben der beiden Protagonisten wird dem Leser/der Leserin dadurch schrittweise nähergebracht, sodass sich langsam ein schönes Gesamtbild aufbauen kann. Jedoch habe ich ab etwa der Hälfte immer mehr das Gefühl gehabt, dass ich nicht wirklich weiß, worauf die Geschichte nun letztendlich hinauswill, bzw. hatte ich zusehends das Gefühl, dass mir etwas an Inhalt fehlt. Das Ende fand ich symbolisch gesehen wieder sehr schön, dennoch hätte ich mir vielleicht noch ein bisschen mehr inhaltliche Fülle gewünscht. Dennoch eine gute Idee und grundsätzlich ein schöner Aufbau der Geschichte.

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