Produktbild: Der wahre Schimanski
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Der wahre Schimanski Meine spektakulärsten Fälle als Duisburger Chefermittler

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.03.2017

Verlag

Riva

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

21,3/15,4/2,5 cm

Gewicht

400 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710001986811

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Gut

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.03.2017

Verlag

Riva

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

21,3/15,4/2,5 cm

Gewicht

400 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710001986811

Herstelleradresse

Münchner Verlagsgruppe GmbH
Türkenstraße 89|80799|München|DE
info@m-vg.de

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  • Tina K.

    aus Mülheim

    5/5

    11.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr spannend und interessant

    Der wahre Schimanski Meine spektakulärsten Fälle als Duisburger Chefermittler Von Heinz Sprenger Ein außergewöhnliches Cover mit einem Titel, der zur Neugierde anregt. Dieses Buch ist aus der Sicht des Kriminalbeamten Heinz Sprenger geschrieben. Sehr spannend und interessant erzählt er über seine Fälle in der langen Laufbahn. Dabei bekommt man auch viel Hintergrundwissen vermittelt ohne dass es in Fachjargon ausartet. Ein Buch, von dem vielleicht angehende Kriminalisten oder Krimi-Autoren noch etwas lernen könnten.

  • Igelmanu66

    aus Mülheim

    4/5

    08.04.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Leben voller Akribie und Arbeitseinsatz

    »Götz George hat in der Rolle des Horst Schimanski einen Ermittler der Kriminalpolizei dargestellt, der seine Arbeit mit Leib und Seele machte. Einen Mann, der vollkommen darauf fokussiert war, seine Fälle zu klären. Eine Person, die sich nicht zuletzt dadurch auszeichnete, dass sie einen absoluten Gerechtigkeitssinn besaß, und die sich infolgedessen auch über zahlreiche Dienstvorschriften hinwegsetzte. Überträgt man diese Grundmuster nun auf die Realität, dann wird man zu der Erkenntnis kommen, dass es in Deutschland zahlreiche Ermittler wie einen Horst Schimanski gibt. Diese Ermittler sind Leute, die mit ihren Fällen aufstehen und die mit diesen Fällen dann auch wieder in ihr Bett gehen.« Wenn Heinz Sprenger von „diesen Ermittlern“ spricht, dann meint er damit auch sich selbst. Denn dieses Buch – seine Erinnerungen an seine Dienstzeit – zeigt mehr als deutlich, wie in seinem Leben die Prioritäten gesetzt wurden. Heinz Sprenger blickt auf über 45 Jahre Ermittlertätigkeit zurück. Während dieser Zeit war er jahrzehntelang in leitender Funktion tätig und unter anderem an der Aufklärung der Duisburger Mafiamorde beteiligt. Als Anfang der 1980er Jahre Horst Schimanski frischen Wind in den Tatort brachte, wurde ich zu einem Fan der ersten Stunde. Zudem trennen mich nur wenige Minuten Weg von seinen „Jagdgründen“, die Gegend ist mir seit meiner Kindheit vertraut. Kein Wunder also, dass mich dieses Buch über einen realen Duisburger Kommissar magisch anzog! Heinz Sprenger erzählt aus seinem Leben als Ermittler, berichtet von Fällen, die sich ihm im Gedächtnis verankerten, die für ihn aus verschiedenen Gründen von besonderer Bedeutung waren. Dazu gehören natürlich seine Anfänge, besonders „populäre“ Fälle wie die Duisburger Mafia-Morde, Kannibalen, Serienmörder, die sogenannten „Ehrenmorde“ und natürlich Fälle ermordeter Kinder. An dieser Stelle merkt man übrigens dem professionellen Ermittler an, wie nahe ihm diese Schicksale gegangen sind! Er ist daher auch Mitbegründer des Kinderschutz-Vereins RISKID. Aber nicht nur Morde blieben ihm nachhaltig in Erinnerung, auch tragische Unglücksfälle, die er ebenfalls bearbeiten musste, haben ihren Platz im Buch. Zu den Opfern zählen hierbei – natürlich, leider – auch wieder Kinder. Furchtbar, was ein Ermittler da erleben und trotzdem dabei funktionieren muss! Bei den Schilderungen wird deutlich, mit welch enormem persönlichen Engagement die Ermittler bei der Sache sind. Jederzeitige Einsatzbereitschaft, am Wochenende, in der Freizeit, ist völlig normal. Der Beruf kommt immer an erster Stelle, Familie und Privatleben sind nachrangig. Auch bei der Arbeit selbst ist Flexibilität gefragt, wenn man zum Beispiel „mal eben“ ins Ausland fahren muss. Und Einfallsreichtum, wenn die Ermittlungen erfordern, dass man zeitweise in die Rolle eines Obdachlosen schlüpft oder die Aufsicht in einer Toilettenanlage übernimmt. Rund 1.200 „Leichensachen“ sind pro Jahr allein in Duisburg zu bearbeiten, natürlich (zum Glück) nicht alles Tötungsdelikte, aber genau das muss in jedem Fall erst einmal festgestellt werden. Und dann beginnt die eigentliche Arbeit, die sich manchmal über Jahre hinziehen kann und nicht immer zum Erfolg führt. Manche Fälle bleiben ungelöst, bei manchen reichen zum Beispiel die Beweismittel nicht aus. Diese werden immer wieder hervorgeholt, lassen den Ermittler – wie man hier sieht – einfach nicht los. Überhaupt hat mich die unglaubliche Geduld und Arbeitsintensität beeindruckt, mit der gearbeitet wird. Wie akribisch und extrem kleinteilig vorgegangen werden muss! Dafür muss man wirklich mit dem ganzen Herzen bei der Sache sein, sonst kann das nicht funktionieren. Die Schilderungen der schwierigen Ermittlungen im Rahmen der Mafia-Morde machen das ganz deutlich. Heinz Sprenger nimmt kein Blatt vor den Mund und kritisiert, was seiner Ansicht nach nicht richtig läuft. Ob es um schlechte internationale Zusammenarbeit oder um seiner Ansicht nach falsche Gerichtsurteile geht, der „absolute Gerechtigkeitssinn“, den er einleitend der Figur des Horst Schimanski zugeschrieben hat, blitzt immer wieder auf. Das Buch liest sich leicht und schnell. Wäre es ein Roman, würde ich den Stil als zu trocken kritisieren, zu diesem Buch aber passt er und betont im Gegenteil die Authentizität. Hier schreibt jemand, der sein Leben lang sachliche Berichte schreiben musste – das merkt man natürlich. Ein paar Dinge wirken auf mich unfreiwillig komisch. Musterbeispiel dafür ist das klassische „Tötungsdelikt zum Nachteil von…“ Ich weiß, dass dies nun mal der übliche Fachterminus ist, trotzdem muss ich jedes Mal grinsen, wenn ich ihn lese ;-) Leider wurde vieles nur kurz angerissen, Menge statt Ausführlichkeit. Abgesehen von den Mafia-Morden, denen ein größerer Umfang gewidmet wird, hat der Autor scheinbar mehr Wert darauf gelegt, dem Leser eine große Vielfalt an Fällen vorzustellen. Womöglich macht es auch einfach die Masse an Erinnerungen aus so vielen Dienstjahren, die ihn Schlag auf Schlag einen Fall nach dem anderen präsentieren lässt. Ich persönlich hätte aber von so manchen gerne mehr gelesen, die Hintergründe und Ermittlungen genauer mitverfolgt. Mir wäre es lieber gewesen, von weniger Fällen zu lesen und über die dafür mehr Infos zu erhalten. Und die weiteren Erinnerungen hätte er in ein zweites Buch verpacken können. Ich würde es sofort kaufen ;-) Fazit: Sachlicher und abwechslungsreicher Bericht über ein Leben voller Akribie und Arbeitseinsatz. Sehr beeindruckend! Wer aber einen flotten Krimi mit viel Action erwartet, ist hier falsch, denn so läuft der Polizeialltag nicht ab. »Wir konnten im Bereich Kalabrien 39 Mafiafamilien zählen, die entweder zusammenarbeiteten oder miteinander verfeindet waren. Darunter befanden sich diverse Personen, die nicht nur den gleichen Nachnamen, sondern auch noch identische Vornamen trugen. So gab es 46 Personen mit dem Namen Antonio Pelle und 71 mit dem Namen Francesco Giorgi, von denen auch noch drei am selben Tag geboren waren. Es ist sicherlich nachvollziehbar, dass so etwas die Ermittlungen nicht gerade erleichtert.«

  • Igelmanu

    aus Mülheim

    4/5

    08.04.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Heinz Sprenger blickt auf…

    Heinz Sprenger blickt auf über 45 Jahre Ermittlertätigkeit zurück. Während dieser Zeit war er jahrzehntelang in leitender Funktion tätig und unter anderem an der Aufklärung der Duisburger Mafiamorde beteiligt. In diesem Buch erzählt er aus seinem Leben als Ermittler, berichtet von Fällen, die sich ihm im Gedächtnis verankerten, die für ihn aus verschiedenen Gründen von besonderer Bedeutung waren. Dazu gehören natürlich seine Anfänge, besonders „populäre“ Fälle wie die Duisburger Mafia-Morde, Kannibalen, Serienmörder, die sogenannten „Ehrenmorde“ und natürlich Fälle ermordeter Kinder. An dieser Stelle merkt man übrigens dem professionellen Ermittler an, wie nahe ihm diese Schicksale gegangen sind! Er ist daher auch Mitbegründer des Kinderschutz-Vereins RISKID. Aber nicht nur Morde blieben ihm nachhaltig in Erinnerung, auch tragische Unglücksfälle, die er ebenfalls bearbeiten musste, haben ihren Platz im Buch. Zu den Opfern zählen hierbei – natürlich, leider – auch wieder Kinder. Furchtbar, was ein Ermittler da erleben und trotzdem dabei funktionieren muss! Bei den Schilderungen wird deutlich, mit welch enormem persönlichen Engagement die Ermittler bei der Sache sind. Jederzeitige Einsatzbereitschaft, am Wochenende, in der Freizeit, ist völlig normal. Der Beruf kommt immer an erster Stelle, Familie und Privatleben sind nachrangig. Auch bei der Arbeit selbst ist Flexibilität gefragt, wenn man zum Beispiel „mal eben“ ins Ausland fahren muss. Und Einfallsreichtum, wenn die Ermittlungen erfordern, dass man zeitweise in die Rolle eines Obdachlosen schlüpft oder die Aufsicht in einer Toilettenanlage übernimmt. Rund 1.200 „Leichensachen“ sind pro Jahr allein in Duisburg zu bearbeiten, natürlich (zum Glück) nicht alles Tötungsdelikte, aber genau das muss in jedem Fall erst einmal festgestellt werden. Und dann beginnt die eigentliche Arbeit, die sich manchmal über Jahre hinziehen kann und nicht immer zum Erfolg führt. Manche Fälle bleiben ungelöst, bei manchen reichen zum Beispiel die Beweismittel nicht aus. Diese werden immer wieder hervorgeholt, lassen den Ermittler – wie man hier sieht – einfach nicht los. Überhaupt hat mich die unglaubliche Geduld und Arbeitsintensität beeindruckt, mit der gearbeitet wird. Wie akribisch und extrem kleinteilig vorgegangen werden muss! Dafür muss man wirklich mit dem ganzen Herzen bei der Sache sein, sonst kann das nicht funktionieren. Die Schilderungen der schwierigen Ermittlungen im Rahmen der Mafia-Morde machen das ganz deutlich. Heinz Sprenger nimmt kein Blatt vor den Mund und kritisiert, was seiner Ansicht nach nicht richtig läuft. Ob es um schlechte internationale Zusammenarbeit oder um seiner Ansicht nach falsche Gerichtsurteile geht, der „absolute Gerechtigkeitssinn“, den er einleitend der Figur des Horst Schimanski zugeschrieben hat, blitzt immer wieder auf. Das Buch liest sich leicht und schnell. Wäre es ein Roman, würde ich den Stil als zu trocken kritisieren, zu diesem Buch aber passt er und betont im Gegenteil die Authentizität. Hier schreibt jemand, der sein Leben lang sachliche Berichte schreiben musste – das merkt man natürlich. Leider wurde vieles nur kurz angerissen, Menge statt Ausführlichkeit. Abgesehen von den Mafia-Morden, denen ein größerer Umfang gewidmet wird, hat der Autor scheinbar mehr Wert darauf gelegt, dem Leser eine große Vielfalt an Fällen vorzustellen. Womöglich macht es auch einfach die Masse an Erinnerungen aus so vielen Dienstjahren, die ihn Schlag auf Schlag einen Fall nach dem anderen präsentieren lässt. Ich persönlich hätte aber von so manchen gerne mehr gelesen, die Hintergründe und Ermittlungen genauer mitverfolgt. Mir wäre es lieber gewesen, von weniger Fällen zu lesen und über die dafür mehr Infos zu erhalten. Und die weiteren Erinnerungen hätte er in ein zweites Buch verpacken können. Ich würde es sofort kaufen ;-)

  • Dr_ M

    aus Sachsen

    3/5

    26.06.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schimanski war spannender

    Eine gewisse Ähnlichkeit ist vorhanden, sowohl im Äußeren als auch in der Tätigkeit. Aber das war es dann auch. Nun kann man darüber streiten, ob es daran liegt, dass Schimanski-Tatorte mit der Realität kaum etwas zu tun hatten oder daran, dass Heinz Sprenger seine Geschichten nicht spannender erzählen wollte oder konnte. Vielleicht hat es auch einfach damit zu tun, dass wahre Kriminalfälle nicht so spannend sind, denn man löst sie gewöhnlich nicht in Draufgänger-Manier, sondern mit sachlicher und oft langwieriger Detailarbeit. Aber zu Details findet man auch kaum etwas in diesem Buch. Wie man es auch dreht, dem Buch fehlt einfach das Besondere. Die meisten Fälle werden mehr oder weniger oberflächlich abgehandelt, sodass man nach dem Lesen kaum noch große Erinnerungen an sie hat. Der Bezug zu Schimanski wirkt schließlich wie ein Bumerang, denn die dieses Buch kann die so aufgebaute Erwartungshaltung kaum befriedigen. Im Ganzen nicht schlecht, aber irgendwie belanglos und gelegentlich auch ein wenig langweilig.

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