Produktbild: Die Jagd nach dem Stiefel
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Die Jagd nach dem Stiefel

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

10 - 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

06.04.2022

Illustriert von

Ernst Jazdzewski

Verlag

Eulenspiegel Verlag

Seitenzahl

136

Maße (L/B/H)

18,6/12/1,7 cm

Gewicht

230 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

2710002224974

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Sehr gut

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Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

10 - 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

06.04.2022

Illustriert von

Ernst Jazdzewski

Verlag

Eulenspiegel Verlag

Seitenzahl

136

Maße (L/B/H)

18,6/12/1,7 cm

Gewicht

230 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

2710002224974

Herstelleradresse

Eulenspiegel Verlag
Märkisches Ufer 28
10179 Berlin
DE

Email: info@eulenspiegel.com

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  • Bewertung

    aus Freudenberg

    5/5

    15.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    spannende Detektivgeschichte

    Klapptext; Max Zimmering erzählt eine Detektivgeschichte, die in Berlin in der Zeit unmittelbar vor dem Machtantritt der Nazis spielt. Paul, der sich nach der Schule als Zeitungsausträger ein Zubrot verdient, macht auf dem Hof einer Mietskaserne eine furchtbare Entdeckung: da liegt ein Toter, ein Nachbar, er kennt ihn, »Schliemann von der Antifa«. Während die Polizei wenig interessiert die Ermittlungen aufnimmt, verfolgen Paul und seine Freunde eine heiße Spur. Auf einer Zeitung haben sie den Abdruck einer Stiefelsohle gefunden. Den Kindern ist klar, dass er nur vom Mörder stammen kann. Eine spannende Jagd beginnt. Meine Meinung: Max Zimmering hat hier wirklich eine sehr spannende Geschichte erzählt.Ich habe das Buch zusammen mit meinem Sohn gelesen und wir waren total begeistert. Der Schreibstil ist leicht,locker und kingerecht.Somit ist es bestens geeignet für Kinder ab dem 10.Lebensjahr.Aber auch Erwachsene werden ihre Freude daran haben.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit lesen wollten wir eigentlich gar nicht mehr aufhören. Wir lernten die Rotfuchsbande kennen und begleiteten sie auf der Suche nach dem Mörder.Dabei erlebten wir viele aufregende Momente. Die Protagonisten wurden sehr gut beschrieben.wir konnten sie uns klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere welche bestens ausgearbeitet wurden. In dem Buch wird den Kindern der Nationalsozialismus erklärt und einige Fakten dazu vermittelt.Dies geschieht sehr kindgerecht.Das fand ich wirklich sehr gut.Dazu kommen noch die spannenden Ermittlungen der Kinderbande.Durch die lebendige und mitreissende Erzählweise wurden wir förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Es gab so viele aufregende Erlebnisse und wir durften hautnah dabei sein.Unvorhersehbare Wendungen liesen keine Langeweile aufkommen.Die Handlung blieb durch weg einfach interessant.Auch wird den jungen Lesern die Werte von Freundschaft,Zusammenhalt und Vertrauen nahe gelegt.Viel zu schnell waren wir am Ende des Buches angekommen. Das Cover ist sehr gut gewählt.Es passt perfekt zu dieser Geschichte.Für uns rundet es das brillante Werk ab. Wir hatten viele interessante und spannende Stunden mit dieser Lektüre.Natürlich vergeben wir glatte 5 Sterne.

  • bdriver

    aus Berlin

    5/5

    19.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Detektivgeschichte mit…

    Detektivgeschichte mit politischem Hintergrund Ich kenne das Buch noch aus meiner Kindheit, aber leider ging es im Laufe vieler Jahre verloren. Schön, dass es jetzt eine Neuauflage gibt! Solche Geschichten finde ich wichtig und sie sollten nicht in Vergessenheit geraten. Ein Kriminalroman für Kinder, der während der Nazi-Diktatur spielt und geschrieben wurde. Der Autor wollte damit auch eine Botschaft senden, aufklären. Für die späteren Jahrgänge ist es eine Zeitreise, eine Mahnung. Die Schreibweise ist der damaligen angespasst und man erfährt auch viel über die Lebensumstände, den politischen Hintergrund. Die Illustrationen passen gut ins Buch. Max Zimmerrings beendete sein Manuskript bereits 1932 und schrieb in den 50er Jahren die Geschichte noch einmal neu. Bis heute hat sie nicht an Authentizität verloren. Spannend, altersgerecht und informativ!!!

  • Gelinde

    5/5

    02.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Jagd nach dem Stiefel – ein historischer Jugendkrimi aus dem Jahr 1932.

    Die Jagd nach dem Stiefel, von Max Zimmering Cover: Schrift und Bild macht neugierig, gut gewählt. Inhalt und meine Meinung: Ein historischer (1932) Krimi, in dem sich Kinder (12 jährige) nach einem Mord, auf die Suche nach dem Täter machen. Ein Klassiker der antifaschistischen Jugendbuchliteratur. Die Geschichte ist 1932 entstanden, kurz vor dem 2. Weltkrieg, deshalb ist auch die Schreibweise für unsere Zeit etwas ungewöhnlich, wenn man sich aber eingelesen hat, passt es einfach optimal in diese Zeit. Der Alltag (sowie auch die Schule) ist so ganz anderes als es Kinder oder Jugendliche heute gewöhnt sind. Und das wird hier gut aufgezeigt. Auch die Probleme des Nationalsozialismus werden angesprochen. Es wird auch aufgezeigt wie wichtig es ist in schweren Zeiten zusammen zu halten und was Gemeinschaft bewirken kann und welche Stärke sie verleiht. Ich finde diese Buch ist für Kinder ab dem Lesealter von 10 Jahren geeignet (bei sehr interessierten Kindern evtl. auch schon etwas früher). Es sollte aber unbedingt mit den Kindern oder Jugendlichen darüber geredet werden, damit das Gelesene nicht einfach so im Raum steht und keine falschen Schlüsse daraus gezogen werden. Autor: Max Zimmering wurde am 16. November 1909 in Pirna als Sohn eines jüdischen Uhrmachers geboren, der 1942 im KZ Auschwitz ermordet wurde. Max Zimmerings Buch »Die Jagd nach dem Stiefel« war in der DDR Schullektüre in der 4. Klassenstufe. Sehr bekannt wurde auch die DEFA-Verfilmung von Konrad Petzold aus dem Jahr 1962. Mein Fazit: Ein historischer Krimi , nicht nur für Kinder und Jugendliche, der Zeit um 1932. Diese Zeit sollte nicht in Vergessenheit geraten und es ist wichtig aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen und achtsam zu bleiben. Von mir 5 Sterne

  • Bewertung

    5/5

    21.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannende Geschichte mit wichtiger Botschaft

    Im Jahre 1932 stolpert der Schuljunge Paul über einen ermordeten Nachbarn, der als Antifaschist bekannt ist. Zufällig findet sein Freund Jack einen Hinweis, der die beiden Freunde zum Mörder führen könnte. Zusammen mit ein paar Klassenkameraden gehen sie dem Verbrechen auf den Grund. Werden sie den Täter finden oder sind die Hürden im Deutschland kurz vor Hitlers Machtergreifung zu hoch? Die Sprache und Wortwahl sind für eine Zielgruppe im Alter von circa 10 Jahren angebracht. Man kann der Geschichte einfach folgen, ohne dass der Schreibstil einseitig oder langweilig wäre – im Gegenteil. Während der gesamten Handlung bleibt die Spannung erhalten. Aufgelockert wird die Stimmung zwischendurch mithilfe der ein oder anderen lustigen Szene. Die selbstgestellte Aufgabe des Autors ist es Kinder und Jugendliche zum einen über den Nationalsozialismus aufzuklären und zum anderen einen Impuls zu geben gegen Faschismus aufzustehen. Beides, aber insbesondere das zweite, gelingt ihm sehr gut. Klare Fakten sind sehr rar, dennoch lässt sich gut verstehen wie stark der Einfluss der Nationalsozialisten zu der Zeit war und auf welche Hindernisse man als Andersdenkende*r traf. Der Autor vermittelt außerdem wichtige Botschaften z.B., dass man durch gemeinsamen Zusammenhalt stärker ist und mehr erreichen kann. Sehr wichtig finde ich den Epilog, in dem das Schicksal der wichtigsten Personen im dritten Reich beleuchtet wird. Dieses verhindert eine Verharmlosung bzw. Romantisierung, indem das Bild vervollständigt wird. Insgesamt sehr zu empfehlen für praktisch alle Menschen und bietet einen guten Einstieg in das Thema.

  • Claudia R.

    aus Berlin

    5/5

    17.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Klappentext / Inhalt: Max…

    Klappentext / Inhalt: Max Zimmering erzählt eine Detektivgeschichte, die in Berlin in der Zeit unmittelbar vor dem Machtantritt der Nazis spielt. Paul, der sich nach der Schule als Zeitungsausträger ein Zubrot verdient, macht auf dem Hof einer Mietskaserne eine furchtbare Entdeckung: da liegt ein Toter, ein Nachbar, er kennt ihn, »Schliemann von der Antifa«. Während die Polizei wenig interessiert die Ermittlungen aufnimmt, verfolgen Paul und seine Freunde eine heiße Spur. Auf einer Zeitung haben sie den Abdruck einer Stiefelsohle gefunden. Den Kindern ist klar, dass er nur vom Mörder stammen kann. Eine spannende Jagd beginnt. – Die 1932 geschriebene Geschichte ist ein Klassiker der antifaschistischen Jugendbuchliteratur. Mit ihrer aktionsreichen Handlung, dem anschaulich gezeichneten Zeithintergrund, der auch einen Schulalltag zeigt, der gänzlich anders ist, als ihn Kinder heute erleben, vor allem aber mit den Figuren der klug, mutig und als eingeschworene Gemeinschaft handelnden Kinder schlägt die Geschichte junge Leser immer wieder in den Bann. Zimmerings Buch für Kinder ab 10 Jahren hat eine ganze eigene Geschichte. Der Autor erzählt sie in einem Rahmentext: Das 1932 fertiggestellte Manuskript durfte in Deutschland nicht mehr erscheinen, wurde aus dem Land geschmuggelt, ins Tschechische übersetzt und kam 1936 in Prag heraus. Das deutsche Manuskript ging auf den zahlreichen Stationen der Emigration verloren. Weil aber eine Rückübersetzung eher einer Annäherung an das Original entspricht, schrieb Zimmering die Geschichte Anfang der fünfziger Jahre noch einmal auf. Das Buch schließt mit dem zweiten Teil dieses Rahmentextes, in dem Zimmering erzählt, was aus den in der Geschichte auftretenden Figuren wurde … aus den Kindern, ihren Eltern und auch aus denen, die ihre Widersacher waren und Hitler treu dienten. Mit der Auskunft etwa über das Schicksal der jüdischen Schwestern Rosel und Fanny oder das der Arbeiterjungen Paul und Jack schließt sich der Bogen von der Kriminalgeschichte zu einem Zeitbild der Nazi-Diktatur, das sich den jungen Lesern so ergreifend wie erhellend erschließt. Cover: Das Cover zeigt einen Jungen und einen Durchgang, sowie Fußabdrücke, es wirkt sehr abenteuerlich und macht neugierig auf das Buch. Die Farben des Titels stechen bei dem fast schwarzen Hintergrund deutlich hervor. Meinung: Eine Bande 12jähriger, in Berlin um 1932, mit detektivischem Spürsinn. Die Kinder Jack, Paule, Falkenauge, Gerda, Fanny und Rosel schließen sich zusammen und gründen die Rotschlipse, eine Kinderbande. Als Paul, nach einer seiner Zeitungstouren eine Tote entdeckt, haben die Rotschlipse ihren ersten Fall. Inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel erzählen und halte mich daher mit weiteren Details dazu zurück. Der Schreibstil ist für die Zeit, als es entstand, recht modern und locker. Es lässt sich sehr gut und angenehm lesen. Man lernt zuerst die Kinder kennen und auch der Alltag und die Zeit um 1932 wird hier sehr gut beleuchtet. Es ist die Zeit kurz vor dem zweiten Weltkrieg und das Erstarken des Nationalsozialismus wird hier altersentsprechend mit eingebunden. So dass dies hier auch Gesprächsstoff bietet. Gleichzeitig werden auch Werte wie Freundschaft und Zusammenhalt vermittelt und in eine spannende Detektivgeschichte eingebaut. Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und auch die Kapitelüberschriften sind gut gewählt ohne zu viel zu verraten. Toll fand ich auch die schwarz-weiß Zeichnungen, die eher Skizzen glichen und die das Ganze gut unterstützen. Die Zeichnungen sind an die Zeit gut angefasst und geben diese gut wieder. Ein spannende, historische Detektivgeschichte, die zeigt, wie wichtig Zusammenhalt und Freundschaft, auch in schwierigen Zeiten, ist. Mich konnte dieses Buch und die Geschichte überzeugen. Man wird in das Berlin um 1932 zurückversetzt und erlebt mit den Kindern und ihrer gegründeten Bande einen spannenden Detektivfall und auch das Leben der damaligen Zeit wi

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