Produktbild: Eine Bumerangfamilie
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Eine Bumerangfamilie Roman

1

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.07.2026

Abbildungen

1 SW-Abb.

Verlag

btb

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,4/11,7/2,6 cm

Gewicht

267 g

Farbe

Messing

Übersetzt von

Matthias Augustin + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77423-4

Beschreibung

Rezension

»Die Charaktere im Roman Cheon Myeong-kwans sind gnadenlos überzeichnet, aber das macht sie nicht weniger liebenswert.« ("NZZ Bücher am Sonntag, Remo Geisser")
»Cheon Myeong-kwan kann sehr lustig sein. Und Matthias Augustins und Kyunghee Parks Übersetzung ist brillant.« ("Katharina Borchardt, im Deutschlandfunk Büchermarkt")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.07.2026

Abbildungen

1 SW-Abb.

Verlag

btb

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,4/11,7/2,6 cm

Gewicht

267 g

Farbe

Messing

Übersetzt von

  • Matthias Augustin
  • Kyunghee Park

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77423-4

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    25.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Alle zurück auf Start

    Die Liebe einer Mutter zu ihren Kindern ist bedingungslos. Bestes Beispiel dafür ist dieser Roman. Eine über siebzigjährige Witwe, die in einem Vorort von Seoul lebt, nimmt ihre drei erwachsenen Kinder wieder bei sich auf: den Ex-Gangster Hanmo, die Ehebrecherin Miyŏn mit ihrer Tochter und Inmo, einen erfolglosen und alkoholabhängigen Filmregisseur, der von seiner Frau verlassen wurde. Aus Inmos Sicht wird diese turbulente Geschichte erzählt. Drei gescheiterte Existenzen wiedervereint auf engstem Raum – da sind Konflikte natürlich vorprogrammiert. Ständig kriegen sich die Geschwister in die Haare und gehen nicht gerade zimperlich miteinander um. Als auch noch alte Familiengeheimnisse ans Licht kommen, hängt der Haussegen vollends schief. Was mich fasziniert hat, ist das Gegenstück zu diesem Chaos: die Mutter. Mit Fürsorge, Freude und reichlich gutem Essen sorgt sie dafür, dass alle irgendwie weiterleben können. Man möchte dem ständig futternden Hanmo und Inmo, der Inspirationen in Hemingway-Romanen sucht und sich in Selbstmitleid suhlt, einen Tritt in den Hintern geben, damit sie sich endlich aufraffen. Erst als ihre Nichte spurlos verschwindet, kommt Bewegung ins Spiel. Der schwarze Humor und die absurden Situationen, in die die chaotische Familie gerät, erinnern an eine Sitcom und haben mich gut unterhalten. Neben brachialer Gewalt gibt es auch einfühlsame Szenen, in denen die Geschwister nach und nach Verständnis füreinander und ihre Vergangenheit entwickeln. Sie zeigen, dass selbst wenn man den absoluten Tiefpunkt erreicht hat, sich der Kampf um den Familienzusammenhalt lohnt. Die Botschaft des Autors ist klar: Wir alle verdienen es, eine zweite Chance zu bekommen. Und vielleicht auch unsere Familien.

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