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Wir, im Fenster Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.09.2019

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

223

Maße (L/B/H)

22,2/13,4/2,5 cm

Gewicht

357 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002372095

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»›Wir, Im Fenster‹ zeigt eindrucksvoll, wie Erzählen und Wahrnehmen ineinander übergehen (...). Ein Stück Literatur, dass Einblick, Ausblick und sogar ein Spiegelbild bietet.« ("MDR Figaro")
»Es gelingt Lene Albrecht, ihren Hauptfiguren ganz nah zu kommen. Sie schildert Freundschaft mit beeindruckender Intensität in diesem Coming-of-Age-Roman. Vor allem aber ist es ein kluges Buch über unsere Erinnerung – ein Fenster in die Vergangenheit, das immer nur einen Ausschnitt des Ganzen zeigt. Das meiste bleibt verborgen.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Lene Albrechts Debüt ist ein zarter Monolith, er wird bleiben. Sie zeichnet die Figuren fulminant. Sie variiert das Tempo, variiert die Distanz, schreibt in einer starken, bildreichen Sprache, die gleichzeitig so zart ist, so zielsicher.« ("Der Freitag")
»Während sich der Ort von damals auflöst, tastet Linn sich zurück, zweifelnd, ob sie sich selbst trauen kann, und fragt nach dem warum.« ("tip Berlin")
»Ahnungslosigkeit, Unverständnis, Verrat - intensiv in sinnlich dichten Szenen geschildert.« ("Das Magazin")
»Lene Albrecht besticht mit poetischen Sprachbildern.« ("Cicero")
»Die Erinnerungen und Gefühle ihrer Protagonistin schildert Lene Albrecht in einer melancholischen, sehr sinnlichen Sprache.« ("SR Kultur")
»Lene Albrecht zaubert nicht nur Bilder in die Köpfe der Lesenden. Sie beschreibt derart lebensnah, dass die Bilder auch wirklich zu leben beginnen. Es entsteht der Eindruck, man könne die Geschehnisse nicht nur sehen, sondern auch regelrecht hören und riechen.« ("Mephisto 97.6")
»Lene Albrecht verwebt in ihrem Roman mit literarischer Finesse die verschiedensten Genres. Ihr Debüt ist vieles in einem: Großstadtroman, Kriminalgeschichte und vor allem eine berührende Coming-of-Age-Story.« ("Vogue")

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.09.2019

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

223

Maße (L/B/H)

22,2/13,4/2,5 cm

Gewicht

357 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002372095

Herstelleradresse

Aufbau Verlage GmbH
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Bewertung

    aus Dübendorf

    5/5

    08.07.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr Empfehlenswert

    Linn beobachtet zwei Mädchen in der U-Bahn, und auf einmal ist sie wieder da: Laila, ihre Kindheitsfreundin, und pocht immer lauter auf ihren Platz in Linns Leben. Wie damals, als die beiden Mädchen noch unzertrennlich einem widersprüchlichen Ort mitten in Berlin trotzen, wo das Schöne und das Grausame nah beieinander liegen. Als Laila für eine Weile zu Linns Familie zieht, geht die Freundschaft - geprägt von kindlicher Liebe, Eifersucht und erwachender Sexualität - schleichend in die Brüche, bis etwas Unverzeihliches geschieht und Laila in den heissesten Tagen des Sommers schliesslich ganz verschwindet, ohne sich zu verabschieden. Während sich der Ort von damals auflöst, tastet Linn sich zurück, zweifelnd, ob sie sich selbst trauen kann, und fragt nach dem warum. Wir, im Fenster erzählt in eindringlichen Bildern von einer rauen Kindheit im Berlin der Nachwendezeit, von zwei einst unzertrennlichen Freundinnen. Und von dem Sommer, in dem ein unverzeihlicher Verrat einfach alles verändert. Das Buch schildert die Nachkriegszeit sehr eindrücklich. Empfehlenswert.

  • begine

    aus Lemwerder

    4/5

    13.09.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Linn und Leila

    Lene Albrechts Roman „Wir, im Fenster“ ist ein besonderer Roman. Linn erzählt aus ihrer Kindheit mit ihrer Freundin Laila. Da es in Lailas Familie Probleme gibt zieht sie für eine ganze Zeit zu Lailas Familie. Die beiden Mädchen teilen sich Linns Zimmer. Es macht Spaß, die beiden zu beobachten. Aus ihrem Fenster beobachten sie die anderen Bewohner in der Gegend. Linn ist die Schüchterne und Laila die Mutigere. Einiges Tages kommt es zu einem Zerwürfnis und Laila zieht zu ihrer Mutter. Linn denkt immer wieder an sie. Als erwachsene Frau erkennt sie in einer Gruppe spielender Kinder ihre Kindheit mit Laila. Der Roman springt zwischen dem Einst und Jetzt hin und her. Die Autorin schreibt die Geschichte ruhig, mal detailliert, dann wieder in Gedankensprüngen. Es ist ein schöner unterhaltsamer Roman.

  • helena

    aus Potsdam

    4/5

    12.09.2019

    eBook (ePUB)

    Wunderbar erzählt!

    Ein feiner, poetischer Roman über eine Mädchenfreundschaft und das Erwachsenwerden. Linn, mittlerweile knapp über 30, promoviert gerade und ist schwanger. In ihr werden starke Erinnerungen an Laila wach, ihre Freundin, mit der sie früher stark verbunden war in einer wilden, schönen, auch körperlich nahen Mädchenfreundschaft. Beide sind noch kurz vor der Wende geboren und wachsen im westlichen Berlin auf. Linn in einer recht gutsituierten Familie. Laila hingegen wird von ihrer Großmutter versorgt. Ihre Mutter scheint sehr mit ihrer Hochzeitsboutique beschäftigt. Die beiden Freundinnen wohnen inmitten eines "Problemviertels". Linns Eltern haben ihre Tochter extra an einer anderen Schule angemeldet. Doch Nachmittags ist sie viel sich selbst überlassen, lungert auf dem Hof herum und kommt natürlich trotzdem in Kontakt mit den anderen Kindern. Eines Tages stirbt der Großvater von Laila. Daraufhin reist die Großmutter zurück in die Türkei und lässt Laila in Berlin, woraufhin Linns Eltern entscheiden, sie bei sich aufzunehmen. Aber Laila und Linn entfernen sich immer mehr voneinander... Der Roman ist aus Linns Perspektive in der Ich-Form geschrieben. Ihre Erinnerungen sind unscharf, nebulös, verschwommen und geben somit wunderbar ferne Erinnerungen und vor allem die kindliche Sicht wider. Eine Sicht, die manche Dinge nicht hinterfragt, sie als gegeben hinnimmt. Wo Dinge nicht angesprochen werden. Dinge einfach passieren. Der Schreibstil ist poetisch und verträumt. Der Ton ist leise und hinterlässt doch deutliche Spuren. Das Erzähltempo ist recht langsam, manchmal wirkte das durchaus etwas quälend langgestreckt. Der Bruch der Freundinnen ist nämlich allgegenwärtig und ich wollte unbedingt wissen, was denn eigentlich passiert ist. Die Milieuzeichnungen und Charaktere fand ich sehr überzeugend und nachvollziehbar. Die Stimmung ist oft traurig, etwas schwer. Manchmal wird es fast unerträglich unangenehm. Thematisch geht es um den Übergang vom Kind zur Jugendlichen, um den Verlust der Unschuld, um Familie, um Alkohol und Gewalt in der Familie, um Freundschaft und Grenzen. Es ist zudem eine atmosphärisch stimmige Beschreibung des Heranwachsens inmitten Berlins. Dieser wunderbar erzählte Roman hielt mich sehr gefangen und hat mich sehr berührt. Es katapultierte mich in die eigene Vergangenheit, liess mich erinnern und rief sehr unterschiedliche Gefühle in mir wach, wobei ich nicht sicher bin, ob ich eigentlich an all diese Dinge erinnert werden wollte...:) Ich bin froh, nicht mehr so jung sein zu müssen, mit all den Irrungen und Wirrungen. Die Geschichte lässt mich nachdenklich zurück.

  • Bewertung

    3/5

    05.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schade!

    Die Autorin schreibt unglaublich gut. Präzise und poetisch, wunderbarer und schöne Melodie. Leider sind die Zeitsprünge nicht markiert, ich konnte der Handlung deshalb nicht folgen. Trotz der enormen Sogwirkung, die durch das immersive Schreiben aufkam, musste ich das Buch bei Seite 100 abbrechen.

  • Bewertung

    3/5

    24.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wahrnehmung vs. Realität

    Eine Freundschaft, die die rauen Veränderungen in einem früheren Berlin nicht aushielt... Die Protagonistin überrascht leider negativ: die Realität und ihre Erinnerungen wiegt sie im Buch ab und lässt erst nach und nach die Wahrheit bzw. Wahrheiten ans Licht. An manchen Stellen seltsam queer und dann ein Verrat, der das Vertrauen des Lesers kippt (zumindest meinen). Ich Frage mich jetzt nur : Ist es eine Geschichte über das Erwachsen-werden oder über das Sich-selbst-belügen?

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