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Die Schwestern

8

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

23295

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.03.2026

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

20,4/12,4/1,8 cm

Gewicht

232 g

Farbe

Messing / Kaffee

Auflage

1

Originaltitel

THE CATALAN GIRLS (an individual story from the collection THE NEWS FROM DUBLIN)

Übersetzt von

Ditte Bandini + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28649-8

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

23295

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.03.2026

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

20,4/12,4/1,8 cm

Gewicht

232 g

Farbe

Messing / Kaffee

Auflage

1

Originaltitel

THE CATALAN GIRLS (an individual story from the collection THE NEWS FROM DUBLIN)

Übersetzt von

  • Ditte Bandini
  • Giovanni Bandini

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28649-8

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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sehr lesenswert

Bewertung aus München am 22.05.2026

Bewertungsnummer: 3146114

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein schmales Büchlein diesmal von Colm Toibin. Aber der irische Autor braucht wenig Seiten und kannd damit doch so viel erzählen. Seine genauen Beschreibungen sind es, die wie ein Film vor dem inneren Leserauge ablaufen. Und man spürt die menschlichen Stimmungen, die familiären Verwerfungen, die drei Schwestern langsam auseinandertreiben lassen. Großartige Literatur. Feinsinnig, ruhig und aus der Perspektive des Beobachters. Das Buch hallt nach. Sehr lesenswert.

sehr lesenswert

Bewertung aus München am 22.05.2026
Bewertungsnummer: 3146114
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein schmales Büchlein diesmal von Colm Toibin. Aber der irische Autor braucht wenig Seiten und kannd damit doch so viel erzählen. Seine genauen Beschreibungen sind es, die wie ein Film vor dem inneren Leserauge ablaufen. Und man spürt die menschlichen Stimmungen, die familiären Verwerfungen, die drei Schwestern langsam auseinandertreiben lassen. Großartige Literatur. Feinsinnig, ruhig und aus der Perspektive des Beobachters. Das Buch hallt nach. Sehr lesenswert.

Verlorene Nähe

Bewertung am 11.04.2026

Bewertungsnummer: 3106007

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Colm Tóibín erzählt in diesem Roman mit großer Feinfühligkeit von Familie, Entfremdung und der leisen Hoffnung auf Versöhnung. Besonders gelungen ist die Darstellung der komplexen Familiendynamik: Die Beziehung der drei Schwestern untereinander, aber auch ihr jeweiliges Verhältnis zur Mutter, wirkt vielschichtig, glaubwürdig und voller unausgesprochener Spannungen. Auch die Auswanderung nach Argentinien ist eindrucksvoll beschrieben. Man bekommt ein gutes Gefühl dafür, was es bedeutet, die eigene Heimat zu verlassen und sich in einer fremden Welt neu orientieren zu müssen. Interessant ist dabei vor allem, wie unterschiedlich die drei Schwestern mit dieser Erfahrung umgehen und welche Wege sie im Leben einschlagen. Tóibín schreibt dabei sehr subtil und ruhig, mit einem feinen Gespür für Zwischentöne und Emotionen. Gerade diese Zurückhaltung macht den Roman so eindringlich. Einziger Kritikpunkt ist jedoch die Länge: Die Geschichte wirkt fast zu kurz, da man sich wünscht, noch tiefer in die Figuren einzutauchen und mehr über ihren weiteren Lebensweg zu erfahren.

Verlorene Nähe

Bewertung am 11.04.2026
Bewertungsnummer: 3106007
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Colm Tóibín erzählt in diesem Roman mit großer Feinfühligkeit von Familie, Entfremdung und der leisen Hoffnung auf Versöhnung. Besonders gelungen ist die Darstellung der komplexen Familiendynamik: Die Beziehung der drei Schwestern untereinander, aber auch ihr jeweiliges Verhältnis zur Mutter, wirkt vielschichtig, glaubwürdig und voller unausgesprochener Spannungen. Auch die Auswanderung nach Argentinien ist eindrucksvoll beschrieben. Man bekommt ein gutes Gefühl dafür, was es bedeutet, die eigene Heimat zu verlassen und sich in einer fremden Welt neu orientieren zu müssen. Interessant ist dabei vor allem, wie unterschiedlich die drei Schwestern mit dieser Erfahrung umgehen und welche Wege sie im Leben einschlagen. Tóibín schreibt dabei sehr subtil und ruhig, mit einem feinen Gespür für Zwischentöne und Emotionen. Gerade diese Zurückhaltung macht den Roman so eindringlich. Einziger Kritikpunkt ist jedoch die Länge: Die Geschichte wirkt fast zu kurz, da man sich wünscht, noch tiefer in die Figuren einzutauchen und mehr über ihren weiteren Lebensweg zu erfahren.

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Die Schwestern

von Colm Tóibín

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Milehi Kiatkoh

Thalia Nürnberg

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4/5

Entwurzelt. Entfremdet. Vereint.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Drei Schwestern verlassen als Kinder ihre katalanische Heimat nach dem Tod des Vaters und wandern mit ihrer Mutter nach Argentinien aus. Was sie einst verband – Nähe, gemeinsames Spiel, das Gefühl einer unerschütterlichen Einheit – löst sich dort langsam auf. Jede entwickelt ihren eigenen Weg: Núria kämpft sich in die wohlhabenden Gesellschaftsschichten, Conxita findet Halt in einer Anstellung bei einer reichen Familie, Montse laviert sich durchs Leben. Jahrzehnte später erben die drei das Haus ihrer Tante in den Pyrenäen – und finden dort wieder zueinander. Tóibín erkundet mit subtiler Hand die fragile Architektur von Geschwisterbeziehungen, voller Zwischentöne, Verletzlichkeit und jener tiefen Melancholie, die mit Entwurzelung und dem Ringen um Zugehörigkeit einhergeht. Ein Roman über Erinnerung, verlorene Zeit und die zarte Möglichkeit von Versöhnung – emotional intelligent und ein literarischer Genuss.
  • Milehi Kiatkoh
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4/5

Entwurzelt. Entfremdet. Vereint.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Drei Schwestern verlassen als Kinder ihre katalanische Heimat nach dem Tod des Vaters und wandern mit ihrer Mutter nach Argentinien aus. Was sie einst verband – Nähe, gemeinsames Spiel, das Gefühl einer unerschütterlichen Einheit – löst sich dort langsam auf. Jede entwickelt ihren eigenen Weg: Núria kämpft sich in die wohlhabenden Gesellschaftsschichten, Conxita findet Halt in einer Anstellung bei einer reichen Familie, Montse laviert sich durchs Leben. Jahrzehnte später erben die drei das Haus ihrer Tante in den Pyrenäen – und finden dort wieder zueinander. Tóibín erkundet mit subtiler Hand die fragile Architektur von Geschwisterbeziehungen, voller Zwischentöne, Verletzlichkeit und jener tiefen Melancholie, die mit Entwurzelung und dem Ringen um Zugehörigkeit einhergeht. Ein Roman über Erinnerung, verlorene Zeit und die zarte Möglichkeit von Versöhnung – emotional intelligent und ein literarischer Genuss.

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