Produktbild: Mord unter den Linden
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Mord unter den Linden

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.03.2012

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/1,9 cm

Gewicht

318 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002337148

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Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.03.2012

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/1,9 cm

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318 g

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Deutsch

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2710002337148

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  • tassieteufel

    5/5

    26.02.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Kriminologe Dr. Otto Sanftlebe…

    Kriminologe Dr. Otto Sanftleben, der die Körpersprache der Kriminellen erforscht, wird im Berlin des ausgehenden 19. Jahrhunderts in einen bizarren Kriminalfall verwickelt. Eine junge Frau wurde gekreuzigt und verbrannt und die Polizei tappt im Dunkeln. Gemeinsam mit Commissarius Funke begibt sich Otto Sanftleben auf Tätersuche. Ein erster entscheidender Hinweis kommt von einer Freundin der Toten, der Schauspielerin Friederike Dürr. Als sich Otto in die junge Frau verliebt, übersieht er aber offensichtliches. Nach einem düsteren Prolog, der 20 Jahre vor der eigentlichen Handlung spielt und die Neugier des Lesers weckt, wechselt die Handlung ins Berlin von 1890. Atmosphärisch dicht und anschaulich schildert der Autor das Leben im Berlin der wilhelminischen Ära und würzt seine Schilderungen mit witzigen Szenen rund um Otto Sanftleben, der ein begeisterter Fahrradfahrer ist und als Vorkämpfer verbotener Weise auch unter den Linden radelt und sich dabei diverse Verfolgungsjagden mit der Polizei liefert. Zwar ist die eigentliche Hauptfigur Dr. Sanftleben, der zwar beruflich erfolgreich ist, im Privatleben aber schon einige Fehlschläge einstecken mußte und nun glaubt in der Schauspielerin Friederike Dürr eine neue Liebe gefunden zu haben. Daher steht auch Otto mehr im Fokus des Buches, aber ein Highlight und meine Lieblingsfigur war Commissarius Funke, der mit seinen Neigungen nicht ganz gesetzeskonform ist, dem Alkohol nicht abgeneigt und insgesamt eine sehr interessante und liebenswerte Figur ist. Der Autor hat hier seine Figuren gut ausgearbeitet und sie mit Ecken und Kanten versehen, die Charaktere sind in Denken und Handeln an ihre Zeit angepaßt und wirken so auch sehr glaubwürdig. Der Krimifall ist verzwickt und wendungsreich, die beiden Ermittler geraten öfter mal auf die falsche Fährte und haben den Falschen im Visier, aber gerade weil sie in ihrer Arbeit nicht perfekt sind, wirken sie realistisch, menschlich und überzeugend. In der zweiten Buchhälfte kann ein versierter Krimileser ahnen, wer der tatsächliche Mörder ist, aber es gibt genug Wendungen und Überraschungen um bis zum Schluß spannend zu bleiben. Flott und beschwingt erzählt der Autor seine Geschichte und läßt dabei auch eine ordentliche Portion Humor einfließen. Kurze Kapitel und rasche Szenen und Sichtwechsel sorgen zudem für viel Abwechslung und ermöglichen dem Leser verschiedene Blickwinkel auf den Krimifall, so dass die 270 Seiten im nu dahinfliegen und das Buch leider viel zu schnell zu Ende ist! FaziT: mit viel Atmosphäre, Lokalkolorit und Liebe zum Detail schildert der Autor das Berlin im ausgehenden 19. Jahrhundert und integriert in dieses Setting einen spannenden und wendungsreichen Krimifall. Als Leser folgt man gern den beiden sympathischen Ermittlern, sowohl bei ihren Nachforschungen als auch in ihrem Privatleben.

  • Igelmanu

    aus Mülheim

    5/5

    17.09.2014

    Buch (Taschenbuch)

    Dr. Otto Sanftleben ist so…

    Dr. Otto Sanftleben ist so etwas wie ein früher Profiler. Nach dem großen Erfolg seines Buches „Phänomenologisches. Ein Beitrag zur Kriminalpsychologie“ wird er von der Berliner Polizei um Unterstützung bei der Aufklärung eines besonders grausamen Verbrechens gebeten. Eine junge Frau ist ermordet, an ein Holzkreuz genagelt und in Brand gesteckt worden. Zudem sorgt eine Reihe von scheinbar politisch motivierten Anschlägen für Unruhe. Zufall? Oder gibt es möglicherweise Zusammenhänge? Meine Güte, wo soll ich anfangen? In diesem Buch steckt so viel drin! Zunächst mal ist es ein spannender Krimi, und zwar einer von der Sorte, bei der es immer wieder neue Entwicklungen gibt und – so ging es jedenfalls mir – man wirklich von der Auflösung überrascht wird. Toll geschrieben und flüssig zu lesen wird es keinen Moment langweilig. Im Gegenteil, zusätzlich zu der Krimihandlung erfährt man noch sehr viel! Es gibt reichlich historischen Hintergrund, besonders intensiv geht es um das Thema Sozialistengesetze. Die politische Lage wird geschickt mit der Handlung verknüpft und liefert dadurch immer neue Ansatzpunkte für die Klärung des Falls. Aber den Täter nur auf der politischen Bühne zu suchen, wäre zu einfach! Schließlich gibt es auch reichlich Indizien, die für einen religiös motivierten Mord sprechen könnten. Und so muss Otto sich beispielsweise auch ein Bild von einem obskuren Sektenführer machen. Arbeit gibt es für ihn also mehr als genug. Aber er hat auch noch andere Dinge im Kopf! Neben einer Herzensangelegenheit, die ihn beschäftigt, ist er leidenschaftlicher Radfahrer. Und als solcher auch immer gerne bereit, sich mit der Obrigkeit anzulegen, wenn er Unter den Linden Rad fährt. Das ist nämlich polizeilich untersagt, stören die Radfahrer doch noch in vielen Augen „das sittliche Empfinden jedes anständigen Christenmenschen.“ Ich habe schon zuvor einiges zum Thema Radfahren in dieser Zeit gelesen und finde es immer wieder faszinierend! Otto ist mir rundum sympathisch. Dabei ist er weit davon entfernt, fehlerfrei zu arbeiten. Er ist manchmal unbedacht, nicht selten zu spontan oder voreingenommen – er ist absolut menschlich und das mag ich sehr. Ferner schlich sich sehr schnell der Commissarius Funke, mit dem er zusammenarbeitet, in mein Herz. Auch er ein toller Charakter und ich hoffe, dass sich die Freundschaft zwischen den beiden, die sich im Buch anbahnte, fortsetzen wird.

  • Igelmanu66

    aus Mülheim

    5/5

    17.09.2014

    Buch (Taschenbuch)

    Ein früher Profiler

    „Unter der Verbrecherphänomenologie verstehen wir die Untersuchung kriminalistisch relevanter Erscheinungen, die uns Aufschluss über seelische Vorgänge des Täters geben und so die Hintergründe der Tat aufdecken können. Untersuchungsgegenstände sind unter anderem Körperhaltung, Mimik, Gestik und Kleidung…“ Dr. Otto Sanftleben ist so etwas wie ein früher Profiler. Nach dem großen Erfolg seines Buches „Phänomenologisches. Ein Beitrag zur Kriminalpsychologie“ wird er von der Berliner Polizei um Unterstützung bei der Aufklärung eines besonders grausamen Verbrechens gebeten. Eine junge Frau ist ermordet, an ein Holzkreuz genagelt und in Brand gesteckt worden. Zudem sorgt eine Reihe von scheinbar politisch motivierten Anschlägen für Unruhe. Zufall? Oder gibt es möglicherweise Zusammenhänge? Meine Güte, wo soll ich anfangen? In diesem Buch steckt so viel drin! Zunächst mal ist es ein spannender Krimi, und zwar einer von der Sorte, bei der es immer wieder neue Entwicklungen gibt und – so ging es jedenfalls mir – man wirklich von der Auflösung überrascht wird. Toll geschrieben und flüssig zu lesen wird es keinen Moment langweilig. Im Gegenteil, zusätzlich zu der Krimihandlung erfährt man noch sehr viel! Es gibt reichlich historischen Hintergrund, besonders intensiv geht es um das Thema Sozialistengesetze. Die politische Lage wird geschickt mit der Handlung verknüpft und liefert dadurch immer neue Ansatzpunkte für die Klärung des Falls. Aber den Täter nur auf der politischen Bühne zu suchen, wäre zu einfach! Schließlich gibt es auch reichlich Indizien, die für einen religiös motivierten Mord sprechen könnten. Und so muss Otto sich beispielsweise auch ein Bild von einem obskuren Sektenführer machen. Arbeit gibt es für ihn also mehr als genug. Aber er hat auch noch andere Dinge im Kopf! Neben einer Herzensangelegenheit, die ihn beschäftigt, ist er leidenschaftlicher Radfahrer. Und als solcher auch immer gerne bereit, sich mit der Obrigkeit anzulegen, wenn er Unter den Linden Rad fährt. Das ist nämlich polizeilich untersagt, stören die Radfahrer doch noch in vielen Augen „das sittliche Empfinden jedes anständigen Christenmenschen.“ Ich habe schon zuvor einiges zum Thema Radfahren in dieser Zeit gelesen und finde es immer wieder faszinierend! Otto ist mir rundum sympathisch. Dabei ist er weit davon entfernt, fehlerfrei zu arbeiten. Er ist manchmal unbedacht, nicht selten zu spontan oder voreingenommen – er ist absolut menschlich und das mag ich sehr. Ferner schlich sich sehr schnell der Commissarius Funke, mit dem er zusammenarbeitet, in mein Herz. Auch er ein toller Charakter und ich hoffe, dass sich die Freundschaft zwischen den beiden, die sich im Buch anbahnte, fortsetzen wird.

  • Daniela

    aus Berlin

    5/5

    16.05.2012

    Buch (Taschenbuch)

    super!

    Ganz spannend geschrieben. Von Politik bis Sport, man möchte glatt in dieser Zeit mal leben,wenn auch die sozialen Probleme deutlich angesprochen werden.Hoffentlich hat Herr Pieper Lust noch meht vom sympathischen Otto und seinen Freunden zu schreiben.

  • Uwe Tächl

    aus Bremen

    5/5

    26.03.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Mord im Berlin 1890

    Inhalt: 1890 kommt es in Berlin zur Kreuzigung einer jungen Frau. Dr. Otto Sanftleben ist Spezialist für Körpersprache und wird deshalb als Berater von der Polizei angefordert. Erst stimmt er nur zögerlich zu, da er sich noch auf ein bevorstehendes Radrennen vorzubereiten hat, doch als es zu weiteren Morden und politisch motivierten Aktionen, die mit dem bevorstehenden Ende der Sozialistengesetzes zusammenzuhängen zu scheinen, kommt, wird er immer mehr zum wichtigen Teil der Ermittlungen. Zusätzlich fühlt sich Otto zu einer Zeugin, die ihn an seine ehemalige Verlobte erinnert, hingezogen, was dazu führt, dass er sich weit mehr in den Fall hineinsteigert, als vielleicht gut ist. Rezension: Tim Piepers zweiter Roman verschlägt den Leser ins Berlin des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Auch wenn diese Zeit noch nicht so weit zurück liegt, so unterscheidet sie sich doch in einigem von der Neuzeit. Dies wird von Herrn Pieper gekonnt dargestellt und in diesen spannenden Kriminalroman eingearbeitet. Geschichtliche Ereignisse paaren sich mit psychologischen Charakterstudien und verbinden sich zu einem emotional mitnehmenden Leseerlebnis. Die 271 Seiten vergehen wie im Fluge, da man zwischendurch kaum von diesem Buch lassen mag. Will man einige Szenen herausheben so sind Radrennen und Eislaufen besonders gut gelungen. Mitreißend und packend gepaart mit einem abstoßenden Täter findet man alles was einen Kriminalroman ausmacht, der in ein stimmiges historisches Umfeld eingepackt wurde. Es bleibt zu hoffen dass die Geschichte um Otto Sanftleben eine Fortsetzung finden wird.

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    Sabine Rößler

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    5/5

    16.03.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Lokalkrimi zur Jahrhundertwende....

    Lokalkrimi zur Jahrhundertwende. Gute Story, toll geschrieben und richtig spannend.

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