Der schlimmste Fall ist eingetreten: Die Eklipse hat ihr Ziel erreicht und der Daemon Amos hat seine volle Stärke wiedererlangt. Gefangen in einer Welt, die unendlich weit von ihrer eigenen entfernt ist, fällt es Kiara Brocks schwer, Hoffnung zu schöpfen. Nie zuvor in ihrem Leben hat sie sich so allein gefühlt: Ohne ihre Mentorin Gina, ohne Dravens aufmunternde Worte, ohne Neiths Wärme. Doch aufgeben ist für Kiara keine Option. Nun muss sie all die Fähigkeiten, die sie sich in den letzten Monaten angeeignet hat, nutzen, um das Blatt vielleicht doch noch zu wenden. Die Mission ist klar: 1. Finde einen Weg zurück nach Hause. 2. Rette Arik Draven. 3. Tritt einem gewissen Daemon gehörig in den Hintern und verbanne ihn für immer aus diesem Universum. Für eine erfahrene paranormale Ermittlerin wie Kiara Brocks sollte das eigentlich kein Problem darstellen, oder?
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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„Das Versprechen“ ist der fünfte Band über die „Arcyrion-Akten“ und schließt diese wundersame Fantasy-Geschichte mit einem epischen Finale ab, mit einem, das all den Problemen, Hürden, Wundern, Verlusten und dem emotionalen Chaos gerecht wird. Ja, dieses Buch ist definitiv ein würdiger – und daher kein leichter – Abschluss.
Zuallererst: Um das volle Ausmaß der tiefschürfenden Veränderungen von Kiara Brooks’ Leben und des Abenteuers, in das die junge Frau gezogen wurde, der weitreichenden Entwicklungen, die sich durch verschiedene Welten ziehen, zu verstehen, sollte man die Bücher als Serie, heißt in der richtigen Reihenfolge, lesen.
Auch in diesem Teil empfangen uns eine kurze Zusammenfassung der vorherigen Geschehnisse und ein Überblick über die wichtigsten Charaktere. Erklärungen zu einzelnen Begrifflichkeiten finden sich im Anhang.
„Das Versprechen“ setzt dort an, wo wir aus „Die verlorene Heldin“ und Kiara aus ihrer Realität gerissen wurden.
Unterteilt in drei große Abschnitte begleiten wir die Talentierte in der Fremde, in der veränderten Heimat, in wankenden Dimensionen, im schlauchenden Kampf und in Zuständen, in denen die Verzweiflung droht, die Überhand zu gewinnen. In denen der Schmerz – seelisch und körperlich – so überwältigend ist, dass Aufgeben verlockend klingt. Kiara Brooks: bar jeder Hoffnung. Und doch sind es ihre FreundInnen, ihre Mutter, die unzähligen Menschen und Nicht-Menschen, Arik, der so viel gegeben hat, und die Opfer, die nicht sinnlos gewesen sein sollen, die die Ermittlerin immer wieder antreiben und aufstehen lassen, die sie an ihre Grenzen und weit darüber hinaus treiben.
Evelyne Aschwanden hat es sich nicht nehmen lassen, sich zum letzten Mal eine glorreiche Story zu ersinnen, die kaum Zeit lässt, um Luft zu holen. Dabei braucht Kiara genau das: Zeit. Etwas, das ihr durch die Finger rinnt, das weder sie noch Draven, noch Neith oder die Universen haben … Teil fünf war aufregend, spannend, tempo- und abwechslungsreich, gleichzeitig tragisch und voller Gefühl. Obgleich der Fülle an Ereignissen und den unerwarteten wie komplexen Entwicklungen wirkte die Handlung nie wirr, willkürlich oder überladen. Das System, welches die Autorin erschaffen hat, ist faszinierend, groß gedacht, logisch und interessant. Zudem besitzt es die Wirkung, zum Nachdenken zu animieren – denn wer sind wir, zu glauben, die intelligenteste Spezies im Universum zu sein? Wer sind wir, dass wir glauben, einzigartig zu sein?
Durch allerhand Details und stimmig verstreute Erklärungen war das Worldbuilding griffig und die Charaktere – mit einem Background, der zumeist kaum grausamer sein könnte – nahbar, nicht schwarz oder weiß, sondern von Wut verzerrt, von Erfahrungen geprägt, von Rache getrieben und von Angst gelähmt.
Wir müssen Abschied nehmen, Tatsachen verkraften und uns mit V. A. U. L. T. herumärgern. Aufgrund der sich wandelnden Umstände, all des Neuen, das wir erkunden und erleben, Amos, der noch immer da, noch immer in Draven ist, und der nicht abklingenden Sorge steht der Verlauf zu keiner Zeit still. Wir trauern und leiden mit den Figuren, schmieden Pläne, verfangen uns in Konflikten und spüren die Bürde auf den Schultern der Versieglerin. Denn der Fortbestand jeglichen Seins hängt von ihr ab.
Kiara hat – seit der ersten Begegnung mit den BewohnerInnen des Arcyrions – einen beachtlichen (mentalen) Wandel dargeboten. Parallel zu der menschlichen Talentierten haben sich auch Neith, Luke, Arik und Gina Monroe verändert. Sind gewachsen, zerbrochen und erstarkt. Mindy bereicherte die großartige Gemeinschaft zusätzlich mit Frische, Feingefühl und Höflichkeit. Und natürlich belebten auch andere DreuanerInnen die Story, gaben ihr Abwechslung, Facetten und sorgten für die eine oder andere Überraschung.
Neben Elementen aus Sci-Fi, (Cozy-)Crime und Urban-Fantasy finden sich in den „Arcyrion-Akten“ Found-Family, queere Liebe, Gesellschaftskritik sowie weitere aktuelle Themen – wie bspw. Integration, Selbstfindung und -liebe, Trauer und deren Verarbeitung. Am Ende der 5-teiligen Serie warten Wendungen, bewegende Momente, schwere Entscheidungen, solche, die den LeserInnen das Herz brechen, Vergebung, Weltenwanderungen und dieser eine, letzte Kampf darauf, erkundet und gelebt zu werden.
Bewertung
aus Lörrach
5/5
22.10.2025
Buch (Taschenbuch)
Absolutes HIGHLIGHT
Vorne weg: Es ist der letzte Teil einer GROSSARTIGEN REIHE!!! ICH LIEBE DIESE BÜCHER♥️
Aber nun zur Story
Die Dinge geraten völlig ausser Kontrolle. Amos kehrt zurück, Gina opfert sich...
Der Prolog spielt drei Jahre zuvor aus Ginas Sicht und zeigt auf berührende Weise, Wie Arik und sie zueinander gestanden sind.
Der Einstieg ist echt heftig! Traurig, voller Verlust und Tod mit einem Fluchtweg ohne Rückkehr.
Ein rasanter, emotionaler Ritt durch Dimensionen, Zeiten und Schicksale.
Zu denCharakteren
Kiara muss gezwungenermassen in Ginas Fußstapfen treten und viel Verantwortung und schwieriger Entscheidungen übernehmen.
Das große Thema ist Zusammenhalt. Alle gehören zusammen, auch wenn einige fehlen, die nie vergessen werden.
Hier treffen wir auf neue, aber auch vorallem altbekannte Figuren.
Zitat:
„Glaub mir: Versieglerinnen sterben nicht an Altersschwäche.“
♥️Fazit♥️
Mein Fazit muss mit einem Zitat beginnen, das mich komplett zerstört hat:
Sag mir, ist er ein guter Vater?“
Der Stich in Kiaras Herz wurde zu einem Messer, das jemand langsam in ihrer Brust drehte. „Der beste“, flüsterte sie.
Ich habe geweint. Und wie ich geweint habe! Und auch gelacht...und wieder geweint...
Dieses Buch hat mich zerrissen, zusammengesetzt und wieder auseinandergerissen.
Vom ersten Band an war alles so unschuldig, und jetzt ist einfach alles vorbei.
Kiara, Draven, Luke, Neith, Gina... Sie alle sind gewachsen, stärker geworden, und nun endet alles in diesem letzten Band!
Ich hatte auf dieser Reise so viele Emotionen! Liebe, Angst, Trauer, Wut...
Einfach ein Hammer Buch!!
Arcyrion bleibt für immer in meinem Herzen♥️!
Ein würdiger Abschluss einer grossartigen Reihe und gabz definitiv ein JAHRESHIGHLIGHT!♥️
Danke, liebe Evelyne, dass ich diese Welt und ihre Figuren erleben durfte.
Ich werde sie wahnsinnig vermissen.
Ein letztes Zitat:
„Wir tun das nicht, weil es einfach ist. Wir tun es, weil es das Richtige ist.“
Chillysbuchwelt
aus Reinsbek
5/5
07.10.2025
Buch (Taschenbuch)
Ein starker Abschluss
Auch das Cover von Band 5 gefällt mir wieder unglaublich gut.
Der Stil zieht sich durch die ganze Reihe, und ich liebe einfach, wie perfekt die jeweiligen Cover zum Inhalt passen.
Es gibt wieder eine Vorstellung der Charaktere mit Illustrationen und ein „Was bisher geschah“.
Ich liebe das einfach total.
Nach dem heftigen Ende von Band 4 war ich natürlich extrem gespannt, wie das Finale wird und wow, was für ein Abschluss!
Schon der Einstieg ist unfassbar emotional und intensiv.
Ich war sofort wieder drin und wollte das Buch kaum aus der Hand legen.
Das Thema der Paralleluniversen wird hier noch einmal vertieft, und ich fand es faszinierend, wie viele Variablen und Versionen es geben kann.
Diese ganze Thematik, dass es unzählige Welten gibt, hat mich total gepackt.
Besonders spannend war es, noch mehr über das Leben in Dreua zu erfahren.
Kiara durchlebt hier eine richtige emotionale Achterbahnfahrt.
Im Verlauf gab es immer wieder Gespräche mit ihrer Mutter, die ich wirklich schön zu lesen fand, sie geben ihr zusätzliche Tiefe.
Sie muss hier sehr schwierige Entscheidungen treffen, und ich habe jede Seite mit ihr mitgefiebert.
Die Freundschaft zwischen Luke und Neith ist einfach etwas ganz Besonderes, ich liebe die beiden zusammen so sehr.
Mindy hat sich im Verlauf der Reihe ebenfalls großartig entwickelt, sie ist mir richtig ans Herz gewachsen.
Und Draven … hach, was soll ich sagen?
Er ist einfach eine meiner liebsten Figuren.
Der Verlauf mancher Figuren hat mich wirklich traurig gemacht und emotional total getroffen.
Alle Figuren wirken so echt und greifbar, dass man gar nicht anders kann, als mitzufühlen.
Evelyne Aschwanden hat es einfach drauf, authentische und nahbare Figuren zu schreiben.
Es war durchgehend spannend, emotional und intensiv.
Im letzten Drittel steigert sich alles noch einmal, und es gibt sogar eine Szene, die richtig gruselig ist.
Evelyne Aschwanden hat hier einen absolut würdigen Abschluss geschaffen, der mich mit einem guten Gefühl zurücklässt.
Ich bin traurig, dass die Reihe nun zu Ende ist, aber gleichzeitig rundum zufrieden mit dem Finale.
Von mir gibt es eine große Leseempfehlung für die ganze Reihe! ️♀️✨
Tintenwelten
4/5
13.10.2025
Buch (Taschenbuch)
Endlich ist es da: das Finale…
Endlich ist es da: das Finale der Arcyrion-Akten! Nach dem katastrophalen Ende vom vierten Band konnte ich es nicht erwarten weiterzulesen. Und was soll ich sagen? Ich wurde definitiv nicht enttäuscht! Es ist ein würdiger, turbulenter und emotionaler Abschluss der Reihe. Auch hier habe ich wieder mitgelitten und mitgefiebert. Denn dieser Teil ist noch düsterer und noch mitreißender als seine Vorgänger. Nach den letzten Ereignissen fällt es Kiara schwer, Hoffnung zu schöpfen. Und trotzdem muss sie all ihre Kräfte bündeln, um ihre Liebsten (und den Rest der Welt) zu retten. Die Charaktere sind eine der großen Stärken der Reihe. Die Figuren wirken empathisch und nachvollziehbar, haben Ecken und Kanten, unterschiedliche Motive, innere Konflikte. Ihre Beziehungen wirken glaubwürdig und nicht klischeebehaftet. Ich habe jede:n einzelne:n von ihnen ins Herz geschlossen. Der Schreibstil ist lebhaft und flüssig. Es gibt einige humorvolle Dialoge und Momente, allerdings gibt es vor allem in diesem Band vermehrt ernstere und berührende Szenen. Die Arcyrion-Akten sind eine empfehlenswerte Reihe für alle, die Urban Fantasy und Krimi-Elemente mögen, aber nicht nur Action, sondern auch Charakterentwicklung und Teamdynamik schätzen. Evelyne Aschwanden schafft es Übernatürliches und mysteriöse Geheimnisse mit sehr menschlichen Themen zu verbinden: Zweifel, Verantwortung, Zusammenhalt. Die Mischung aus Spannung, Humor und emotionalem Tiefgang sorgt dafür, dass man die Bücher nicht mehr aus der Hand legen möchte.Endlich ist es da: das Finale der Arcyrion-Akten! Nach dem katastrophalen Ende vom vierten Band konnte ich es nicht erwarten weiterzulesen. Und was soll ich sagen? Ich wurde definitiv nicht enttäuscht! Es ist ein würdiger, turbulenter und emotionaler Abschluss der Reihe. Auch hier habe ich wieder mitgelitten und mitgefiebert. Denn dieser Teil ist noch düsterer und noch mitreißender als seine Vorgänger. Nach den letzten Ereignissen fällt es Kiara schwer, Hoffnung zu schöpfen. Und trotzdem muss sie all ihre Kräfte bündeln, um ihre Liebsten (und den Rest der Welt) zu retten. Die Charaktere sind eine der großen Stärken der Reihe. Die Figuren wirken empathisch und nachvollziehbar, haben Ecken und Kanten, unterschiedliche Motive, innere Konflikte. Ihre Beziehungen wirken glaubwürdig und nicht klischeebehaftet. Ich habe jede:n einzelne:n von ihnen ins Herz geschlossen. Der Schreibstil ist lebhaft und flüssig. Es gibt einige humorvolle Dialoge und Momente, allerdings gibt es vor allem in diesem Band vermehrt ernstere und berührende Szenen. Die Arcyrion-Akten sind eine empfehlenswerte Reihe für alle, die Urban Fantasy und Krimi-Elemente mögen, aber nicht nur Action, sondern auch Charakterentwicklung und Teamdynamik schätzen. Evelyne Aschwanden schafft es Übernatürliches und mysteriöse Geheimnisse mit sehr menschlichen Themen zu verbinden: Zweifel, Verantwortung, Zusammenhalt. Die Mischung aus Spannung, Humor und emotionalem Tiefgang sorgt dafür, dass man die Bücher nicht mehr aus der Hand legen möchte.
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