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Amélie Nothomb

1. Die unmögliche Rückkehr

Die unmögliche Rückkehr

Gesprochen von
7

13,39 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Dana Golombek Senden

Spieldauer

2 Stunden und 45 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

20.05.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

11

Verlag

Diogenes Verlag

Übersetzt von

Brigitte Grosse

Sprache

Deutsch

EAN

9783257696509

Beschreibung

Rezension

»Amélie Nothomb ist eine Meisterin darin, die dunklen Seiten des Menschen aufzuzeichnen, die Wunden, die wir einander zufügen.«

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Dana Golombek Senden

Spieldauer

2 Stunden und 45 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

20.05.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

11

Verlag

Diogenes Verlag

Übersetzt von

Brigitte Grosse

Sprache

Deutsch

EAN

9783257696509

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  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    02.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fast ein kleiner Reiseführer

    In “Die unmögliche Rückkehr” erzählt Amélie Nothomb von Orten ihrer Vergangenheit, die sie nach zwölf Jahren wieder besucht. Sie erzählt, dass Japan immer das Land ihrer Träume war, die nicht wahr geworden sind. Durch diese Reise kann sie diese Orte wieder mit anderen Augen sehen. Sie ist entzückt und entdeckt Japan für sich auf Neue. Sie erzählt von kleinen Begebenheiten, von ihrem verschütteten Japanisch und von kulturellen Barrieren und Gemeinsamkeiten. Das macht sie so charmant und anschaulich, so das “Die unmögliche Rückkehr” schon fast ein kleiner Reiseführer für uns ist und für sie eine Neu-Entdeckung einer alten Liebe.

  • lese_freiheit

    5/5

    24.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Reisebericht aus dem Leben der fabelhaften Amélie Nothomb

    Amélie Nothomb ist die Tochter eines belgischen Diplomaten und verbrachte ihre Kindheit in verschiedenen Ländern, doch keins hat sie so sehr geprägt, wie Japan. Als Kind lernt sie nicht nur dessen Landessprache, sondern verspürt in Japan erstmals das Gefühl von Heimat. Nach vielen weiteren Stationen, entscheidet sie sich im frühen Erwachsenenalter bewusst für ein Leben in Tokio, das sie wenige Jahre später jedoch, tief enttäuscht wieder verlässt. Bis auf eine Kurzreise im Rahmen einer Dokumentation, bleibt sie dem Land physisch fern und hat ihre emotionalen Verknüpfungen tief in sich vergraben. Als die Fotografin Pep Beni elf Jahre später zwei Tickets für eine Fernreise gewinnt, sucht sie sich Japan als Reiseziel aus und erwartet von Amélie, sie als vermeintlich „Ortskundige“ durch das Land zu begleiten. Doch zwischen Erinnerungen aus längst vergangenen Zeiten und der Realität der Gegenwart liegt eine vollkommen neue Welt, in der sich auch Amélie ganz neu zurecht finden muss. Sie möchte Pep nicht enttäuschen und verschweigt ihr deshalb, wie fremd ihr Japan inzwischen geworden ist. In einer Art Reisebericht erzählt sie neben den vielen kulinarischen und kulturellen Eindrücken, von nostalgischen Gedanken, die aufkommen, aber auch einigen absurden Momenten. Besonders amüsant wird es, wenn Pep mal wieder höfliche Zurückhaltung der japanischen Gastgeber bis an die Grenzen strapaziert und Amélie mit ihren eingerosteten Sprachkenntnissen diplomatische Kunststücke vollführen muss, um die Situation zu retten. Wer Bücher der Autorin kennt, weiß, dass sie in ihren Texten oft sehr intime Einblicke aus ihrem Leben, in ihre Persönlichkeit oder aber ihren Alltag teilt und dabei viel selbstironische Beobachtungsgabe und Ehrlichkeit beweist. Sie verbirgt sich auch hinter diesem Buch wieder einmal eine herrlich unterhaltsame und kurzweilige Geschichte aus dem Leben der fabelhaften Amélie Nothomb, die ich euch sehr gerne weiterempfehlen möchte!

  • Bewertung

    aus Buchen

    5/5

    20.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Nostalgie und Kenshō

    Eigentlich hätte ich diesmal wieder Fiktion von Amélie Nothomb erwartet, denn sie wechselt meistens zwischen Romanen und autobiografisch geprägten Büchern. Die unmögliche Rückkehr schließt an den Büchern an, in denen es um Japan geht. Hier hat Nothomb die ersten 5 Jahre ihres Lebens verbracht, denn ihr Vater war Konsul. Dass sie dann das Land verlassen musste, macht ihr bis heute zu schaffen und eine Liebe zu Japan ist noch da. Zusammen mit einer Freundin fliegt sie 2023 nach Kyoto, später reisen sie auch nach Tokio. Amelie schwelgt in ihren nostalgischen Erinnerungen, oft mit Wehmut, aber vor allen auch mit Ironie. Überhaupt hat das Buch viel Witz. Mir haben bisher alle ihre Japan-Bücher gefallen. Auch dieses ist sehr unterhaltsam und die Japanbeschreibungen sind so gut, dass man als Leser glaubt, die Autorin auf ihrer Reise zu begleiten.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    04.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jede Rückkehr bleibt eine Illustion

    Ein autobiografisch geprägter Reisebericht über Japan – bei dieser Themenkombination konnte ich nicht widerstehen. Amélie Nothomb erzählt, wie sie nach zwölf Jahren Abwesenheit wieder in ihrem Sehnsuchtsland Japan landet. Ihre Freundin Pep hat eine Reise gewonnen und bittet sie, sie als „Reiseführerin“ zu begleiten. Aus gutem Grund: Die Diplomatentochter hat die ersten fünf Jahre und später einige Jahre als Berufstätige in Japan gelebt. Von den Tempeln in Kyoto über die belebten Straßen Tokios bis zur typischen Atmosphäre in den Bars – jede Beschreibung ließ mich an meine eigenen Reisen denken. Spannend finde ich, dass wir das Land aus drei verschiedenen Blickwinkeln erleben. Pep sieht alles mit frischen, neugierigen Augen des Erstbesuchers, setzt sich allerdings ungeniert über Gepflogenheiten hinweg – ein krasser Kontrast zur japanischen Zurückhaltung. Bei Amélie kollidieren positive, schmerzhafte und verblasste Erinnerungen. Und dann ist da Alice, die mit ihrer Familie seit einigen Jahren dort lebt. Ihr Blick von außen vermittelt uns Insider-Wissen, das gleichzeitig Distanz wahrt.  Es geht nicht um Sehenswürdigkeiten, sondern um das Gefühl des Fremden und des Vertrauten. Für die Autorin wird Japan zu einem Ort, an dem die verklärte Kindheitserinnerung auf den harten Realitätsschock trifft. Sie muss lernen, dass man nicht einfach in seine eigene Vergangenheit zurückkehren kann. Diese persönliche Auseinandersetzung mit ihrer komplizierten Beziehung zu Japan – damals und heute – hat mir die Schriftstellerin noch ein Stück näher gebracht.

  • Bewertung

    4/5

    29.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein Genuss

    Vom Gefühl her ist Bücher von Amelie Nothomb lesen für mich so, wie es für sie ist nach Japan zurückzukehren. Eine Art nach Hause kommen, aber auch geprägt von Vergessen und Leid. Mit dem Unterschied, dass ich nicht mehr genau weiß, wann ich in dieses literarische Land zum ersten Mal gereist bin. Ich weiß nur, dass ich komplett gefangen war, aber früher oder später zu anferen Büchern zurückkehren musste. Nothomb beschreibt ihre besondere Beziehung mit so viel Bildern, so einfühlsam, so ehrlich. Ich fühle mich immer als wäre ich sie. Es ist als wäre ich gerade aus dem Flugzeug gestiegen. Wunderbar! Und eine Wohltat, dass sie mich auch nach so vielen Jahren stets begeistert.

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Bewertungen (7)

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    Christiane Fritsch

    Thalia Geretsried

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Rückkehr nach Japan mit ruhiger Eleganz beschrieben

    Manchmal kehren wir an einen Ort zurück, der uns mal viel bedeutet hat. Mit gemischten Gefühlen: Freude an der schieren Rückkehr, Angst davor, ob es sich ähnlich anfühlt, ob sich viel verändert hat und was die Erinnerung mit uns macht. All dies fängt dieses Buch wundervoll ein. Die Autorin wurde von ihrer Freundin dazu überredet, mit ihr nach Japan zu reisen, einem Land in dem sie als Kind und später als junge Erwachsene gelebt hat. Es ist eine Mischung aus Lebenserinnerungen und Reiseführer, aus Gedanken und Empfindungen, aus Innenschau und äußeren Begebenheiten. Wir Leser erleben mit, wie die verschütteten Sprachkenntnisse zurückkehren und damit auch die Gefühle der Autorin, die sie in Japan einst empfunden hat. Mit ruhiger Eleganz beschreibt uns die Autorin die Sehenswürdigkeiten und Delikatessen Kyotos und Tokios und hinterlässt in den Lesern eine große Sehnsucht nach Japan, vor allem weil man unweigerlich anfängt nach den beschriebenen Sehenswürdigkeiten zu suchen.

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