Produktbild: Wohin ihre Flügel sie tragen

Wohin ihre Flügel sie tragen Roman

10

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.12.2025

Herausgeber

Renate Hübsch

Verlag

Gerth Medien

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/3,6 cm

Gewicht

451 g

Auflage

1

Originaltitel

The Nature of Small Birds

Übersetzt von

Renate Hübsch

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9869514-9-8

Beschreibung

Rezension

„Wer Familienschicksale vor zeitgeschichtlichem Hintergrund und mit einer feinen Glaubensspur schätzt, sollte dieses Buch unbedingt lesen.” Library Journal

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.12.2025

Herausgeber

Renate Hübsch

Verlag

Gerth Medien

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/3,6 cm

Gewicht

451 g

Auflage

1

Originaltitel

The Nature of Small Birds

Übersetzt von

Renate Hübsch

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9869514-9-8

Herstelleradresse

Gerth Medien GmbH
Dillerberg 1
35614 Aßlar
DE

Email: info@scm-verlagsgruppe.de

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  • Anne R.

    aus München

    5/5

    02.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Bewegender Familienroman!!

    Der Roman "Wohin ihre Flügel sie tragen" von Susie Finkbeiner erzählt die Geschichte einer Familie und verbindet deren Vergangenheit und Gegenwart auf eindrucksvolle Weise. Im Mittelpunkt stehen familiäre Beziehungen, persönliche Schicksalsschläge, Geheimnisse und die Frage, wie die Entscheidungen früherer Generationen das Leben der nachfolgenden Generation beeinflussen. Besonders gut gefallen hat mir, dass das Buch nicht der typische Liebesroman ist. Stattdessen steht die Lebensgeschichte der Figuren im Vordergrund. Die Autorin nimmt sich Zeit, die Charaktere und ihre Entwicklungen ausführlich darzustellen, wodurch die Geschichte sehr authentisch wirkt. Man begleitet die Figuren durch verschiedene Lebensabschnitte und erlebt ihre Herausforderungen, Verluste und Hoffnungen hautnah mit. Ingesamt erschließt sich der Roman durch drei verschiedene Zeiten. Linda, die Mutter, berichtet aus 1975, als sie und ihre Familie die kleine Minh adoptierten. Sonny, die erste leibliche Tochter, erzählt von 1988, sozusagen vom Jugendalter der beiden Schwestern. Und Bruce, der Vater, berichtet aus der Gegenwart, als alle drei ihrer Töchter schon erwachsen sind. In dieser Zeit zieht Minh nach ihrer Scheidung wieder bei ihren Adoptiveltern ein und beschließt sich auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter in Vietnam zu machen. Die Handlung springt somit immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart, sodass sich die Hintergründe der Figuren nach und nach erschließen. Dadurch bleibt die Geschichte spannend und man versteht immer besser, wie die einzelnen Ereignisse und Personen miteinander zusammenhängen. Der Schreibstil von Susie Finkbeiner ist angenehm und leicht zu lesen, gleichzeitig schafft sie es, emotionale Themen einfühlsam zu integrieren. Insgesamt ist "Wohin ihre Flügel sie tragen" ein bewegender Familienroman mit starken Charakteren und einer gelungenen Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart. Wer gerne generationenübergreifende Geschichten liest und Wert auf gut ausgearbeitete Figuren legt, dem kann ich diesen Roman sehr ans Herz legen.

  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    22.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein ganz wunderbares Buch

    Linda ist traurig. So gerne hätte sie noch ein Baby. Leider haben die Bemühungen bisher keinen Erfolg. Ihr Mann Bruce tröstet sie und er hat eine Idee. In Vietnam warten Waisenkinder auf Ehepaare, die sie nach Amerika einladen. Die Verantwortlichen erhoffen sich eine bessere Zukunft für die Kleinen. Auch Linda und Bruce bemühen sie um eine Adoption. Sie würden gerne einem kleinen Jungen ein sicheres Zuhause bieten. Es kommt aber alles ganz anders und die klein Minh wird ihr Töchterchen Nr. 2. Die ältere Tochter Sophie freut sich sehr auf ihre kleine Schwester. Nur Bruces Mutter ist skeptisch, ja sogar sehr abweisend. Liegt es an dem Schicksalsschlag, der ihr den Sohn wegnahm? Linda und Bruce geben sich sehr viel Mühe mit dem Mädchen. Doch sie fühlt sich in der christlichen Schule gar nicht wohl. Sie gehört auch noch nach Jahren nicht richtig dazu. Alle ihre Bedenken und Wünsche werden von den Eltern mitgetragen. Das macht ihr Leben sehr viel leichter. "Wohin ihre Flügel sie tragen" ist ein ganz wunderbares Buch. Der feine Schreibstil und der subtile Humor fesselten mich. Die Kapitel wechseln immer zwischen den Jahreszahlen und besonderen Ereignissen in der Familie. Erzählt wird in der Ich-Form und immer wieder von anderen Familienmitgliedern. Spannend für mich war, dass ich von der Organisation „Operation Babylift“ hörte. Die kannte ich bisher noch nicht. Nicht nur die umfangreiche Recherchearbeit der Autorin macht das Buch zu einem außergewöhnlichen Highlight in dem noch jungen Lesejahr. Hundertprozentige Empfehlung von mir.

  • Regina

    aus Bad Bramstedt

    4/5

    14.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    schöner Roman für zwischendurch

    Als ich mir den Klappentext von diesem Roman durchgelesen habe, in dem das Thema Adoption und Vietnam thematisiert wird, war ich mehr als gespannt darauf die Geschichte von Minh zu erfahren. Die Geschichte wird aber nur aus der Sicht von Bruce, Linda und Sonny erzählt. Bruce erzählt zum Beispiel die Geschichte aus der Gegenwart, Linda aus der Zeit, als sie Minh adoptiert haben und Sonny aus ihrer Jugend. Ich fand es schade, dass man nichts aus Minhs Sichtweise erfährt. Woran sie sich zum Beispiel aus ihrer Zeit in Vietnam erinnert, der Zeit, als Bruce und Linda sie adoptiert haben, ihre Jugendjahre und auch später ihre Erwachsenenjahre. Es war natürlich trotzdem interessant die Geschichte aus der Sicht der anderen Familienmitglieder zu lesen, aber in erster Linie war ich mehr auf Minhs Sichtweise gespannt. Der Schreibstil von Susie Finkbeiner war nichtsdestotrotz sehr angenehm zu lesen und ich bin nur so durch die Kapitel geflogen. Die ständig abwechselnden Sichtweisen und die Zeitsprünge haben viel Abwechslung ins Lesen gebracht. Fazit: Im Großen und Ganzen hat mir der Roman angenehme Lesestunden bereitet. Nur das Minh nicht wirklich zu Wort gekommen ist, fand ich schade. Trotzdem ein schöner Roman.

  • seitengefluester.mit.agnes

    aus Weeze, NRW

    4/5

    12.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein toller Roman über Adoption

    In diesem Buch geht es um die Adoption eines Kindes. Nicht irgendeines Kindes, sondern ganz bewusst um die Entscheidung für ein Kind, das nicht die gleiche Nationalität wie die Adoptiveltern und Geschwister hat. Den Schreibstil fand ich leicht zu lesen, und die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen. Erzählt wird sie in drei Zeitepochen: 1975, 1988 und in unserer heutigen Zeit im 21. Jahrhundert. Dabei erfährt man die Handlung aus drei Perspektiven: Bruce berichtet über seine Gefühle und Beobachtungen gegenüber seiner Adoptivtochter. Sonny, die Adoptivschwester, beschreibt ihre erlebte Teenagerzeit und ihre eigenen Beobachtungen. Als Letztes erfahren wir, wie es Linda, der Adoptivmutter, erging. Alle drei lieben Minh, genannt Mindy, und haben sie sofort ins Herz geschlossen. Sie machen keinen Unterschied zwischen sich als Amerikaner und Mindy als adoptiertem Kind aus Vietnam. Sie schildern, welche Schwierigkeiten es gab und wie es für sie, aber auch für Mindy war. Als Mindy im Erwachsenenalter nach ihren Wurzeln sucht, wird sie liebevoll und mit allen Mitteln unterstützt. Ich persönlich fand dieses Buch sehr schön. Es ist kein klassisches Buch über Schwierigkeiten und Kämpfe, sondern ein friedliches Werk, das beschreibt, wie man mit einem Adoptivkind als Familie zusammenwächst – und wie es eigentlich sein sollte. Es ist ein schönes Buch und ich empfehle es gern weiter.

  • riegermilena

    aus Egenhausen

    4/5

    05.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Auf der Suche nach den eigenen Wurzeln

    1975: Im Rahmen der Operation "Babylift" wird die kleine Minh aus dem vom Krieg gebeutelten Vietnam nach Amerika gebracht, wo sie ein neues Zuhause und eine Familie bekommt. Linda und Bruce nehmen das Mädchen mit offenen Armen und Herzen bei sich auf und geben, gemeinsam mit ihrer Tochter Sonny, ihr Bestes, dass Minh sich schnell einleben kann. Doch womit zunächst nur die Eltern konfrontiert werden, bleibt auf Dauer auch Minh nicht erspart: immer wieder wird ihr deutlich (gemacht), dass sie anders ist. Und immer wieder begleiten sie die Fragen nach ihrer Herkunft und ihren Wurzeln. Ob sie jemals mehr darüber erfahren wird? Die Geschichte von Minh, auch Mindy genannt, wird auf drei Zeitebenen erzählt, aus der Sicht ihrer Eltern und ihrer Schwester Sonny. Zu Beginn dauert es ein paar Kapitel, bis man sich in der Großfamilie und den unterschiedlichen Zeiten zurechtfindet, was durch dieselbe wiederkehrende Reihenfolge dann aber schnell gelingt. Die Wahl der Personen, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, war für mich anfangs etwas irritierend, da ich mir gewünscht hätte, mehr über die Gefühle und Gedanken von Minh selbst zu erfahren. Doch je mehr ich gelesen habe, desto passender habe ich es empfunden, da durch diesen Stil genau das zum Tragen kommt, was Minh selbst deutlich vor Augen steht: niemand, der es nicht selbst erlebt hat, kann wirklich verstehen wie es ihr geht und wie es ist, anders zu sein. Das hat mich sehr bewegt und regt zum Nachdenken an. Innerhalb der Familie finden sich Charaktere, die ich schnell ins Herz geschlossen habe und andere, über die ich mich regelmäßig fast geärgert habe. Auch wenn man mit der Zeit die Personen besser kennen und verstehen lernt. Aber da will ich nicht zu viel sagen, sondern überlasse es jedem selbst, sich ein Bild zu machen. Die Geschichte an sich ist nicht mitreißend oder spannungsgeladen, wie man es von anderen Büchern kennt, aber das muss es auch nicht. Die Geschichte erzählt stetig und wie eine Art Fotoalbum, in welchem man mal dieses und mal jenes Bild anschaut und erzählt, wie es zustande kam. Dabei erfährt man von lustigen, bewegenden und herausfordernden Momenten. Der Glaube nimmt keine vordergründige ein, fließt aber hin und wieder ganz beiläufig in die Handlung ein, was ich als passend empfunden habe. Was mich im Nachhinein etwas irritiert hat, war das Ende, das ich so nicht erwartet habe. Der Klappentext hat in mir andere Erwartungen geweckt und ist für mich nicht ganz stimmig. Dennoch empfehle ich das Buch gerne weiter. Ein schönes Buch, das eine besondere Familiengeschichte erzählt.

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