Produktbild: Vater unbekannt

Vater unbekannt

2

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

24.11.2025

Verlag

Molino Verlag

Seitenzahl

212

Maße (L/B/H)

18,7/12,3/1,8 cm

Gewicht

239 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-911682-19-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

24.11.2025

Verlag

Molino Verlag

Seitenzahl

212

Maße (L/B/H)

18,7/12,3/1,8 cm

Gewicht

239 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-911682-19-0

Herstelleradresse

Molino GmbH
Otto-Hahn-Straße 17
71069 Sindelfingen
DE

Email: bestellung@molino.de

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Das Aufbrechen des Schweigens

Büchertanz.de aus Freiburg am 05.06.2026

Bewertungsnummer: 3158845

Bewertet: Buch (Paperback)

Als ich das Buch „Vater unbekannt“ von Stefanie Buchholz aufgeschlagen habe, dachte ich bei 212 Seiten zunächst an eine kurze Geschichte für zwischendurch. Doch weit gefehlt: Dieses Buch besitzt eine so dichte und einnehmende Atmosphäre, dass es mich komplett mitgenommen hat. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, einen dicken, epischen Wälzer vor mir zu haben … so tief gründet die Geschichte und genauso intensiv wirkt sie nach. Der Klappentext fasst den Kern der Geschichte perfekt zusammen: Die 16-jährige Trude genießt in den 1950er Jahren ihre neu erworbene Freiheit in Stuttgart, wird jedoch nach einer Affäre mit dem amerikanischen Soldaten Joe von ihrem Vater schwanger nach Hause geholt. Fünfzig Jahre später begibt sich ihre Enkelin Fanny auf die Spuren des unbekannten Großvaters. Stefanie Buchholz gelingt der Wechsel zwischen diesen beiden Erzählebenen meisterhaft. Beide Zeitebenen sind atmosphärisch unheimlich dicht verwoben, und der Übergang zwischen Vergangenheit und Gegenwart fühlt sich absolut flüssig und fesselnd an. Auf die Frage, ob man sich in die Charaktere hineinfühlen kann, gibt es für mich nur eine Antwort: Sowas von absolut ja! Ich war von der ersten Seite an tief bewegt. Trudes Schicksal in den restriktiven 50er Jahren, ihre verbotene Liebe zu Joe und die darauffolgenden Konsequenzen haben mich emotional tief berührt. Genauso erging es mir mit Fanny in der Gegenwart. Ihre Suche nach den verschütteten Familiengeheimnissen war für mich in jedem Moment greifbar und extrem spannend zu verfolgen. Das zentrale Thema des Romans sind die verschwiegenen Traumata, die sich wie unsichtbare Fäden durch die Generationen ziehen. Die Autorin hat dieses sensible Thema absolut realistisch und gleichzeitig unglaublich feinfühlig beschrieben. Da es sich hierbei um die reale Familiengeschichte von Stefanie Buchholz handelt, spürt man auf jeder Seite eine ganz besondere Authentizität und Tiefe. Das Buch hinterlässt eine kraftvolle Botschaft, die mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird: Schweigen innerhalb einer Familie führt zu nichts. Es wird irgendwann unweigerlich aufbrechen und dieses Buch zeigt auf berührende Weise, wie wichtig dieses Aufbrechen und die Suche nach den eigenen Wurzeln für die innere Heilung sind. Herzlichen Dank für dieses tiefgründige und mit Sicherheit noch lange nachklingende Leseerlebnis. Fazit: Das Buch „Vater unbekannt“ von Stefanie Buchholz ist ein absolut lesenswertes, intensives Buch, das trotz seiner Kürze eine gewaltige emotionale Kraft entfaltet. Eine tiefgründige Familiengeschichte über Vergangenheitsbewältigung, die mit Sicherheit noch lange nachklingt. Unbedingt lesen!

Das Aufbrechen des Schweigens

Büchertanz.de aus Freiburg am 05.06.2026
Bewertungsnummer: 3158845
Bewertet: Buch (Paperback)

Als ich das Buch „Vater unbekannt“ von Stefanie Buchholz aufgeschlagen habe, dachte ich bei 212 Seiten zunächst an eine kurze Geschichte für zwischendurch. Doch weit gefehlt: Dieses Buch besitzt eine so dichte und einnehmende Atmosphäre, dass es mich komplett mitgenommen hat. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, einen dicken, epischen Wälzer vor mir zu haben … so tief gründet die Geschichte und genauso intensiv wirkt sie nach. Der Klappentext fasst den Kern der Geschichte perfekt zusammen: Die 16-jährige Trude genießt in den 1950er Jahren ihre neu erworbene Freiheit in Stuttgart, wird jedoch nach einer Affäre mit dem amerikanischen Soldaten Joe von ihrem Vater schwanger nach Hause geholt. Fünfzig Jahre später begibt sich ihre Enkelin Fanny auf die Spuren des unbekannten Großvaters. Stefanie Buchholz gelingt der Wechsel zwischen diesen beiden Erzählebenen meisterhaft. Beide Zeitebenen sind atmosphärisch unheimlich dicht verwoben, und der Übergang zwischen Vergangenheit und Gegenwart fühlt sich absolut flüssig und fesselnd an. Auf die Frage, ob man sich in die Charaktere hineinfühlen kann, gibt es für mich nur eine Antwort: Sowas von absolut ja! Ich war von der ersten Seite an tief bewegt. Trudes Schicksal in den restriktiven 50er Jahren, ihre verbotene Liebe zu Joe und die darauffolgenden Konsequenzen haben mich emotional tief berührt. Genauso erging es mir mit Fanny in der Gegenwart. Ihre Suche nach den verschütteten Familiengeheimnissen war für mich in jedem Moment greifbar und extrem spannend zu verfolgen. Das zentrale Thema des Romans sind die verschwiegenen Traumata, die sich wie unsichtbare Fäden durch die Generationen ziehen. Die Autorin hat dieses sensible Thema absolut realistisch und gleichzeitig unglaublich feinfühlig beschrieben. Da es sich hierbei um die reale Familiengeschichte von Stefanie Buchholz handelt, spürt man auf jeder Seite eine ganz besondere Authentizität und Tiefe. Das Buch hinterlässt eine kraftvolle Botschaft, die mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird: Schweigen innerhalb einer Familie führt zu nichts. Es wird irgendwann unweigerlich aufbrechen und dieses Buch zeigt auf berührende Weise, wie wichtig dieses Aufbrechen und die Suche nach den eigenen Wurzeln für die innere Heilung sind. Herzlichen Dank für dieses tiefgründige und mit Sicherheit noch lange nachklingende Leseerlebnis. Fazit: Das Buch „Vater unbekannt“ von Stefanie Buchholz ist ein absolut lesenswertes, intensives Buch, das trotz seiner Kürze eine gewaltige emotionale Kraft entfaltet. Eine tiefgründige Familiengeschichte über Vergangenheitsbewältigung, die mit Sicherheit noch lange nachklingt. Unbedingt lesen!

Leseempfehlung

Ursula Inamaka aus Vöhringen am 10.05.2026

Bewertungsnummer: 3133925

Bewertet: Buch (Paperback)

Diese Geschichte beginnt 2001, obwohl eigentlich alles schon viel früher anfing. Die Nachkriegszeit oder eben auch Besatzungszeit. Ich finde es sehr schön, dass die Rahmenhandlung mit der Enkelin beginnt und man so langsam einen Einblick in die Gegenwart bekommt. Aber besonders gefallen haben mir die Rückblicke zu und mit der Oma von Fanny. Zu lesen wie Trude sich in dieser Zeit, so kurz nach dem Krieg, Freiheit erkämpft und wie sehr sie dann wieder eingeschränkt wurde. Immer wieder gelingt der Wechsel von jetzt zu früher und umgekehrt. Man erfährt wie es Trude ergeht, wie sehr die Geschichte und ihre so frühe Schwangerschaft auch die Jetztzeit beeinflussen. Wenn man bedenkt, dass Fanny dann 20 Jahre braucht um mehr über ihren leiblichen Großvater herauszufinden, merkt man, dass so eine Suche nicht so leicht ist. Allein den endgültigen Mut aufzubringen, sich an Stellen zu wenden, sich aufzuraffen Kontakte zu knüpfen und zu nutzen. Das stellt man sich oft viel einfacher vor, als es ist. Im letzten Drittel hatte ich sehr oft Tränen in den Augen. Da konnte mich die Autorin gefühlsmäßig komplett einnehmen. Ich konnte die Szenen sehr gut nachfühlen. Da ich nicht spoilern möchte, erzähle ich hier auch nicht mehr. Ein Roman den ich sehr gerne gelesen habe und der mich berührt hat. Und wieder die Erkenntnis, dass manche Menschen über bestimmte Ereignisse in ihrem Leben nicht sprechen können. Aber nur weil sie leiser sind, sind sie nicht weniger traumatisiert. Und irgendwie möchte doch jeder gerne wissen, woher er kommt. Eine klare Leseempfehlung von mir.

Leseempfehlung

Ursula Inamaka aus Vöhringen am 10.05.2026
Bewertungsnummer: 3133925
Bewertet: Buch (Paperback)

Diese Geschichte beginnt 2001, obwohl eigentlich alles schon viel früher anfing. Die Nachkriegszeit oder eben auch Besatzungszeit. Ich finde es sehr schön, dass die Rahmenhandlung mit der Enkelin beginnt und man so langsam einen Einblick in die Gegenwart bekommt. Aber besonders gefallen haben mir die Rückblicke zu und mit der Oma von Fanny. Zu lesen wie Trude sich in dieser Zeit, so kurz nach dem Krieg, Freiheit erkämpft und wie sehr sie dann wieder eingeschränkt wurde. Immer wieder gelingt der Wechsel von jetzt zu früher und umgekehrt. Man erfährt wie es Trude ergeht, wie sehr die Geschichte und ihre so frühe Schwangerschaft auch die Jetztzeit beeinflussen. Wenn man bedenkt, dass Fanny dann 20 Jahre braucht um mehr über ihren leiblichen Großvater herauszufinden, merkt man, dass so eine Suche nicht so leicht ist. Allein den endgültigen Mut aufzubringen, sich an Stellen zu wenden, sich aufzuraffen Kontakte zu knüpfen und zu nutzen. Das stellt man sich oft viel einfacher vor, als es ist. Im letzten Drittel hatte ich sehr oft Tränen in den Augen. Da konnte mich die Autorin gefühlsmäßig komplett einnehmen. Ich konnte die Szenen sehr gut nachfühlen. Da ich nicht spoilern möchte, erzähle ich hier auch nicht mehr. Ein Roman den ich sehr gerne gelesen habe und der mich berührt hat. Und wieder die Erkenntnis, dass manche Menschen über bestimmte Ereignisse in ihrem Leben nicht sprechen können. Aber nur weil sie leiser sind, sind sie nicht weniger traumatisiert. Und irgendwie möchte doch jeder gerne wissen, woher er kommt. Eine klare Leseempfehlung von mir.

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