Ende des 19. Jahrhunderts wächst Annette in Paris in der berüchtigten Rue de Lappe auf. Nichts deutet darauf hin, dass sie es je aus ihrem Milieu herausschaffen wird, doch eine überaus glückliche Verkettung überaus glücklicher Zufälle katapultieren sie aus der französischen Gosse in die feinsten Kreise der englischen Aristokratie. Dass diesem »gesellschaftlichen Aufstieg« aus recht durchsichtigen Motiven intensiv nachgeholfen wurde, verbirgt sie ebenso geschickt wie ihre leidenschaftliche Liebe zu einem gut gebauten Anarchisten.
Ihr Gefährte Sir Percy Rodiner hält diese Geschichte zunächst für erfunden, doch Lady L. erzählt mit viel Liebe zum Detail.
Das literarische Chamäleon Romain Gary schreibt dieses ironische Lustspiel über eine Hochstaplerin des beginnenden 20. Jahrhunderts mit unverkennbarem Genuss. Eine schwungvolle Räuberpistole über Idealismus, Eitelkeiten, Luxus, Liebe und Egoismus.
»Lady L.« wurde 1965 von Peter Ustinov mit Sophia Loren und Paul Newman in den Hauptrollen verfilmt.
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Armer Percey (Sir Percy Rodines)! Er genießt – wie die letzten 50 Jahre auch - die inspirierende Gesellschaft der von ihm angebeteten Lady Diana L., diesmal an ihrem 80. Geburtstag. Nichtsahnend, welche schockierenden Überraschungen dieser Tag noch für ihn birgt!
Weitere Gäste sind ihr einziger Sohn, der gegenwärtige Duke of Glandale und dessen vier Söhne - alle wohlgeraten und mit wichtigen Posten in der Upper Class in England betraut. Insgesamt 20 Gäste stammen von ihr ab, ohne sie wären sie niemals geboren worden. ‚Sie hatte selten eine Versammlung von seriöseren und bedeutenderen Leuten gesehen‘, erkennt sie leise für sich.
Voller Schabernack stellt sie sich dann vor, wenn sie ihnen einiges erzählen würde, was das für einen Spaß gäbe. „Ein köstlicher Anblick, die verdutzten Gesichter zu sehen, wenn über diesen Köpfen eine wohlgeordnete Welt zusammenbricht.“
Mit Familienfeiern kann Lady L. nicht viel anfangen, auch mit den Enkel- und Urenkelkindern nicht, mit einer Ausnahme: „den jüngsten, den kleinen niedlichen Kerl. Er hatte große schwarze Augen und ein so feines Gesichtchen. Sie hatte ihn richtig lieb.“ (Und ich fragte mich, warum? Das hat doch eine Bedeutung!)
Lady L. bittet im Laufe der Feier Percey um Hilfe, ob er nicht mit ihr einen kleinen Spaziergang zu ihrem Pavillon machen könne. Dieser müsse abgerissen werden, weil eine neue Straße dort gebaut werden solle. Und ‚gewisse Objekte‘, an denen sie stark hinge, müssten daraus gerettet werden.
Ohne den Pavillon wolle sie unter keinen Umständen leben. Er war im imitiert orientalischen Stil gebaut und erinnerte sie an den Bosporus und an das Goldene Horn, das sie so sehr liebte. Percy folgt ihr, denn er war ihr ja schon bereits seit 50 Jahren zugetan. Und Lady L erzählt ihm auch deshalb, auch wenn sie Sorge hat, ob sein Herz, seine Arterien und sein Blutdruck den Schock aushalten würden, ihre ganze Geschichte.
Und die ist wirklich heftig! Nicht nur, dass sie als Französin in Paris 1870 als Annette Boudin als Tochter einer Waschfrau und eines Buchdruckers (arbeitsscheu, dem Alkohol sehr zugetan und als Mitglied einer anarchistischen Clique große Reden schwingend) aufwuchs - was Percy allein schon nach Luft schnappen lässt - sondern auch ihr weiterer Werdegang. Ihre stürmische Liebe zum fanatischen Anarchisten Armand (mit einem Gesicht, das mehr war als männliche Schönheit) nimmt sehr viel Raum ein und ihr Aufstieg in der englischen Gesellschaft überraschte nicht bei ihrer faszinierenden Persönlichkeit. Das Ende hat mich dann doch sehr, sehr überrumpelt!
Begeistert hat mich neben der Geschichte, die mich von Anfang an packte und mich bis zur letzten Seite nicht mehr losließ, auch die Sprache mit ihren sehr treffenden Erkenntnissen (z.B. ‚nichts macht einem Genussmenschen mehr Vergnügen, als zu sehen, wie andere ihr Leben genießen‘ oder ‚…..und sie begriff nicht, wie ihr so etwas wie Altwerden überhaupt hatte passieren können“, mit herrlichen Spitzen gegen die Klischees dieser engl. Gesellschaftsschicht. Die pointiert beschriebenen Charaktere (Lady L., Percey und Armand an oberster Stelle), ließen sie sofort vor meinem inneren Auge bildhaft erstehen.
Der Schriftsteller Romain Gary (1914 – 1980), sogar zweimalig durch einen Trick mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet, schrieb dieses Buch auf Englisch, 1958 ist es erschienen und wurde 1965 mit einer Starbesetzung (Sophia Loren, Paul Newman, David Niven) verfilmt. Gert Woerner hat diesen gelungenen Schelmenroman, der im Febr. 2026 neu herausgebracht wurde, ins Deutsche verfasst.
Ich fühlte mich bestens unterhalten: leicht, aber mit Tiefgang, es sprüht richtig voller witziger Einfälle, überrascht immer wieder. Deshalb gebe voller Begeisterung 5 Sterne!
Bewertung
aus Villach
5/5
06.04.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Glanz, Liebe und ein dunkles Geheimnis – Lady Ls unglaubliche Geschichte
Zu ihrem 80. Geburtstag gibt Lady L eine Familienfeier. Ihr langjähriger treuer Begleiter und Verehrer Sir Percy Rodiner und ihre Kinder, die hohe Ämter und Posten in London bekleiden, sind geladen. Im Laufe des Festes wird erwähnt, dass der Pavillon auf dem Anwesen und ein Teil des dazugehörigen Grundstückes verkauft werden muss, da hier eine Straße gebaut werden soll.
Lady L macht während des Festes mit Sir Percy einen Spaziergang zum Pavillon, der stets ihr Rückzugsort war und erzählt ihm das Geheimnis rund um diesen Pavillon und blickt dabei auf ihr Leben zurück. Niemand kennt Lady Ls Vergangenheit und Sir Percy traut seinen Ohren fast nicht, als sie ihm ihre Lebensgeschichte erzählt.
Lady L gehörte nicht immer zur hohen englischen Aristokratie. Eigentlich hieß sie damals Annette und kommt sie aus der Pariser Gosse. In jungen Jahren war sie in den Anarchisten Armand Denis verliebt. Ihrer Schönheit verdankte sie die Hochzeit mit dem Duke of Glendale, womit sozialer Aufstieg und Reichtum verbunden waren.
Gary schreibt mit so feiner, ironischer Klinge und schafft es, unglaublich spannend zu erzählen – denn man will unbedingt wissen, wie ihr das alles gelang. Und bitte: das Ende ist einfach so großartig wie unerwartet – Chapeau!
Aus dem Französischen von Gert Woerner
Eternal-Hope
aus Österreich
5/5
16.03.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Über eine Verwandlungskünstlerin und die Frage, wer wir wirklich sind
Mit 80 Jahren blickt die so ehrenwert wirkende Lady Diana L. auf ihr Leben zurück. Sie betrachtet ihre Nachkommenschaft, die sich anlässlich ihres Festes versammelt hat: ihr Sohn, zahlreiche Enkel und Urenkel, alle wichtige Stützen der britischen Gesellschaft, in verantwortungsvollen Positionen: "Du hast selten eine Versammlung von seriöseren und bedeutenderen Leuten gesehen." (S. 13)
Kaum einer davon, vielleicht mit Ausnahme des allerjüngsten Urenkels, steht ihr wirklich nahe. Auch sich selbst betrachtet die alte Dame kritisch: "Aber sie durfte sich nicht darüber hinwegtäuschen, dass Stil das Einzige war, was ihr noch blieb, und dass ihre Schönheit nur noch einen Maler inspirieren konnte, nicht mehr einen Liebhaber. Es ist kaum noch etwas übriggeblieben von mir, dachte sie, nur ein paar klägliche Reste - des restes." (S. 9)
Denn Lady L. weiß nur zu gut, dass ihr Jahrhundert keines war, "in dem Frauen um ihrer selbst willen geliebt wurden" (S.8). Ihr größtes Kapital in jungen Jahren war ihre überwältigende Schönheit, und diese hat sie bestmöglich für ein gutes Leben genützt. Denn ein solches war ihr nicht in die Wiege gelegt worden: wie sie nun ihrem staunenden und immer entsetzter werdenden, treuen und sie schon so lange verehrenden Butler Percy bei einem Spaziergang durch den Garten offenbart, stammt Lady L. nämlich nicht aus dem Hochadel, wie sie immer vorgetäuscht hatte.
Geboren wurde sie nämlich als Annette Boudin in einer verrufenen Gegend in Frankreich, in einer Arbeiterfamilie, mit einem saufenden, oft im Gefängnis sitzenden, sexuell übergriffig werdenden, politisierenden Vater und einer Mutter, die als Waschfrau viele Stunden am Tag die Wäsche aus den umliegenden Rotlichtetablissements wusch und jung verstarb.
Schon früh muss Annette der Mutter bei der harten Arbeit helfen und wünscht sich eine angenehmere Zukunft, vom Vater und seinen Freunden lernt die kluge junge Frau schon früh die Auseinandersetzung mit diversen politischen Ideen, kommt insbesondere mit den Anarchisten in Kontakt und verliebt sich in einen von ihnen, den jungen Armand, hochidealistisch und bereit, für seine Ideale alle ethischen Grenzen über Bord zu werfen und ohne wirklichen Raum für Liebe zu einer einzelnen Person in seinem Herzen: "Inzwischen sprach Armand von der universalen Liebe. Das war nun freilich das Letzte, was sie interessierte. Alles, was sie sich wünschte, war seine Liebe." (S. 65)
Neben ihrer Schönheit und ihrer hohen Intelligenz ist Annette außerdem eine talentierte Schauspielerin und Wandlungskünstlerin, und als sich die Gelegenheit bietet, in Kooperation mit den Anarchisten und der Unterwelt die Identität einer jungen Adeligen anzunehmen, ist sie sehr gerne dazu bereit und passt perfekt in die Rolle. Immer mehr wird aus Annette, der jungen Frau aus dem Rotlichtmilieu, Diana L., eine Frau aus dem Hochadel: "ihr angeborener Schönheitssinn half ihr, sich die richtigen Umgangsformen anzueignen, und bald hatte sie entdeckt, dass das ganze Leben im Grunde nur eine Stilfrage war..." (S. 75), "Sie fing auch an, Gefallen an guter Musik zu finden, und wusste bald einen echten Virtuosen von einem begabten Dilettanten zu unterscheiden." (S. 86)
Annette, die die schönen Dinge liebt, scheint eine regelrechte Begabung dafür zu haben, sich nicht nur mit diesen zu umgeben, sondern sie wirklich wertzuschätzen und den Stil einer Adeligen aus allerbestem Hause zu verkörpern. Vielleicht ist sie ja innerlich die wahre Adelige, genau, weil sie so eine Liebe zu diesem Lebensstil hat, oft mehr als andere, die in dieses Milieu hineingeboren wurden?
Das Buch ist äußerst unterhaltsam, witzig und kurzweilig geschrieben. Auf nicht einmal 200 Seiten entfaltet sich eine rasante Verwandlungs- und Gangstergeschichte, in der getäuscht und gelogen wird, gefeiert und gestohlen, gelegentlich auch gemordet, und in der es doch auch viele tiefgründige, nachdenkenswerte Szenen gibt.
Es geht um Anarchismus und hohe Ideale, darum, wie leicht sich die meisten Menschen täuschen lassen, aber auch um die Wertschätzung schöner Dinge, die nicht allen gegeben ist. Um die Frage, ob die Liebe zu einem einzelnen Menschen mit einer starken idealistischen Einstellung vereinbar ist und was passieren kann, wenn das nicht mehr der Fall ist. Und auch um den Preis des ewigen Vortäuschens einer falschen Identität.
Insgesamt ist es ein humorvolles, dabei leichtfüßiges, unterhaltsames und inspirierendes Werk, das den feinen Spagat schafft, dabei überhaupt nicht oberflächlich zu sein, sondern gleichzeitig zum Nachdenken anregt über tiefsinnige Fragen der Menschheit und verschiedene Gesellschafts- und Regierungsformen, aber auch darüber, wer wir wirklich sind, wie das definiert wird, was uns prägt, und wie viel Freiheit wir dabei haben, selbst zu bestimmen, wer wir sein und wie wir gesehen werden wollen. Ich kann es einer breiten Leserschaft sehr empfehlen, denn es hat das Potenzial, sowohl für jene, die sich gerne unterhalten lassen, als auch für Fans anspruchsvollerer Literatur gewinnbringend zu sein.
drawe
aus Landau
5/5
14.03.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Über die Kunst der Selbstdarstellung
Mein Lese-Eindruck:
Diana, Lady L., eine Säule der britischen Hoch-Aristokratie, berühmte Schönheit und geistreiche Gesprächspartnerin, Kunstsammlerin und eine Stil-Ikone – Lady L. feiert ihren 80. Geburtstag. Ihre Familie ist anwesend und langweilt sie mit ihren „dezenten Garderoben, schrecklichen Hüten und Teetassen“. Dianas Langeweile wandelt sich jedoch jäh in panische Angst, als sie erfährt, dass ihr Pavillon am Ende des weitläufigen Parks dem Neubau einer Straße weichen soll. Ihr Pavillon! Zuflucht und Hort so vieler Erinnerungen ihres reichen, bewegten Lebens!
Lady L. entschließt sich, ihren treuer Verehrer Percy ins Vertrauen zu ziehen und erzählt ihm ihre Lebensgeschichte. Percy braucht starke Nerven. Lady L ist alles andere als eine Aristokratin, sondern wuchs als Annette in äußerst prekären Verhältnissen im Frankreich der Revolutionszeit auf und verliebte sich in den schönen Anarchisten Armand, dem sie Zeit ihres Lebens verbunden blieb. Sie selber hat mit Politik nichts am Hut; sie ist damit beschäftigt, sich in diesen wirren Zeiten über Wasser zu halten, egal wie. Was ihr letztendlich auch gelingt.
Annette wächst auf in einer ausgesprochen wirren Zeit, in der es in der Suche nach neuen Staats- und Gesellschaftsformen drunter und drüber ging, aber der Autor bezieht keinerlei Position. Auch wenn er sich übermäßig lang den Anarchisten zuwendet, sympathisiert er nicht mit ihren Zielen, so wie er auch andere Gesellschaftsformen bis hin zur britischen Aristokratie nicht verteidigt. Im Gegenteil: statt politischer Kritik desavouiert er die hochtrabenden Werte dieser Gesellschaftsformen. Ehrlichkeit, Treue, Loyalität und andere tradierten Werte, auch der Idealismus der Anarchisten, zerplatzen hier wie Seifenblasen und halten dem Anspruch der Wirklichkeit nicht stand. Annettes Vater ist ein Paradebeispiel für die Ambivalenz von moralischen Kategorien. das Paradebeispiel. Er hält hochtrabende politische Reden, aber er trägt nichts zum Lebensunterhalt bei. Er bekennt sich zur Anarchie, aber leitet daraus eine Art „Weibergemeinschaft“ ab. Ihm fehlt jeder Idealismus. Darin ähnelt er seiner Tochter, aber im Unterschied zu ihm hatte Annette Glück. Ihr Vater landet letztlich ganz unten, mit einem Messer im Rücken,, während sie ganz oben landete.
Der Autor erzählt diese Hochstapler-Komödie mit einer Fülle an Anspielungen, aber trotzdem immer mit einer wunderbaren Leichtigkeit und mit spannenden Wechseln zwischen den Zeitebenen, die das Lesen zu einem Vergnügen machen! Seine ironisch-unterkühlten Kommentare zu allgemeinen Konventionen sind erfrischend und despektierlich zugleich. Sehr schön auch das vielschichtige Bild der schwarzen Schwäne, denen Diana/Annette so versunken zuschauen kann: ein Bild der lebenslangen Treue, der Schönheit und der Verwandlung – und zugleich ein Bild der überraschenden Volte, mit dem der Roman endet.
Fazit: ein leichter, aber nicht seichter Roman über die Kunst der Selbstdarstellung und Verwandlung.
5
JoBerlin
aus Berlin
4/5
21.02.2026
eBook (ePUB 3)
Sein und Schein
Anlässlich ihres 80. Geburtstags lässt Lady L. ihr Leben Revue passieren. Romain Gary lässt sie berichten: Nein, sie war bei weitem nicht immer eine Lady. Die Freude am Ausformulieren ihrer hochstaplerischen Eskapaden merkt man ihrem Autor deutlich an und wir erfahren schnell, ihr vermeintlich stets so privilegiertes Leben, weist hinter dem reellen Dasein allergrößte Diskrepanz auf. So wächst sie statt in höchsten Kreisen in Wahrheit vielmehr in einem Parisier-Slum-Bezirk auf. Sie verliebt sich in Armand, einem charismatischen, gut aussehenden Dichter, doch als sie schwanger von ihm wird, vertraut sie sich und ihr Kind einem älteren, reichen britischen Aristokraten an.
So läuft diese fast unglaubliche und recht unterhaltsame Geschichte weiter und wurde in den 60er Jahren auch verfilmt. Ich will hier nichts zuende erzählen, sondern fordere vielmehr zur eigenen Lektüre auf . Die Leser erwartet eine überaus fesselnde Story über Aristokratie, Schein, Geld und Liebe!
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5/5
21.03.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Very british?
Lady L., die Grand Dame der feinen englischen Gesellschaft, wird 80. Und ausgerechnet an diesem Tag erfährt sie, dass ihr geliebter Pavillon auf ihrem Landsitz einer Straße weichen soll.
So spaziert sie, zusammen mit ihrem alten Freund Percy, noch einmal über ihren Besitz in Richtung Sommerpavillon. Für Lady L. die ideale Gelegenheit, endlich die Geschichte ihres Lebens zu erzählen: das fing nämlich gar nicht so fein an und schon gar nicht im feinen England. Eher ärmlich im anstößigen Paris geboren, macht sie trotzdem ihren Weg. Bis sie sich dann eines Tages verliebt...
Eine herrliche Räuber- nein, Anarchistenpistole!
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