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Die Frauen von Oxford Roman

6

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

Academic Rivals + weitere

Erscheinungsdatum

25.03.2026

Abbildungen

1 SW-Abb.

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,1/13,5/3,3 cm

Gewicht

405 g

Farbe

Mauve

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Eights

Übersetzt von

Annette Hahn

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70971-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

  • Academic Rivals
  • Found Family
  • Strong FMC

Erscheinungsdatum

25.03.2026

Abbildungen

1 SW-Abb.

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,1/13,5/3,3 cm

Gewicht

405 g

Farbe

Mauve

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Eights

Übersetzt von

Annette Hahn

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70971-7

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • Bewertung

    5/5

    30.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Regeln, Widerständen und echter Freundschaft

    Ich habe dieses Buch wirklich gern gelesen. Das Setting allein mochte ich schon total: Oxford, 1920, endlich dürfen Frauen dort offiziell studieren und trotzdem ist sofort klar, dass das noch lange nicht bedeutet, dass sie dort auch wirklich willkommen sind. Im Mittelpunkt stehen vier junge Frauen am St Hugh’s College, die sich einen Flur teilen und deshalb schnell nur noch „die Achter“ genannt werden. Und ich mochte sie alle von Anfang an, obwohl sie wirklich sehr verschieden sind und sich unter anderen Umständen wahrscheinlich gar nicht angefreundet hätten. Da ist Dora, eher zurückhaltend und geprägt von Verlust. Beatrice, politisch engagiert und mit viel klarer Haltung. Otto, die das freie, schillernde Leben kennt und sich mit den vielen Regeln wohl am schwersten tut. Und Marianne, um die von Anfang an etwas Geheimnisvolles liegt und bei der schnell klar ist, dass sie auf keinen Fall alles von sich preisgeben will. Gerade dieses Zusammenspiel der vier fand ich richtig schön. Wie sie sich langsam annähern, wie sie füreinander da sind, sich unterstützen und durch all die Einschränkungen und Abwertungen hindurch ihren Platz suchen. Überall stoßen sie auf Grenzen: Manche Dozenten ignorieren sie einfach, mit männlichen Studenten dürfen sie kaum sprechen, Anstandsdamen sind ständig präsent, und überhaupt scheint alles geregelt zu sein, von der Kleidung bis zu den Besuchszeiten. Ich mochte auch diese kleinen eingefügten Aushänge und Regeln zwischendurch, die teilweise sogar auf echten Dokumenten beruhen. Das hat die Zeit nochmal besonders lebendig gemacht. Was mir auch gefallen hat: Der Roman erzählt leicht, ohne oberflächlich zu sein. Der Krieg liegt noch spürbar über allem, manche Figuren tragen sehr klar eigene Wunden und Erfahrungen mit sich herum, und trotzdem wird die Geschichte nie zu schwer. Vielmehr entsteht daraus ein Roman über Aufbruch, Freundschaft, Bildung, Freiheit und die Frage, wer man sein will, wenn plötzlich Möglichkeiten da sind, die Frauen vorher verwehrt blieben. Immer wieder rückt eine andere Frau stärker in den Vordergrund, sodass man nach und nach mehr über ihre Vergangenheit, ihre Wünsche und Unsicherheiten erfährt. Ich hätte ehrlich gesagt sogar gern noch mehr Zeit mit ihnen verbracht, besonders noch mehr Einblicke in Vorlesungen, Uni-Alltag und das Leben in Oxford hätte ich spannend gefunden. Und ja, ich hätte mir auch sofort dieses von den Frauen so verachtete Hütchen aufgesetzt und wäre mit ihnen durch Oxford spaziert oder Fahrrad gefahren.

  • Bewertung

    aus Bad Säckingen

    5/5

    26.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Alles andere als Blaustrümpfe

    Heutzutage kann man sich das nicht mehr vorstellen, aber 1920 war das ein hart erkämpftes Recht von Frauen in England: studieren in Oxford. Dieses war bis dato nur den Männern vorbehalten und so mancher Mann konnte nur schwer mit den Veränderungen mithalten. Die Autorin stellt das Leben in Oxford anhand von vier Frauen dar, die aus unterschiedlichen Schichten kommen, aber die der gemeinsame Wunsch nach Bildung zusammenschweißt. Jede dieser vier Frauen hütet ein Geheimnis und ich finde es ganz wunderbar, wie sie sich langsam ihren neu gewonnenen Freundinnen öffnen und einander bedingungslos unterstützen. Da ist zum einen Dora, die sich selbst nicht für besonders intelligent hält und die nur studiert, weil ihr Verlobter und ihr Bruder im Krieg gefallen sind. Marianne, die brave Pfarrerstochter, die als Stipendiatin besonders eifrig lernen muss und die trotz ihrer vielen Pflichten immer für ihre Freundinnen da ist. Beatrice, deren Mutter eine berühmte Suffragette ist und die das Gefühl hat, niemals deren Erwartungen zu erfüllen. Und zu guter Letzt Ottoline, kurz Otto genannt, die Tochter aus reichem Haus, die zwar materiell gut ausgestattet ist, aber keine Lust hat, wie ihre Schwestern ihren Lebenszweck in einer Heirat zu suchen. Obwohl die Vier so unterschiedlich sind, halten sie zusammen wie Pech und Schwefel. Ich rege mich auf über die Borniertheit von manchen Männern, die behaupten „Frauen seien zu emotional, um rationale Schlüsse ziehen zu können, und dass ihre Organe urplötzlich platzen, wenn sie zu intensiv über Gleichstellung nachdenken.“ Joanna Miller nimmt mich gefangen mit ihrer Schilderung der Studienzeit dieser vier Frauen. Ich fühle mich nach Oxford versetzt, in die ehrwürdigen Hallen und die Schicksale der Frauen berühren mich. Dabei gibt es aber auch immer wieder Szenen, die mich Schmunzeln lassen. Ich habe vier neue Freundinnen gewonnen und empfehle „Die Frauen von Oxford“ sehr gerne weiter.

  • Bewertung

    aus München

    4/5

    28.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    3,5 Sterne

    Das Buch behandelt eine spannende Zeit. Frauen erobern den Campus von Oxford. Vier davon darf man in dieser Geschichte ein Stück begleiten und miterleben, wie sie um Freiheit, Gleichberechtigung und Anerkennung ringen in einer noch immer männlich dominierten Gesellschaft. Es liest sich leicht und schnell. Die Frauen sind sympathisch und klug. Ich fand, dass es teilweise etwas vorhersehbar war, was da erzählt wurde. Vielleicht, weil ich schon viele Bücher aus dieser Zeit gelesen habe. Vielleicht sollten die vier auch einfach stellvertretend für viele Schicksale sein. Aber dadurch entstand manchmal so der Eindruck, dass wirklich alle Themen abgehandelt wurden und die Story etwas zerfaserte. 3,5 Sterne

  • Marlen

    aus Dresden

    4/5

    17.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Go girls!

    "Die Frauen von Oxford“ zeigt am Beispiel von vier jungen Frauen, wie sich nach Jahrhunderten, in denen in Oxford nur männliche Studenten zugelassen waren, die Frauen ihre Rolle an den Universitäten eroberten. Dabei setzt die Autorin nicht den erhobenen Zeigefinger an, sondern bettet ihr Thema in einen gefälligen, unterhaltsamen Roman ein. (Fun Fact: Auch Königin Camilla findet diesen Roman toll und stellt ihn in ihrem Buchclub @thequeensreadingroom auf Instagram vor!)   Mit ganz unterschiedlichem Hintergrund kommen im Jahr 1920 Theodora, Beatrice, Marianne und Ottoline ans St Hughes College in Oxford. Erstmalig dürfen auch Frauen offiziell ein Studium aufnehmen – und einen richtigen Abschluss machen. Bisher war es Frauen zwar erlaubt, bestimmte Kurse zu besuchen und Prüfungen abzulegen, allerdings ohne dafür ein Abschlusszeugnis und ein Degree zu erhalten.   Die vier Frauen stürzen sich ins Studium und ins Leben, erleben Neid, Hass und Missgunst, aber auch Erfolge, Unterstützung und Freundschaft. Sie werden ein sehr enges „Kleeblatt“ und trotzdem hat jede auch ihre ganz eigenes Geheimnis…   Diese Geheimnisse kommen im Verlauf des Buches ans Licht und als Leser begleitet man die Vier auf ihrer Reise ins Leben. Obwohl das Buch kurz nach dem Ersten Weltkrieg spielt und damit natürlich auch von Themen wie Kriegstraumata oder dem Frauenwahlrecht geprägt ist, hat die Geschichte doch auch immer einen leichten und unbeschwerten Touch. Ganz so wie es halt in der Jugend ist – auch schwere Themen werden mit einer gewissen Leichtigkeit hingenommen und angegangen.   Die vier Protagonistinnen sind alle ganz unterschiedlich, stammen aus unterschiedlichen Klassen und familiären Hintergründen, ergänzen sich aber ganz wunderbar. Ich fand jede auf ihre Art sehr sympathisch, besonders angetan hatte es mir aber die gleichzeitig burschikose und mondäne „Otto“ (Kurzform von Ottoline). Sie stammt aus einer reichen Familie und kann das im richtigen Moment auch zur Schau stellen bzw. für ihre Zwecke nutzen, hat aber das Herz am rechten Fleck und tritt bedingungslos für ihre neuen Freuninnen ein.   Wenn man das Buch liest, möchte man am liebsten ebenfalls ein Teil ihres Freundeskreises sein und diese studentische Reise (und auch die Reise ins Erwachsenenleben) mit den jungen Frauen teilen. Ich habe sie sehr gern begleitet und ihre Abenteuer in Oxford mit Spannung verfolgt. Da das Buch nur das erste Studienjahr umfasst, habe ich mich gefragt, ob es vielleicht noch weitere Bände mit diesen Protagonistinnen geben wird. Das Ende des Buches lässt das offen, aber da es in sich eine geschlossene Erzählung ist, in der die geteaserten Erzählstränge alle zu Ende geführt werden, gehe ich eher nicht davon aus. Schade eigentlich!

  • Jürg K.

    4/5

    23.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Endlich studieren

    Beim Lesen des Romans, wird schnell spürbar, wie radikal und mutig es 1920 war, als Frau zu studieren. Was heute selbstverständlich wirkt, war damals ein Aufbruch ins Ungewisse und genau diese Mischung aus Hoffnung, Widerstand und verletzlicher Entschlossenheit fängt der Roman wunderbar ein. Die vier jungen Frauen betreten eine Welt, die ihnen nur widerwillig die Tür öffnet. In Seminaren, bei Zeremonien, auf Partys begegnen ihnen Spott, Misstrauen und offener Ablehnung. Doch gerade diese Hindernisse schweissen sie zusammen. Ihre Freundschaft entsteht nicht aus Leichtigkeit, sondern aus gemeinsam ertragenem Gegenwind. Das macht sie glaubwürdig und berührend. Besonders stark ist, wie der Roman zeigt, dass jede der Frauen ihren eigenen Kampf führt. Joanna Miller zeichnet sie nicht als Heldinnen, sondern als junge Menschen, die sich tastend vorwärtsbewegen und dabei immer wieder stolpern. Die Atmosphäre von Oxford traditionsreich, elitär, wunderschön und zugleich abweisend. Man spürt die Schwere der Geschichte, aber auch das Knistern einer neuen Zeit, die langsam beginnt. Es ist ein bewegender Roman über Mut, Bildung und Selbstbestimmung. Er erinnert daran, dass Fortschritt oft im Kleinen beginnt. In einer Entscheidung, in einem Nein, in einem Schritt über eine Schwelle, die lange verschlossen war.

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Bewertungen (6)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Liane Wieschollek

    Liane Wieschollek

    Thalia Mayersche Gelsenkirchen-Buer

    Buchhändler*in

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    3/5

    22.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Vier Frauen , ein Ziel

    Oxford 1920. Endlich erhalten Frauen die in Oxford studieren einen den Männern gleichgestellten Studienabschluss.Vier junge Frauen mit unterschiedlichen Träumen,Motiven und Altlasten lernen sich dort kennen und gehen gemeinsam durch Hoch und Tief.Geprägt ist ihre Zeit durch durch strenge Regeln und sie sehen sich häufig Anfeindungen ausgesetzt.Sei es von Seiten der Dozenten die immer noch nicht akzeptieren, dass Frauen im Studium gleichgestellt wurden oder von ihren männlichen Kommilitonen. Ein historischer Roman mit einem sehr interessanten Thema, aber ganz warm wurde ich mit der Umsetzung nicht.Deshalb nur 3 Sterne.
  • Zum Bewerterprofil von Hannelore Wolter

    Hannelore Wolter

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    3/5

    29.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    ..mehr erwartet

    Die vier jungen Frauen waren Pionierinnen. In einer von Männern besetzten Gesellschaft erhielten sie die Möglichkeit zu studieren. Nicht ernst genommen und auch nur mit der eventuellen Möglichkeit einen Abschluß zu bekommen. Aber so richtig hat mich die Geschichte nicht mitgenommen. Schade, Thema fand ich gut.

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