Verhört! Akustisches Erbe des deutschen Kolonialismus und postkolonialer Tinnitus
62,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
02.12.2025
Abbildungen
2 schwarz-weiße und 8 farbige Abbildungen
Verlag
Franz Steiner VerlagSeitenzahl
308
Maße (L/B/H)
24,5/17,6/2,4 cm
Gewicht
657 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-515-14054-6
Stimmen, Lieder, Musik von Einheimischen in deutschen Kolonien – eingefangen auf Wachswalzen, aufbewahrt im Berliner Phonogramm-Archiv: Diesen bislang kaum beachteten Tonaufnahmen aus der deutschen Kolonialzeit widmet sich dieses Buch.
Die Studie verbindet Theorie und Fallbeispielanalyse, Archivforschung und Perspektiven aus den Herkunftsgesellschaften. Sie führt in Archive, Denkweisen und verdrängte Geschichten und zeigt dabei die Bedeutung phonographischer Aufnahmen. Diese wurden in der deutschen Vergleichenden Musikwissenschaft und im Kolonialismus als Ressource zur Unterstützung der kolonialen Wissensproduktion genutzt. Der damit verbundene „postkoloniale Tinnitus“ steht sinnbildlich für das wachsende, unüberhörbare Bedürfnis nach Aufarbeitung, Gerechtigkeit und Restitution. Wessen Stimme wurde aufgenommen, und unter welchen Machtverhältnissen? Wer oder was wurde dabei „verhört“? Wem gehört das akustische Erbe des deutschen Kolonialismus und wer leidet am „postkolonialen Tinnitus“? Das Buch ist eine Einladung, den Umgang mit dem kolonialen Erbe neu zu denken – wissenschaftlich fundiert, politisch hochaktuell.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.
Jetzt verkaufenNoch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice