Produktbild: Liebe. Schuld. Das Weingut am Kap.

Liebe. Schuld. Das Weingut am Kap. DE

8

13,49 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

18 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.09.2025

Verlag

Epubli

Seitenzahl

212

Maße (L/B/H)

1,3/12,5/19 cm

Gewicht

215 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-565-04244-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

18 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.09.2025

Verlag

Epubli

Seitenzahl

212

Maße (L/B/H)

1,3/12,5/19 cm

Gewicht

215 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-565-04244-9

Herstelleradresse

epubli
Köpenicker Str. 154a
10997 Berlin
Deutschland
Email: kontakt@epubli.de
Url: www.epubli.de
Telephone: +49 30 25559540

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  • FrauLenaH.

    5/5

    03.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein literarisch eindringlicher Roman, der lange nachhallt

    Liebe. Schuld. Das Weingut am Kap. ist ein Roman, der mich in besonderer Weise beeindruckt hat. Nicht, weil er laut oder spektakulär wäre - genau as Gegenteil: Er überzeugt durch seine stille Intensität, seine atmosphärische Dichte und eine Sprache, die präzise beobachtet, ohne sich jemals aufzudrängen. W.H. Hartmann erzählt von Jonas und Elena mit einer feinen psychologischen Sensibilität, die man in zeitgenössischer Literatur selten findet. Die Figuren wirken nie konstruiert; sie atmen, zweifeln, ringen — und bleiben gerade in ihrer Zerrissenheit glaubwürdig. Besonders faszinierend ist Jonas’ Blick auf die Welt: scheinbar distanziert und doch voller verletzlicher Sehnsucht, ein Beobachter, der sich selbst im Spiegel des anderen verliert. Was mich besonders berührt hat, ist die Vielschichtigkeit des Romans. Seine Stärke liegt im Zwischenraum: in Andeutungen, Brüchen, Leerstellen. In Momenten, in denen Liebe und Schuld, Sehnsucht und Irrtum ununterscheidbar werden. Der Ausgang hat mich erschüttert - nicht wegen eines Effekts, sondern wegen seiner Tragik. Ein außergewöhnliches Buch, entstanden aus einer real stattgefundenen Szene. Literarisch fein gearbeitet, emotional authentisch und nachhaltig wirkend. Absolute Empfehlung.

  • Bewertung

    aus Claußnitz

    5/5

    15.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Traum und Wirklichkeit

    Aus einem realen Ereignis hervorgegangen, erzählt der Autor als Jonas, im ersten Teil, sein eigenes Erleben. Er ist Fotograf und überredet das verheiratete Fotomodell Elena mit ihm von Hamburg nach Südafrika ans Kap der Guten Hoffnungen zu ziehen. Jonas möchte sich dort einen Traum erfüllen und Trauben anbauen, um Wein herzustellen. Können Beide dort glücklich werden? Was verbirgt sich im Fass am Ende des Weinkellers? Und welche Gefahr bringt das "weiße Gold"? Am Ende muss Jonas sich zwischen seinem Herzen und seinem Gewissen entscheiden. Das intensive und gefühlvolle Buch berichtet über tragische zwischenmenschliche Entscheidungen, tiefe Abgründe, Sehnsucht, aber auch Selbsttäuschung. Es regt auf alle Fälle zum Nachdenken an. Die Szenen in Südafrika sind wunderbar bildlich dargestellt. Also das Buch aufschlagen und eintauchen.

  • Malina

    aus Hamburg

    4/5

    23.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Bildhafte Landschaften in Südafrika

    „Liebe, Schuld. Das Weingut am Kap“ erzählt die Geschichte von Jonas, der zwischen seiner Arbeit als Fotograf in Hamburg und seinem Traum vom Neubeginn in Südafrika steht – und der Begegnung mit Elena, die sein Leben und seine Entscheidungen ins Wanken bringt. Was mich besonders überzeugt hat, ist die Atmosphäre: Die Beschreibungen des Weinguts, der Landschaft Kapstadts und der Stimmung zwischen Reben, Meer und Bergen sind sehr bildhaft und schön gelungen. Auch Jonas als Figur fand ich interessant, weil er oft zwischen Herz und Bauchgefühl zerrissen ist und die Vergangenheit ihn immer wieder einholt. Der Schreibstil ist mal etwas anderes und eher ungewöhnlich – sehr knapp und direkt. Dadurch bleibt viel Raum für eigene Gedanken, gleichzeitig wirken einige Situationen etwas abrupt beendet. Manche Kapitel oder Momente hätten für meinen Geschmack etwas mehr Tiefe oder Zeit gebraucht, besonders in der Entwicklung der Beziehung. Trotzdem hat mich die Mischung aus Emotion und Atmosphäre überzeugt. Der Roman hat mir beim Lesen eine angenehme Grundstimmung vermittelt und bleibt in seiner Art auf jeden Fall in Erinnerung. Von mir gibt es 4 Sterne.

  • Bewertung

    4/5

    08.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Traum und Trugbild – ein Roman voller leiser Abgründe

    Dieser Roman entzieht sich jeder einfachen Schublade. Er ist kein Mainstream, kein schnell konsumierbares Buch für zwischendurch, sondern ein Werk, das fordert, nachklingt und sich Zeit nimmt, seine Wirkung zu entfalten. Die Sprache ist präzise, stellenweise kühl, aber immer atmosphärisch dicht – wie ein feiner Film, der in langsamen Bildern erzählt, was zwischen den Zeilen geschieht. Im Mittelpunkt steht Jonas, ein Suchender, Getriebener, manchmal Beobachter seines eigenen Lebens. Ihm gegenüber steht Elena, geheimnisvoll und distanziert, mehr Projektion als greifbare Person. Was zwischen ihnen geschieht, ist weniger eine Liebesgeschichte als ein Spiegel von Sehnsucht, Selbsttäuschung und der Jagd nach Bedeutung. Besonders beeindruckend ist, wie der Roman die Orte zum Sprechen bringt: das blendende Licht am Kap und der kühle Nachgeschmack des Weins, der alles verbindet und zugleich trennt. Unter dieser Oberfläche brodelt es – Vergangenheit, Schuld und Illusion verschmelzen zu einem feinen, bitteren Nachhall. Was bleibt, ist eine tragische Geschichte, die mehr Fragen stellt, als sie beantwortet. Kein Buch für jeden, aber für jene, die sich auf Zwischentöne, Stille und Abgründe einlassen, ein stiller Genuss. Ein Roman, der nicht gefallen will – und gerade deshalb lange im Gedächtnis bleibt.

  • SeverusNyssen

    aus Rhein Neckar Kreis

    4/5

    08.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Traum und Trugbild –…

    Zwischen Traum und Trugbild – ein Roman voller leiser Abgründe Dieser Roman entzieht sich jeder einfachen Schublade. Er ist kein Mainstream, kein schnell konsumierbares Buch für zwischendurch, sondern ein Werk, das fordert, nachklingt und sich Zeit nimmt, seine Wirkung zu entfalten. Die Sprache ist präzise, stellenweise kühl, aber immer atmosphärisch dicht – wie ein feiner Film, der in langsamen Bildern erzählt, was zwischen den Zeilen geschieht. Im Mittelpunkt steht Jonas, ein Suchender, Getriebener, manchmal Beobachter seines eigenen Lebens. Ihm gegenüber steht Elena, geheimnisvoll und distanziert, mehr Projektion als greifbare Person. Was zwischen ihnen geschieht, ist weniger eine Liebesgeschichte als ein Spiegel von Sehnsucht, Selbsttäuschung und der Jagd nach Bedeutung. Besonders beeindruckend ist, wie der Roman die Orte zum Sprechen bringt: das blendende Licht am Kap und der kühle Nachgeschmack des Weins, der alles verbindet und zugleich trennt. Unter dieser Oberfläche brodelt es – Vergangenheit, Schuld und Illusion verschmelzen zu einem feinen, bitteren Nachhall. Was bleibt, ist eine tragische Geschichte, die mehr Fragen stellt, als sie beantwortet. Kein Buch für jeden, aber für jene, die sich auf Zwischentöne, Stille und Abgründe einlassen, ein stiller Genuss. Ein Roman, der nicht gefallen will – und gerade deshalb lange im Gedächtnis bleibt.

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