Lektionen neuer Kriegsführung am Beispiel des Ukrainenkrieges Ein Beitrag zu der Münchener Sicherheitskonferenz 2025
31,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
30.09.2025
Verlag
BoD - Books on DemandSeitenzahl
220 (Printausgabe)
Dateigröße
15829 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783695137756
Jahrtausendelang haben Befehlshaber die Quantität als entscheidend für den Sieg angesehen: Wenn ihre Armeen dem Gegner zahlenmäßig überlegen waren und über mehr Material verfügten, waren sie siegessicher. Dabei spielte es keine Rolle, ob die Männer Speere, Bögen und Gewehre trugen oder in Panzern saßen.
Die größte Marine der Welt ermöglichte es dem britischen Empire, die Meere zu beherrschen, und die Überlegenheit bei den Flugzeugen erlaubte es den Alliierten, die Wirtschaft der Achsenmächte zu stören.
In den 1970er Jahren erkannte das amerikanische Militär den Vorrang von Präzision vor schierer Zahl. Die amerikanischen Streitkräfte versuchten, Ziele mit immer größerer Präzision zu identifizieren, zu verfolgen und zu bekämpfen.
In den ersten Jahrzehnten des 21. Jahrhunderts hatte der Westen einen Generationenvorsprung bei den Präzisionsschlagfähigkeiten. Dies überzeugte die NATO-Armeen, die sich immer teurere Bodenfahrzeuge, Flugzeuge, U-Boote, Schiffe und Waffen nicht mehr leisten konnten, davon, dass sie auch dann gewinnen konnten, wenn sie abspeckten und auf Effizienz und Genauigkeit statt auf Zahlen setzten. Die Zerstörungskraft jedes Flugzeugs und jedes Schiffs oder U-Boots ist jedoch vielfach größer.
Doch das Rad der Geschichte hat sich erneut gedreht. Wie Michal Horowitz, Unterstaatssekretär im US-Verteidigungsministerium, in einem Aufsatz für die Zeitschrift Foreign Affairs Magazine feststellte, hat der Westen (und einmal mehr insbesondere die USA) nicht mehr den Vorsprung bei Präzisionsschlägen, den er noch vor nicht allzu langer Zeit hatte.
Die Armeen erkennen allmählich, dass sie nicht mehr zwischen Präzision und Quantität wählen müssen, sondern beides haben können, wie Horowitz in dem oben erwähnten Aufsatz schreibt.
In den Händen eines geschickten Bedieners können sie sich Drohnen in einen abgedeckten Graben schleichen oder durch ein Fenster in ein Haus fliegen, in dem sich Soldaten oder Ausrüstung verstecken, und Ziele mit einem Vielfachen des militärischen und finanziellen Werts ausschalten.
Das "Waffenentwicklungslabor" des Ukrainenkrieges und der Konsequenzen wird hier von einem langjährigen Spezialisten der Problematik Osteuropas in allen Details vorgestellt.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice