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Lassen Sie mich mal machen Fünf Jahrzehnte als Sekretärin berühmter Männer

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.08.2021

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,5/12/2,6 cm

Gewicht

253 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002336660

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

"Eine Fundgrube für jeden Gesellschafts- und Kulturwissenschaftler ... ein lesenswerter Rückblick auf einen Teil der intellektuellen Mittelschicht oder auch 'gehobenen Gesellschaft' in der damaligen Bundesrepublik." ("dpa")
"Es ist ein großartiges Buch über eine aussterbende Spezies. Es wird immer Chefsekretärinnen geben. Aber auch immer weniger." ("Frankfurter Rundschau")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.08.2021

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,5/12/2,6 cm

Gewicht

253 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002336660

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: Info@Ullstein-Buchverlage.de

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  • Bewertung

    5/5

    30.03.2020

    eBook (ePUB)

    Spannend erzählte Zeitreise in die Verlags- und Autorenwelt aus der Sicht einer Sekretärin.

    Heide Sommer, Jahrgang 1940, erzählt sehr kurzweilig und spannend aus ihrem Leben als Sekretärin. Gearbeitet hat sie bei u.a. bei der ZEIT, bei Rudolf Augstein, bei dem Ehepaar Loki und Helmut Schmidt, genauso wie bei Carl Zuckmayer in der Schweiz. So unterschiedlich die Arbeitgeber waren, so unterschiedlich waren auch ihre Aufgaben als Sekretärin, manchmal war sie auch Mädchen für alles. Der Leser unternimmt zusammen mit Frau Sommer eine Zeitreise in unsere jüngste Vergangenheit. Sehr empfehlenswert!

  • Bewertung

    5/5

    18.09.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Stück Zeitgeschichte ,denn...

    Ein Stück Zeitgeschichte ,denn die Sekretärin Heide Sommer arbeitete am Puls der Zeit - z.B. bei Der Zeit. Sie erzählt mit Respekt und Humor von den Stärken und Schwächen der Menschen, die unser Denken bestimmten. Ein besonderes Buch von einer wunderbaren Frau.

  • JoBerlin

    aus Berlin

    4/5

    25.07.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Im Büro

    Der Untertitel sagt es: Fünf Jahrzehnte hat die Autorin als Sekretärin berühmter Männer gearbeitet. Nun hält sie Rückschau und erzählt – von der Arbeit in der ZEIT-Redaktion, in der sie in den 60er Jahren ihren späteren Ehemann Theo Sommer kennenlernte, vom SPIEGEL und Rudolf Augstein, von Carl Zuckmayer und F.J.Raddatz, von Loki und Helmuth Schmidt …. um nur einige ihrer Arbeitgeber zu nennen. Von Anfang an zieht mich Heide Sommer in Bann. Sympathisch, lebendig, alert – so wirkt sie auf mich, und als säße sie mir gegenüber und plaudert … nur mit mir … so empfinde ich ihren Schreibstil. Zugegeben, bei den Kindheitsgeschichten aus dem Elternhaus verplauscht sie sich ein bisschen, dass hätte sie kürzer fassen können, doch ich wollte ihr natürlich nicht ins Wort fallen. Aber dann beginnt sie von ihrem bewegten und so interessanten Berufsleben zu sprechen und das liest sich ganz wunderbar. Natürlich gibt es für solche Positionen keine passgenaue Ausbildung, Schreibmaschine, Steno, Englisch, das ist klar -- alles andere (wie z.B. Gastgeberin, Lebensberaterin, Wortfinderin, Formulierungskünstlerin und vieles mehr) eignete sie sich durch learning by doing an. „Das kann ich nicht“ dürfte wohl keiner ihrer Chefs je gehört haben. Überhaupt gefällt mir Heide Sommers Hands-On-Mentalität so, so gut! Neben Einblicken in ihre Berufstätigkeit und vielen Details zu den jeweiligen Chefs, vermittelt das Buch aber auch Lebensgefühl hauptsächlich der 60er, 70er Jahre. Mode, Kino, Liebe … eben alles was eine junge Frau neben Arbeit und Politik interessiert. Und das dürfte heute nicht so viel anders sein. Ich habe das Buch gerne und mit Freude gelesen und kann es uneingeschränkt empfehlen.

  • Julia Matos

    4/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB)

    Reizvolle zeitgenössische Einblicke und charmant vorgetragene Enthüllungen

    Motivation: Titel, Cover und Kurzbeschreibung ließen mich zu einem Buch greifen, das nicht in mein Beuteschema passt. In den 90ern/00ern aufgewachsen, beschränken sich meine Vorkenntnisse zu beschriebenen Dekaden ab den 1960ern auf kurze mündliche Erzählungen, Fernsehen und historische Romane (z. B. „Rheinblick“). Biografien berühmter Persönlichkeiten bergen die Gefahr, dass Selbstprofilierung eine große Rolle spielt. Hier ging bin ich mit der Hoffnung heran, zeitgenössische Eindrücke einer auf dem Boden gebliebenen Mitbürgerin und die Gesellschaft unauffällig mitgeprägten „Arbeitsbiene“ erhaschen zu können. Sprach- und Erzählstil sind für mich gewöhnungsbedürftig. Bei diesem stark biografisch geprägten Buch gewinne ich das Gefühl, Sekretärin Heide Sommer sei oft noch eine zusätzliche Anekdote eingefallen, die es unterzubringen gilt. Hieraus ergeben sich zahlreiche verschachtelte Satzkonstruktionen. Das erfordert Konzentration beim Lesen. Angeführt werden Details, die der Autorin viel bedeuten mögen, weil sie z. B. Wegbegleiter würdigen. Und bezogen auf die eigenen Eltern fand ich das auch durchaus packend und erwähnenswert. Aber wenn z. B. auf Verwandte von Arbeitskollegen oder Chefs eingegangen wird, hat das für mich mangels Relevanz wenig Interesse entfacht und mein Erinnerungsvermögen überstrapaziert. Die überwiegend chronologische Erzählweise ist für das Verständnis hilfreich. Nur selten wird etwas vorweggenommen (z. B. zu ihrem Liebesleben) und dann an anderer Stelle vertieft. Die Autorin nimmt sich selbst zurück, stellt sich auch nicht als Übermenschen dar, begnügt sich mit biederen Beschreibungen zu ihrem eigenen Privatleben, soweit es Auswirkungen auf Werdegang und Geisteshaltung hat, widmet sich ansonsten vorrangig Ausführungen zu ihrem erfüllten Berufsleben, bei dem es unübersehbar „menschelte“. Auch wenn mir ihre persönliche Meinung zu einigen Vorgängen ein bisschen kurz kommt, finde ich es andererseits gut, dass der Fokus auf der professionellen Ebene gewahrt bleibt. Die meisten hier angeführten Figuren der Zeitgeschichte kannte ich bisher nicht. Bestimmt ist es aufregender und spannender, wenn diese Persönlichkeiten aus der eigenen Medienlandschaft bereits ein Begriff sind. Dann weiß man es mehr zu schätzen, wenn „aus dem Nähkästchen geplaudert“ wird. Ich finde, es gelingt der Autorin gut, neue Erkenntnisse auf charmante (wertende, aber nicht verurteilende) Weise zu vermitteln. Auch wenn sie auffälliges Verhalten enttarnt, erfolgt dies wertschätzend, augenzwinkernd, ohne der Lächerlichkeit preiszugeben, und doch amüsant und kurzweilig. Als besonders interessant empfinde ich Ausführungen zur organisatorischen, technischen und inhaltlichen Aufbereitung einer Zeitung, zum Wandel im menschlichen Umgang (Büroalltag, Beziehungen, Veranstaltungen, Geschlechterrollen) sowie weiteren Entwicklungen und Trends in Politik und Gesellschaft (Mode, Wohnen, Arbeitsmarkt, …). Dahingehend wurde meine Erwartungshaltung an den Roman erfüllt. Ich spüre, dass Heide Sommer mit Überzeugung und Leidenschaft erfüllt ist, bei dem was sie tut. Politische Statements von ihr zur Lage der Nation stechen positiv hervor. Toll ist auch der Anhang mit Fotos. Fazit: Einerseits nehme ich zusätzliches Wissen und Denkanstöße mit und wurde gut unterhalten. Andererseits bin ich auf Längen gestoßen. Streckenweise war für mich als vergleichsweise junge Leserin die Informationsdichte zu hoch. Aufgrund des anstrengenden Stils musste ich mich manchmal zum Weiterlesen überwinden. Insgesamt vergebe ich vier Sterne. Ich möchte es auf keinen Fall missen, mich dank Heide Sommer in diese hochinteressanten Zeiten hineingedacht und -gefühlt zu haben.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Carola Ludger

    Carola Ludger

    Thalia Lippstadt

    Buchhändler*in

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    4/5

    27.11.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegendes Brufsleben

    Heide Sommer war die Sekretärin von Rudolf Augstein, Fritz Raddatz und Carl Zuckmayer, um nur einige ihrer berühmten Chefs zu nennen. Sie lernte auf diese Weise jede Menge interessante Charaktere kennen und hatte einen verdammt aufregenden Job. Diskretion und Loyalität gehören zu ihrem A&O im Beruf. Mit gewisser Nonchalance versetzt uns Heide Sommer, die übrigens heute im Alter von 80 Jahren noch immer berufstätig ist, in eine Berufswelt, die sich zum Teil sehr verändert hat, insbes. im Hinblick auf die digitalen Medien und der auch sonst ein neues Gesicht bekommen hat. Spannend und mit einem charmanten Hauch Nostalgie zu lesen.
  • Zum Bewerterprofil von Andreas Koch

    Andreas Koch

    Thalia Bergisch Gladbach

    Buchhändler*in

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    4/5

    18.09.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Diese Lektüre ist wie eine Zeitreise....

    Diese Lektüre ist wie eine Zeitreise. Sehr interessant ist es zu lesen, wie damals Zeitungen und Politik funktionierten. Auch viele unbekannte Details von berühmten Männern erfährt man.
  • Zum Bewerterprofil von Annette W.

    Annette W.

    Thalia Berlin – Alexa

    Buchhändler*in

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    3/5

    24.11.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessante Einblicke in ein...

    Interessante Einblicke in ein bisher wenig beschriebenes Stück deutscher Zeitgeschichte. Lesen Sie die Expeditionsberichte aus der Mad-Man-Welt der BRD in den fünfziger Jahren!

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