Ein Weg von der Esoterik über den Buddhismus zum Christentum
„Im Glanz des warmen Lichtes“, das neueste Werk von Irina Bach, enthält eine faszinierende Glaubensbiografie, die bereits durch ihre große Offenheit, mit der sie den Leser an ihrer Lebensreise teilhaben lässt, beeindruckt.
Die Autorin spannt den Bogen von ihrer vom christlichen Glauben geprägten Kindheit über dessen Verlust im katholischen Lehrerinnenseminar, über den Umweg der Esoterik und des Buddhismus, bis zum Wiederfinden des christlichen Glaubens und bis zum Heute.
1952 geboren erweist sie sich ganz als Kind ihrer Zeit, wenn sie von den Idealen der 68er berichtet, die sie in ihrer Jugend prägten und ihren Glauben an einen liebenden Gott in Fra-ge stellten. Der Zerbruch ihrer Ehe und ihr Leben als alleinerziehende berufstätige Mutter führen sie über den Weg der Esoterik und des Buddhismus am Ende zurück zum christlichen Glauben.
Sie muss erkennen, dass Selbstoptimierung und Selbsterlösung scheitern. Es gilt auch für sie: Der Mensch hat Vieles gerade nicht selbst in der Hand. Vermutlich hat zu dieser Erkenntnis auch der missglückte Selbstmordversuch ihres jüngeren Sohnes beigetragen, vor allem aber, dass sie sich danach zum ersten Mal von einer höheren Macht, eben einem liebenden Gott, getragen fühlte.
Man ist an dieser Stelle des Buches fast geneigt zu sagen: „Ende gut – alles gut.“.
Doch nach beruflichen Erfolgen und einer gelungenen neuen Beziehung treffen die Autorin weitere Schicksalsschläge: So der Kontaktabbruch ihres jüngeren Sohnes, der sie lange sehr leiden lässt, sowie der Beinaheverlust ihres Partners infolge einer Hirnblutung. All dies führt jedoch nicht zum Verlust des gewonnenen christlichen Glaubens. Denn noch im Krankenhaus um ihren Mann bangend fühlt sie sich von Gott getragen und gehalten.
In der Rückschau erkennt die Schriftstellerin, dass Gott schon immer in ihrem Leben präsent war. Ausdruck dessen sind die in Form einer Zwiesprache mit Gott gehaltenen Gebete und Gedichte am Ende eines jeden Kapitels.
Fragt man mich nach meinem Resümee, so sage ich: Ein immens starkes Glaubenszeugnis! Ich wünsche jedem, der sich auf der Suche nach Gott befindet, solche Glaubenserfahrungen.
Wer nun Genaueres über das wechselvolle und spannend geschriebene Leben der Autorin erfahren möchte, dem sei die Lektüre dieses Buches anempfohlen. Es ist absolut lesenswert.
D. Gehrke
Bewertung
5/5
20.10.2025
Buch (Taschenbuch)
„Im Glanz des warmen Lichtes“,…
„Im Glanz des warmen Lichtes“, das neueste Werk von Irina Bach, enthält eine faszinierende Glaubensbiografie, die bereits durch ihre große Offenheit, mit der sie den Leser an ihrer Lebensreise teilhaben lässt, beeindruckt. Die Autorin spannt den Bogen von ihrer vom christlichen Glauben geprägten Kindheit über dessen Verlust im katholischen Lehrerinnenseminar, über den Umweg der Esoterik und des Buddhismus, bis zum Wiederfinden des christlichen Glaubens und bis zum Heute. 1952 geboren erweist sie sich ganz als Kind ihrer Zeit, wenn sie von den Idealen der 68er berichtet, die sie in ihrer Jugend prägten und ihren Glauben an einen liebenden Gott in Fra-ge stellten. Der Zerbruch ihrer Ehe und ihr Leben als alleinerziehende berufstätige Mutter führen sie über den Weg der Esoterik und des Buddhismus am Ende zurück zum christlichen Glauben. Sie muss erkennen, dass Selbstoptimierung und Selbsterlösung scheitern. Es gilt auch für sie: Der Mensch hat Vieles gerade nicht selbst in der Hand. Vermutlich hat zu dieser Erkenntnis auch der missglückte Selbstmordversuch ihres jüngeren Sohnes beigetragen, vor allem aber, dass sie sich danach zum ersten Mal von einer höheren Macht, eben einem liebenden Gott, getragen fühlte. Man ist an dieser Stelle des Buches fast geneigt zu sagen: „Ende gut – alles gut.“. Doch nach beruflichen Erfolgen und einer gelungenen neuen Beziehung treffen die Autorin weitere Schicksalsschläge: So der Kontaktabbruch ihres jüngeren Sohnes, der sie lange sehr leiden lässt, sowie der Beinaheverlust ihres Partners infolge einer Hirnblutung. All dies führt jedoch nicht zum Verlust des gewonnenen christlichen Glaubens. Denn noch im Krankenhaus um ihren Mann bangend fühlt sie sich von Gott getragen und gehalten. In der Rückschau erkennt die Schriftstellerin, dass Gott schon immer in ihrem Leben präsent war. Ausdruck dessen sind die in Form einer Zwiesprache mit Gott gehaltenen Gebete und Gedichte am Ende eines jeden Kapitels. Fragt man mich nach meinem Resümee, so sage ich: Ein immens starkes Glaubenszeugnis! Ich wünsche jedem, der sich auf der Suche nach Gott befindet, solche Glaubenserfahrungen. Wer nun Genaueres über das wechselvolle und spannend geschriebene Leben der Autorin erfahren möchte, dem sei die Lektüre dieses Buches anempfohlen. Es ist absolut lesenswert.
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