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Arctic Mirage Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.01.2024

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,9/13,6/2 cm

Gewicht

305 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Rajamaa

Übersetzt von

Elina Kritzokat

Sprache

Deutsch

EAN

2710002276287

Beschreibung

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Zustand

Akzeptabel

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.01.2024

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,9/13,6/2 cm

Gewicht

305 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Rajamaa

Übersetzt von

Elina Kritzokat

Sprache

Deutsch

EAN

2710002276287

Herstelleradresse

Hanser Berlin
Lehrter Straße 57 Haus 4
10557 Berlin
DE

Email: info@hanser.de

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  • Tobi

    5/5

    28.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von der Kälte

    Mit „Arctic Mirage“ hat Terhi Kokkonen einen eindringlichen Thriller erschaffen. Im alles umschließenden Winter Lapplands finden sich Figuren zusammen, die Spuren des Lebens mit sich tragen und zu verbergen versuchen. Neben der Vergangenheit der Hauptfigur Karo lernen wir so nach und nach auch die der anderen Personen kennen. Zur Geschichte selbst sei gesagt, dass eine Woche im titelgebenden Luxushotel aus unterschiedlichen Perspektiven beschrieben wird. Selbst vordergründig kleine Situationen und Dialoge erleben eine Fülle, aber auch spürbare Schwere. Als würde all der Schnee Lapplands auf ihnen lasten. Terhi Kokkonen gelingt eine subtile Spannung, die sich langsam entfaltet.

  • Aischa

    aus Kissing

    5/5

    26.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Alles andere als eiskalt

    Das Romandebüt der finnischen Musikerin Terhi Kokkonen beginnt mit einem Paukenschlag: Protagonistin Karo bringt ihren Ehemann Risto um. Dies wird im Prolog knapp und praktisch emotionslos erzählt, bevor die eigentliche Geschichte einige Tage zuvor einsetzt. Aber diese Vorwegnahme des Endes nimmt der Story keineswegs die Spannung, im Gegenteil Das Paar wurde auf der Heimfahrt vom Erholungsurlaub in Lappland in einen Unfall verwickelt und ist dadurch gezwungen, noch einige Tage in dem abgeschiedenen Ressort zu verweilen. Zunächst scheint alles in Ordnung, die beiden sind wohlsituiert und könnten sich eine kurze Verlängerung der Auszeit in jeder Hinsicht leisten. Doch bald kippt die scheinbare Idylle, die Autorin webt geschickt ein Netz aus Verdachtsmomenten und Ungereimtheiten, das mich als Leserin zunehmend verunsichert hat. Mal war ich mir sicher, dass Karo psychische Probleme hat und sich Dinge nur einbildet, dann wieder verdächtigte ich ihren Mann, sie aufs Geschickteste zu manipulieren. Kokkonen erzeugt eine äußerst beklemmende Grundstimmung, das Set ist voller eigenartiger Figuren, die gefangen in Abhängigkeiten sind oder zumindest scheinen: Der verwitwete und depressive ältere Hotelarzt hat sich der Geschäftsführerin (und somit seiner Vorgesetzten) regelmäßig zum Schäferstündchen zur Verfügung zu stellen und nimmt dies nur noch als lästige Pflicht wahr. Als er jedoch Karos gebrochene Nase richten darf, verspürt er ob dieser (fragwürdigen) Machtausübung sexuelle Erregung. Die junge Rezeptionistin wird gezwungen, sich während der Arbeit mit einer "original samischen" Tracht zu verkostümieren und rächt sich durch offenkundig zur Schau gestelltes Desinteresse an den Wünschen der Gäste. Mich hat die Atmosphäre des Romans immer wieder an den Film "Anatomie eines Falls" von Justine Triet erinnert - und ich kann, trotz der eiskalten Winterlandschaften, in der sie spielen - beide nur wärmstens empfehlen.

  • Bewertung

    5/5

    13.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geschichte eines Todesfalls

    Geschichte einer vorweggenommenen Eskalation. Doch wie kam es dazu? Welche Sticheleien, Tätlichkeiten sind dem vorausgegangen? Wie hat sich das Umfeld verhalten? Desaströs, spannend und leider alltäglich, bitter.

  • Bewertung

    aus Kyritz

    5/5

    05.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Femizid

    In einem stroboskopisch anmutenden Schreibstil widmet sich die Autorin dem Thema Gewalt gegen Frauen insbesondere in der Ehe. Für einen Kurzurlaub sind die Eheleute Karo und Risto nach Lappland gefahren und werden bereits bei der Anreise in einen schweren Unfall verwickelt. Infolge dieses Unfalles bröckelt nach und nach die sorgfältig aufgebaute Fassade der Eheleute. Nicht nur das beide in ihrer Kindheit unter Gewalt in der Familie gelitten haben, scheinen beide genau das weiter zu leben und auch weiter zu geben was sie in ihrer Kindheit erlebt haben. Unfassbar und sogleich gelebter Alltag, ist das bewusste Wegschauen der Gesellschaft. Am schockierensten jedoch wird mir wohl die Szene einen Arztes im Gedächtnis bleiben, der Karo Psychopharmaka verschreibt, um diese ruhig zustellen, nur damit Risto es noch leichter hat sie zu misshandeln. Meiner Meinung nach leben diese beiden in einer absolut toxischen Beziehung, in einer Spirale aus Gewalt und Demütigung, aus der es scheinbar kein Entkommen gibt. Anfangs glaubte ich wirklich Karo hätte psychische Probleme, zumal ihre so akkurate Fassade in nur kurzer Zeit vollkommen zusammenbricht. Hinzu kommt natürlich das ihr Risto auch wirklich übel mitspielt und sie dadurch an ihrem Verstand zweifeln lässt. Noch schlimmer jedoch ist das Ärzte einfach die Augen verschließen vor der Tatsache, das der Ehemann seine Frau einfach nur ruhigstellen will, um sie nicht nur zu misshandeln sondern Stück für Stück zu zerstören und dafür ist natürlich eine selbstbewusste Frau mit klaren Verstand schlicht und einfach nicht zu gebrauchen. Aber es ist natürlich falsch nur Ärzten die Schuld in die Schuhe zu schieben. Nein die Gesellschaft versagt, nicht nur hier in diesem Roman sondern überall auf der Welt. Wir verschließen die Augen. Schauen weg. Auch wenn in regelmäßigen Abständen das Thema Femizide in den Medien auftaucht, schieben wir es immer schön weg. Risto steht stellvertretend für Männer, die in ihrer Kindheit nicht nur selbst Gewalt ertragen haben sondern, die diese auch weiter geben. Er steckt in einer Lebenswirklichkeit einer Spirale fest, in der Gewalt gegen Frauen, sei es körperliche oder auch psychische vollkommen legal ist. Es ist für ihn vollkommen richtig. Es gelingt ihm sich der Gesellschaft gegenüber als Opfer einer einer instabilen Ehefrau darzustellen, nur um sie ruhigstellen zu können und sie weiter malträtieren zu können. Für ihn wird es zu einer Stresssituation, wie sie anfängt ihre Rolle in dieser toxischen Ehe in Frage zu stellen und ihre Medis absetzt. Ein ruhiges, ja friedlichen Cover, das die Fassade dieser Ehe gut darstellt und auch wie allein sich Karo fühlt, wie isoliert. Fazit: Ein wirklich eindringliches Buch, das an den Leser appeliert, nicht wegzuschauen und nicht die Augen zu schließen. Gut an den Erzählstil muss man sich erst gewöhnen, aber wenn man erst mal in der Story drin ist, kann man einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Also lest dieses Buch auch wenn es schwere Kost ist.

  • Edith Berger

    aus Graz

    5/5

    20.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    spannendes Leseerlebnis

    Karo und Aristoteles sind auf dem Weg in den Urlaub. Eigentlich sollten es ein paar Tage Erholung werden. Und dann passiert dieser Unfall und sie sitzen in einem Hotel im Nirgendwo fest. Bei der polizeilichen Einvernahme erzählt Karo, dass ihr ein Auto entgegen gekommen sei und sie deshalb das Auto verreißen musste. Risto hat davon nichts mitbekommen und sagt auch genau das aus. Nun sitzen sie in dem abgeschiedenen Hotel fest. Während Risto aufblüht und diese Situation zu genießen scheint, fühlt sich Karo wie in einer Falle.

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  • Zum Bewerterprofil von Anke Hackler

    Anke Hackler

    Thalia Lippstadt

    Buchhändler*in

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    4/5

    04.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Arctic Mirage

    Dies ist die Geschichte einer toxischen Beziehung im verschneiten Lappland. Der Beginn des Buches nimmt das Ende vorweg und dennoch ist nichts wie es aussieht... Ein lohnenswerter Debütroman.
  • Zum Bewerterprofil von Lou

    Lou

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    5/5

    04.04.2025

    eBook (ePUB)

    Packende, gut konstruierte Erzählung über eine Ehe, die sich zuspitzt

    Im Prolog findet sich schon der Ausgang des Romans. Dabei ist es geschmackssache, aber für mich ergibt sich dadurch ein starker Sog und während der gesamten Erzählung eine starke Konzentration auf das Ende hin, das macht die Lektüre noch spannender. Kokkonen hat einen beiläufigen, leisen Erzählstil, der in einem Knall am Ende schließt. Denn auch, wenn man weiß wie die Geschichte ausgeht, ist das Ende schockierend und auflösend. Es geht um Eheprobleme, die gesellschaftliche Probleme betreffen und welche Geschichten hinter den Menschen in einem kleinen, daher konzentrierten Ort stecken. Leseempfehlung!

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