Produktbild: Im Schatten des Krans
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Im Schatten des Krans Ein historischer Kriminalroman aus Hamburg

Aus der Reihe Sutton Krimi
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.02.2015

Verlag

Sutton

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

19,5/12,6/3 cm

Gewicht

292 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002341947

Beschreibung

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.02.2015

Verlag

Sutton

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

19,5/12,6/3 cm

Gewicht

292 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002341947

Herstelleradresse

Sutton Verlag GmbH
Infanteriestr. 11 a
80797 München
Deutschland
Email: info@suttonverlag.de
Url: www.suttonverlag.de

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  • Mundolibris

    aus Frankfurt am Main

    5/5

    02.10.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Leseempfehlung!

    Jürgen Rath war mir bisher eher am Rande aufgefallen, was sich natürlich nach der Lektüre dieses spannenden Romans ganz sicher ändern wird. Man spürt mit jeder Zeile, dass er auch als Historiker seinen Weg gegangen ist, gründlichste Recherche gibt dem Leser tolle Einblicke in das Hamburg des 19. Jahrhunderts. Man lernt die eigentlich als Sturköpfe bekannten Hamburger lieben und schätzen. Ein historischer Kriminalroman wie ich sie liebe, plastisch beschriebene Schauplätze und Protagonisten die einen mitten in die Geschichte eintauchen lassen. Ich freue mich schon heute auf die Lektüre weiterer Werke des Autors. Und so freue ich mich dass ich für diesen tollen Roman 5 von 5 Sternen vergeben kann, sowie eine Leseempfehlung.

  • Antika18

    aus Wilhelmshaven

    4/5

    14.03.2014

    Buch (Taschenbuch)

    Inhalt: Hamburg 1845: Nach…

    Inhalt: Hamburg 1845: Nach dem großen Brand muss ein neuer Kran für den Hafen gebaut werden und es entbrennt ein Streit zwischen den Engländern, die für einen Schwergutkran aus Eisen plädieren und dem Hamburger Werftbesitzer Elbrand , welcher unbedingt eine hölzerne Hebemaschine bauen möchte. Als Elbrand dann ermordet aufgefunden wird, gerät der Engländer Roger Stove unter Verdacht. Moritz Forck , ein junger Kontorlehrling, jedoch glaubt an dessen Unschuld und versucht den wahren Mörder zu finden… Die Charaktere sind sehr gut dargestellt und vermitteln einen diskreten Eindruck der damaligen sozialen Gegebenheiten. Der jugendliche Charme des Protagonisten Moritz Forck lässt die Geschichte zudem lebhafter erscheinen. Meine persönliche Meinung: Eine wunderbare Zeitreise in das historische Hamburg von damals. Brillant recherchiert und mit einem ausreichend erklärenden Glossar sowie detaillierten Zeichnungen versehen. Der Leser erfährt viel über die damalige Lebensart der Arbeiter und der Geschäftsleute. Man fühlt sich gleich zu Beginn des Buches in das historische Hamburg versetzt und begleitet die Protagonisten auf ihren Wegen. Allerdings rückt hierbei die kriminalistische Spannung etwas in den Hintergrund. Fazit: Eine historisch wertvolle Zeitreise mit kriminalistischen Ambitionen. Auf jeden Fall Lesenswert!

  • Brilli

    aus Hagen

    4/5

    02.10.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Mord unterm Kran - Hanse-Impressionen.

    Im Schatten des Krans im Hafen von Hamburg spielt sich das Leben derer ab, die durch die Schiffahrt Arbeit, Brot und Verdienst haben. Der Alltag ihres Daseins ist geprägt vom Handel über die Weltmeere hinweg, von Ladungen und Transporten, gewichtigen Gütern und ihren Beförderungen, die stets mit hartem Arbeitseinsatz der Menschen unter Überwindung der Naturgewalten geleistet werden mussten. Und eben dieser Kran, der durch den großen Brand zerstört worden war, soll 1845 durch einen modernen, eisernen Schwergutkran aus England ersetzt werden. So planen es Reeder und Kaufleute, die fortschrittliche Erleichterung für das Löschen und die Beladung der Lastschiffe davon erwarten. Ein vehementer Gegner dieser Anschaffung ist der Werftbesitzer Elbrand, der sich für eine hölzerne Hebemaschine einsetzt und zur Durchsetzung dieses Plans sicherlich wohl auch seine sehr guten Kontakte zur Regierung spielen lassen würde. Doch eines Nachts wird Elbrand ermordet aufgefunden. Ein Volontär des Handelshauses Schröder & Westfalen, der junge Engländer Roger Stove, der aus seiner Ablehnung dieser Hebemaschine kein Hehl gemacht hatte, gerät nun in Verdacht und wird erst einmal festgesetzt. Der Kontorlehrling Moritz Forck , der dort seine Lehre absolviert, glaubt fest an die Unschuld seines Kollegen, den er einer solchen Tat nicht für fähig hält und versucht auf eigene Faust, den Mörder aufzuspüren und dingfest zu machen. Mit jugendlich-unbedachtem Draufgängertum, durch das er auch seiner angebeteten Cäcilie imponieren möchte, lässt er sich auf ein lebensgefährliches Unterfangen ein, das ihn in den düsteren, verrufenen Gassen des Gängeviertels in höchste Gefahr bringt. Jürgen Rath hat einen interessanten Roman geschrieben. Durch seine akribischen Recherchen und ein angehängtes, erklärendes Glossar, schafft er es wunderbar, ein Bild der damaligen Zeit zu malen. Er nimmt den Leser mit nach Hamburg, in die Stadt, die damals schon als Metropole für den Handel ein Tor zur Welt bedeutete. Die dort ansässigen Menschen waren nahezu alle auf ihre Art mit diesem Umschlagplatz der Waren verbunden. Sie führten ihre Kontore in Handelshäusern, waren Erbauer seetüchtiger Schiffe, die auf ihren Routen die ganze Welt erreichten und das geschäftliche Leben prägte die vornehme Gesellschaft ebenso wie es dem Alltag jener einfachen Leute einen Stempel aufdrückte, deren arbeitsgewohnte Hände dafür sorgten, dass auch die niederen Tätigkeiten erledigt wurden. Durch diese Milieustudie zieht sich ein roter Faden - die Aufklärung des Mordes am Werftbesitzer Elbrand. Unmerklich, jedoch auf sehr intensive Art, erfährt der Leser soviel Wissenswertes über die Hamburger Gesellschaft, die sich um das Jahr 1845 unter dem Kran, der als Wahrzeichen den Hafen überragte, in den ihr eigenen Gepflogenheiten und Sitten etabliert hatte, dass der Kriminalfall fast ein schmückendes Beiwerk geworden ist. Faszinierend finde ich, dass man als Leser trotzdem gefesselt ist und es nicht vermisst, dass die kriminalistische Spannung ein wenig entzerrt wird. Ob man das Buch nun als historischen Kriminalroman oder als ein Gesellschaftsbild mit kriminalistischen Ambitionen betrachtet, es ist eine unterhaltsame Lektüre, flüssig und spannend erzählt, ein bunter, höchst authentisch vermittelter Geschichtsrückblick mit lebendig wirkenden Protagonisten als Spiegelbild der Gesellschaft. Professionell und gut.

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