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Produktbild: Was vom Sommer blieb

Was vom Sommer blieb

4

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.04.2026

Verlag

OKTOPUS bei Kampa

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

19/12,5/3,3 cm

Gewicht

470 g

Farbe

Beige

Auflage

1

Originaltitel

The Camomile Lawn

Übersetzt von

Irene Rumler

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-311-30084-7

Beschreibung

Rezension

»Mary Wesleys Roman kann man gar nicht genug loben.«
The Times, London

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.04.2026

Verlag

OKTOPUS bei Kampa

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

19/12,5/3,3 cm

Gewicht

470 g

Farbe

Beige

Auflage

1

Originaltitel

The Camomile Lawn

Übersetzt von

Irene Rumler

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-311-30084-7

Herstelleradresse

Verlegerdienst München
Gutenbergstraße 1
82205 Gilching
DE

Email: webmaster@verlegerdienst.de

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  • Bewertung

    5/5

    04.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vielstimmig

    Dieser Roman besticht vor allem durch seine besondere Erzählweise. Die verschiedenen Perspektiven fließen nahezu nahtlos ineinander und ermöglichen es, die Ereignisse aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu erleben. Dadurch entsteht ein vielschichtiges Bild der Figuren, ihrer Gedanken und Gefühle, das den Leser tief in die Geschichte hineinzieht. Besonders spannend ist auch das Zusammenspiel der unterschiedlichen Generationen und Zeitebenen. Die Rückblicke und späteren Entwicklungen ergänzen sich auf gelungene Weise und helfen dabei, die Ereignisse einzuordnen und ihre langfristigen Auswirkungen sichtbar zu machen. So entsteht nicht nur eine Momentaufnahme, sondern ein umfassender Blick auf das Leben der Figuren. Der historische Hintergrund des Zweiten Weltkriegs verleiht der Geschichte zusätzliche Tiefe. Die Bedrohung ist stets spürbar und steht im Kontrast zu den unbeschwerten Momenten des Sommers, was die Atmosphäre besonders eindrücklich macht.

  • Jürg K.

    5/5

    02.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine eindrückliche Geschichte

    Mary Wesley erzählt von einem letzten, unbeschwerten Sommer, der für eine Gruppe junger Menschen zum Wendepunkt ihres Lebens wird. bevor der Krieg alles verändert. Polly, Walter, Calypso und Oliver verbringen wie jedes Jahr die Ferien im Haus ihrer Tante an der Küste Cornwalls. Die Tage sind heiss, die Atmosphäre sorglos, und gemeinsam mit den Zwillingen des Pfarrers sowie einem jüdischen Paar aus Österreich entsteht eine kleine Gemeinschaft, die den Sommer in vollen Zügen geniesst. Zwischen Kamillenduft, Meer und langen Nachmittagen erwachen erste Gefühle, Freundschaften vertiefen sich, und die Welt scheint noch heil. Doch am Horizont ziehen bereits die dunklen Wolken des Zweiten Weltkriegs auf. Die Jugendlichen spüren, dass sich etwas Grundlegendes verändert, auch wenn sie die Tragweite noch nicht begreifen. Mit Kriegsbeginn endet die Unschuld abrupt. Die jungen Menschen werden auseinandergerissen, ihre Lebenswege nehmen drastisch unterschiedliche Richtungen. Konventionen lösen sich auf, Rollenbilder verschieben sich, und jeder muss seinen Platz in einer Welt finden, die plötzlich gefährlich und unberechenbar geworden ist. Erst vierzig Jahre später kehren sie in das Haus am Meer zurück. Die Wiederbegegnung macht ihnen bewusst, wie sehr dieser Sommer und der Krieg sie geprägt haben. In Verlusten, Entscheidungen und unerwarteten Chancen. Sie erkennen, dass selbst zerstörerische Zeiten Spuren hinterlassen können, die nicht nur schmerzhaft, sondern auch formend sind.

  • Silke - Buchgespür -

    4/5

    23.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine besondere Sichtweise mit erschreckender Erkenntnis

    „Was vom Sommer blieb“ zeigte mir eine Sicht auf den Zweiten Weltkrieg, die mir absolut neu war, mich überraschte und erschreckte. Im Mittelpunkt steht ein ungewöhnliches Beziehungsgeflecht. Calypso, Oliver, Polly, Walter und Sophie sind Cousins und Cousinen. Calypso, die als leuchtende Schönheit und Vamp der Familie gilt, wird von Oliver (und halb London) begehrt. Polly Die Zwillingssöhne des Dorfpfarrers in Cornwall, Paul und David sind Apollo verfallen, ebenso Walter. Ihre Affären, die sich nicht auf diese Konstellation beschränken, sexuelle Begierde an sich, nimmt viel Raum im Roman. Dazu gehören Beziehungen innerhalb der Familie, auch der minderjährigen Sophie, die von einem deutlich älteren Erwachsenen verführt wird. Sophie bleibt lange schwer einzuordnen, verbindet aber viele Figuren und Handlungsstränge miteinander. Helena und Richard, Tante und Onkel der Protagonisten bilden mit ihren Mitte 40 den Rahmen der „älteren Generation“. Bei ihnen lebt das deutsche, jüdische Paar Max und Monika, sie haben ihren Sohn im Konzentrationslager zurückgelassen, was sie aber nicht an einen intensiven Leben hindert. Selten habe ich einen Roman mit so starken und unterschiedlichen und befremdlichen Figuren gelesen. Ihr Blick auf den Krieg ist so anders als in anderen Werken. Gefallene, Bombenangriffe, Verluste und die Sorge um einen Sohn im Konzentrationslager gehören zu ihrem Leben. Trotzdem sprechen die Figuren später von einer der besten und intensivsten Zeiten ihres Lebens. Sie erinnern sich an Freiheit, Liebe, sexuelle Selbstbestimmung und Begegnungen, die es ohne den Krieg nie gegeben hätte. Diese Haltung fand ich schockierend und befremdlich, habe aber versucht, sie aus ihrer Situation heraus nachzuvollziehen. Sprachlich ist der Roman gut lesbar, die nicht gekennzeichneten Zeitsprünge können anfangs verwirren. Letztendlich habe ich den Roman staunend geschlossen, denn selbst im Rückblick hat sich die Sicht der Figuren auf die Kriegsjahre kaum verändern. Die schreckliche, zehrende und entbehrungsreiche Seite des Kriegs rückt erstaunlich weit in den Hintergrund, eine Perspektive die ich so bisher noch nie gelesen.

  • Bewertung

    aus Buchen

    4/5

    02.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Kamillenwiese

    Mary Wesleys Roman zeichnet sich durch einen lebhaften Stil und einer bildhaften Sprache aus. Die Handlung zeigt eine Reihe von Leuten zu einer bestimmten Zeit in Cornwall, während des Krieges und die Zeit danach. Es wird so ein Gesellschaftsporträt mit den Stimmungen dieser Zeit. Das erzeugt viel Atmosphäre. Im Mittelpunkt stehen die anfangs 19jährige Calypso, die später Hector heiraten wird, Oliver, der verletzt aus dem Krieg zurückkehrt, die junge Sophie , die in Oliver verliebt ist und die Geschwister Polly und Walter. Und noch ein paar. Das ist schon nahezu eine Überfrachtung an Figuren, deswegen sind nur ein paar wirklich gut herausgearbeitet. Doch Calypso, Oliver und Sophie werden länger in Erinnerung bleiben. Was vom Sommer blieb ist wohl der berühmteste Roman der Britin Mary Wesley. Er wurde auch als TV-Serie verfilmt.

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