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Beutemacher Ein Frankfurtkrimi

12

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.10.2025

Verlag

Ravenport Verlag GmbH

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

21,4/13,2/2,4 cm

Gewicht

392 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-690-61150-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.10.2025

Verlag

Ravenport Verlag GmbH

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

21,4/13,2/2,4 cm

Gewicht

392 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-690-61150-3

Herstelleradresse

Ravenport Verlag GmbH
Ostparkstraße 11
60314 Frankfurt am Main
DE

Email: b.horn-rumold@ravenport-verlag.de

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  • LS

    5/5

    14.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Spannung!

    Zeitsprung: Frankfurt 1997. In der Stadt kocht alles: die Hitze, das Leben, die Gefahr. Der Roman ist sehr gut erzählt, spannend, rasant, kurzweilig, packend, mit Wendungen. Dennoch gibt es auch skurrile Passagen, die ein wenig an Monty Python erinnern. Sehr empfehlenswert für Leser, die mal gerne einen "etwas anderen" Krimi lesen.

  • Dana09

    aus Altomünster

    5/5

    02.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Schonungslos und knallhart

    Die ungewöhnliche Personenbeschreibung am Anfang des Romans finde ich gut. Mit nur einem Wort ist die Person bzw. deren Funktion in der Geschichte beschrieben. Ebenso angesprochen hat mich die im gleichen Stil verfasste Inhaltsbeschreibung. Die Geschichte beginnt unangenehm, verrät dem Leser aber schon nach zwei Seiten worauf er sich bei der Lektüre einlassen wird. Überraschenderweise taucht der Falke als Symbol für Jäger und Beute immer wieder mal auf. Erster Schauplatz ist ein verwahrlostes Mietshaus in einer heruntergekommenen Gegend von Frankfurt. Durch die ausführliche Beschreibung entstand vor meinen Augen sofort ein Bild der deprimierenden Szenerie, die muffige Luft im Flur mit den Tapeten voller Stockflecken war zu riechen. Der Leser trifft auf Mike, einen desillusionierten Essensausfahrer der in der Mansarde wohnt. Eines Tages findet Mike in seinem Transporter die Diebin Nika. Nika ist auf der Flucht und als Mike beschließt, ihr zu helfen, ahnt er nicht worauf er sich damit eingelassen hat. Rolf Silber hat mit „Beutemacher“ einen harten, schonungslosen Roman geschrieben, der mich tatsächlich an einen Film von Quentin Tarantino erinnert. Den typisch englischen schwarzen Humor von Monty Python kann ich nicht erkennen. Das Milieu in einer heruntergekommenen Gegend Frankfurts Ende der 90er Jahre ist mir total fremd. Trotzdem konnte ich mir durch die eindringlichen, lebendigen Schilderungen ein gutes Bild davon machen. Ebenso erwecken die komplexen Beschreibungen die beiden Protagonisten zum Leben. Der knallharte, ja brutale Schreibstil gefällt mir sehr. Zu Handlungsort, sozialer Umgebung und Geschichte passt er ideal. Fazit: Ein ungewöhnlicher harter, dreckiger Roman der vor nichts zurückschreckt. Mir hat das Lesen Spaß gemacht – wobei Spaß vielleicht nicht das richtige Wort ist.

  • Bewertung

    aus Elz

    5/5

    01.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Im Schatten der Gier: Ein Roman, der unter die Haut geht

    Mit Beutemacher zeichnet Rolf Silber ein eindringliches Bild einer Welt, in der Moral zur Verhandlungsmasse wird. Im Zentrum stehen Figuren, die weniger aus Überzeugung handeln als aus Kalkül – getrieben vom Wunsch nach Einfluss, Besitz und Kontrolle. Was zählt, ist der Vorteil. Der Preis scheint zweitrangig. Dem Autor gelingt es, seine Charaktere vielschichtig und glaubwürdig zu gestalten. Ihre Entscheidungen sind nachvollziehbar, auch wenn sie oft verstören. Gerade diese Ambivalenz macht den Reiz des Romans aus: Niemand bleibt unschuldig, und jede Handlung zieht spürbare Konsequenzen nach sich. Die klare, schnörkellose Sprache verstärkt die Wucht der Ereignisse und sorgt für eine dichte, beklemmende Atmosphäre. Inhaltlich überzeugt das Buch durch seine zeitlose Brisanz. Themen wie Machtmissbrauch, Verantwortung und persönliche Integrität werden nicht plakativ, sondern subtil und dennoch unmissverständlich verhandelt. Die Spannung entwickelt sich stetig und mündet in einem Finale, das lange nachwirkt. Beutemacher ist ein anspruchsvoller, klug konstruierter Roman, der fordert und mich genau deshalb begeistert.

  • Bewertung

    5/5

    11.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Spannendes aus Frankfurt

    Für mich ein ungewöhnlicher, intensiver Krimi mit viel Atmosphäre, starken Bildern und einer ganz eigenen Stimme. „Beutemacher“ hat mich überrascht und das im positiven Sinn. Die Mischung aus rauem Großstadtkrimi, schrägem Humor und fast surrealen Momenten fühlt sich ungewöhnlich an, aber genau das macht den Reiz aus. Frankfurt der 90er wirkt dreckig, laut, lebendig. Man hat das Gefühl, mitten im Bahnhofsviertel zu stehen. Besonders spannend fand ich die Figuren. Nika ist keine klassische Heldin, sondern kantig, verletzlich und gleichzeitig stark. Auch die „Stadtkobold“-Truppe bleibt im Kopf. Sie ist schräg, aber irgendwie herzlich und echt. Diese Mischung aus Chaos, Loyalität und Überlebenswillen hat mir richtig gut gefallen. Der Stil ist schnell, direkt und sehr bildhaft. Teilweise hart, dann wieder überraschend witzig. Genau das hält die Spannung hoch und macht das Buch sehr eigenständig.

  • ech

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    15.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Düsterer und leicht abgedrehter Krimi aus dem Frankfurt der 90er Jahre

    Mit diesem Buch legt der Autor Rolf Silber einen düsteren und leicht abgedrehten Kriminalroman vor, der im Frankfurt des Jahres 1997 angesiedelt ist. Dabei handelt es sich um die überarbeitete Neuausgabe eines Buches, das bereits 1998 im Eichborn Verlag erschienen ist.  Mike schlägt sich eher schlecht als recht durchs Leben und arbeitet als Fahrer für ein Catering-Unternehmen. Als ihm die junge Nika über den Weg läuft, nimmt sein Leben plötzlich eine unverhoffte Wendung. Nika ist auf der Flucht vor dem Beutemacher Rex und sucht dringend einen Unterschlupf. Und so bringt Mike sie in dem heruntergekommenen Haus im Frankfurter Bahnhofsviertel unter, in dem er selbst und eine äußerst schräge Truppe hausen. Ale Rex seine Beute aufspürt, muss aus den Bewohnern aber schnell eine schlagkräftige Gemeinschaft werden, um die Gefahr abzuwenden. Mit einem packenden Schreibstil, einigen überraschenden Wendungen und jeder Menge schwarzem Humor treibt der Autor seine gut aufgebaute Geschichte voran und liefert am Ende eine absolut schlüssige Auflösung, die keine wesentlichen Fragen offenlässt. Das der Autor viele Jahren lang als Drehbuchautor und Regisseur für diverse Fernsehformate tätig war, merkt man den bildhaften Beschreibungen, die das Kopfkino beim Lesen auf Hochtouren laufen lassen, jederzeit an. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen, die immer wieder für Überraschungen gut sind. Und auch wenn das Buch dem Anspruch „Tarantino meets Monty Python“, der sich auf dem Buchrücken findet, vielleicht nicht ganz gerecht wird, bietet es unter dem Strich doch gute und spannende Unterhaltung. Wer auf eine gut aufeinander abgestimmte Mischung aus Spannung und schwarzem Humor steht, wird hier gut bedient und unterhalten.

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