Wochenbett Depressionen und ihre Auswirkung auf die Mutter Kind Bindung Mögliche Perspektiven zur professionellen Begleitung und Unterstützung von Betroffenen
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- Deutsch ausgewählt
47,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
13.08.2025
Verlag
GRINSeitenzahl
88
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,7 cm
Gewicht
141 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-389-15636-0
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2025 im Fachbereich Psychologie - Sonstiges, Note: 1,3, FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Geburt eines Kindes wird oft als eines der freudigsten Ereignisse im Leben einer Familie betrachtet. Dennoch erleben viele Mütter nach der Geburt nicht nur Glück, sondern auch psychische Belastungen, die schwerwiegende Auswirkungen auf ihr Wohlbefinden haben können. Wochenbettdepressionen sind ein weit verbreitetes, aber häufig unterschätzte psychische Erkrankung, die nicht nur betroffenen Mütter, sondern auch ihre Familien und das soziale Umfeld betrifft. Die Wochenbettdepression, auch postpartale Depression (PPD) genannt, ist eine ernstzunehmende psychische Erkrankung, die zahlreiche Mütter nach der Geburt betrifft. Trotz ihrer Häufigkeit bleibt das Thema in der Gesellschaft oft tabuisiert. Laut einer Studie der Stiftung "Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention" entwickeln etwa 10-15 % der Mütter nach der Geburt eine postpartale Depression. Diese Zahlen verdeutlichen, dass die Erkrankung keineswegs eine Seltenheit ist. Dennoch setzen sowohl gesellschaftliche Erwartungen als auch politische Rahmenbedingungen Frauen unter erheblichen Druck. Sie sollen sich möglichst schnell von der Geburt erholen, rasch in den Berufsalltag zurückkehren und zugleich den Anforderungen einer idealen Mutter gerecht werden. Neben diesen äußeren Faktoren können auch familiäre oder partnerschaftliche Belastungen das Risiko für eine postpartale Depression erhöhen. Mittlerweile gibt es zahlreiche Diagnostikinstrumente, welche zur Verfügung stehen, die eine systematische Erkennung einer postpartalen Depression ermöglichen. Allerdings wird die Diagnosestellung häufig durch Scham- und Schuldgefühle der betroffenen Frauen erschwert, da diese ihre Symptome aus Angst oder Unsicherheit oft verbergen. Früher wurde angenommen, dass die kindliche Entwicklung insbesondere durch eine enge und stabile Mutter-Kind-Beziehung gefördert wird. Diese sogenannte Bindung sollte einen positiven Einfluss auf die physische und psychische Gesundheit des Kindes haben. Spätere wissenschaftliche Untersuchungen haben diese Annahme weiter erforscht und teilweise bestätigt. Studien zeigen, dass eine feinfühlige und angemessene Mutter-Kind-Interaktion, die auf die emotionalen Bedürfnisse des Kindes eingeht, dessen Gesundheit und Entwicklung maßgeblich stärken kann.
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