Entschlossen für Österreich Die Lebensgeschichte von Ferdinand Wenzel von Cavallar
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- Deutsch ausgewählt
27,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
24.10.2025
Verlag
Milizverlag SalzburgSeitenzahl
320
Maße (L/B/H)
20,8/14,7/1,5 cm
Gewicht
648 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-901185-99-1
Ab 1821 diente Cavallar in Prag, Wien, Graz, Rom, Neapel, in mehreren Städten Norditaliens sowie in Agram. Seine ersten Gefechte erlebte er bei der Jagd auf Räuberkommandos an der damaligen Militärgrenze zu Bosnien, seine militärischen Kenntnisse festigte er in zahlreichen Manövern und Einsätzen.
Als es 1830 zu den ersten Revolten in Norditalien kam, wurde er dorthin zurückkommandiert. Zusammen mit seinen Kameraden erlebte er die Unruhen, Aufstände und Umbrüche dieser Zeit.
Während seiner Stationierung in Ungarn heiratete er Amelie Resich v. Ruinenburg, wurde Zeuge der Vorstufen der Revolution und traf dabei auf einige der zukünftigen Aufständischen, wie beispielsweise János Damjanich und István Türr.
Nach dem Ausbruch des Risorgimento-Krieges zwischen dem Kaisertum Österreich und dem Königreich
Sardinien im Jahr 1848 nahm Cavallar als Offizier des Infanterie-Regiments Erzherzog Karl an mehreren Schlachten unter Feldmarschall Graf Radetzky v. Radetz teil. Besonders zeichnete er sich in den Schlachten von Santa Lucia, Curtatone und Montanara, Vicenza, Custozza sowie im Gefecht bei Volta aus. Angeregt durch Intrigen und Neid wurde ihm, trotz der unterstützenden Verwendung von Radetzky, der Militär-Maria-Theresien-Orden – die höchste militärische Auszeichnung der Habsburgermonarchie – verweigert. Stattdessen profitierten scheinbar andere Offiziere, indem sie die Leistungen Cavallars für sich geltend machten.
Ferdinand Wenzel verbrachte seine letzten Dienstjahre abwechselnd in Norditalien, Ungarn, Krain, Istrien und Österreich unter der Enns. 1856 wurde er in den österreichischen Ritterstand mit dem Prädikat „v. Grabensprung“ erhoben. Seinen Lebensabend verbrachte er als Oberstleutnant a.D. mit seiner Familie in Buda, Ofen und Linz. Cavallar starb 1881 in Capodistria in bedrückender Armut.
Die Vorsehung wollte, dass sein Enkelkind Wilhelm 1918 durch Kaiser Karl mit dem ersehnten Militär-Maria-Theresien-Orden für seine Verdienste im Ersten Weltkrieg ausgezeichnet wurde. Der Jahrgang 2026 der Theresianischen Militärakademie zu Wiener Neustadt hat zu Ehren von Wilhelm v. Cavallar den Rufnamen „Major v. Grabensprung“ angenommen.
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