Produktbild: Die Tänzerin vom Moulin Rouge
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Tanja Steinlechner

1. Die Tänzerin vom Moulin Rouge

Die Tänzerin vom Moulin Rouge

Gesprochen von
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Yara Blümel

Spieldauer

14 Stunden und 39 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

01.12.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

31

Verlag

HörBLUME Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783982648736

Beschreibung

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Family Sharing

Ja

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Yara Blümel

Spieldauer

14 Stunden und 39 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

01.12.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

31

Verlag

HörBLUME Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783982648736

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  • Bewertung

    aus Wertingen

    5/5

    04.07.2025

    eBook (ePUB)

    Die Tänzerin vom Moulin Rouge

    Ein weiteres Buch aus dem Lübbe Verlag aus der Serie starke Frauen. Diesmal werden wir nach Paris, in die Welt des Cancan entführt. Louise Weber wächst in ärmlichen Verhältnissen auf. Genau wie ihre Mutter arbeitet sie als Wäscherin, aber sie hat den Traum, Tänzerin zu werden. Als sie ihre Mutter mit einem Kutscher verheiraten will, flüchtet sie und beginnt zu tanzen. Sie begibt sich in die Welt der Künstler, lernt Toulouse-Lautrec und Renoir kennen und wird durch ihre freche, teilweise frivole Art der Star von Moulin Rouge. Aber auch Raubtiere faszinieren sie. Louise erhält den Namen La Goulue, die Unersättliche. Sie tanzt, schwingt die Beine über den Kopf, macht Spagat. Ihr Tanzpartner ist zeitweise Valentin, der der Knochenlose genannt wird. Sie liebt Männer wie Frauen, trinkt, ißt was natürlich ihrer Figur nicht zuträglich ist. Auch vor dem Schah hatte sie einen Prvatauftritt. Doch nach einem Streit verläßt sie das Moulin Rouge, macht aber weiter mit Tanzen und später zieht sie mit einem Wohnwagen und Tieren durch die Lande. Louise Weber hat es tatsächlich gegeben und ihre Auftritte im Moulin Rouge waren weit bekannt. Sie lebte von 1866 bis 1929. Die Autorin hat hier gekonnt das Leben dieser Frau mit Fiktionen vermischt und das Buch zu einer lesenswerten und überaus interessanten Lektüre gemacht. Man spürt förmlich die Musik und den Tanz und meint, den Champagner prickeln zu sehen. Die Ausdrucksweise und der Stil sind sehr gut zu lesen, zumal das Thema derart gut aufgearbeitet wird, dass man immer mehr von dieser schillernden Tänzerin erfahren will. Das Cover zeigt das Moulin Rouge und im Vordergrund eine Frau. Man wünscht sich mehr von diesen Themen.

  • Philiene

    aus Süsel

    5/5

    01.06.2021

    eBook (ePUB)

    Hinter den Kulissen

    Das Moulin Rouge ist weltberühmten für seine Tänzerinnen. Jeder hat schon von ihnen gehört. In diesem Roman geht es um die Anfänge der berühmten roten Mühle. Vor allem aber geht es um Louise, die zu einer der bekanntesten Tänzerinnen des Moulin Rouge wird. Ihre Geschichte beginnt in einer Wäscherei in Paris Ende des Neunzehnten Jahrhunderts. Ihr Leben ist von Armut und harter Arbeit geprägt. Doch das ist nicht das Leben das sie leben will. Sie will nicht irgendeinen Mann heiraten und schon gar nicht den den ihre Mutter ihr ausgesucht hat. Sie will ihr Leben selbst bestimmen und so macht sie sich auf den Weg Tänzerin zu werden... Der Roman erzählt das Leben der Tänzerin, die übrigens wirklich gelebt hat. Es ist aber ein Roman, keine Biographie. Ehrlich gesagt war Louise keine besonders sympathische Person. Sie war ehrgeizig und wusste was sie wollte. Sie hat sich gerne im Mittelpunkt gesehen. Aber ich finde es gut, wenn Charaktere in Büchern real dargestellt werden und nicht in den Himmel gehoben werden. Sehr gut gefallen haben mir die Blicke hinter die Kulissen der Pariser Tanzwelt und in das harte Leben der Tänzerinnen. Denn das was das Publikum als schöne, leichte Vorführung sieht, ist hinter den Kulissen harte Arbeit. Die Autorin führt uns mit einem lebendigen Schreibstil durch das nicht immer schöne Leben von Louise.

  • clematis

    4/5

    02.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Zügellos

    Hart arbeiten muss Louise Weber trotz ihres zarten Alters. Ebenso wie ihre ältere Schwester Vic und ihre Mutter schuftet sie von früh bis spät in einer Wäscherei in Paris um ihren kargen Lebensunterhalt zu verdienen. Der Vater ist im Krieg geblieben, auch der großelterliche Garten im Elsass ist verloren. Gott scheint alles falsch zu verstehen, also muss Louise ihr Leben selbst in die Hand nehmen, will sie nicht ewig weiter so dahin kümmern, vielleicht noch mit einem üblen Ehemann an ihrer Seite. Sehr lebendig und reich an Bildern steigt Tanja Steinlechner ins Leben von Louise ein: dampfende Kessel, scharfe Lauge, wunde Hände – das ist der Alltag in der Wäscherei unter der gestrengen Aufsicht von Vorsteherin Betty. Vorbei sind die Zeiten im Elsass, wo es frisch nach Rosmarin, Thymian und Lavendel duftete, vorbei die Träume von einem angenehmen und selbstbestimmten Leben. Im Jahre 1880 kann man sich eben nicht aussuchen, welchen Platz einem das Schicksal zuteilt – oder ist es vielleicht doch möglich, all dem zu entkommen, seiner Sehnsucht nachzugeben und neue Wege zu beschreiten? Der Tanz ist es, der Louise immer schon fasziniert. Feine Strümpfe und Mieder im Waschzuber stacheln ihre Fantasie an. Am Montmartre spielt sich das wahre Leben ab, in der schillernden Künstlerwelt, die erst spät abends erwacht, während man in den Baracken von Clichy bereits erschöpft aufs Nachtlager sinkt. Entschlossen, ehrlich und direkt präsentiert Steinlechner die junge Dame, die ausbricht aus den einengenden Normen, aus dem Alltag, in dem sie nicht wie ihre Mutter dauerhaft gefangen sein will und kann. Schnell taucht der Leser ein in eine Milieustudie, in eine berauschende Atmosphäre von Paris im ausklingenden 19. Jahrhundert, begegnet interessanten Künstlern wie Auguste Renoir, Henri de Toulouse-Lautrec, dem Psychoanalytiker Sigmund Freud und vielen anderen berühmten historischen Personen. Vergnügen zwischen Champagner, Oliven und Käse, Malereien, Fotografien und hübsche Tänzerinnen spannen einen aufregenden Bogen von Louises ersten Schritten auf der Bühne bis zu ihren Auftritten im Moulin Rouge. In rascher Abfolge wechseln Schauplätze und Freunde, spiegeln Louises Willensstärke, aber auch ihre Maß- und Zügellosigkeit wider. Immer mehr verschwimmen Raum und Zeit wie in einem Drogenrausch, der die gefeierte Tänzerin mit sich fortreißt. Überraschend und unerwartet, aber ausgezeichnet recherchiert und den Tatsachen entsprechend, wandelt sich das anfangs selbstbewusste und zielstrebige Mädchen in eine wenig sympathische erwachsene Frau, deren Verhalten man nur mehr schwer verstehen kann. Das Bildnis der Louise Weber als inspirierender Roman mit vielen realen Details ist gut gelungen und stellt, trotz einiger Längen im Mittelteil, eine interessante Zeitreise dar in die leuchtende Metropole der Kunst und der Freizügigkeit, der Toleranz und der uneingeschränkten Liebe, ein überaus passendes Portrait einer zügellosen Figur, die Louise Weber zweifellos war. Titel Die Tänzerin vom Moulin Rouge Autor Tanja Steinlechner ISBN 978-3-404-18411-8 Sprache Deutsch Ausgabe Taschenbuch, 432 Seiten ebenfalls erhältlich als ebook Erscheinungsdatum 28. Mai 2021 Verlag Lübbe

  • Bewertung

    aus Künzelsau

    4/5

    28.05.2021

    eBook (ePUB)

    Aufstieg und Fall einer Berühmtheit

    Louise Weber ist ein 19-jähriges Mädchen mit viel Fantasie und Energie. Die Geschichte spielt Ende des 19. Jahrhunderts in Paris. Louise und ihre Mutter sind alleine und versuchen als Wäscherinnen über die Runden zu kommen. Doch Louise will mehr. Sie will das Leben und die Liebe spüren. Sie liebt das Tanzen, ist aufmüpfig und sehnt sich nach Anerkennung. Sie bricht aus ihrem Leben aus, lässt ihre Mutter zurück und beginnt aufreizend vor Publikum zu tanzen und Aktfotographien zu verkaufen. Sie hat Erfolg und lässt sich unter anderem im Moulin Rouge feiern. Freiheit und Selbstbestimmung ist ihr Motto. Wird sie auch die Liebe ihres Lebens finden? An dieser Romanbiographie hat mich besonders der Schreibstil der Autorin fasziniert. Dieser ist lebendig und voller Fantasie. Genauso wie Louise. Man kann sich von dem Buch verzaubern lassen und die Leichtigkeit auf dem Montmartre spüren. Louise Weber ist eine reale Person die von 1866 bis 1929 in Paris gelebt hat. Die Kulisse und Eindrücke in Paris sind sehr lebendig beschrieben und das macht den Reiz dieses Buches aus. Louise ist ehrgeizig und freiheitsliebend. Ihr Künstlername „La Goulue“ (der Vielfraß) passt perfekt zu ihr, da sie unersättlich auf das Leben ist. Doch irgendwann versteckt sich die wahre Louise nur noch hinter der Fassade. Die Geschichte und das Leben von Louise sind sehr traurig. Einsamkeit, Abhängigkeit, Egoismus und Selbstvorwürfe zerfressen Louise. Darf man als Leser darauf hoffen, dass sie aus dieser Spirale ausbrechen kann? Fazit: Die Autorin versteht es den Leser in die Welt von Louise Weber („La Goulue“) zu entführen. Die Geschichte ist fantasievoll und doch mit hartem Kern über eine berühmte Tänzerin um die Jahre 1885 in Paris. Das Leben zur damaligen Zeit war nicht einfach und man kommt mit den Themen Armut, Einsamkeit, Abhängigkeit, sowie den großen Gefühlen von Freiheit, Ruhm und Geltungssucht in Berührung. Das Buch hat mich gefesselt, aber auch sehr traurig gestimmt. Auf jeden Fall wird es noch lange in mir nachhallen.

  • SotsiaalneKeskkond

    aus Moosburg

    4/5

    27.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Tanz auf dem Vulkan

    Louise Weber wächst in einem der typischen Pariser Arbeitervorstädchen auf und ist das harte Leben gewohnt. Mit ihren sechzehn Jahren arbeitet sie nun schon in einer Wäscherei und träumt zwischen gestärkten Hemden und weißen Bettlaken von einer besseren Welt. Ihr Traum ist es, diese in edler Spitzenunterwäsche und mit wehenden Röcken auf der Bühne zu erobern. Da bekommt sie durch einen Zufall die Chance, das biedere Vorortleben hinter sich zu lassen, und in die glitzernde Welt des Pariser Montmartre einzutauchen. Zwischen Bühnenshows, visionären Künstlern und ganz viel Alkohol wird so "La Goulue" geboren. Louise scheint es geschafft zu haben, doch ihr altes Leben in der Pariser Vorstadt streckt noch immer seine kalten Finger nach ihr aus, und "La Goulue" hat Hunger und fordert nach immer mehr. Der Tanz auf dem Vulkan beginnt. Anfangs hatte ich meine Schwierigkeiten, mich in das Setting einzufügen, aber auch mit dem Schreibstil. Die ersten 30 Seiten des Buches mögen für Leserinnen und Leser ein wenig trocken erscheinen, doch die Autorin scheint hier über ihren eigenen Schatten zu springen, denn der Schreibstil entwickelt sich zu einem bunten Feuerwerk, in dem jeder Moment seine Aufmerksamkeit bekommt. Fruchtig, bunt und umschreibend, so lässt sich dieser letztendlich am besten beschreiben, und untermalt dabei perfekt das Leben in Paris, in das unsere Protagonistin eintaucht. Das Setting, anfangs noch ein wenig holprig, entwickelt sein Eigenleben und zieht Leserinnen und Leser in seinen Bann. Der Montmartre, das pulsierende Szeneviertel von Paris, erstrahlt in all seiner Pracht und man kann sich die bunten Theater und Lokale sehr gut vorstellen. Was die Protagonisten betrifft, bin ich ein wenig zwiegespalten. So ist Louise auf der einen Seite an weiten Stellen des Buches, vor allem mit zunehmendem Erfolg, egoistisch und nicht gerade sympathieerweckend. Auf der anderen Seite ist ihr Charakter aber unglaublich facettenreich gestaltet, da es immer wieder zu einem Wechsel zwischen den einzelnen Gesichtern von "La Goulue" kommt. Und eben dieser nicht vollkommene Charakter macht sie besonders authentisch. Man kauft der Autorin ab, dass Louise Weber, die ja nicht aus den Gedanken von Tanja Steinlechner entsprungen ist, diesen sprunghaften Charakter hatte. Aber auch der Großteil der Nebenfiguren kommt nicht zu kurz, ein Teil von ihnen ist ebenso gut ausgearbeitet und interessant gestaltet wie Louise. Mit den Nebencharakteren sind wir auch schon beim nächsten Punkt. Ein großer Teil von ihnen hat ebenfalls im Paris des späten 19. Jahrhunderts gelebt und so trifft auf eine Fülle von Pariserinnen und Parisern der damaligen Kunst- und Schaustellerszene. Kritisieren muss ich dabei, dass diese in mir ein Interesse und das Bedürfnis geweckt haben, mehr über sie zu lesen, während bei einigen dieser Protagonisten die Beschreibungen der Autorin recht knapp ausgefallen sind. Das ist auch der einzige Punkt, den ich an den Recherchearbeiten der Autorin kritisieren kann. Louises Geschichte und Charakter sind so gut untermauert, dass man als Leser der Autorin es abnimmt, dass es sich dabei um Louise Weber handelt, auch wenn man davor nichts zu ihr gelesen hat. Hier ist die Autorin einfach zu sehr auf Louise und ihre Biografie konzentriert, sodass die anderen historischen Persönlichkeiten und auch das Paris der 1880er Jahre einfach ein wenig zu kurz gerät. Letztendlich konnte mich das Buch aber nach einigen kleinen Startschwierigkeiten dennoch fesseln und ich muss insbesondere die Gestaltung von "La Goulue" loben, auch wenn diese zeitenweise recht anstrengend war. Aber man kann nicht leugnen, dass die Protagonistin Emotionen weckt und einen bei ihrem Tanz mitreißt.

Kundinnen und Kunden meinen

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