Produktbild: Trauma und Gehirn

Trauma und Gehirn Wie soziale Erfahrungen die Hirnentwicklung prägen

5

44,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Verkaufsrang

56196

Erscheinungsdatum

16.05.2026

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

312 (Printausgabe)

Dateigröße

4070 KB

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

EAN

9783608207613

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PDF

eBooks im PDF-Format haben eine festgelegte Seitengröße und eignen sich daher nur bedingt zum Lesen auf einem tolino eReader oder Smartphone. Für den vollen Lesegenuss empfehlen wir Ihnen bei PDF-eBooks die Verwendung eines Tablets oder Computers.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei
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56196

Erscheinungsdatum

16.05.2026

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

312 (Printausgabe)

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4070 KB

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

EAN

9783608207613

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  • Mirkula

    5/5

    04.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Trauma verstehen, Hoffnung bewahren - ein beeindruckendes Fachbuch mit Herz

    Dieses Buch gehört für mich zu den stärksten Büchern, die ich bisher über Trauma, Gewalt und Resilienz gelesen habe. Der Autor verbindet Erkenntnisse aus Neurowissenschaft, Psychologie, Bindungsforschung und Evolutionsbiologie zu einem Gesamtbild, das verständlich macht, wie tiefgreifend Gewalt und Vernachlässigung die Entwicklung eines Menschen beeinflussen können. Besonders gelungen finde ich, dass Betroffene nie als "gestört" dargestellt werden. Stattdessen zeigt das Buch, wie nachvollziehbar viele Traumafolgen sind, wenn man die biologischen und psychologischen Hintergründe kennt. Die zahlreichen Studien verleihen den Aussagen eine hohe Glaubwürdigkeit. Gleichzeitig bleibt das Buch erstaunlich menschlich. Es verliert sich nicht in Fachbegriffen, sondern macht immer wieder deutlich, dass sichere Beziehungen, Bindung und Verständnis entscheidende Schutzfaktoren sind. Besonders bewegt haben mich die Kapitel über Resilienz. Die Erkenntnis, dass selbst nach schwersten Belastungen Entwicklung möglich bleibt, zieht sich wie ein hoffnungsvoller roter Faden durch das gesamte Buch. Der Abschnitt über den Circle of Courage und die Bedeutung von Zugehörigkeit, Kompetenz, Unabhängigkeit und Großzügigkeit war für mich ein gelungener Abschluss. Dieses Buch richtet sich nicht nur an Fachkräfte. Auch Betroffene und Angehörige können daraus viel mitnehmen, sofern sie mit den teilweise belastenden Themen umgehen können. Mein Fazit: Ein wissenschaftlich fundiertes, zugleich empathisches Buch, das Verständnis schafft und Hoffnung vermittelt. Für mich eine klare Leseempfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    29.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Es sind nicht nur Erinnerungen

    Das Gehirn ist für mich ein unglaublich faszinierendes Thema und dieses Buch zeigt auf beeindruckende Weise, warum. Es verändert unseren Blick darauf, wie sehr uns Erfahrungen prägen und wie stark sich negative Erlebnisse aus der Kindheit auf unsere Erwachsenenwelt auswirken. Wissenschaftliche Zusammenhänge werden hierbei verständlich erklärt - obwohl ich dazu sagen muss, dass alles schon sehr fachbezogen ist (aber es ist ja auch als Fachbuch gekennzeichnet). Auf jeden Fall handelt es sich hierbei definitiv um kein leichtes Thema und an manchen Stellen musste ich das Buch schon das ein oder andere Mal zur Seite legen, um das Gelesene erst einmal zu verarbeiten. Sicherlich ist es aus Elternsicht nochmal anders sich mit diesem Thema zu beschäftigen, als wenn man das Ganze rein analytisch betrachtet. Trotzdem finde ich dieses Buch besonders wichtig, denn es zeigt wie wichtig der Schutz unserer Kinder ist. Und dass wir als Erwachsene in der Verantwortung sind, hinzusehen, da traumatische Erlebnisse im Gehirn eines Kindes schwerste Schäden anrichten können. Es sensibilisiert für das Thema Kinderschutz und macht deutlich, warum er so dringend notwendig ist. Gut ist auch, dass am Ende die Hoffnung bleibt, dass selbst wenn schwerste, negative, traumatische Ereignisse in der Kindheit stattgefunden haben, diese überwunden werden können. Es wird gezeigt, wie wichtig dabei soziale Kontakte sind und wie diese einen positiven Einfluss haben können. Alles in allem ist es ein großartiges Fachbuch mit vielen wichtigen Erkenntnissen, tollen Abbildungen und interessanten, wenn auch teilweise schwer verdaulichen Beispielen.

  • Alrik Gerlach

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    16.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn Erfahrungen Spuren im Gehirn hinterlassen

    Manchmal gibt es Bücher, die nicht laut sein müssen, um richtig nachzuhallen. Trauma und Gehirn ist genau so ein Kandidat. Kein Buch, das man mal eben nebenbei wegliest, während der Kaffee kalt wird und das Handy schon wieder blinkt. Dafür steckt hier zu viel drin, zu viel Wichtiges, zu viel Menschliches. Isabella Sarto Jackson nimmt ein Thema, das schnell trocken, schwer oder komplett verkopft wirken könnte, und macht daraus etwas Greifbares. Es geht um das Gehirn, ja, aber eben nicht nur um Nervenzellen, Forschung und Fachbegriffe. Es geht um Kinder. Um Bindung. Um Erfahrungen, die prägen. Und leider auch um Erfahrungen, die verletzen. Besonders stark fand ich, dass das Buch nicht bei der Theorie stehen bleibt. Fallbeispiele, Forschung und gesellschaftliche Fragen greifen ineinander. Da merkt man schnell: Das hier ist kein reines Fachbuch für Menschen mit Laborbrille im Hinterzimmer. Es ist auch ein Appell. Einer, der ziemlich klar sagt: Leute, wir können nicht so tun, als hätten soziale Umstände keinen Einfluss auf Entwicklung. Klar, man muss sich darauf einlassen. Wer leichte Kost sucht, wird hier vermutlich nicht jubelnd durchs Wohnzimmer tanzen. Aber wer verstehen möchte, warum frühe Erfahrungen so viel ausmachen und warum Kinderschutz kein nettes Extra, sondern bitter nötig ist, bekommt hier ein starkes, kluges und berührendes Buch. Für mich ein wichtiges Sachbuch mit Herz, Hirn und Haltung. Nicht immer bequem, aber genau deshalb wertvoll.

  • buchverliebtesNordlicht

    3/5

    06.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beeindruckende Forschung, aber deutlich anspruchsvoller als erwartet

    Ich habe das Buch nicht vollständig gelesen und bewerte daher den Teil, den ich gelesen habe. Die Autorin verfügt über ein enormes Fachwissen und verbindet unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen miteinander. Besonders die Ausführungen zur Plastizität des Gehirns fand ich sehr interessant. Für mich war das Buch allerdings deutlich wissenschaftlicher, als der Klappentext vermuten ließ. Zahlreiche Fachbegriffe, Studien und theoretische Erläuterungen erschwerten mir den Zugang. Hinzu kamen viele sehr belastende Fallbeispiele und historische Schilderungen schwerer Gewalt. Diese Inhalte gehören zweifellos zur Traumaforschung, dennoch hätte ich mir hierfür eine Contentwarnung gewünscht – insbesondere, weil das Buch ausdrücklich auch interessierte Laien anspricht. Ich schätze die wissenschaftliche Leistung der Autorin sehr. Gleichzeitig empfand ich die Diskrepanz zwischen der Buchbeschreibung und meinem tatsächlichen Leseerlebnis als zu groß, weshalb ich 3 Sterne vergebe.

  • Bewertung

    3/5

    30.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eher was für Fachpersonal

    Dieses Buch mag medizinisch fundiert sein, doch für Eltern ohne entsprechenden Hintergrund sind die Informationen kaum nutzbar. Der Ton ist deutlich naturwissenschaftlich, sachlich und ähnelt dem eines Monologs oder Vortrags. Es wird zwar versucht auch Laien mit ins Boot zu holen, ist aber dennoch gespickt von Fachtermini und setzt ein gewisses Grundverständnis voraus. Inhaltlich befasst es sich umfangreich mit dem geschichtlichen Forschungsverlaufs und beschreibt in diesem Kontext auch einige Fallbeispiele, die mir ehrlich gesagt ganz schön mitgenommen haben. Die Schicksale der meist jungen Patienten und die Ansicht und Methoden der Mediziner fand ich teils ganz schön heftig. Dass im Buch die Folgen von Traumata besprochen werden, war mir natürlich klar, doch hoffte ich auch auf einen Ansatz zu treffen, wie ich als Elternteil meinen Kindern zu einem gesunden mentalen Wachstum verhelfen könnte. Aber erhellende pädagogische Ansätze diesbezüglich findet man im Buch leider kaum. Fazit: für Fachpersonal oder medizinisch interessierte sicherlich interessant und wertvoll, als engagiertes Elternteil mit Blick auf die eigene Familie und den eigenen Erziehungsstil jedoch weniger von Nutzen.

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