Produktbild: Als Luther vom Kirschbaum fiel und in der Gegenwart landete
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Als Luther vom Kirschbaum fiel und in der Gegenwart landete Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.09.2015

Verlag

Brendow

Seitenzahl

232

Maße (L/B/H)

21,1/14,1/2,5 cm

Gewicht

383 g

Auflage

7. Auflage 12.2017

Sprache

Deutsch

EAN

2710002131609

Beschreibung

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Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.09.2015

Verlag

Brendow

Seitenzahl

232

Maße (L/B/H)

21,1/14,1/2,5 cm

Gewicht

383 g

Auflage

7. Auflage 12.2017

Sprache

Deutsch

EAN

2710002131609

Herstelleradresse

Brendow Verlag
Gutenbergstraße 1
47443 Moers
DE

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Einfach genial

Nicole aus Nürnberg am 28.02.2016

Bewertungsnummer: 909291

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Meine Meinung zum Buch: Als Luther vom Kirschbaum fiel und in der Gegenwart landete Aufmerksamkeit und Erwartung: Wie immer findet sich dieser Punkt auf meinem Blog. Inhalt in meinen Worten: An einem schönen Tag in Wittenberg 1536 möchte Luther Kirschen vom Baum, für seine Katharina pflücken. Doch da geschieht das unvorstellbare, auf einmal steckt er im Jahre 2017 und muss sich mit einem selbstbewegenden Zeitalter vorlieb nehmen. Dass er dann auch noch auf Juden, den Papst und auf einen Herrn Sonnhüter trifft, macht sein Abenteuer nur noch lebendiger. Wenn du Lust auf eine Zeitreise mit Luther hast, solltest du zu diesem Buch greifen. Wie fand ich das gelesene? Wie schon im Punkt Aufmerksamkeit und Erwartung hatte ich keine große Erwartung an das Buch. Denn ich ahnte, dass das Buch toll sein wird. Und genau das ist es auch - und es ist für mich einfach ein Highlight im Februar. Schreibstil: Das Buch versucht Luther im alten lutherischen Deutsch darzustellen, deswegen muss man sich anfangs an die Sprache, in den gesprochenen Sätzen, gewöhnen. Dabei sind die Sätze und Gedanken von Luther in diesem Buch total interessant. Gerade weil auch die nicht so schönen Sachen damals von ihm aufgezeigt werden. Sein Judenhass, die Wut auf den Papst und auch was er von Muslimischen Menschen gehalten hat. Und dass er vielleicht heute anders denken würde. Und das macht das ganze total glaubhaft und auch besonders. Spannung: Ist für mich von der ersten bis zur letzten Seite vorhanden - mein einziger Wermutstropfen: Das Buch hätte gerne noch 100 Seiten mehr haben können. So richtig trennen wollte ich mich nicht vom Buch. Charaktere: Sind für mich wirklich interessant gestaltet, sei es die Jüdin, der Papst, Luther und viele andere tolle kurze Protagonisten im Buch. Auch die Ortschaften im Buch sind so gestaltet geschrieben, dass ich gerne selbst mal in die Lutherstadt reisen möchte und dort auf seine Spuren gehen möchte. Glaubensansätze: Luther hatte ja viele Gedanken und Sätze zu den diversen Punkten im Glauben. Sei es, dass man sich die Gnade nicht verdienen kann sondern sie ist da, und dass Freiheit wichtig ist und man sich nicht von der Sünde knechten lassen sollte. Aber auch die anderen Punkte, die im Buch angesprochen werden, finde ich toll. Eine Grundfrage im Buch: Wem gehört dein Herz? Dem Teufel oder Gott? Und was tust du, um mit Gott Zeit zu haben. Ich fand das total schön zu lesen - bin begeistert, dass so ein Buch zu mir gefunden hat. Denn es rüttelte auch an meinem Glauben, an den Dingen, die ich so glaube und denke. Und es ist immer wieder schön auch Hintergründe zum glauben zu finden. Denn heute ist das in den Evangelischen Kirchen wirklich spannend, was für eine Kirche ist es? Eher vom Ursprung Zwingli oder Luther. Das wusste ich bis zum Buch nicht. Also ein wirklich lehrreiches Buch. Fazit: Dieses Buch ist genial! Ich hätte mir jedoch noch mehr gewünscht und das Ende kam mir zu abrupt. Ich konnte mich gar nicht richtig vom Buch lösen. Und ich hoffe das der Autor noch mal so ein Buch schreibt, vielleicht zu Paulus oder Petrus? Einfach toll. Sterne: Ich gebe fünf!

Einfach genial

Nicole aus Nürnberg am 28.02.2016
Bewertungsnummer: 909291
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Meine Meinung zum Buch: Als Luther vom Kirschbaum fiel und in der Gegenwart landete Aufmerksamkeit und Erwartung: Wie immer findet sich dieser Punkt auf meinem Blog. Inhalt in meinen Worten: An einem schönen Tag in Wittenberg 1536 möchte Luther Kirschen vom Baum, für seine Katharina pflücken. Doch da geschieht das unvorstellbare, auf einmal steckt er im Jahre 2017 und muss sich mit einem selbstbewegenden Zeitalter vorlieb nehmen. Dass er dann auch noch auf Juden, den Papst und auf einen Herrn Sonnhüter trifft, macht sein Abenteuer nur noch lebendiger. Wenn du Lust auf eine Zeitreise mit Luther hast, solltest du zu diesem Buch greifen. Wie fand ich das gelesene? Wie schon im Punkt Aufmerksamkeit und Erwartung hatte ich keine große Erwartung an das Buch. Denn ich ahnte, dass das Buch toll sein wird. Und genau das ist es auch - und es ist für mich einfach ein Highlight im Februar. Schreibstil: Das Buch versucht Luther im alten lutherischen Deutsch darzustellen, deswegen muss man sich anfangs an die Sprache, in den gesprochenen Sätzen, gewöhnen. Dabei sind die Sätze und Gedanken von Luther in diesem Buch total interessant. Gerade weil auch die nicht so schönen Sachen damals von ihm aufgezeigt werden. Sein Judenhass, die Wut auf den Papst und auch was er von Muslimischen Menschen gehalten hat. Und dass er vielleicht heute anders denken würde. Und das macht das ganze total glaubhaft und auch besonders. Spannung: Ist für mich von der ersten bis zur letzten Seite vorhanden - mein einziger Wermutstropfen: Das Buch hätte gerne noch 100 Seiten mehr haben können. So richtig trennen wollte ich mich nicht vom Buch. Charaktere: Sind für mich wirklich interessant gestaltet, sei es die Jüdin, der Papst, Luther und viele andere tolle kurze Protagonisten im Buch. Auch die Ortschaften im Buch sind so gestaltet geschrieben, dass ich gerne selbst mal in die Lutherstadt reisen möchte und dort auf seine Spuren gehen möchte. Glaubensansätze: Luther hatte ja viele Gedanken und Sätze zu den diversen Punkten im Glauben. Sei es, dass man sich die Gnade nicht verdienen kann sondern sie ist da, und dass Freiheit wichtig ist und man sich nicht von der Sünde knechten lassen sollte. Aber auch die anderen Punkte, die im Buch angesprochen werden, finde ich toll. Eine Grundfrage im Buch: Wem gehört dein Herz? Dem Teufel oder Gott? Und was tust du, um mit Gott Zeit zu haben. Ich fand das total schön zu lesen - bin begeistert, dass so ein Buch zu mir gefunden hat. Denn es rüttelte auch an meinem Glauben, an den Dingen, die ich so glaube und denke. Und es ist immer wieder schön auch Hintergründe zum glauben zu finden. Denn heute ist das in den Evangelischen Kirchen wirklich spannend, was für eine Kirche ist es? Eher vom Ursprung Zwingli oder Luther. Das wusste ich bis zum Buch nicht. Also ein wirklich lehrreiches Buch. Fazit: Dieses Buch ist genial! Ich hätte mir jedoch noch mehr gewünscht und das Ende kam mir zu abrupt. Ich konnte mich gar nicht richtig vom Buch lösen. Und ich hoffe das der Autor noch mal so ein Buch schreibt, vielleicht zu Paulus oder Petrus? Einfach toll. Sterne: Ich gebe fünf!

Eine amüsante Begegnung mit…

Sonnenwind aus Schwabenland am 23.12.2015

Bewertungsnummer: 2700621

Bewertet: eBook (ePUB)

Eine amüsante Begegnung mit dem historischen Martin Luther Bereits das Cover ist ein Hingucker: Luther mit Kopfhörern! Bestechende Idee! Aber es geht so weiter. Obwohl das Thema eher unterschwellig behandelt wird, handelt es sich hier um einen waschechten SF-Roman, einen, der wirklich einmal dem Anspruch gerecht wird. Luther wird von seiner Käthe zum Kirschenpflücken verdonnert, obwohl er eigentlich gerade über einem Übersetzungsproblem brütet und gar keine Zeit für solche alltäglichen Verrichtungen hat. Sehr schön ist in diesem Zusammenhang Katharina von Bora charakterisiert, die schon einigen Mumm gehabt haben muß, sonst hätte sie es gar nicht geschafft, ihre Schwestern aus dem Kloster herauszubringen. Aber auch Luther selbst erscheint mir durchgehend überaus glaubhaft: Einerseits aufrichtig bis auf die Knochen, andererseits mit den bekannten Ecken und Kanten. Dann schlägt der Blitz in den Kirschbaum ein und schleudert den Reformator in unsere moderne Zeit. Welch ein Vergnügen, den liebevoll ersonnenen Vorgängen zu folgen! Dabei wird den Folgen des Zeitsprungs nicht allzuviel Raum gegeben, um das Thema nicht aus dem Fokus zu verlieren. Ich könnte mir aber vorstellen, daß so eine Zeitreise gar nicht so einfach ablaufen würde. Auf jeden Fall ist es außerordentlich genüßlich, unsere moderne Zeit mit den Augen Luthers zu sehen. Ein Bonbon ist dabei die Begegnung mit dem Papst, den ich für gewöhnlich im täglichen Leben überhaupt nicht auf dem Schirm habe und folglich viel zu spät identifiziert habe. Die Person des frisch pensionierten Pfarrers Sonnhüter trägt innerhalb der Handlung ein außerordentliches Gewicht. Trotz seines Hintergrunds hat er beschlossen, nach seiner Pensionierung den Glauben an Gott an den Nagel zu hängen. Eigentlich erwartet man eine solche Entscheidung während des Studiums und nicht am Ende der Berufslaufbahn, aber durch diesen Zug ergeben sich einige höchst vergnügliche Verwicklungen. Der Autor würdigt wunderbar den kaum ermeßbaren Beitrag Luthers für die christliche Kirche. Ohne ihn würden wir vermutlich noch heute Ablaßbriefe kaufen und damit goldene Kirchen bauen. Und ausgerechnet dieses geistliche Schwergewicht trifft auf Sonnhüter, der mit seinen Glaubenswurzeln hadert und den Boden unter den Füßen verloren hat! Theologiestudentin Henrike vervollständigt das Trio. Sie ist eigentlich Jüdin und hat so einen völlig anderen Zugang zu Luther und Kirche, was etliche zusätzliche nachdenkenswerte Gedanken beisteuert. Alles in allem: ein wunderbares Buch, vergnüglich und trotzdem tiefschürfend, mit vielen Punkten, mit denen man sich ausführlicher beschäftigen sollte. Weniger glaubhaft ist Luthers Rückkehr in seine Zeit, aber offensichtlich wollte der Autor sich nicht zu sehr im Thema verlieren. Ein Lapsus, der für meine Begriffe nicht hätte vorkommen dürfen, ist der zweimal fehlende Akkusativ-Partikel ät, als ziemlich am Anfang der erste Satz der Bibel zitiert wird. Das dürfte auch einem Eleven im Hebräisch-Sprachkurs nach drei Wochen nicht mehr passieren. Aber daran sieht man mal wieder, wie stiefmütterlich das Hebräische behandelt wird. Man bringt das eine Semester hinter sich – und dabei hätte die Sprache so viel mehr verdient! (Der “Stil” des Glases ist vermutlich ein Flüchtigkeitsfehler.) Wer sich für Luther und Reformation interessiert, aber keinen Fachwälzer lesen möchte, ist mit diesem Roman knackig-kurz und vergnüglich bestens bedient. Leseempfehlung!

Eine amüsante Begegnung mit…

Sonnenwind aus Schwabenland am 23.12.2015
Bewertungsnummer: 2700621
Bewertet: eBook (ePUB)

Eine amüsante Begegnung mit dem historischen Martin Luther Bereits das Cover ist ein Hingucker: Luther mit Kopfhörern! Bestechende Idee! Aber es geht so weiter. Obwohl das Thema eher unterschwellig behandelt wird, handelt es sich hier um einen waschechten SF-Roman, einen, der wirklich einmal dem Anspruch gerecht wird. Luther wird von seiner Käthe zum Kirschenpflücken verdonnert, obwohl er eigentlich gerade über einem Übersetzungsproblem brütet und gar keine Zeit für solche alltäglichen Verrichtungen hat. Sehr schön ist in diesem Zusammenhang Katharina von Bora charakterisiert, die schon einigen Mumm gehabt haben muß, sonst hätte sie es gar nicht geschafft, ihre Schwestern aus dem Kloster herauszubringen. Aber auch Luther selbst erscheint mir durchgehend überaus glaubhaft: Einerseits aufrichtig bis auf die Knochen, andererseits mit den bekannten Ecken und Kanten. Dann schlägt der Blitz in den Kirschbaum ein und schleudert den Reformator in unsere moderne Zeit. Welch ein Vergnügen, den liebevoll ersonnenen Vorgängen zu folgen! Dabei wird den Folgen des Zeitsprungs nicht allzuviel Raum gegeben, um das Thema nicht aus dem Fokus zu verlieren. Ich könnte mir aber vorstellen, daß so eine Zeitreise gar nicht so einfach ablaufen würde. Auf jeden Fall ist es außerordentlich genüßlich, unsere moderne Zeit mit den Augen Luthers zu sehen. Ein Bonbon ist dabei die Begegnung mit dem Papst, den ich für gewöhnlich im täglichen Leben überhaupt nicht auf dem Schirm habe und folglich viel zu spät identifiziert habe. Die Person des frisch pensionierten Pfarrers Sonnhüter trägt innerhalb der Handlung ein außerordentliches Gewicht. Trotz seines Hintergrunds hat er beschlossen, nach seiner Pensionierung den Glauben an Gott an den Nagel zu hängen. Eigentlich erwartet man eine solche Entscheidung während des Studiums und nicht am Ende der Berufslaufbahn, aber durch diesen Zug ergeben sich einige höchst vergnügliche Verwicklungen. Der Autor würdigt wunderbar den kaum ermeßbaren Beitrag Luthers für die christliche Kirche. Ohne ihn würden wir vermutlich noch heute Ablaßbriefe kaufen und damit goldene Kirchen bauen. Und ausgerechnet dieses geistliche Schwergewicht trifft auf Sonnhüter, der mit seinen Glaubenswurzeln hadert und den Boden unter den Füßen verloren hat! Theologiestudentin Henrike vervollständigt das Trio. Sie ist eigentlich Jüdin und hat so einen völlig anderen Zugang zu Luther und Kirche, was etliche zusätzliche nachdenkenswerte Gedanken beisteuert. Alles in allem: ein wunderbares Buch, vergnüglich und trotzdem tiefschürfend, mit vielen Punkten, mit denen man sich ausführlicher beschäftigen sollte. Weniger glaubhaft ist Luthers Rückkehr in seine Zeit, aber offensichtlich wollte der Autor sich nicht zu sehr im Thema verlieren. Ein Lapsus, der für meine Begriffe nicht hätte vorkommen dürfen, ist der zweimal fehlende Akkusativ-Partikel ät, als ziemlich am Anfang der erste Satz der Bibel zitiert wird. Das dürfte auch einem Eleven im Hebräisch-Sprachkurs nach drei Wochen nicht mehr passieren. Aber daran sieht man mal wieder, wie stiefmütterlich das Hebräische behandelt wird. Man bringt das eine Semester hinter sich – und dabei hätte die Sprache so viel mehr verdient! (Der “Stil” des Glases ist vermutlich ein Flüchtigkeitsfehler.) Wer sich für Luther und Reformation interessiert, aber keinen Fachwälzer lesen möchte, ist mit diesem Roman knackig-kurz und vergnüglich bestens bedient. Leseempfehlung!

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