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Letzter Akt Über die allumfassende Kraft von Kunst — Roman | »Es ist dieses Schillernde, Zweideutige, das Andreas Schäfers psychologischen Roman spannend macht.« Tagesspiegel

22

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.03.2026

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,8/14/2,7 cm

Gewicht

371 g

Farbe

Beige / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-8183-3

Beschreibung

Rezension

»Subtil und auf drei Zeitebenen spielt Andreas Schäfer im Grunde klassische Themen der Kunst durch: Illusion und Verstellung, Selbsterkenntnis und Erinnerung. Das Verhältnis von Kunst und Leben. Noch immer lässt sich aus diesem Stoff etwas Neues schöpfen.«
SWR Bestenliste
»Eine leise, intensive Liebesgeschichte, in der Ruhm, Angst vor dem Karriereende und ein dunkler Unterton unaufhaltsam auf einen Wendepunkt zusteuern.«
Claudia Ingenhoven, NDR KULTUR
»›Letzter Akt‹ liest sich wie eine perfekte Vorlage für einen Arthouse-Erfolg.«
Stefan Michalzik, FRANKFURTER RUNDSCHAU
»[›Letzter Akt‹ belegt] eindrucksvoll, was diesen 56-jährigen Berliner Autor in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur so außergewöhnlich macht […]: Seine Kunst, durch die Schilderung von Interieurs Atmosphäre zu erzeugen.«
Oliver Pfohlmann, SWR KULTUR Lesenswert Kritik
»Wie Schäfer seiner klug komponierten Geschichte im zweiten Akt einen unerwarteten Twist gibt und alles ohne ein Wort zu viel im letzten Akt auflöst: großes Kino!«
Silvi Feist, EMOTION
»Was kann Kunst in uns auslösen? Klar und präzise schildert das dieser Roman«
Ulrike Schädlich, FREUNDIN
»wie fesselnd man von Liebe und Verrat erzählen kann, von Kunst und vor allem von dem Preis, den sie fordert«
Liane von Billerbeck, DEUTSCHLANDFUNK KULTUR Lesart
»komplexe[r] Roman mit Tiefgang«
Helga König, BUCH, KULTUR UND LIFESTYLE
»Andreas Schäfer erzählt empathisch und packend, eine Lektüre wie ein Film, der unter die Haut geht.«
Ingrid Mosblech-Kaltwasser, DER KULTUR BLOG
»Andreas Schäfer erzählt auf unprätentiöse Weise von den Schwierigkeiten eines Paares in den mittleren Jahren zueinander hundertprozentiges Vertrauen zu gewinnen, von den großen und kleinen Hindernissen eines unbelasteten Neuanfangs.«
Peter Mohr, LOKALKOMPASS
»Andreas Schäfer beweist erneut seine große Stärke als Erzähler psychologischer und zwischenmenschlicher Prozesse. ›Letzter Akt‹ ist kein lauter Roman, sondern ein leises, intensives Buch, das lange nachwirkt.«
Ernst W. Kölnsperger, STUDIOSUS INTERN – DAS WISSEN DER WELT

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.03.2026

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,8/14/2,7 cm

Gewicht

371 g

Farbe

Beige / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-8183-3

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

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  • Carmen R.

    aus München

    5/5

    11.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kunst kann vieles sein

    Beim Inhalt dieses wundervollen Romans möchte ich mich ausschließlich auf den Klappentext beziehen. Dem Autoren ist es in beeindruckender Art und Weise und sehr feinfühlig gelungen, hier die Geschichte von Dora zu erzählen. Die Geschichte wird sehr berührend erzählt. Der Schreibstil mutet fast ein bisschen poetisch an. Der Roman erzählt die Geschichte von Dora, einer erfolgreichen Schauspielerin, die einen beeindruckenden und schwierigen Weg gegangen ist, bevor sie so erfolgreich wurde. Sie hat sich quasi frei gekämpft. Dora ist eine authentische Protagonistin, wie ich sie mir auch gut im wahren Leben vorstellen kann. Und auch Victor empfand ich als einen wirklich sympathischen Protagonisten. Das Zusammenspiel zwischen den beiden hat mich sehr berührt. Die Geschichte verbindet die Kunst vom Schreiben mit der Kunst vom Malen. Zwei ganz unterschiedliche Arten von Kunst, doch ich finde, das berührende Geschichten dem Leser durchaus wundervolle Bilder im Kopf möglich machen und andersrum auch Bilder eine Geschichte erzählen können. Dies ist dem Autoren hier in wundervoller Art und Weise gelungen, so dass mich das Buch absolut begeistert hat. Der Roman wird in einem wunderschönen Hardcover mit Papierüberzug präsentiert. Die Farben dabei sind warm und weich gewählt und lassen viel Spielraum zur Interpretation. Ich mag das Cover sehr. Ich hatte eine sehr berührende Lesezeit und gebe für diesen wundervollen Roman von Andreas Schäfer eine absolut klare Leseempfehlung ab.

  • Bewertung

    aus Lannach

    5/5

    27.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Malkunst

    Der Autor Andreas Schäfer lässt in seinen Romanen immer wieder die Malkunst mitspielen. So auch in diesem. Es geht um die Schauspielerin Dora, die nach vielen Jahren beim Film mit 40 noch auf der Bühne in London durchstarten will. Nach der Premiere sitzt das ganze Team in einem Lokal zusammen, um die gelungene Premiere zu feiern. Mit am Tisch sitzt ein Mann, den Dora so faszinierend findet, dass sie lange mit ihm spricht und zu erkennen meint, dass er sie gar nicht kennt. Sie beginnt eine Affäre mit ihm und genießt es, dort sie selbst sein zu können, denn ihre Mutter in Frankfurt nervt, ihre Agentin nervt und noch mehr nervt ihr Kollege, mit dem sie nun immer auf der Bühne steht. Ihr Freund ist Maler und seine Bilder sprechen Dora an, obwohl er nur Landschaften und Abbilder des täglichen Lebens malt. Als sie ihn fragt, ob er sie malen würde, sagt er zu. Aber als sie das Bild dann sieht, wallen ungute Erinnerungen an eine alte Schulkollegin, die sich umgebracht hat, auf. Dora hat auf der Bühne einen Zusammenbruch und fällt für Monate aus. Das Cover ist farbenfroh gestaltet und gibt schon einen Hinweis auf das Thema.

  • h.o.

    5/5

    25.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    beeindruckender Roman

    Das Buch spielt im Jahr 2005 in London. Die Schauspielerin Dora war in den letzten Jahren an Filmsets beschäftigt. Doch nun spielt sie in einem Theaterstück mit. Nach der Premiere lernt sie den Maler Victor kennen und kommt mit ihm ins Gespräch. Er kennt ihre Persönlichkeit jedoch gar nicht obwoh sie so bekannt ist. Aber genau das macht ihn auch so sympathisch. Victor und sie lernen sich immer weiter kennen und so kommt es dazu, dass er sie malt. Doch was Dora auf dem Bild sieht ist etwas anderes. Und so kommen lange versteckte Erinnerungen zurück. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ab der ersten Seite ist man als Leser mitten im Geschehen und kann sich alles gut vorstellen. Das Kennenlernen von Victor ist ein Umschwung für Dora. Das wird sehr gut dargestellt. Die Schreibweise ist poetisch, flüssig und absolut tiefgehen. Ich habe noch viel über diese tolle Geschichte nachgedacht und freue mich auf weitere Bücher des Autors.

  • Bewertung

    aus Lichtenstein

    5/5

    21.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vergangenes aufarbeiten

    Dieser oft nachdenklich machende Roman hat mir sehr gut gefallen, denn er spricht mehrere Themen an, die wohl für jeden einmal relevant sind. Es geht unter anderem um Familie, schwierige Familienverhältnisse, vermeintliche Freundschaft, eigene Versäumnisse und alte Schuldgefühle, die sich irgendwann wieder in den Vordergrund stellen. Die Protagonistin Doro erlebt das alles erneut in der Mitte ihres Lebens, ausgelöst durch eine neue Bekanntschaft. Sehr eindrucksvoll geschrieben und lesenswert.

  • Bewertung

    5/5

    17.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geister der Vergangenheit

    In seinem neuen Roman zeigt der in Berlin lebende Autor Andreas Schäfer, einfühlsam das Zusammenspiel von Leben und Kunst und erzählt feinfühlig von einer Befreiung, die alles verändert. „Letzter Akt“ ist eine stille, intensive Geschichte, die sich langsam aber stetig in drei Handlungssträngen entfaltet. Der erste Handlungsstrang erzählt die berührende Geschichte des Kennenlernens der beiden Protagonisten. London, 2005: Nach vielen Jahren beim Film steht die Schauspielerin Dora wieder auf einer Theaterbühne – mit Anfang vierzig kann sie auf eine erfolgreiche Karriere zurückblicken. Als sie nach der Premiere in einer Bar auf den Maler Victor trifft, ist sie fasziniert: Wer ist dieser Mann, der noch nie von ihr gehört hat? Dora sieht in diesem Kennenlernen eine Chance, sich zu verstecken: vor ihrer Mutter, die ständig aus Frankfurt anruft, vor ihrer Agentin, die sie überzeugen will, auch mal andere Rollen zu spielen, vielleicht auch vor ihrem unsympathischen Kollegen, der immer wieder ihre Grenzen testet. Nach einigen gemeinsamen Wochen beschließt Dora, dass Victor sie malen soll – doch als sie das Gemälde sieht, zieht es ihr den Boden unter den Füßen weg und lang vergessene Erinnerungen kehren zurück. Das Bild offenbart etwas über Dora, das Victor nicht wissen konnte. Im zweiten Handlungsstrang kehren Doras Erinnerungen in die Jahre 1982 ihrer Jugend zurück. In Frankfurt am Main ist sie in einfachen Verhältnissen aufgewachsen aber sie sehnt sich nach Freiheit und auf der Bühne zu stehen. Versprechungen die sie gemacht hat, ignoriert sie. Nach ihrem Abitur kehrt sie ihrer Heimatstadt den Rücken und London wird für sie zu einer Zuflucht, zu einem Ort, an dem sie ihre Herkunft als Dorothea hinter sich lassen und sich als Dora neu erfinden kann. Sie schafft es, eine berühmte Schauspielerin, zu werden. Im dritten Handlungsstrang im Jahr 2010 findet sie endlich den Mut sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Fazit: Der Autor erzählt die Liebesbeziehung zwischen Dora und Victor von Anfang an mit Distanz, trotz seines flüssigen und feinfühligen Schreibstils. Mir hat die Geschichte vielleicht gerade deshalb so gut gefallen. Sicher wird „Letzter Akt“ nicht mein erstes und letztes Buch von Andreas Schäfer, bleiben.

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