Langweilige Bücher hat die Welt genug.
Hier kommt - Nur mal ganz kurz, ehrlich! Geschichten, die so kurz und knallig sind wie ein Schlagabtausch. Kein Gelaber, keine endlosen Kapitel. Stattdessen: Humor, Absurdität und Pointen, die sitzen.
Ideal für alle, die keine Zeit haben oder sich keine Ausreden mehr gönnen wollen.
Ehrlich: Wer hier nicht lacht, hat den Witz verpasst.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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„Nur mal ganz Kur. Ehrlich.“ von @ nimmt uns mit in eine kleine Boutique auf Wangerooge, in der der Alltag alles andere als gewöhnlich ist. In kurzen Episoden nimmt die Ich-Erzählerin uns mit in ihre Welt. Zu Kunden, die mit ihren charmanten Eigenheiten, spontanen Launen und manchmal völlig unerwarteten Fragen für heitere, aber auch befremdliche Momente sorgen. Jede Szene wirkt wie ein schneller Blick hinter die Ladentür, direkt dabei, aber mit einem liebevollen Schmunzeln erzählt. Die Geschichten sind leicht und pointiert, zeigen aber auch die Ansprüche und Eigenheiten der Konsumgesellschaft.
Die Geschichten in @ sind, so ist es zu Beginn verschriftlicht, frei erfunden, doch man spürt auf jeder Seite, dass Kerstin als Boutique-Besitzerin auf Wangerooge genau weiß, wie sich ihre Ich-Erzählerin fühlt. An vielen Stellen verschmelzen gefühlt Autorin und Figur miteinander, so dass man kaum merkt, wo die Erzählung endet und die Erfahrung beginnt, was sehr authentisch wirkt.
Ich habe alle Kapitel geliebt. Ein jedes mit seine eigene kleine Wendung, mal lustig, mal erschreckend oder berührend komisch. Familien, die mit einer beiläufigen Selbstverständlichkeit über einen Diebstahl sprechen, sodass man gleichzeitig schmunzelt und ungläubig den Kopf schüttelt. Warmherzige Begegnungen, in denen Kundinnen sich mit einer Umarmung bedanken.
Auf den ersten Blick wirken die Geschichten leicht, doch mit jedem Wort spürt man, was unter der Oberfläche liegt und beginnt sich zu fragen, warum Menschen auf einer Insel in einen kleinen Laden treten und plötzlich ihr Herz öffnen, warum Fremde spontane Gesten von Nähe zeigen, was ihnen so viel Halt gibt, dass sie der Inhaberin fast vertraulich entgegenkommen. Und ebenso fragt man sich, wieso andere so dreist auftreten, warum kleine Grenzüberschreitungen so selbstverständlich werden und welche Rolle soziale Unsicherheit oder fehlende Wertschätzung dabei spielen. Durch diese Mischung entsteht ein feiner Blick auf unser Miteinander, nicht plakativ, sondern dezent sozialkritisch. Man spürt, wie es sich anfühlen muss, in diesem Laden zu stehen und all das aufzufangen, was Menschen mitbringen, bewusst oder unbewusst.
Vielleicht hat mich das Buch auch deshalb so bewegt, weil ich selbst viele Jahre während des Studiums in einer Boutique gearbeitet habe. Viele der beschriebenen Momente kenne ich in ähnlicher Form, die zarten Gesten, die skurrilen Erlebnisse, die Kundinnen, die einem völlig unerwartet nah gehen und auch die Begegnungen, bei denen man leise seufzt. Beim Lesen fühlte ich mich zurückversetzt in diese Zeit und erinnerte mich daran, wie viel Leben, Menschlichkeit und manchmal auch Überforderung in einem einzigen Laden stecken.
Danke, liebe Kerstin, für dein tolles Buch.
Buchträumerin
aus Schwalbach
5/5
18.11.2025
Buch (Taschenbuch)
Schmunzelnd herrlicher Boutiquebummel
Ob vor dem Schaufenster oder hinter der Ladentheke – die Kunden der kleinen Boutique sind so vielfältig wie das Sortiment. Mit jeder Kurzgeschichte komme ich dem alltäglichen Wahnsinn näher und zuweilen klopfe ich der geduldig durchatmenden Inhaberin anerkennend auf die Schulter. Von Käufern, die nur mal schauen, über diebische Elstern zu vergeblichen Feilschversuchen erlebe ich die volle Palette an liebevollen Eigenarten rund ums Shoppen.
Immer mit einem Augenzwinkern und frech serviert – zum Nachsinnen, ertappt Fühlen und Schmunzeln. Ich empfehle es gerne weiter!
Bewertung
5/5
03.11.2025
Buch (Taschenbuch)
Niedlich, humorvoll, entrüstend
Eine schöne Sammlung mit 39 Anekdoten aus einer Inselboutique, die teilweise kaum zu glauben sind und gerade deshalb glaubhaft. Von niedlich über humorvoll bis entrüstend. Besonders haben mir die Geschichten mit den Handpuppen gefallen.
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