Produktbild: Villa Wundergold

Villa Wundergold Dieses Buch lässt einen nicht unberührt! — Roman

8

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.02.2026

Verlag

Carl Ueberreuter Verlag

Seitenzahl

220

Maße (L/B/H)

20,5/13,4/2,7 cm

Gewicht

386 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8000-8103-5

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.02.2026

Verlag

Carl Ueberreuter Verlag

Seitenzahl

220

Maße (L/B/H)

20,5/13,4/2,7 cm

Gewicht

386 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8000-8103-5

Herstelleradresse

Ueberreuter, Carl Verlag
Frankgasse 4
1090 Wien
AT

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    22.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr bewegend

    Das Buch erzählt die bewegende Geschichte dreier Brüder, deren Leben durch den Zweiten Weltkrieg und die nationalsozialistische sowie sowjetische Verfolgung auseinandergerissen wird. Ausgehend von einem Ort der Geborgenheit führt ihr Weg durch ein von Gewalt, Flucht und Verlust geprägtes Europa. Dabei verbindet der Roman historische Ereignisse mit persönlichen Schicksalen Weise. Dieses Buch ist keine leichte Lektüre – weder wegen seines Themas noch wegen seines besonderen Schreibstils. Gerade der Stil hat mich jedoch überzeugt. Er ist ungewöhnlich und anspruchsvoll, aber passend gewählt: berührend, eindringlich und passend zur Schwere der Ereignisse. Die Figuren wirken authentisch, ihre grausamen Schicksale gehen unter die Haut und machen das unvorstellbare Leid dieser Zeit greifbar. Villa Wundergold hallt nach, regt zum Nachdenken an und erinnert eindringlich daran, wie wichtig Menschlichkeit und das Erinnern sind. Ein beeindruckendes und bewegendes Buch, das ich gerne weiterempfehle.

  • Bewertung

    aus Freudenberg

    5/5

    21.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    sehr emotional

    Inhaltsangabe: Ein eindrucksvoller Roman über Familie, Verfolgung und das Überleben in einer zerfallenden, von Gewalt beherrschten Welt. Drei Brüder treffen sich im Galizien der 1930er-Jahre in der „Villa Wundergold“, einem Ort scheinbarer Sicherheit. Mit dem Einmarsch deutscher und sowjetischer Truppen 1939 zerbricht diese Welt. Voneinander getrennt zur Flucht gezwungen, führen ihre Wege durch ein zerstörtes Europa: von Polen nach Italien, in einen Gulag der Sowjetunion, nach England, Deutschland und schließlich nach Österreich. Ihre Geschichten erzählen von Verlust, Gewalt, Entwurzelung und vom unbedingten Willen zu überleben. Meine Meinung: Ich hatte große Erwartungen an diesen Roman und wurde nicht enttäuscht.Sofort hat mich die Autorin mit dieser Lektüre in den Bann gezogen.Ich lernte 3 Brüder kennen deren Lebenswege sich mit Beginn des zweiten Weltkrieges trennten.Natürlich begleitete ich sie dabei und erlebte viele interessante Momente. Der Schreibstil ist leicht,locker und flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen.Die Protagonisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte sie mr klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere welche bestens ausgearbeitet wurde.Jede Figur in dieser Geschichte war ein kleines Highlihgt für mich. Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich meist mitten im Geschehen dabei.Durch die sehr intensive und indringliche Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Es gab so viele aufregende und mitreisende Erleignisse und ich durfte hautnah dabei sein.Ich habe die Lebenswege der 3 Brüder mitverfolgt in dieser schrecklichen und unbarmherzigen Zeit.Vieles dabei hat mich sehr berührt und bewegt.Da geht es um Verlust,Machtmissbrauch,Verfolgung,Überleben und Hoffnung.Alles wird sehr emotional und einfühlsam beschrieben.Ich habe einfach nur mitgelitten,mitgefühlt und mitgebangt.Und machmal war ich auch den Tränen nahe.Die Handlung wurde nie langweilig und es blieb bis zum Schluss sehr spannend und aufregend.Die Autorin hat es auch gut verstanden wahre Begebenheiten mit Fiction zu vereinen.Das hat mir sehr gut gefallen.Dieser Roman hat mich sehr nachdenklich gemacht.Was für Leid und Qualen die Menschen in der Zeit des zweiten Weltkrieges und auch noch danach erdulden mussten. Auch das Cover finde ich sehr gut gewählt.Es passt perfekt zu dieser Geschichte und rundet das brillante Werk ab.Ich hatte viele lesenswerte Stunden mit dieser Lektüre und vergebe glatte 5 Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    29.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Zerfall und Überleben – ein Roman, der lange nachhallt

    Dieses Buch hat mich beim Lesen wirklich nicht kalt gelassen. Es ist keine leichte Lektüre, sondern eine, die einem viel abverlangt – emotional wie gedanklich. Genau das macht sie aber auch so eindringlich und wichtig. Man spürt auf jeder Seite, wie schnell eine scheinbar stabile Welt zerbrechen kann und wie wenig Sicherheit am Ende wirklich bleibt. Im Zentrum stehen drei Brüder, deren Wege sich durch die Katastrophen des 20. Jahrhunderts immer wieder trennen und neu kreuzen. Was mich besonders bewegt hat, ist, wie unterschiedlich ihre Schicksale verlaufen und doch immer wieder dieses unsichtbare Band der Familie spürbar bleibt. Die Geschichte beginnt in einer scheinbar geschützten Welt, die dann mit dem politischen Umbruch brutal auseinandergerissen wird. Ab diesem Moment gibt es keinen echten Halt mehr – nur noch Flucht, Verlust und das ständige Überleben. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, direkt in diesen historischen Strudel hineingezogen zu werden. Die Stationen der Figuren – von Polen über Italien bis hin zu Lagererfahrungen, England und weiteren Orten – zeigen eindrücklich, wie sehr Menschen durch Krieg entwurzelt werden. Dabei geht es nicht nur um große historische Ereignisse, sondern vor allem um die kleinen persönlichen Tragödien dazwischen: zerbrochene Familien, falsche Entscheidungen, Verlust von Identität und Hoffnung. Besonders intensiv fand ich, wie schonungslos Gewalt, Machtmissbrauch und Ungerechtigkeit dargestellt werden. Es gibt viele Szenen, die schwer auszuhalten sind, gerade weil sie so realistisch wirken. Gleichzeitig gelingt es dem Buch aber auch, immer wieder kleine Momente von Menschlichkeit und Hoffnung einzustreuen – Care-Pakete, kurze Begegnungen oder die leise Erwartung von Heimkehr. Was mir persönlich hängen geblieben ist, ist dieses ständige Schwanken zwischen Hoffnung und Verzweiflung. Man merkt, dass Überleben hier nicht nur körperlich gemeint ist, sondern auch emotional. Trotz aller Härte bleibt am Ende ein Gefühl zurück, das lange nachwirkt und zum Nachdenken zwingt. Für mich ist es ein sehr intensives, aber auch wichtiges Buch, das zeigt, wie zerbrechlich Frieden und Sicherheit sind – und wie stark gleichzeitig der Wille zum Leben sein kann.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    09.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    sehr tiefgründig

    Klapptext: Drei Brüder treffen sich im Galizien der 1930er-Jahre in der „Villa Wundergold“, einem Ort scheinbarer Sicherheit. Mit dem Einmarsch deutscher und sowjetischer Truppen 1939 zerbricht diese Welt. Voneinander getrennt zur Flucht gezwungen, führen ihre Wege durch ein zerstörtes Europa: von Polen nach Italien, in einen Gulag der Sowjetunion, nach England, Deutschland und schließlich nach Österreich. Ihre Geschichten erzählen von Verlust, Gewalt, Entwurzelung und vom unbedingten Willen zu überleben.   Wie auch in der Buchvorstellung zu „Villa Wundergold“ hinterlegt ist, ist das Buch etwas schwer zu lesen. Es braucht Zeit. Es ist aber auch ein schweres Thema und somit finde die Schreib- und Ausdrucksweise durchaus gerechtfertigt. Historisch ist das Werk sicher sehr aufwendig recherchiert. Die Charaktere sind teils sehr nüchtern und abgestumpft, was aber sehr gut die Situation widerspiegelt und, wie ich finde, sehr passend ist. Auch in Anbetracht einiger Szenen, aber da durch den Autor Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Christoph Zielinski darauf hingewiesen wurde, war ich darauf vorbereitet.  Ich wurde im Roman weder enttäuscht oder überrascht. Ein tiefgründiger Roman, der definitiv nachhallt.

  • Efraimstochter

    4/5

    14.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "So torkeln wir von einem Leben ins andere und versuchen zu überleben"

    Dieses Buch ist anstrengend zu lesen, denn es beschönigt nichts. Anhand einer großen Familie, die sich in den Wirren des Krieges immer weiter verstreut, werden die Brutalitäten während des zweiten Weltkrieges erzählt - schonungslos, aber nicht dramatisierend. Dabei geht es nicht um das Leben in Nazideutschland, sondern schwerpunktmäßig um Polen und die heutige Ukraine, wo die politischen Fronten noch unübersichtlicher schienen. Geschildert werden exenplarisch an einer jüdischen Familie verschiedene Schicksale, wie es sie in jedem Krieg vermutlich tausende gibt und gegeben hat. Die reine Willkür des Krieges und die Ohnmacht des Einzelnen machen fassungslos und sind nur schwer zu ertragen. Wer überleben will, muss seine Identität wechseln wie Kleidung und Dinge tun, die man sich in seinen schlimmsten Träumen nicht vorstellen mag. Und trotzdem erstaunen auch hier immer wieder kleine, menschliche Gesten, die Hoffnung geben. Ein eindrückliches Buch, das uns Dinge begreifen lässt, die so nicht in deutschen Geschichtsbüchern stehen. Gerade in der heutigen Zeit ein wichtiges Buch, das deutlich macht, warum Frieden so wichtig und erstrebenswert ist!

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