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Produktbild: Sonne, Moon und Sterne
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Sonne, Moon und Sterne

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

10 - 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

27.02.2019

Illustriert von

Regina Kehn

Verlag

Fischer Sauerländer

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21,8/14,4/2,7 cm

Gewicht

398 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002406295

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Ihre Sprache ist so schwungvoll und lebhaft, von Humor und zuweilen auch Wehmut gesprenkelt, dass man mit dem Lesen gar nicht mehr aufhören möchte. ("Berliner Zeitung")
Die Autorin hat einen vielschichtigen Roman verfasst, der unterhaltsam und altersgerecht für eine Fülle an Themen sensibilisiert. ("JUKIBUZ")
Der Roman [...] erzählt oft urkomisch von Pubertät, Familie und vom ersten Verliebtsein – eine witzige Sommergeschichte, die aber auch zu Tränen rühren kann. ("Dein SPIEGEL")
Lara Schützsacks Sprache lebt von originellen Bildern, ist gespickt mit anrührender Poesie und voller schnellem Wort- und Dialogwitz. ("1001 - Das Magazin für Kinder- und Jugendliteratur")
Erneut gelingt es der Berliner Autorin, für jeden Moment den passenden Ton anzuschlagen und sich auch sprachlich in die komplizierte Seelenwelt von Teenagern einzufühlen [...]. ("1001 Buch")
In einfachen Sätzen erzählt sie pointiert aus Gustavs Perspektive und ersinnt selbst in nebensächlichen Situationen wunderbar lebendige Szenen. [...] feinsinnig geschriebenen, sehr lebensnahen Geschichte [...]. ("Stuttgarter Zeitung")
[...] so ein schönes und besonderes Buch [...]. Es ist locker-leicht erzählt und doch voller Tiefgang - ein Buch zum Mitfühlen, zum Lachen und auch zum Weinen. ("Die Rheinpfalz")
›Sonne, Moon und Sterne‹ ist ein unglaublich gefühlvolles, tiefgründiges und fesselndes Buch für junge Leserinnen ab zehn Jahren. ("Janetts Meinung")
Dieses Buch ist ein absoluter Glücksfall. ("Die Vor-Leser")
Ein unglaublich emotionales und schönes Kinderbuch. ("Lovin Books")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

10 - 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

27.02.2019

Illustriert von

Regina Kehn

Verlag

Fischer Sauerländer

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21,8/14,4/2,7 cm

Gewicht

398 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002406295

Herstelleradresse

FISCHER Sauerländer
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischer-sauerlaender.de

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  • BeaSwissgirl

    aus Fahrni

    5/5

    25.06.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wunderbarers, warmherziges Buch

    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) Wie ihr wisst lese ich ab und zu sehr gerne auch Kinderbücher und bei diesem Buchrückentext konnte ich einfach nicht wiederstehen ;) Die Schrift ist gross, die Kapitel kurz und der Schreibstil flüssig, unkompliziert, einfach gehalten, kindgerecht, aber nicht kindisch und mit unheimlich vielen schönen total wahren Sätzen ( die ich mir natürlich markieren musste ;) ) Erzählt wird im personalen Stil, was ich für den Stil der Geschichte als passend empfunden habe. Also Gustav muss man einfach ins Herz schliessen, jedenfalls bei mir war es so. Ich mochte ihre Denkweise und ihr Verhalten unheimlich gerne und konnte es echt gut nachvollziehen auch wenn ich ja eine Mama bin ;) ( vielleicht fällt dies bei fremden Kindern einfacher, als bei den Eigenen....) Sara& Ramona sind halt die typischen grossen Schwestern halten zusammen wie Pech und Schwefel und wirkten auf mich schon fast wie Zwillinge. Da hatte es Gustav auf alle Fälle nicht immer ganz so leicht. Iris& Eriks ( Eltern) Verhalten wurde gerade für Kinder verständlich dargestellt und die ein oder andere Szene oder Situation war mir durchaus nicht fremd. Ich persönlich habe mich übrigens doch etwas daran gestört, dass sie von ihren Kindern mit den Vornamen angesprochen wurden. Das Buch behandelt eine Palette von Themen, die in er Pubertät eine wichtige Rolle spielen. Dabei geht die Autorin sehr humorvoll, dennoch einfühlsam und tiefgründig vor, so dass sich meiner Meinung nach alle Parteien verstanden fühlen. Ich mochte das Buch wahnsinnig gerne, da es mich zum schmunzeln,aber auch zum nachdenken brachte und im Herzen berühren konnte <3 Ein wunderbares, warmherziges Buch, dass sich sicher auch bestens dafür eignet um es zusammen mit seinem Kind zu lesen ;) Ich vergebe hiermit gerne 5 Sterne

  • Nicole

    aus Nürnberg

    5/5

    05.05.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessante Gedanken in der Geschichte

    Es ist kurz vor den Sommerferien und Gustav – deren Eltern gerade die zweite Pubertät durchmachen – trennen sich auf kurze Zeit, gar nicht so leicht, wenn man dann noch große Schwestern hat, die nur an sich und ihre doofen Pickel denkt, und zugleich der Lieblingshund – ziemlich in das Alter gekommen – nicht mehr so mitmachen kann, wie es gerade toll wäre. Kurz vor den Sommerferien kommt noch ein neuer Mitschüler in die Klasse, Moon. Geheimnisvoll und zugleich auch eher zurückhaltend. Doch Gustav lernt ihn näher kennen, und auch seine Mutter, weswegen es dann doch kein so langweiliger Urlaub wird, obwohl sie nicht in den Urlaub fahren können, denn die Mutter reist alleine und der Vater will unbedingt auf ein Festival reisen, tja und dann wird auch noch ein Geburtstag zu einem echt blöden Stolperstein. Anfangs wirkte die Geschichte wie ein Sommerbuch, mit ganz viel Jungs und ganz viel Eis, doch schnell entpuppte sich das Buch in eine andere Richtung, in eine Richtung die ich nicht erwartete, in eine Problemrichtung, und wie man Abschied nehmen kann, auch wenn es so schwer fällt. Sei es, das Moons Mama mit ihren Gefühlen und ihrem Leben Schwierigkeiten hat – für mich war sie eine Frau, die von der Depression erwischt wurde – und deswegen auch das Geld ziemlich knapp ist und Moon deswegen Flaschen sammeln geht, dadurch lernen sich Gustav und auch Moon näher kennen und es entsteht eine ganz besondere Freundschaft, denn Sand der Hund von Gustav spielt auch eine ganz wichtige Rolle, denn ohne ihn, da wären sich diese Kinder vielleicht nicht so nahe gekommen. Doch auch Gustav hat Kummer, denn ihre Eltern, die sie beide per Vornamen nennt, streiten sich, sie trennen sich auf Zeit und dann gibt es da noch die Schwestern, die nur sich im Kopf haben und alles andere ausblenden. Sei es das die erste Liebe aufkommt, oder die Pickel einen in den Wahnsinn treiben, denn man will ja nicht hässlich sein und nicht negativ auffallen – ist aussehen denn alles?- doch beide Schwestern von Gustav hecken eine Idee aus, ob die wohl gut ankommen wird, da könnt ihr euch überraschen lassen. Obwohl Moon, Sand und Gustav wirklich gut ausgearbeitet sind, fehlte mir ein gewisses Extra, gerade bei den Schwestern die mir sehr oberflächlich erschienen sind und mir zu sehr auf das außen fixiert waren, ging Gustav immer wieder unter bei ihrer Familie, die sie nicht sehen, sondern nur sich selbst. Das fand ich ganz schön heftig und wenn Gustav nicht so stark gewesen wäre und irgendwie so abenteuerlustig dann wäre sie mehr als untergegangen und sie wäre einsam gewesen. Obwohl ganz viele Menschen um sie herum waren. Der Vater in seiner Krise, die Mutter auf Kariere und Geld aus, das ist eine Kombi die nicht ganz so toll ist für eine Familie und dadurch auch ein Riss in der Familie geschieht. So konnte ich mich gut mit dem Vater verbinden, aber die Mutter fand ich merkwürdig und irgendwie fehlte mir für diese das Verständnis, denn sie reißt einfach mal wo hin, aber was mit ihren Töchtern und mit dem Vater der Kinder ist, juckt sie nicht, taucht zwar wieder auf, wird dann aber auch wieder an der Seite stehen gelassen, so kommt sie auch echt nicht gut weg in dieser Geschichte. Der Vater dagegen, voller Mitleid und Leere ist mir am meisten nah, weswegen ich ihn auch gut nachvollziehen konnte. Moon ist ein Jugendlicher im Brennpunktbereich, der nicht aufgibt und für seine Mama alles geben würde, sogar sich selbst, hier fehlte mir, das er kaum Hilfe an seiner Seite hatte. Letztlich waren die Charaktere zum Teil sehr Klischeehaft gezeichnet, Moon, Sand und Gustav waren dagegen richtige Persönlichkeiten, die mir auch sehr nahe gingen. Nachdem ich überhaupt keinen Plan hatte wohin die Geschichte steuert, und immer wieder neue Probleme auftauchten, fand ich das Buch weniger spannend dafür umso mehr bewegend, gerade auch Sand die mir am meisten mit an das Herz wuchs, baute die Spannung immer wieder neu mit auf und half Gustav sich selbst zu finden. Auch wenn mehr die Tragik für mich im Mittelpunkt stand, so hat es ganz viele Momente gegeben wo ich sehr gespannt war, was kommen wird. In diesem Buch gibt es verschiedene Dinge, die dieses Buch besonders machen. Sei es Sand der Hund der für mich ein wichtiger Ankerpunkt in der Geschichte war, oder Gustav die ein Mädchen ist, aber der Name eher zu einem Jungen passt ( meiner Meinung nach), die auf sich allein gestellt vieles schaffen muss, vor allem das sie nicht untergeht, und auch noch schöne Sommertage erlebt. Dazu gibt es dann aber auch noch die verschiedenen Probleme der Charaktere, somit ist das Buch keine reine Sommerlektüre die total leicht und verspielt ist, sondern tatsächlich Punkte auf den Tisch knallt, die nicht einfach so mal schnell zu schlucken sind. So ist mir gerade der Abschied mit am schwersten von Sand gefallen, am Ende ist das Buch leicht melancholisch und ich musste aufpassen mich nicht in die Geschichte von Gustav zu verlieren sondern los zu lassen. Ein Streifzug in ein Kinderleben – kurz vor der Pubertät -, ein Sommer, der einfach mal alles auf den Kopf stellte. Ein reines leichtes Kinderbuch ist es nicht, aber Gustav kann für eine ganz kurze Zeit eine ganz besondere Freundin werden, die voller Wärme und Sonnenstrahlen, einen Sommer schenkt, den man so schnell vielleicht nicht mehr vergisst. Auch wenn Gustav ein Mädchen ist, finde ich das Jungs genauso viel Spaß an der Geschichte haben könnten, wie Mädchen. Gerade weil Moon eine ganz wichtige Rolle in sich trägt. Mich berührte die Geschichte, lies mich am Ende aber leider etwas im Regen stehen und ich hatte das Gefühl, das kann nicht alles sein, zumindest noch nicht, weswegen ich hoffe ich höre von Gustav noch einmal etwas. Es gab einige Kritikpunkte, und doch war das Buch eine besondere Lektüre weswegen ich vier Sterne vergeben möchte.

  • CorniHolmes

    5/5

    14.03.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wunderbar warmherziges und so schönes Buch!

    Ach Leute, ich bin verliebt. Ich bin verliebt in die Geschichte, ich bin verliebt in Gustav, ich bin verliebt in den Jungen Moon, ich bin verliebt in die Hündin Sand, ich bin verliebt in das sommerliche Berlin. Das Buch erzählt eine so wunderschöne und liebenswerte Geschichte, die mir beim Lesen richtig das Herz erwärmt hat. Da es aber auch nicht nur fröhlich und lustig zugeht, sondern das Buch auch ernste Themen anspricht und es manchmal auch ein bisschen traurig ist, habe ich hier beim Lesen die verschiedensten Gefühle durchlebt. Besonders eine Szene am Ende hatte mich sehr mitgenommen, weil sie von der Autorin so herzergreifend beschrieben wurde. Da hatte ich tatsächlich kurz mit den Tränen zu kämpfen.    Lara Schützsack hat einfach einen so lebendigen, intensiven, poetischen und wundervollen Schreibstil! Ihre Beschreibungen, ihre Wortwahl – großartig, sag ich euch! Ihre Art zu schreiben führt dazu, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen mag und immer weiter lesen und lesen möchte. Zumindest war es bei mir so. In meinen Augen ist Lara Schützsack mit „Sonne, Moon und Sterne“ ein ganz besonderes und alles andere als typisches Kinderbuch gelungen. Da wir alles aus der Sicht der 11-jährigen Gustav erfahren, hat das Buch natürlich schon einen sehr kindlichen Touch, dennoch ist diese süße Geschichte meiner Meinung nach für Erwachsene genauso lesenswert wie für Kinder. Ich finde, dass „Sonne, Moon und Sterne“ so ein Buch ist, welches man nicht einfach so in die Kinderbuchsparte stecken kann. Dafür ist es einfach zu außergewöhnlich. Wie bereits erwähnt bin ich total verliebt in dieses wundervolle Buch. Ich würde es sogar als ein neues Herzensbuch von mir bezeichnen. Ich weiß jetzt auch gar nicht, wo ich anfangen soll mit dem Schwärmen, mich konnte hier einfach so vieles so sehr begeistern. Es gab hier wirklich nur einen kleinen Punkt, der mir persönlich nicht ganz so gut gefallen hat. Zumindest im ersten Moment. Die Eltern werden von den Kindern mit dem Vornamen angesprochen und da dies in meiner Familie nicht der Fall ist und ich es einfach anders kenne, empfinde ich es immer als etwas komisch, wenn Kinder nicht Papa und Mama zu ihren Eltern sagen. Dass es hier Erik und Iris für Gustav und ihre beiden Schwestern heißt, ist aber natürlich kein Kritikpunkt meinerseits. Es passt auch irgendwie perfekt zur Geschichte, muss ich dazu sagen. Okay, dann lege ich jetzt mal los mit dem Loben und Schwärmen. Den Anfang mache ich mal mit Gustav. Hach, Gustav. Sie habe sofort ganz fest in mein Herz geschlossen. Da war es bei mir absolute Protagonistinliebe! Gustav ist liebenswert, sie ist sympathisch, clever und trotz ihrer 11, später 12 Jahre, noch so niedlich kindlich. Gleichzeitig ist sie aber auch schon sehr reif und erwachsen und macht sich über viele Dinge Gedanken, über die andere Kinder in ihrem Alter vermutlich nicht groß nachdenken. Mit Gustav ist Lara Schützsack eine ganz besondere Protagonistin gelungen, bei der ich mir ziemlich sicher bin, dass sie sich in jedes Leserherz schleichen wird und das von der ersten Seite an. Warum Gustav Gustav heißt, weiß übrigens niemand. Ist ja aber auch egal, der Name passt wirklich perfekt zu ihr. Gustav ist außergewöhnlich und irgendwie anders, dann soll es auch ihr Name sein. Die Nebencharaktere, die wir hier kennenlernen dürfen, wurden allesamt auch großartig ausgearbeitet. Die Familie von Gustav fand ich teilweise vielleicht etwas überzogen dargestellt, da wir aber alles aus der Sicht von Gustav erfahren, habe ich diese Darstellung als absolut authentisch empfunden. Mir persönlich hat das total gut gefallen, da ich so eine Menge Gründe zum Schmunzeln hatte. Besonders die beiden großen Schwestern von Gustav, zwei absolute Pubertiere, haben mich bestens unterhalten. Die Eltern haben mir auch sehr gut gefallen, besonders der Vater. Mit ihm hatte ich stellenweise ein ziemliches Mitleid. Seine beiden ältesten Töchter können manchmal wirklich richtig frech und vorlaut sein. Wen ich ebenfalls sofort unheimlich lieb gewonnen habe, ist Moon. Moon ist, wie Gustav, super süß, total lieb und auch anders als andere Kinder in seinem Alter. Zwei solcher Hauptcharaktere, na, kein Wunder, dass ich dieses Buch so liebe. Wenn dann noch tierische Unterstützung dazukommt, kann dies ja nur dazu führen, dass „Sonne, Moon und Sterne“ zu einem richtigen Herzensbuch von mir wird. Die Hündin Sand mochte ich auch so gerne. Da hat mir besonders gut gefallen, was für eine innige Bindung zwischen ihr und Gustav besteht. Diese Hundeliebe wird so schön und einfühlsam beschrieben. Weitere Themen und Werte, die das Buch behandelt, sind Pubertät, sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen (letzteres besser bekannt als Midlife-Crisis), es werden Eheprobleme angesprochen, Depressionen, alleinerziehende Mütter, die noch studieren, Freundschaft, das Erwachsenwerden und auch Tod und Trauer sind ein Bestandteil dieser Geschichte. All diese Themen werden natürlich sehr kindgerecht und auf eine wunderbar liebenswürdige, zarte und auch humorvolle Weise behandelt, sodass sich das Buch wirklich prima für Kinder ab 10 Jahren eignet. Ich kann „Sonne, Moon, Sterne“ jedem wirklich nur ans Herz legen. Ich habe mein Bestes gegeben, um zu verdeutlichen, wie sehr ich dieses Buch liebe. Rezensionen zu Herzenbüchern zu schreiben empfinde ich immer als verdammt schwierig. Man kann noch so lange dran herumfeilen, irgendwie hat man dennoch das Gefühl, dass man nicht die richtigen Worte gefunden hat, um deutlich zu machen, wie sehr einem das Buch am Herzen liegt und wieso. Ich hoffe nun einfach mal, dass ich euch neugierig auf die Geschichte von Gustav und Moon machen konnte. Wenn ja: Bitte legt euch schleunigst dieses Buch zu, lest es, genießt es und liebt es genauso sehr wie ich. :D Fazit: Ich bin so verliebt in diese wundervolle, warmherzige und sommerliche Geschichte! „Sonne, Moon und Sterne“ ist ein ganz besonderes und außergewöhnliches Kinderbuch, voller schöner, herzerwärmender, lustiger und trauriger Momente. Bei mir ist es hier wirklich ganz große Liebe. Ich kann „Sonne, Moon, Sterne“ wärmstens empfehlen, Kindern und Erwachsenen, und vergebe nur zu gerne volle 5 von 5 Sternen!

  • Booknerds by Kerstin

    4/5

    11.03.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Kinderbuch, das nicht nur die Sonnenseite des Lebens beleuchtet

    Das Leben besteht nicht nur aus Sonnenschein. Dies zeigt uns Lara Schützsack ganz deutlich in ihrem Debut „Sonne Moon und Sterne“ und ich bin begeistert. Ehrlich gesagt habe ich ein spritziges Kinderbuch erwartet und bin umso begeisterter, dass die Geschichte von Gustav so viel mehr ist. Denn Gustav ist so besonders wie die Geschichte und das liegt nicht nur an diesem ungewöhnlichem Namen für eine 11jährige. Gustav erwartet den Sommer ihres Lebens, wird sie doch endlich 12 und kann das Meer schon riechen. Doch dann kommt alles ganz anders. Ihre Eltern streiten sich plötzlich nur, ihre Schwestern pubertieren, der Urlaub wird abgesagt, zu allem Überfluss bekommt sie auch noch einen Busen und Jungs findet sie doch eigentlich doof. Das klingt eigentlich recht amüsant, wenn man das so liest, allerdings schreibt Lara Schützsack so direkt wie das Leben und genauso frei Schnauze, dass dieses Buch eine unheimlich wundervoll bedrückende Stimmung erhält. Wir erleben das Leben aus den Augen einer 11jährigen, die einfach unbeschönigt alles einfängt. Und doch ist in dieser Melancholie eine kleine Hoffnung zu spüren, die die ganze Geschichte aufhellt. Ich würde sogar eher sagen, dass Sonne Moon und Sterne ein Kinderbuch für Erwachsene ist, so sanft und rau zugleich wie es geschrieben ist. Das macht für mich das Besondere an diesem Buch. Ich musste sogar einige Tränchen verdrücken, weil mich eine Szene so sehr mitgenommen hat, die die Autorin zwar kurz und knapp, aber dennoch voller Gefühl beschreibt. Einige Dinge haben mich persönlich etwas gestört, auch wenn sie vielleicht gut in die Geschichte passen, aber ich finde es zum Beispiel immer irritierend, wenn Kinder ihre Eltern mit Vornamen anreden. Und auch das Verhalten innerhalb Gustavs Familie fand ich jetzt nicht immer so glaubwürdig. Im Grunde fällt das aber alles zusammen, so dass das Buch bei mir einen kleinen Punkt einbüßt. Im Endeffekt ist es von der Struktur doch ein Kinderbuch und das sollte man einfach so sehr mögen wie ich um es genießen zu können. Mein Fazit: Ich würde Sonne Moon und Sterne von Lara Schützsack als Kinderbuch für Erwachsene bezeichnen. Es strotzt vor rauer Sanftheit und Melancholie. Zwar erleben wir die Geschichte aus Sicht der 11jährigen Gustav, allerdings zeigt sie das reale Leben und das besteht eben nicht nur aus Sonnenschein. Ganz und gar nicht. Bis auf ein paar kleine Kritikpunkte bin ich wirklich sehr begeistert von dieser einzigartigen Geschichte.

  • Mel.E

    aus L.

    4/5

    27.02.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Midlife Crisis und andere…

    Midlife Crisis und andere Pubertätssymptome "Sonne, Moon und Sterne" erzählt auf eigenwillige Art und Weise eine Sommergeschichte, deren Hauptdarsteller Gustav (ein doch recht eigenwilliger Name für ein Mädchen) und Moon sind. Moon ist neu an der Schule und kleidet sich wie ein Mädchen mit Glitzerleggings und allerlei Schnickschnack, während Gustav kurze Haare trägt und mit Glitzer und Mädchenkram nichts anfangen kann. Ich vermutete nach den ersten Seiten eine Transgender Geschichte, die in die allgemeine Diskussion der Medien gut passen würde. Diese Gedanken zerschlagen sich aber relativ schnell, auch wenn Moon weiterhin ein Glitzerfreak bleiben wird. Moon hat ebenso wie Gustav sein Päckchen zu tragen und es dehnt sich nicht auf die Geschlechterrolle aus. Irgendwann nimmt man sie einfach nicht mehr wahr und akzeptiert die beiden Protagonisten innerhalb ihres Chaos, welches allerdings eher auf das Elternhaus der beiden gerichtet ist. Gustavs Eltern befinden sich in der Midlife Crisis, Gustav nennt es Pubertät der Eltern, was sehr passend erscheint und Moons Mutter Yella ist depressiv und befindet sich in Stimmungen, so nennt es Moon. Mir hat es gefallen, dass es kein Friede, Freude, Eierkuchen Kinderbuch ist, sondern letztendlich viele Probleme beim Namen nennt. Eltern, die sich auseinandergelebt haben, ältere Geschwister, die sich mit Jungsproblemen, Pickeln und Partys ohne Eltern herumschlagen und alleinerziehende Mütter, die noch studieren und wenig Geld zur Verfügung haben, sodass der Sohn Pfandflaschen sammelt vor dem Freibad. Das Freibad wird zum Treffpunkt von Moon und Gustav, denn da der Urlaub nach Dänemark geplatzt ist, muss Gustav sich irgendwie die Zeit vertreiben. Es ist aber auch ein Buch, welches den Tod und Verlust eines Haustieres beinhaltet und damit auch Trauer miteinbezieht. Ich vermute, dass viele Kinder, die sich in dem Lesealter von 10 Jahren befinden, sich vielleicht hier und da mit Moon und Gustav identifizieren können, denn es zeigt ganz deutlich die Probleme auf, die Kinder in diesem Alter haben. Ich sehe ganz deutlich meine Töchter vor mir, die sich ebenso wie Gustav dafür schämen plötzlich Besitzerinnen von "Erbsen" zu sein, die man am besten mit weiten T-Shirts verdeckt. Manchmal trägt man den ersten BH aber auch mit Stolz. Pubertät und die Veränderungen, die der Körper nun macht, ist auch ein großes Thema, wobei es nur Ansatzweise integriert wird in die Story und dennoch immer wieder präsent wird. Für mich ist "Sonne, Moon und Sterne" eher im Bereich eines Mädchenbuches anzusiedeln, denn der Fokus liegt eindeutig auf Gustav und ihrer Familie. Es hat mir gefallen, denn es ist ein absolut untypisches Kinderbuch und daher faszinierend, da sich die Story ganz anders entpuppt als erwartet. Es sind die vielen kleinen und großen Überraschungen, die dem Buch eine ganz besondere Note geben. Gerne eine Leseempfehlung!

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