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Wenn der Winter vorbei ist

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.02.2020

Verlag

Freies Geistesleben

Seitenzahl

207

Maße (L/B/H)

20,5/12,5/2,2 cm

Gewicht

320 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Als de winter voorbij is

Übersetzt von

Christiane Burkhardt

Sprache

Deutsch

EAN

2710002130572

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Zustand

Akzeptabel

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.02.2020

Verlag

Freies Geistesleben

Seitenzahl

207

Maße (L/B/H)

20,5/12,5/2,2 cm

Gewicht

320 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Als de winter voorbij is

Übersetzt von

Christiane Burkhardt

Sprache

Deutsch

EAN

2710002130572

Herstelleradresse

Freies Geistesleben GmbH
Landhausstr. 82
70190 Stuttgart
DE

Email: info@geistesleben.com

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1 Sterne

Starke Gefühle

Bewertung aus Großefehn am 03.03.2020

Bewertungsnummer: 1299502

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Laut Klappentext und Leseprobe sollte mich ein fantastischer Roman von großer literarischer Schönheit erwarten, und die ersten Kapitel entsprachen dem auch. Nachdem ich das ganze Buch gelesen habe, muss ich sagen, ein Roman ist es meiner Ansicht nach nicht. Ich vermisse hier einfach eine zusammenhängende Geschichte. Insofern fehlt natürlich auch der klassische Spannungsbogen. Ich habe eher den Eindruck, dass dieses Buch von Thomas Verbogt nicht als Roman sondern mehr als eine „autobiografische Analyse“ anzusehen ist. Mir ist beim Lesen nicht klar geworden, ob Inhalt des Buches Ereignisse oder Erlebnisse des Autors oder fiktive Lebenssituationen eines gleichnamigen Protagonisten sind. Ungeachtet dessen sind es grandiose Erzählungen, so dass ich zwischen den Zeilen immer wieder den Eindruck hatte, selbst an der Seite des Autors durch die Straßen Nijmegens zu wandern und an seinen Gedanken teilzuhaben. In kurzen Kapiteln erzählt Verbogt Ereignisse aus dem Leben des Protagonisten. Aus dessen Kindheit, Jugendzeit und aus dem Leben mit Aimee. Es sind Geschichten über die oft zufälligen Begegnungen, die ihre Spuren hinterlassen haben. Die Betrachtungen über die Angst vor Berührung, über verpasste Chancen und aufgeschobene Träume. Es ist ein Buch, das mich nachdenklich gemacht hat. Das mir auf berührende Weise die tiefsinnige Erkenntnis über die Verwundbarkeit menschlichen Lebens deutlich gemacht hat. Besonders beeindruckend fand ich die dargestellten fast selbstzerstörerischen Zweifel des Protagonisten Thomas. Zugegeben, es kostet einige Mühe, die Verbindungen der einzelnen nicht chronologischen Kapitel aufrecht zu erhalten. Letztendlich ist die Geschichte aber durchaus schlüssig. Auf jeden Fall konnte ich aufgrund der lebendigen Erzählweise des Autors die Erlebnisse und Gedanken des Thomas miterleben. Kurzum, ein anderes Buch, das Denkanstöße für das eigene Leben eröffnet. Und es ist ein absolut lesenswertes Buch voll literarischer Schönheit.

Starke Gefühle

Bewertung aus Großefehn am 03.03.2020
Bewertungsnummer: 1299502
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Laut Klappentext und Leseprobe sollte mich ein fantastischer Roman von großer literarischer Schönheit erwarten, und die ersten Kapitel entsprachen dem auch. Nachdem ich das ganze Buch gelesen habe, muss ich sagen, ein Roman ist es meiner Ansicht nach nicht. Ich vermisse hier einfach eine zusammenhängende Geschichte. Insofern fehlt natürlich auch der klassische Spannungsbogen. Ich habe eher den Eindruck, dass dieses Buch von Thomas Verbogt nicht als Roman sondern mehr als eine „autobiografische Analyse“ anzusehen ist. Mir ist beim Lesen nicht klar geworden, ob Inhalt des Buches Ereignisse oder Erlebnisse des Autors oder fiktive Lebenssituationen eines gleichnamigen Protagonisten sind. Ungeachtet dessen sind es grandiose Erzählungen, so dass ich zwischen den Zeilen immer wieder den Eindruck hatte, selbst an der Seite des Autors durch die Straßen Nijmegens zu wandern und an seinen Gedanken teilzuhaben. In kurzen Kapiteln erzählt Verbogt Ereignisse aus dem Leben des Protagonisten. Aus dessen Kindheit, Jugendzeit und aus dem Leben mit Aimee. Es sind Geschichten über die oft zufälligen Begegnungen, die ihre Spuren hinterlassen haben. Die Betrachtungen über die Angst vor Berührung, über verpasste Chancen und aufgeschobene Träume. Es ist ein Buch, das mich nachdenklich gemacht hat. Das mir auf berührende Weise die tiefsinnige Erkenntnis über die Verwundbarkeit menschlichen Lebens deutlich gemacht hat. Besonders beeindruckend fand ich die dargestellten fast selbstzerstörerischen Zweifel des Protagonisten Thomas. Zugegeben, es kostet einige Mühe, die Verbindungen der einzelnen nicht chronologischen Kapitel aufrecht zu erhalten. Letztendlich ist die Geschichte aber durchaus schlüssig. Auf jeden Fall konnte ich aufgrund der lebendigen Erzählweise des Autors die Erlebnisse und Gedanken des Thomas miterleben. Kurzum, ein anderes Buch, das Denkanstöße für das eigene Leben eröffnet. Und es ist ein absolut lesenswertes Buch voll literarischer Schönheit.

Gefühlvoller Grübler

eckelmann aus Bremen am 02.03.2020

Bewertungsnummer: 1299653

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Buchheld Thomas steckt als Ich-Erzähler den Rahmen des Textes ab: Ausgelöst vom Umzug erinnert er in 40 kurzen Kapiteln Szenen des Verliebens und Verlierens. Annäherung und Distanz zugleich. Es sind viele Episoden mit geliebten Menschen, den Mädchen seiner Kindheit und Jugend sowie späteren Frauen. Thomas ergrübelt Momente der Begegnung und Berührung mit vertrauten und auch fremden Menschen, stellt immer wieder Zerbrechlichkeit und Verletzlichbarkeit heraus. Ich vernehme da einen mir nicht unbekannten melancholischen Grundton, wenn ich mich als Mann in bestimmten inneren Konflikte wiedererfinde. Wenn es ums Zaudern und Zagen beim "Berührtwerden" geht, bleibt er mir eher fremd. Seinen Vatergedanken und der aufgezeigten Männerfreundschaft (Thomas - Hans - Bart) kann ich gut nachspüren. Vielleicht bin ich manchmal auch einer von den "Ewigen Jungs", wie Aimee, die aktuelle Partnerin von Thomas, die Männer bezeichnet... Als in sich geschlossenen Roman sehe ich "Wenn der Winter vorbei ist" nicht, eher als Schatztruhe an Lebenserinnerungen. Wunderbare Wendungen, Aphorismen und Weisheiten zum Werden und Sein und über die Zeit leuchten fast schon wie Diamanten in düsterer Winternacht. Einige Perlen werde ich mir immer mal wieder herausholen und von Neuem betrachten.

Gefühlvoller Grübler

eckelmann aus Bremen am 02.03.2020
Bewertungsnummer: 1299653
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Buchheld Thomas steckt als Ich-Erzähler den Rahmen des Textes ab: Ausgelöst vom Umzug erinnert er in 40 kurzen Kapiteln Szenen des Verliebens und Verlierens. Annäherung und Distanz zugleich. Es sind viele Episoden mit geliebten Menschen, den Mädchen seiner Kindheit und Jugend sowie späteren Frauen. Thomas ergrübelt Momente der Begegnung und Berührung mit vertrauten und auch fremden Menschen, stellt immer wieder Zerbrechlichkeit und Verletzlichbarkeit heraus. Ich vernehme da einen mir nicht unbekannten melancholischen Grundton, wenn ich mich als Mann in bestimmten inneren Konflikte wiedererfinde. Wenn es ums Zaudern und Zagen beim "Berührtwerden" geht, bleibt er mir eher fremd. Seinen Vatergedanken und der aufgezeigten Männerfreundschaft (Thomas - Hans - Bart) kann ich gut nachspüren. Vielleicht bin ich manchmal auch einer von den "Ewigen Jungs", wie Aimee, die aktuelle Partnerin von Thomas, die Männer bezeichnet... Als in sich geschlossenen Roman sehe ich "Wenn der Winter vorbei ist" nicht, eher als Schatztruhe an Lebenserinnerungen. Wunderbare Wendungen, Aphorismen und Weisheiten zum Werden und Sein und über die Zeit leuchten fast schon wie Diamanten in düsterer Winternacht. Einige Perlen werde ich mir immer mal wieder herausholen und von Neuem betrachten.

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Wenn der Winter vorbei ist

von Thomas Verbogt

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