Produktbild: Am Volk vorbei

Am Volk vorbei Zur Krise der liberalen Demokratie

2

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

19853

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.02.2026

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

21,8/14,6/2,1 cm

Gewicht

358 g

Farbe

Schwarz / Weiß

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-84432-4

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

19853

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.02.2026

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

21,8/14,6/2,1 cm

Gewicht

358 g

Farbe

Schwarz / Weiß

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-84432-4

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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Die schwierige Demokratie

Bewertung am 20.04.2026

Bewertungsnummer: 3114753

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Baberowskis Buch „Am Volk vorbei“ geht es um die Demokratie, um deren gegenwärtige Krise. Da Buch mag nicht einfach zu lesen sein für Nichthistoriker, Nichtphilosophen, für Bürger unseres Staates. Für die ist es geschrieben. Das Komplizierte ergibt sich aus dem Thema, der Demokratie, denn die ist eben nicht einfach. Sie ist anstrengend, kompliziert und schweißtreibend. Im Gegensatz dazu ist es einfach, bequem und gemütlich sich einem Autokraten anzuschließen. Man muss nicht über eigene und fremde Argumente mehr nachdenken und streiten, man muss sich nur bekannten Argumenten anschließen. Demokratie ist kein Zustand. Keine politische Meinung ist an sich demokratisch oder undemokratisch. Demokratie ist ein ständiger Prozess, in dem gestritten werden muss, sonst stirbt die Demokratie.

Die schwierige Demokratie

Bewertung am 20.04.2026
Bewertungsnummer: 3114753
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Baberowskis Buch „Am Volk vorbei“ geht es um die Demokratie, um deren gegenwärtige Krise. Da Buch mag nicht einfach zu lesen sein für Nichthistoriker, Nichtphilosophen, für Bürger unseres Staates. Für die ist es geschrieben. Das Komplizierte ergibt sich aus dem Thema, der Demokratie, denn die ist eben nicht einfach. Sie ist anstrengend, kompliziert und schweißtreibend. Im Gegensatz dazu ist es einfach, bequem und gemütlich sich einem Autokraten anzuschließen. Man muss nicht über eigene und fremde Argumente mehr nachdenken und streiten, man muss sich nur bekannten Argumenten anschließen. Demokratie ist kein Zustand. Keine politische Meinung ist an sich demokratisch oder undemokratisch. Demokratie ist ein ständiger Prozess, in dem gestritten werden muss, sonst stirbt die Demokratie.

Sehr theoretische philosophische Abhandlung

Eternal-Hope aus Österreich am 17.03.2026

Bewertungsnummer: 3080531

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die liberalen Demokratien vieler Länder sind in der Krise: populistische Parteien sind im Aufschwung und man hört immer wieder den Vorwurf, es werde "am Volk vorbei" regiert, was auch immer das heißen soll. Von einem Buch mit diesem Titel, verfasst von einem Historiker, hätte ich mir auch eine soziologische oder politikwissenschaftliche Aufarbeitung dieses sehr aktuellen Phänomens erwartet. Mit dieser Erwartung ist man aber bei diesem Werk falsch: es handelt sich stattdessen um eine sehr philosophische, theoretische, ideengeschichtliche Abhandlung dazu, was mit verschiedenen Begriffen, zum Beispiel Demokratie, Macht, Herrschaft oder Staat gemeint sein könnte. Die Sprache ist sehr anspruchsvoll und erfordert konzentriertes Lesen und am besten ideengeschichtliche Vorkenntnisse in vielen Bereichen, z.B. "Macht ist ein produktives soziales Geschehen, in dem sich Fügsamkeit mit Erwartungen verbindet. Es gibt also ein Interesse am Gehorsam, das gar nicht von Überzeugungen, sondern von pragmatischen Erwägungen motiviert wird." Insgesamt handelt es sich um ein interessantes Werk mit vielen diskussionswürdigen Ideen, das sich nach meiner Einschätzung aber jedenfalls mehr an ein akademisches Fachpublikum mit großem Interesse an Philosophie und Theoriegeschichte richtet als an interessierte Laien.

Sehr theoretische philosophische Abhandlung

Eternal-Hope aus Österreich am 17.03.2026
Bewertungsnummer: 3080531
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die liberalen Demokratien vieler Länder sind in der Krise: populistische Parteien sind im Aufschwung und man hört immer wieder den Vorwurf, es werde "am Volk vorbei" regiert, was auch immer das heißen soll. Von einem Buch mit diesem Titel, verfasst von einem Historiker, hätte ich mir auch eine soziologische oder politikwissenschaftliche Aufarbeitung dieses sehr aktuellen Phänomens erwartet. Mit dieser Erwartung ist man aber bei diesem Werk falsch: es handelt sich stattdessen um eine sehr philosophische, theoretische, ideengeschichtliche Abhandlung dazu, was mit verschiedenen Begriffen, zum Beispiel Demokratie, Macht, Herrschaft oder Staat gemeint sein könnte. Die Sprache ist sehr anspruchsvoll und erfordert konzentriertes Lesen und am besten ideengeschichtliche Vorkenntnisse in vielen Bereichen, z.B. "Macht ist ein produktives soziales Geschehen, in dem sich Fügsamkeit mit Erwartungen verbindet. Es gibt also ein Interesse am Gehorsam, das gar nicht von Überzeugungen, sondern von pragmatischen Erwägungen motiviert wird." Insgesamt handelt es sich um ein interessantes Werk mit vielen diskussionswürdigen Ideen, das sich nach meiner Einschätzung aber jedenfalls mehr an ein akademisches Fachpublikum mit großem Interesse an Philosophie und Theoriegeschichte richtet als an interessierte Laien.

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Am Volk vorbei

von Jörg Baberowski

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