Ihr Unternehmen wurde gehackt, Sie wissen es nur noch nicht!
Die Zahlen sind alarmierend: Drei Viertel aller deutschen Unternehmen waren bereits von Cyberattacken betroffen. Die Dunkelziffer dürfte höher sein, denn im Schnitt vergehen 170 Tage, bis Cyberangriffe überhaupt entdeckt werden. Die Schäden gehen in die Milliarden und können existenzbedrohend sein.
Thomas R. Köhlers neues Buch ist der Schutzschild für Führungskräfte und Topmanagement kleiner und mittelständischer Unternehmen. Es sensibilisiert Sie für akute Gefahren und rüstet Sie mit dem nötigen Basiswissen, um sich gegen Online-Erpressung, Datendiebstahl oder Betriebsspionage zu rüsten.
So schaffen Sie die größtmögliche Sicherheit für Ihre Daten!
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Cybersicherheit ist kein Zustand, sondern ein fortlaufender Prozess
VolkerM am 18.02.2026
Bewertungsnummer: 3050124
Bewertet: Buch (Set mit diversen Artikeln)
Mit dem Internet entstand eine neue Form der Kriminalität: Erpressertrojaner, Phishing, Identitätsdiebstahl, Social Engineering, Viren, Malware und Bots gehören zu den Bedrohungen, die Unternehmen existenziell gefährden können. Selbst große Konzerne mit hochgerüsteten IT-Abteilungen werden immer wieder Opfer erfolgreicher Angriffe. Kleine und mittlere Unternehmen sind denselben Risiken ausgesetzt – unterschätzen jedoch häufig, wie wichtig eine konsequente, strategisch geplante Abwehr ist.
Mit seinem neuen Buch richtet sich Thomas R. Köhler gezielt an Entscheider und Berater. Er zeigt, wie Cyberkriminelle vorgehen und welche Maßnahmen Organisationen ergreifen können, um ihre digitale Widerstandskraft zu stärken.
Nur wer die Gefahren kennt, kann sich wirksam schützen. Anhand realer Fälle beschreibt Köhler, welche Angriffe drohen und warum Untätigkeit keine Option ist. Sein Fazit aus über zwei Jahrzehnten Berufserfahrung fällt eindeutig aus: Es geht nie um das Ob, sondern allein um das Wann – und in welcher Form.
Besonders deutlich wird, wie stark Cybersicherheit inzwischen mit globalen Abhängigkeiten, geopolitischen Spannungen und dem rasanten Fortschritt generativer KI verwoben ist. Aus meiner Sicht schafft Köhler es, diese Zusammenhänge verständlich und zugleich anspruchsvoll darzustellen.
Die jüngsten Entwicklungen rund um generative KI verleihen Köhlers Argumentation zusätzliche Schärfe. Systeme wie GPT‑Modelle sowie Bild‑ und Codegeneratoren verändern die Bedrohungslage grundlegend: Sie ermöglichen täuschend echte Phishing‑Angriffe, automatisierte Desinformation, die schnelle Entwicklung von Schadsoftware und professionalisierte Attacken selbst durch wenig versierte Täter. Die Eintrittsbarrieren sinken, die Qualität der Angriffe steigt – ein Trend, der Köhlers Warnungen vor einer dynamischen Bedrohungslandschaft eindrucksvoll bestätigt.
Gleichzeitig eröffnet generative KI neue Chancen für die Verteidigung: Sie kann Anomalien früher erkennen, Analysen beschleunigen und Mitarbeitende im sicheren Arbeiten unterstützen. Doch diese Potenziale gehen mit Risiken einher – etwa durch Halluzinationen, Datenabfluss oder manipulierte Modelle.
Für deutsche Unternehmen besonders relevant ist der Abschnitt zu Gesetzen und Regulierungen. Köhler erklärt die Anforderungen von NIS‑2, das ab 6. Dezember 2025 erstmals eine persönliche Haftung der Geschäftsleitung für unzureichende Cybersicherheitsmaßnahmen vorsieht.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Digitale Souveränität, die Köhler sowohl technologisch als auch politisch betrachtet. Er argumentiert, dass die zweite Amtszeit von Donald Trump die europäische Debatte neu belebt hat – etwa wegen Unsicherheiten bei Datenflüssen, Exportkontrollen und der Abhängigkeit von US‑Cloud‑Anbietern. Aus meiner Sicht gelingt ihm hier besonders gut, Souveränität als Fähigkeit zur selbstbestimmten Gestaltung digitaler Infrastruktur zu definieren, nicht als Abschottung.
Beim eBook hat man die Qual der Wahl: Entweder entscheidet man sich für das PDF‑ oder für das ePub‑Format – beides gemeinsam ist leider nicht möglich.
Insgesamt zeigt sich: Köhlers Buch liefert einen fundierten, gut verständlichen Rahmen, um die aktuellen Entwicklungen einzuordnen. Seine Stärke liegt im strategischen Denken und der Betonung einer ganzheitlichen Sicherheitskultur; seine Schwäche in der begrenzten Tiefe einzelner Zukunftsthemen, aber dies ist der Zielgruppe geschuldet. Die rasante Entwicklung generativer KI macht jedoch deutlich, wie richtig seine zentrale Botschaft bleibt: Cybersicherheit ist kein Zustand, sondern ein fortlaufender Prozess.
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