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Die Bluthochzeit Historischer Roman | Eine verbotene Liebe im Feuer des Dreißigjährigen Krieges

25

13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

43329

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.06.2026

Abbildungen

1

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

544

Maße (B/H)

12/18,5 cm

Gewicht

384 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-07302-6

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

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43329

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.06.2026

Abbildungen

1

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

544

Maße (B/H)

12/18,5 cm

Gewicht

384 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-07302-6

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

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  • chuckipop

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    20.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Der tragische, blutige Untergang Magdeburgs - fesselnd und bewegend!

    “Die Bluthochzeit” von Wolf Hector ist als Taschenbuch  bei Ullstein erschienen und bietet perfekt recherchierte, historisch-politische Unterhaltung durch eine ausgesprochen gelungene Kombination von Fakten und Fiktion, die gekonnte Verknüpfung von realen Persönlichkeiten und liebevoll ausgearbeiteten Charakteren. Der Roman findet inmitten des 30-jährigen Krieges um 1630 statt, hauptsächlich geht es um den Fall bzw. die Zerstörung Magdeburgs, die dortigen Unruhen, aber auch Hamburg sowie eine Elbreise geben dem Geschehen Atmosphäre und Spannung.  Teresa ist eine verwitwete Bierbrauerin und Schankwirtin in Magdeburg, die durch ihren Schwiegervater überhaupt die Möglichkeit hat, als Frau ihr Geschäft eigenständig  zu betreiben. Sie trifft auf der Rückreise nach Magdeburg ihre einstige Liebe Ludo wieder, der sich zwischenzeitlich in Italien zum Bildhauer und Maler ausbilden ließ. Doch ihre Familien stehen auf unterschiedlichen Seiten und das junge Paar wird vom Geschehen überrollt… Wolf Hector (übrigens das Pseudonym eines bekannten deutschen Autors, dessen historische Kriminalromane ich förmlich begeistert verschlungen habe) schreibt wirklich bildhaft und mitreißend - anfangs brauchte ich ein paar Seiten, um richtig in die Geschichte abtauchen zu können, dann aber hat mich das Geschehen ungemein gefesselt, zumal ich es sehr mag, wenn Romane eine gute Portion Wissen unterhaltsam vermitteln bzw. das vorhandene Wissen vertiefen.  Sehr hilfreich fand ich die Zeittafel, die Übersichtskarte Magdeburgs  sowie das Personenverzeichnis zu Beginn des Buches, in dem auch gekennzeichnet ist, bei wem es sich um reale und bei wem um fiktive Figuren handelt. Am Ende gibt es Nachwort und Glossar, in dem man noch Vieles über die Werdegänge der historischen Persönlichkeiten erfährt. Das protestantische Magdeburg sollte auf kaiserliche Anordnung hin  Kirchen und Klöster den Katholiken zurückgeben, was dazu führte, dass sich die Magdeburger vom Kaiser abwandten und auf die zugesagte Unterstützung des schwedischen Königs Gustav Adolf warteten, was sich als fatale Fehlentscheidung erwies, denn dieser kam mit seinen Truppen zu spät. Der grausame Tilly hatte die Stadt in Brand gesetzt, ein Großteil der Bürger verbrannte oder wurde brutal gemeuchelt. Der kirchliche Konflikt zwischen Katholiken und Lutheranern ist vermutlich jener, der alle Zeiten überdauert und immer wieder Unfrieden und Kriege zwischen den Menschen auslöst.  Ein top recherchierter, absolut fesselnder historischer Roman, den ich unbedingt empfehlen kann!

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    19.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Fesselnder historischer Roman

    „…Mitte Juni war sie von Magdeburg ins niederländische Leiden gereist, um mit dem Schwiegervater darüber nachzudenken, wie man ihr Bier in den Vereinigten Niederlanden vermarkten könnte…“ Teresa ist Wirtin und Bierbrauerin. Dass dies als Witwe überhaupt möglich ist, hat sie ihren Schwiegervater zu verdanken. Der möchte auch, dass sie Magdeburg verlässt. Doch dort sind ihre Wurzeln und die kann sie noch nicht kappen. Der Autor hat einen fesselnden historischen Roman geschrieben. Der Schriftstil ist gut ausgearbeitet. Er zeugt von umfangreicher Recherche und sorgt für den hohen Spannungsbogen. Geschickt werden hier die unterschiedlichsten Lebensläufe miteinander verknüpft. Die Probleme zeigen sich schon in Leiden, als Teresas Vater erscheint. Der hat Kontakte zu Christian Wilhelm, dem Markgraf von Brandenburg. Warnungen überhört er. „…Christian Wilhelm hat seine Niederlage nie überwunden. Und seine Vertreibung aus Magdeburg zweimal nicht. […] Wehe uns, wenn er den König von Schweden für seine Träume gewinnen konnte. Dann wird er nichts unversucht lassen, das Erzstift wieder an sich zu bringen…“ Bei der Rückkehr nach Magdeburg trifft Teresa auf ihre Jugendliebe Caspar Ludolf Steinmann. Der hat sich in Italien zum Maler und Bildhauer ausbilden lassen. In Magdeburg schlagen indessen die Wellen hoch. Einerseits wollen die katholischen Priester den Dom zurück, andererseits sind sich auch die lutherischen Ratsherren nicht einig. Der neue Magistrat ist in sich zerrissen. Einige warnen vor der Aufnahme von Christian Wilhelm, weil das den Kaiser und seine Feldherrn auf den Plan rufen würde. Andere vertrauen darauf, dass Gustav Adolf von Schweden der Stadt den nötigen Schutz gibt. Otto Gericke wird deutlich. „…Wir riskieren die nächste Belagerung, wir riskieren erneut den Krieg vor unserer Haustür, wir riskieren Kämpfe mit vielen Toten…“ Doch die Befürworter des Schwedenkönigs sind nicht nur in der Überzahl. Sie verstehen es auch, die Bevölkerung hinter sich zu bringen. Sehr ausführlich wird das Leben in Magdeburg beschrieben. Dabei ist es mit den Händen greifbar, wie alles auf die Katastrophe zutreibt. Dazu tragen auch die Reaktionen des Magistrats auf die kaiserliche Post und das Kapitulationsangebot von Tilly bei. Zu Beginn des Buches findet der Leser eine Stadtansicht von Magdeburg, ein umfangreiches Personenregister und eine Zeittafel. Im Nachwort erfährt er, wie der weitere Lebenslauf der historischen Personen war. Ein Glossar rundet die Geschichte ab. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    17.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Berührender und unterhaltsamer Roman über Magdeburgs Untergang

    Wer glaubt Glaubenskriege gab es nur  zur Zeit der Kreuzzüge, der irrt gewaltig. Einer der blutigsten Glaubenskriege tobte von 1618 - 1648 zwischen Katholiken und Protestanten über Deutschland hinweg. Beide Seiten glaubten Gott auf ihrer Seite und brachten ganz unchristlich Tod und Verzweiflung über die Bevölkerung. Der Roman schildert die Ereignisse, die zum Untergang Magdeburgs und  zur Auslöschung fast der gesamten Einwohnerschaft führte in einem bewegenden Roman. Die Handlung beginnt ungefähr ein Jahr vorher und schildert die Ereignisse, die zum Untergang geführt haben. Hätte es einen Zeitpunkt gegeben, an dem die Katastrophe hätte abgewendet werden können ? Vielleicht, aber das Schicksal und vor allem die Menschen auf beiden Seiten haben anders entschieden. Magdeburg ist eine evangelische Stadt . Als Kaiser Franz II verfügt, dass die Kirchen und Klöster an die katholische  Kirche zurückgegeben werden müssen, befeuert das den Konflikt und Magdeburg trifft eine von vielen falschen Entscheidungen. Es widersetzt sich dem Kaiser und setzt ihr ganze Hoffnung auf den Schwedenkönig, der seinen Glaubensbrüdern Hilfe zugesagt hatte. Doch der überwiegende Teil der Bevölkerung möchte in Frieden leben und lieben, nicht ahnend  welches Inferno ihnen droht. Ich lerne einige von ihnen näher kennen, teile ihre Sorgen und Wünsche , bange um ihr Lebensglück und ihre Liebsten. , während sich die Mächtigen um ihren persönlichen Vorteil   sorgen, persönliche Rachegefühle ausleben oder einfach mehr Geld an sich raffen wollen. Und genau diese Männer glauben, sie könnten sich gegen das Schicksal stemmen, den Gegner an der Nase herumführen und  die Vernichtung Magdeburgs verhindern.  Die letzten Kapitel waren für mich sehr emotional, weil die Eroberer keine Gnade kennen mit den Bewohner und mir der Autor das grausame Gesicht des Krieges in bewegenden Bilder  vor Augen führt  Ich habe lieb gewonnen Figuren betrauert und war voller Wut auf  die Arroganz der Mächtigen und die Erbarmungslosigkeit der Soldateska . Das Buch ist oft keine leichte Lektüre und dennoch fand ich es spannend und unterhaltsam.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    16.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Historischer Roman über die Zerstörung Magdeburgs

    Der Autor, der hinter dem Pseudonym Wolf Hector steckt, hat bereits mehrere historische Romane geschrieben, u.a. auch über Magdeburger Themen. In dem vorliegenden Band geht es um die Geschehnisse der Jahre 1630 und 1631, die zur Zerstörung der blühenden Hansestadt führten. Hector Wolf gelingt es, die historischen Hintergründe lebendig werden zu lassen. Dabei vermittelt er ein gutes Bild von den gesellschaftlichen Verhältnissen, Machtstrukturen und Lebensumständen. Seine Charaktere sind vielschichtig und lebendig gezeichnet. Ihre Wünsche, ihre Hoffnungen, ihre Ängste und persönlichen Konflikte fügen sich in den historischen Kontext ein. Besonders gefallen hat mir die siebenjährige Editha, ein ganz besonderes Kind mit besonderen Fähigkeiten, die „ihrem“ Moritz, einem der beiden Schutzheiligen des Magdeburger Doms, vertraut und somit völlig furchtlos ihren Weg geht. Der Autor schreibt anschaulich und atmosphärisch, die Verbindung zwischen den persönlichen Lebenswegen und den historischen Entwicklungen ist gut gelungen. Das Cover zeigt die Stadt und stellt somit einen unmittelbaren Bezug her. Eine weitere Karte im Inneren, ein Personenregister, das die historischen und fiktiven Personen benennt, sowie eine Zeittafel sind vorangestellt, ein erläuterndes Nachwort und ein Glossar sind ebenfalls gelungene Ergänzungen des Romans. Fazit: eine klare Leseempfehlung

  • antjep78

    aus Haldensleben

    5/5

    15.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Liebe, Krieg und dem Untergang Magdeburgs

    Historische Romane faszinieren mich besonders dann, wenn sie Geschichte nicht nur erzählen, sondern richtig lebendig werden lassen. Genau das ist Wolf Hector mit „Die Bluthochzeit“ gelungen. Für mich war das Leseerlebnis noch einmal intensiver, weil ein großer Teil der Handlung in Magdeburg und Umgebung spielt – an Orten, die ich selbst kenne und teilweise schon oft besucht habe. Bereits der Prolog hat mich vollkommen gepackt. Wir erleben die Zerstörung Magdeburgs im Mai 1631 aus der fiebrigen Wahrnehmung des Kindes Edita. Realität, Angst und mystische Elemente verschwimmen miteinander und erzeugen eine unglaublich bedrückende Atmosphäre. Anschließend springt die Handlung zurück ins Jahr 1630. Politische Machtspiele, religiöse Konflikte, wirtschaftliche Interessen und persönliche Schicksale führen immer näher an die Katastrophe heran, von der wir als Leser bereits wissen. Gerade dieses Wissen erzeugt eine ganz besondere Spannung. Besonders begeistert haben mich das Lokalkolorit und die hervorragende historische Recherche. Wenn Orte beschrieben werden, an denen man selbst schon gestanden hat, liest man eine Geschichte einfach anders. Gleichzeitig merkt man, wie intensiv sich Wolf Hector mit dem Dreißigjährigen Krieg und den damaligen politischen und religiösen Verhältnissen beschäftigt hat. Trotz der Fülle an historischen Fakten wirkt der Roman niemals wie ein Geschichtsbuch. Der atmosphärische und bildhafte Schreibstil macht es erstaunlich leicht, historisches Wissen ganz nebenbei aufzunehmen. Reale Ereignisse und Persönlichkeiten werden geschickt mit den Schicksalen der Figuren verbunden. „Die Bluthochzeit“ ist für mich genau die Art historischer Roman, die ich liebe: spannend, atmosphärisch, hervorragend recherchiert und eng mit der Geschichte meiner eigenen Region verbunden.

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