• Produktbild: Der Anfang von Raum und Zeit
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Der Anfang von Raum und Zeit Wie alles aus dem Nichts entstehen konnte | Der Kosmologe und Weltraumforscher erklärt den Ursprung des Universums

3

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

31060

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.04.2026

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

248

Maße (L/B/H)

21,5/14,3/2,9 cm

Gewicht

421 g

Farbe

Dunkellila / Silbergrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-56954-2

Beschreibung

Rezension

"Mit Jean-Luc Lehners ist es ein Vergnügen, in die Tiefen des Universums einzutauchen" ("Eschborner Stadtmagazin")
"Ein inspirierendes Sachbuch!" ("Märkischer Sonntag")

Produktdetails

Verkaufsrang

31060

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.04.2026

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

248

Maße (L/B/H)

21,5/14,3/2,9 cm

Gewicht

421 g

Farbe

Dunkellila / Silbergrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-56954-2

Herstelleradresse

Droemer HC
Landsberger Straße 346
80687 München
DE

Email: produktsicherheit@droemer-knaur.de

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  • denise

    5/5

    29.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr interessantes Buch

    Das Sachbuch „Der Anfang von Raum und Zeit“ wurde von Dr. Jean-Luc Lehners geschrieben. Es ist im Droemer Verlag erschienen. Lehners hat Physik und Mathematik studiert. Er war für zwei Jahre Forscher in einer von Stephen Hawking geleiteten Kosmologiegruppe und viele Jahre am Max-Planck-Institut tätig. Wie ich es bei Sachbüchern immer handhabe, habe ich das Buch mit dem Lesen des Vorworts begonnen. Ich hätte das Buch allerdings fast wegen dieses nicht weitergelesen. Für mich war das Vorwort auf Grund der vielen Fremdwörter schwer bzw. nicht verständlich. Ich bin allerdings sehr froh, dass ich durchgehalten habe, denn das übrige Buch war in einer völlig anderen Art geschrieben. Die Texte wurden sehr verständlich mit wenigen Fremdwörtern und vielen anschaulichen Vergleichen (wie Wackelpudding, Samen oder die Wellen auf einem Teich) geschrieben. Weiterhin wurden Zeichnungen genutzt, um den Textinhalt grafisch darzustellen. Die Reise durch die Kosmologie beinhaltet beispielsweise Informationen zur Lichtgeschwindigkeit, zur Dunklen Materie und Energie sowie zu Quanten. Auch auf die Entstehung der Erde wird eingegangen und es gibt zehn Erklärungen zu der Frage nach außerirdischem Leben. Am Buchende gibt der Autor noch einen Ausblick, in dem es unter anderem darum geht, ob es künftig überhaupt möglich ist, die noch offenen Fragen zu diesem Themengebiet abschließend zu klären. Sehr gut gefallen hat mir weiterhin, dass interessante Farbfotos im Buch enthalten sind und der Autor darüber informiert, dass sich sowohl die Definitionen der Kosmologie als auch die Theorien auf Grund neuer Erkenntnisse weiterentwickeln. Bis auf das Vorwort hat mir das Buch sehr gut gefallen, da es eine schwierige Materie anschaulich erklärt und ich viel neues Wissen erworben habe. Ich empfehle das Buch daher sehr gerne weiter.

  • losgelesen

    5/5

    19.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Mehr als nur Big Bang Theory“

    „Der Anfang von Raum und Zeit“ von Jean-Luc Lehners aus dem Droemer Verlag ist nicht das erste und voraussichtlich auch nicht das letzte populärwissenschaftliche Buch zur Entstehung des Weltalls und damit von allem. Daher stellt sich erst einmal die Frage, ob sich ein weiteres Buch zu dem Thema überhaupt lohnt zu lesen? Diese Frage kann eindeutig mit einem Ja beantwortet werden, denn das Thema der Entstehung von Raum und Zeit ist schließlich durchaus vielschichtig und auch für den bewanderten Laien nicht so einfach zu durchschauen. Und genau da hilft ein weiteres Buch, denn was in anderen Werken möglicherweise verborgen blieb, kann der Autor, immerhin promovierter Physiker, für so manche Leserinnen und Leser fassbarer machen. Zwar wird wohl kaum jemand nach der Lektüre die Quanten-und Relativitätstheorie ähnlich gut verstehen, wie Jean-Luc Lehners und andere Experten, aber trotzdem bietet das Buch viele erhellende Momente, denn der Autor verzichtet auf Formeln. Stattdessen erklärt er in einem lockeren Schreibstil und ist vor allem entspannend zu lesen, denn es wirkt zu keinem Zeitpunkt belehrend. Der Autor nimmt die interessierten Leserinnen und Leser auf seinem 248 Seiten Exkurs an die Hand und lässt vor allem nicht mehr los. Das Interesse ist sowieso schnell geweckt, aber es bleibt vor allem die ganze Zeit erhalten. So bietet „Der Anfang von Raum und Zeit“ ein durchgehendes, wissenschaftlich fundiertes, Lesevergnügen. Hält sich der Autor zunächst mit persönlichen Bemerkungen eher zurück, streut er in den späteren Kapiteln öfters passende Anekdoten aus seinem wissenschaftlichen Leben ein. Dadurch gewinnt das Buch immer mehr. Und auch wenn am Ende nicht an jeder Stelle alles verstanden wurde, das nächste Buch zum Thema wird sicherlich bereits geschrieben. Vielleicht sitzt auch Jean-Luc Lehners wieder an seinem Schreibtisch und schreibt fleißig an dem Manuskript zu seinem nächsten Buch. Den Leserinnen und Lesern ist es jedenfalls zu gönnen. --- Das Rezensionsexemplar wurde freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt. ---

  • Raumzeitreisender

    aus Ahaus

    4/5

    03.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aktuelle Antworten auf Fragen nach dem Ursprung

    Die Kosmologie beschäftigt sich mit der Frage, wie unser Universum entstanden ist. Die Entdeckung, dass sich das bekannte Universum ausdehnt, führt zur Schlussfolgerung, dass es früher komprimiert gewesen sein muss. Der belgische Priester Georges Edouard Lemaître postulierte, Folgerung aus Einsteins Relativitätstheorie, die Urknalltheorie. Vieles wird dadurch erklärt, Zweifel bleiben, insbesondere hinsichtlich der unvorstellbaren Singularität zu Beginn. Unendlichkeit ist ein mathematisches Konzept, aber für die Physik unbrauchbar, da nicht plausibel. "Es sieht eher so aus, als müsste das Universum schon mit einer gewissen Größe geboren worden sein. Oder als müsste doch schon etwas davor gewesen sein." (83) Jean-Luc Lehners erläutert in diesem Buch alternative Erklärungen für den Beginn des Universums. Favorisiert wird als Mechanismus für die Anfangsbedingungen die kosmische Inflation (eher noch als die ekpyrotische Phase, für die es weniger Belege gibt), eine schlagartige Expansion in Sekundenbruchteilen zu Beginn, die mit einem skalaren Feld (z.B. Higgs-Feld) erklärt werden kann. Die Homogenisierung des Universums und die Flachheit (fehlende Raumkrümmung) werden dadurch erklärt. Damit gibt es eine Verbindung zwischen Quantentheorie und Relativitätstheorie. Die Teilchen, die den Effekt der plötzlichen Expansion auslösen können, werden als Inflatons bezeichnet. Das können Higgs-Teilchen sein, die nachweislich Potenzialenergie haben, aber nicht nur. Ein entscheidender Beweis für die Inflation wäre die Entdeckung von Urgravitationswellen, für die derzeitige Gravitations-Detektoren nicht ausreichen. Der Autor erläutert die Quantentheorie mit ihren Eigenarten (Superposition, Dekohärenz, Unschärferelation, Spin) und macht deutlich, wie diese die Lücke im Mikrokosmos schließt, die die Relativitätstheorie nicht plausibel beantworten kann. Schwachpunkte sind heute noch die fehlenden Nachweise für Dunkle Materie und Dunkle Energie. Erstaunlich ist, was Kosmologen alles aus der kosmischen Hintergrundstrahlung herauslesen können. Die Frage nach den Randbedingungen für die Inflationsphase beantwortet Stephen Hawking mit der Hypothese, dass es keinen Rand gibt. Als wären die Leser durch diesen anspruchsvollen Stoff nicht schon genug gefordert, erläutert der Autor zum Schluss noch Grundzüge der Stringtheorie, die – im Gegensatz zur bestens belegten Quantentheorie – spekulativ ist. Es gibt einfach keine technischen Möglichkeiten, diese "Welt aus Fäden" zu testen. Wer sich für dieses Thema interessiert, wird bei Brian Greene fündig. Lehners macht in seinem Buch deutlich, was als gesichertes Wissen gilt und was spekulativ ist. In den letzten Kapiteln analysiert der Autor, warum wir bislang keinen Kontakt zu Außerirdischen haben. "So kann das ganze Universum als Quantenfluktuation aus dem Nichts entstehen." (223), klingt abenteuerlich, ist aber Gegenstand der Forschungen. Aber das "Nichts" muss beschrieben werden.

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