• Produktbild: Der Urknall unserer Sprache
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Der Urknall unserer Sprache

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.04.2025

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,5/14,6/3,3 cm

Gewicht

517 g

Farbe

Senfgrün

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Proto. How One Ancient Language Went Global

Übersetzt von

Stephanie Singh

Sprache

Deutsch

EAN

2710002388799

Beschreibung

Rezension

»Laura Spinneys flamboyantes Buch bemüht sich umdie Aufbereitung von Sachwissen gleichermassen wie um Lesbarkeit.« Paul Jandl, NZZ Online, 06.07.25
»Ein wunderbares Buch ... brillant und spannend.« Denis Scheck, WDR3, 07.07.25
»Eine spannende Zeitreise.« Michaela Sonntag, Spektrum der Wissenschaft, 10.06.25
»Spannend wie ein Detektivroman und atmosphärisch wie eine Steppenwanderung.« Wolfgang Popp, Ö1, 20.05.25
»Ein faszinierender Einblick in die frühen Kulturen im Schwarzmeerraum.« Claudia Mäder, NZZ Geschichte, 15.05.25
»Eine spannende, anschaulich geschriebene, anspruchsvolle Auseinandersetzung mit dem so selbstverständlich gewordene Instrument der Kommunikation.« Sibylle Fritsch, Salzburger Nachrichten, 22.04.25
»Dieses Buch ist eine Zeitmaschine.« Frank Wittig, SWR Kultur, 15.04.25

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Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.04.2025

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,5/14,6/3,3 cm

Gewicht

517 g

Farbe

Senfgrün

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Proto. How One Ancient Language Went Global

Übersetzt von

Stephanie Singh

Sprache

Deutsch

EAN

2710002388799

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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  • Bewertung

    5/5

    27.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der faszinierende Stammbaum unserer Sprache(n)

    Wie entstanden all die Sprachen, die wir heute sprechen? Wie beeinflussten sie sich gegenseitig, wie diejenigen, die sie sprachen? Wie klang ihre Vorfahrin, das Urindoeuropäische? Und wer waren die Menschen, die diese sprachen? Diesen und vielen weiteren Fragen geht Laura Spinney in "Der Urknall unserer Sprache" nach. Was wirken kann, wie eine langweilige Linguistik-Abhandlung, ist ein hochinteressant gezeichnetes Bild der Menschen, die vor Tausenden von Jahren lebten, von ihren Vorstellungen, Legenden und Schicksalen. Auf faszinierende Weise werden Erkenntnisse aus Archäologie, Linguistik und Genetik kombiniert, um so Migrationsbewegungen nachzuvollziehen und sogar einzelne Wörter der "Ursprache" zu rekonstruieren. "Der Urknall unserer Sprache" eignet sich perfekt für alle, die einen faszinierenden Blick in die Vergangenheit erhaschen, verstehen möchten, wie die Sprachen, die wir heute kennen, entstanden sind und wie sie sich in Zukunft entwickeln könnten.

  • Bewertung

    aus Eisenach

    5/5

    15.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Wurzeln der Sprach-Vielfalt

    Empfinden wir als deutsche Muttersprachler die englische Sprache noch als recht ähnlich, können wir als Laien kaum Ge­meinsam­keiten mit den roma­nischen oder sla­wischen Sprachen ent­decken. Und doch zählen alle diese und noch zahl­reiche andere Sprachen zu den indo­euro­päischen. Wie sich alle diese heute so unter­schied­lichen Sprachen aus einer ge­mein­samen Ur­sprache ent­wickeln konnten, lässt sich nur mit­hilfe von Archäo­logie und Genetik ent­schlüsseln. Genau das versucht die Autorin. Mit den Lesern besucht sie Ausgrabungsstätten und dis­kutiert mit Gene­tikern und Sprach­wissen­schaftlern. Aus den Er­gebnissen dieser so ver­schiedenen Wis­sen­schaften stellt dieses populär­wissen­schaft­liche Buch ur­zeitliche Wander­bewegungen der Völker und Sprachen zu­sammen, die für die weitaus meisten Normal-Sprach­nutzer ziemlich über­ra­schend sein dürften. Wem ist schon be­wusst, dass auch Sprachen wie Persisch, Grie­chisch oder das alte Keltisch zur selben Sprach­familie wie unsere eigene ge­hören? Oder dass über­ra­schende Ähn­lich­keiten zwischen Litauisch und Sanskrit be­stehen? Das alles ist von vorne bis hinten höchst interes­sant. Auch dass sich eine Kultur, die zu­ge­hörige Sprache und die Gene der Men­schen nicht zwangs­läufig ge­mein­sam aus­breiten, mag über­ra­schen. Dabei ver­zichtet die Autorin nahezu kom­plett auf Stamm­bäume der Sprachen und wissen­schaft­liche Details. Damit ist dieses Buch eines der interes­san­testen populär­wissen­schaft­lichen Sach­bücher, die ich seit langem ge­lesen habe, zumal mir sehr viel vor­her voll­kommen un­be­kannt war. Leider konnte die Übersetzerin nicht widerstehen, in einzelnen (zum Glück relativ wenigen) Fällen im eng­lischen Original na­türlich nicht vor­handene Gender-Auf­zählungen hinzu­zu­fügen. Fazit: Eine ungemein interessante Reise in die geschichtliche Entwicklung (nicht nur) unserer Spra­che(n).

  • Bewertung

    aus Speyer

    5/5

    15.04.2025

    eBook (ePUB)

    Nicht nur für Sprachwissenschaftler

    Was unterscheidet den Menschen vom Tier? Vermutlich ist der größte Unterschied die Sprache – sicherlich kommunizieren auch Tiere, aber ein so ausgefeiltes System wie die Sprache steht nur dem Menschen zur Verfügung. Mindestens ein Grund also, sich Sprache und ihre Genese mal genauer anzusehen und das tut Laura Spinney in „Der Urknall unserer Sprache“. Wer glaubt, es geht um die Entstehung einer (konkreten) Sprache, wird sich getäuscht sehen, denn in diesem Buch geht es um die Entstehung, Verbreitung, Entwicklung des Indoeuropäischen, früher Indogermanischen, auf der Welt – Zusammenhänge zwischen heutzutage gesprochenen Sprachen, Verbindungen bzw. Gemeinsamkeiten, aber auch Gegensätze, Trennendes. Spinney zeigt dies auf, indem sie ihre Leser mitnimmt ins Leben unserer Ahnen: So bringt sie Beispiele, wie (überspitzt formuliert) König, Reich, Biene, Rübe und Lerche zusammenhängen, was es mit Laut- bzw. Bedeutungsverschiebungen auf sich hat, es geht um Ernährungsgewohnheiten, Theater, die Edda und Wanderungsbewegungen. Das Buch beleuchtet die großen Zusammenhänge und verdeutlicht, dass Sprache letztlich der Schlüssel zu allem ist. Ein ausführlicher Anhang mit Bibliographie und Register unterstreicht den im Wesentlichen wissenschaftlichen Anstrich. „Der Urknall unserer Sprache“ liefert einen umfassenden Überblick darüber, wie sich unsere Ursprache entwickelt hat und damit auch Erkenntnisse, warum man sich beim Verstehen oder Erlernen mancher Sprachen leichter tut als bei anderen. Es beleuchtet aber auch, welche Macht in Sprache steckt – wer selbst weiterdenken möchte, sollte sich vielleicht mal die rhetorischen Fähigkeiten heutiger etwa Politiker anhören und Schlüsse daraus ziehen (das Prinzip lässt sich übrigens beliebig auf andere Lebensbereiche ausdehnen). Ebenso wird klar, warum das Beherrschen einer Sprache (sei es auch auf unterschiedlichen Niveaus) der Schlüssel zu Verständnis usw. ist. Klar wird auch, warum bestimmte Fähigkeiten zu verschiedenen Zeiten unterschiedlich bewertet wurden (in der Antike etwa wurde Philosophen/Dramatikern ein ganz anderer Stellenwert beigemessen, als wir es heute tun). Insgesamt ist dieses Buch eine Art interdisziplinärer Abriss, warum Sprache nicht nur vordergründig DAS Mittel zum (Miss-)Verständnis, sondern auch identitätsstiftendes Merkmal ist. Laura Spinney hat mich in die Zeiten meines Studiums zurückversetzt, schafft es aber, dieses spannende Thema so aufzubereiten, dass es auch für interessierte Laien verständlich ist. Insofern leistet das Buch einen Beitrag dazu, Sprache die Beachtung zu verschaffen, die sie verdient, und ist damit klar lesenswert.

  • Anita

    aus Bonn

    4/5

    13.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    wow

    Worum geht es? Um die Entwicklung der Sprache Indoeuropäisch, quasi der gemeinsamen Sprache in unserer Vergangenheit. Worum geht es wirklich? Veränderung, Flucht und Erkenntnis Lesenswert? Ja, auf jeden Fall. Man lernt in diesem Buch viel über die Geschichte der Menschen, ihre Reiserouten und wie Ereignisse die Entwicklung beeinflusst haben. An Hand von verschiedenen abzweigenden Sprachästen von der großen gemeinsamen Sprache ausgehend, wird erklärt woher Gemeinsamkeiten in einigen heutigen Sprachen kommen, wie die Entwicklung in diesem Bereich war und wo man zum Beispiel diesen Ursprung noch erkennen kann. Die Autorin (eine britische Wissenschaftsjournalistin und Autorin) geht dabei auf super viele Dinge ein, sei es historisch, seien es jüngere Entwicklungen im Bereich der Forschung oder auch Erklärungen zum Sprachorgan. Es fallen ziemlich viele Namen, gerade von Völkern und Orten, die ich nicht immer automatisch einordnen konnte. Kann man nebenbei recherchieren, man versteht jedoch den Großteil auch ohne dieses Wissen. In den einzelnen Kapiteln gibt es auch nochmal eine kleine Karte für den groben Überblick. Manchmal werden Dinge doppelt erwähnt und erklärt und nicht auf vorherige Kapitel verwiesen. Das war stellenweise irritierend, weil man sich dann mitunter wundert. Allerdings kann es bei dieser Vielzahl an Informationen vermutlich auch nicht schaden, wenn man einige Tatsachen erneut erläutert bekommt. Die Lektüre war unglaublich faszinierend und ich werde sie vermutlich ein zweites Mal lesen. Denn trotz sprachwissenschaftlichem Hintergrund war mir sehr viel nicht klar. Für mich war es richtig spannend, all diese Informationen zu lesen. Die angenehme Sprache (Übersetzung Stephanie Singh) war dabei ebenfalls hilfreich. Vermutlich ist dieses Buch eher für Leute geeignet, die sich schon für Sprachen interessieren oder einen Beruf in der Richtung anstreben. Dann kann ich es aber absolut empfehlen! Es ist augenöffnend, wenn man erfährt, auf wieviel Gemeinsamkeit unsere Sprache beruht und wie weitreichend diese Tatsache ist.

  • Bewertung

    4/5

    01.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Faszinierend!

    Archäologie, Linguistik und Genetik arbeiten heute Hand in Hand, um die Vorgeschichte der Menschheit zu erforschen. Dank der Archäologie kann man nicht nur die Lebensumstände der Menschen erforschen, das dabei gefundene genetische Material ermöglicht es, die Abstammung der verschiedenen Volksgruppen zu entschlüsseln. Und die Linguistik macht sich beides zunutze, um die Entwicklung der indoeuropäischen Sprachfamilien zu entschlüsseln und die Ursprache zu rekonstruieren. Alles zusammen ermöglicht es den Forschern, die Wanderbewegungen der Völker nachzuvollziehen. Ein absolut faszinierendes Thema, für den Laien verständlich, wenn auch ein wenig unstrukturiert, aufbereitet.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Oliver Rosenland

    Oliver Rosenland

    Thalia Laatzen – Leine-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.09.2025

    eBook (ePUB)

    Aus der Steppe in die ganze Welt

    Die indogermanische Sprachfamilie hat viele Geschwister, die über die ganze Welt verteilt leben. Laura Spinney erzählt uns die Geschichte dieser Familie, von den Eltern über die älteren Geschwister bis zu den jüngsten Nachkommen wie dem Deutschen. Sie erzählt die Biografien der Geschwister und von denen, die sie erforschen. Unsere Geschichte als Geschichte unserer Sprache. Unbedingt lesen!
  • Zum Bewerterprofil von Markus Muschiol

    Markus Muschiol

    Thalia Bielefeld

    Buchhändler*in

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    4/5

    12.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie erforscht man eine lang vergessene Sprache?

    Mit interdisziplinäre Forschung! Durch das Zusammenspiel von Archäologie, Genetik und natürlich auch Linguistik, gelingt es Wissenschaftlern den Ursprung zu umreißen, die Indoeuropäische Sprache. Wie sich aus dieser Ursprache die uns bekannten Sprachen entwickelt haben, erklärt die hier Autorin detailliert und verständlich.
  • Zum Bewerterprofil von Elke Schröder

    Elke Schröder

    Thalia Dinslaken

    Buchhändler*in

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    4/5

    01.05.2025

    eBook (ePUB)

    Wo entstand unsere Sprache?

    Spannendes Sachbuch über die Entstehung und Verbreitung und eben (oft überraschende) Verwandschaften von Sprachen. Durch Genetik, Archäologie und anderer Wissenschaften hat sich einiges in den letzten Jahrzehnten in der Wissenschaft weiter entwickelt und dieses Buch vermittelt die neuen Erkenntnisse an den interessierten Leser.

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