Mord im Schrebergarten - die ermittelnden Hobby-Ornithologen vom Chiemsee sind zurück
Harald, Katja, Thilo und Sabine sind Vogelbeobachter. Im Grabenstätter Moos am Chiemsee haben sie schon die ein oder andere seltene Vogelart aufgespürt. Dieses Mal stoßen sie jedoch in der nahegelegenen Schrebergartensiedlung auf eine ornithologische Sensation: einen Zwergsäger! Und daneben - eine Leiche. Ausgerechnet der Eder, Erzfeind von Haralds Freund, dem Renntaubenzüchter Muggenhammer, liegt tot in dessen Garten. Erdrosselt. Und Muggenhammer ist Hauptverdächtiger Nr. 1.
Den Vogelbeobachtern erscheint diese Falllösung allzu einfach, weshalb sie eigene Ermittlungen anstellen. Dabei stoßen sie nicht nur auf allerlei Ungereimtheiten zum Tathergang, sondern auch auf bittere Rivalitäten im Vogelzüchter-Business und wenig Verbündete beim ortsansässigen Vogelfreunde-Verein.
Der zweite Fall für die Vogelbeobachter
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Tanja
aus Bayern
5/5
01.04.2026
eBook (ePUB 3)
Welcher Vogel ist es diesmal?
"Schräge Vögel – SOKO Zwergsäger" von Anna Täuber (Dorothea Böhme und Regine Bott), erschienen im Fischer Scherz Verlag März 2026
Zurück bei den Vogelbeobachtern Katja, Sabine, Harald und Thilo. Gerade haben sie den letzten Fall verarbeitet, da sitzt ein Toter im Schrebergarten vom Eder. Ein Erzfeind von Anton Muggenhammer, dem Freund von Harald.
Der Anton ist ein erfolgreicher Taubenzüchter und hat sich in der Branche anscheinend Feinde gemacht. Oder war er es und hat den Eder getötet?
Die Birder gründen erneut eine SOKO. Da Harald einen Zwergsäger gesichtet hat, bekommt die Ermittlung diesen Namen.
Leider hat Harald kein Foto machen können, egal, der Name steht trotzdem.
Das besondere an diesem Krimi sind die Titel. Kluge Sprüche wie "Die Amsel singt, der Tag beginnt", machen ein prima Lesevergnügen daraus.
Der 2. Teil gefällt mir sogar noch besser. Das liegt daran, dass ich die vier Freunde mittlerweile gut kenne. Ihre Eigenheiten sind amüsant und machen das Buch sehr lebensnah.
Die Auflösung des Falls beinhaltet wieder auch das Umfeld der Birder. Katja ist mit ihren Gefühlen zu ihrer irischen Kollegin beschäftigt. Sabine sorgt sich um ihre Mutter, denn die hat mittlerweile eine Pflegekraft.
Diese ist ein spezieller Fall und sorgt für amüsante Szenen.
Thilo und Emily sind richtig zusammen, das bringt auch Schwung in die Ermittlungen.
Harald brummelt gewohnt vor sich hin.
Die Vogelbeobachter sind sehr unterschiedlich, es ist ein Wunder, dass sie sich so gut verstehen. Aber jeder der vier hat gelernt, über seinen Schatten zu springen. Gerade diese Unterschiede machen die schrägen Vögel so lesenswert.
Das Ende hat mich überrascht, da kam es nochmal zu einer spannenden Wendung.
Das Cover ist wieder hübsch gestaltet und lockt bestimmt nicht nur Vogelliebhaber an. Ich kann diesen Cosy Crime sehr empfehlen.
Die Kombination aus Hobby-Ornithologen und Mordermittlung ist einfach eine geniale Nische – das gibt dem Begriff „Vogelperspektive“ bei der Spurensuche eine ganz neue Bedeutung.
KS
aus Rems-Murr-Kreis
4/5
12.04.2026
eBook (ePUB 3)
Die Birder sind wieder da............
Auch den zweiten Teil aus der "Schräge-Vogel-Reihe" habe ich sehr gerne gelesen und als unterhaltsam und kurzweilig empfunden.
Die Birder haben sich als Gruppe noch fester zusammengeschweißt und auch weiterentwickelt.
Diesmal wird ein Toter im Garten gefunden und es gilt, den Verdächtigen Anton, einen Freund von Harald, zu entlasten.
Dies geschieht wieder auf sehr kurzweilige Art und Weise.
Zudem erfährt man immer mehr über die privaten Probleme und Seiten der Birder.
Die Schrägen Vögel haben eindeutig Potenzial für weitere Abenteuer.
Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn die Reihe weitergehen würde.
Renas Wortwelt
5/5
25.03.2026
Buch (Paperback)
Geniale Truppe auf Mörderjagd, wenn sie nicht gerade Vögel beobachten
Hier sind es in der Tat die Hauptfiguren, die die Geschichte tragen, die den Charme des Romans ausmachen und die für Tempo, Spannung und vor allem Humor sorgen. So macht Lesen Spaß.
Wieder sind sie in einen dubiosen Mordfall verwickelt, die vier Hobby-Ornithologen Harald, 74 und ehemaliger Forensiker, Thilo, 22, Student und sehr verliebt in Emily, Sabine, 56, Mutter und Tochter und somit ständig beschäftigt und in Sorge, sowie Katja, 47, stets das passende Lateinzitat auf dem Lippen tragende Altphilologin, der jedoch oft die Worte fehlen, wenn es um ihre Gefühle geht.
In Haralds Nachbarlaube wird eine Leiche gefunden und der Besitzer der Laube gerät natürlich in Verdacht. Doch Harald wäre nicht er selbst, würde er sich nicht berufen fühlen, sich einzumischen, ist er doch von der Unschuld seines Freundes und Nachbarn überzeugt. Also muss die SOKO wieder ran, was bedeutet, alle Vier wandeln auf Ermittlerwegen.
Dabei geraten sie nicht nur immer mal wieder selbst in Gefahr, sondern auch stets mit dem hauptberuflich zuständigen Kommissar in Konflikt. Insbesondere Harald ist diesem ein Dorn im Auge und ein Nagel zu dessen Sarg, auch weil Harald so manche alterstypische Sturheit an den Tag legen kann. Doch wenn es um Computerprobleme, schnelles Handeln oder gefährliche Aktionen geht, dann muss Thilo ran, was nicht die besten Einflüsse auf den Fortschritt seines Studiums hat. Zum Glück ist auch seine Liebste Emily durchaus imstande, die SOKO zu unterstützen.
Sabine wird immer mal abgelenkt, sei es durch die schwere Krankheit ihrer Mutter oder die neue Nähe zu ihrem Ex-Mann. Katja hingegen, die sich auf ihrer Stelle bei der VHS gründlich langweilt (auch wenn ihre Kollegin Roisin stets ihr Herz in Aufruhr bringt), will sich woanders bewerben, allein es fehlt ihr der Mut für das Vorstellungsgespräch. Doch Hilfe ist in Sicht – und wie das ausgeht, das ist einer der vielen herrlichen Gags in diesem Roman.
Dieser Roman, den ich wieder verschlungen habe, der mir unglaublich viel Spaß gemacht hat und an dessen Ende es mir richtig leid tat, die vier Protagonisten zu verlassen. Diese Figuren sind so sympathisch, so alltäglich und authentisch, in ihnen kann man sich wiederfinden, in vielen Situationen kann man mit ihnen fühlen. Sabine mit ihrem Helfersyndrom, Katja mit ihrer Schüchternheit und ihren lateinischen Sprüchen, Thilo mit seiner gespielten Coolness und Harald mit seiner nicht eingestandenen Einsamkeit – alle muss man einfach mögen.
Dazu die gelungenen, lebensechten und flotten Dialoge, die herrlich komischen Situationen, in die die Protagonisten immer wieder geraten und die ebenfalls gut gezeichneten Nebenfiguren. Dabei ist das Ganze nicht allzu ernst zu nehmen, sondern einfach nur zu genießen.
Somit bleibt mir jetzt nur das Warten auf ein baldiges Wiedersehen mit den Schrägen Vögeln. Die beiden Autorinnen, die sich hinter dem Pseudonym Anna Täuber verbergen, sind hoffentlich schon fleißig am Schreiben.
Anna Täuber - Schräge Vögel: SOKO Zwergsäger
Scherz, März 2026
Taschenbuch, 336 Seiten, 17,00 €
Astrid
aus Frankfurt
5/5
11.03.2026
Buch (Paperback)
Ein neuer Fall für die Vogelbeobachter
Auf der Suche nach seinem Schrebergartenfreund und Renntaubenzüchter Anton Muggenhammer findet Harald nicht diesen, sondern einen männlichen Toten auf dessen Gartentoilette. Es handelt sich ausgerechnet um dessen Erzfeind Eder. Dieser hat in der Vergangenheit nichts unversucht gelassen um Anton mit ungerechtfertigten Dopingvorwürfen in Misskredit zu bringen. Für die Polizei steht der Hauptverdächtige schnell fest und wird direkt in Untersuchungshaft gesteckt. Denn Anton ist der VIP der Taubenszene und verdiente mit seinen Renntauben ein Vermögen. Also das perfekte Motiv um seinen Widersacher aus dem Weg zu schaffen. Für Harald ein Ding der Unmöglichkeit! Sein bester Freund ein Mörder? Niemals!!! Sehr zum Leidwesen von Kriminalkommissar Naziri beginnen die Vogelfreunde wieder mit ihren eigenen, nicht immer legalen, Ermittlungen und geraten auch diesmal in einige brenzlige Situationen. Und schnell ist klar: Auch einige Andere haben ein Tatmotiv. Es gibt viele potentielle Verdächtige, viele Spuren die auf falsche Fährten und in Sackgassen führen und die Indizien gegen Anton verdichten sich. Schaffen es Harald & Co. auch diesmal den richtigen Täter zu entlarven?
Auch Band 2 ist wieder eine absolut gelungene Geschichte aus einer Mischung von Spannung und Humor die mich sofort gepackt hat. So manches Mal hatte ich Bilder vor Augen und ein dickes Grinsen im Gesicht. Der Schreibstil flüssig, geradlinig, humorvoll und das Cover perfekt. Vier Menschen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, sind zu einem tollen, eingeschworenen Team zusammen gewachsen und gehen zusammen durch dick und dünn.
Auch diesmal gibt es von mir eine klare Leseempfehlung und ich hoffe auf weitere Geschichten mit den schrägen Vögeln.
Helgas Bücherparadies
4/5
14.05.2026
Buch (Paperback)
Ein unterhaltsamer Krimi
Der Vogelbeobachter Harald entdeckt eine Rarität, nämlich einen Zwergsäger. Doch nicht nur diesen sieht er, sondern auch eine Leiche. Unverzüglich bildet er zusammen mit Katja, Thilo und Sabine eine SOKO und sie nehmen die Ermittlungen auf. Erfahrungen dabei haben sie ja schon gesammelt.
Dies ist der zweite Fall der Hobbyornithologen. Ein Verdächtiger ist zwar schnell gefunden, doch Harald und seine gebildete SOKO beginnen bald, an seiner Schuld zu zweifeln. Dabei geraten die Ermittler erneut in eine gefährliche Situation.
Besonders gefallen haben mir die sympathischen Figuren, die alle ihren eigenen Charakter mitbringen. Harald als Forensiker im Ruhestand bringt sich mit viel Erfahrung in die Ermittlungen ein.Thilo ist frisch verliebt und Sabine muss sich mit persönlichen Problemen auseinandersetzen.
Fazit: Es ist eine unterhaltsame Krimigeschichte mit liebenswerten Figuren und gelungenen Dialogen. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und vergebe 4 Sterne
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5/5
19.06.2026
eBook (ePUB 3)
Die Birder sind zurück
Die Birder-SoKo ist zurück. Ein neuer Fall für den "Boomer", dem "Jungspund" und zwei starken weiblichen Charakteren. Der Autorin ist es, neben einem kriminell-guten Mord im Vogelzuchtmilieu, mal wieder gelungen, eine unerwartete Gruppe zu einem Found Family & Friends Ermittler-Quartett zusammenzuschweißen. Dabei spielt sie sprachlich geschickt mit den Altersdifferenzen und zeigt auf: zusammen funktioniert alles besser - auch die Mördersuche. "Rosenheim-Cops"-tauglich, humorvoll und spannend bis zum Ende.
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