Produktbild: Physik der Schwermut

Physik der Schwermut Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.05.2026

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

391

Maße (L/B/H)

21,9/13,3/3,5 cm

Gewicht

524 g

Farbe

Beige / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Физика на тъгата

Übersetzt von

Alexander Sitzmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-04291-2

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Gospodinov ist ein begnadeter Geschichtenerzähler« Konrad Holzer ("Buchkultur")
»Diesem Buch wohnt ein ganz besonderer Zauber inne und es wird wohl wenig vergleichbare Belletristik geben, die sich so fantasievoll [...] präsentiert.« ("Literaturblog")
»ungemein poetisch und fantasievoll« Jörg Magenau ("radio3 vom rbb")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.05.2026

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

391

Maße (L/B/H)

21,9/13,3/3,5 cm

Gewicht

524 g

Farbe

Beige / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Физика на тъгата

Übersetzt von

Alexander Sitzmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-04291-2

Herstelleradresse

Aufbau Verlage GmbH
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

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  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    02.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Quantensalat

    Physik der Schwermut ist ein experimenteller Roman von Georgi Gospodinov. Er sagt, er hätte fast 10 Jahre an der Geschichte gearbeitet. Da ist es ein gelungenes Werk geworden. Er wechselt von der Antike bis Heute hin und her und auch mal dazwischen. Interessant fand ich die Passagen seines Großvaters und dessen Mutter. Mich hat die Geschichte gefesselt und gut unterhalten.

  • Bewertung

    aus Wermelskirchen

    4/5

    22.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Suchen und Verirren

    Ich mag schwermütige Romane, vor allem, wenn sie mit Melancholie und einem feinen Humor gespickt sind, wie dieser Roman von Georgi Gospodinov. Physik ist nicht grade mein Thema, aber ich muss zugeben, dieser außergewöhnliche Roman hat mir gefallen. Die Erzählung bewegt sich zwischen persönlichen Erinnerungen und weltpolitischen Dimensionen und das in einer labyrinthischen Struktur mit den zentralen Motiven des Suchens und Verirrens. Der Roman führt durch eine Vielzahl kurzer Kapitel, die wie Zeitkapseln wirken. Dabei greift der Roman immer wieder Themen der Kindheit und des Verlassenseins auf, die in unterschiedlichen Variationen erscheinen, mal realistisch und mal mystisch überhöht. Die Bezüge zur griechischen Antike, insbesondere zum Minotaurus und dem Labyrinth geben der Geschichte eine symbolische Tiefe. Besonders beeindruckend ist die Passage, in der der Erzähler in die Erinnerungen seines Großvaters eintaucht. Diese Perspektive schafft eine berührende Nähe und zeigt eindrucksvoll, wie sich individuelle Traumata durch Generationen ziehen können. Auch die fiktive Diagnose des „obsessiv-empathischen somatischen Syndroms“ ist ein starkes Bild für die übersteigerte Empfindsamkeit des Protagonisten und fügt sich in die poetische und bedrückende Grundstimmung des Romans ein. Inhaltlich lässt sich der Roman kaum zusammenfassen, denn der Autor hat viele Themen, aber vor allem reflektiert er auf eindringliche Weise über zentrale Fragen der menschlichen Existenz, über Leben, Tod, Erinnerung und Trauer. Die Erzählweise selbst ist spielerisch und experimentell. Der Erzähler bietet verschiedene Wege des Erzählens an und bewegt sich auch durch „Seitengassen“. Damit stellt er die literarische Tradition bewusst infrage. Der Roman hat mich gefordert, aber er hat mich auch beeindruckt. Meine Leseempfehlung für ein literarisches Labyrinth, in dem man sich gerne verliert.

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