Von der Autorin der gefeierten »Die sieben Schwestern«-Saga
Sorcha OʼDonovan wächst behütet in Ballymore an der Südküste Irlands heran. Als sie 16 Jahre alt ist, verliebt sie sich unsterblich in den Musiker Con Daly, einen Einzelgänger, der in einer Hütte am Strand lebt. Es beginnt eine heimliche Beziehung zwischen den beiden, die aber zu einem Eklat führt: Sie werden von der ebenso vermögenden wie missgünstigen Helen McCarthy aus dem Dorf verraten, und in seinem Zorn verbannt Sorchas Vater seine Tochter. Die beiden verlassen über Nacht ihre irische Heimat, um im London der 1980er Jahre ein neues Leben zu beginnen. Und dort, in der brodelnden Metropole, wird für Con ein Traum wahr: der Aufstieg vom mittellosen Straßenmusiker zum Leader einer der erfolgreichsten Bands seiner Zeit. Aber als Helen in London auftaucht, sind die Weichen gestellt für ein Drama, das unerbittlich seinen Lauf nimmt ...
leicht gekürzte Lesung mit Simone Kabst
13h 13min
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Drama, Musik und die ganz grosse Liebe
Bewertung aus Oberursel am 03.01.2026
Bewertungsnummer: 2691231
Bewertet: Hörbuch-Download
Dieses Jahr ist posthum ein weiterer Lucinda-Riley-Roman erschienen; es handelt es sich hierbei wieder um einen von ihrem Sohn Harry Whittaker entweder komplett überarbeiteten Roman oder um ein ergänztes altes unvollständiges Manuskript.
Diesem Hörbuch liegt ein Booklet mit einem Vorwort von Whittaker bei, dieser Roman erschien ursprünglich bereits 1997 unter dem Titel „Losing You“ in England, war wohl aber kein kommerzieller Erfolg, und Whittaker hat ihn laut eigener Aussage nun „sanft modernisiert“. Und ich muss vorab sagen, das ist ihm mMn auch sehr gut gelungen. Das letzte Projekt, an dem er sich versucht hat, Rileys „Mädchen aus Yorkshire“ hat mich ja weniger begeistert, aber hier ist es ihm - finde ich – richtig gut gelungen, den „Riley Stil und Tonfall“ zu treffen; man merkt es dem Buch nicht an, dass hier zwei Autoren am Werk waren.
Ja, inhaltlich gibt der Klappentext schon recht gut dar, was uns Leser / Hörer erwartet. Wir sind anfangs in Irland, einer kleinen Gemeinde namens Ballymore; stockkatholischer Ort, allerdings vertut sich der Klappentext insofern, als das die Story nicht wie angegeben in den 80er Jahren an Fahrt aufnimmt, sondern in den 60ern. Rund 20 Jahre früher also. Sorcha, damals noch lange nicht volljährig, verliebt sich in den Musiker Con, und unter ziemlich dramatischen Umständen schmeisst ihr Vater sie aus dem Haus und die beiden zieht es nach London. Dort ist das Herz der Musikszene, dort tobt das Leben, wir haben hier Pop-Music Vibes, wir haben die junge Szene der Carnaby Street – Aufbruchstimmung und Action pur. Und wir verfolgen hier, wie Con zusammen mit 3 anderen Musikern als die „Fishermen“ zu einer Weltkarriere starten. Ich glaub, das kann ich mal so spoilern :-) Also, ich sag mal, Ähnlichkeiten mit den Beatles sind nicht ungewollt :-) Und jeder talentierte arbeitsloser Musiker kann hier mit den Jungs beim Lesen des Romans seinen Traum zumindest literarisch ausleben :-)
Okay, aber das hier ist kein (oder nicht nur ein) Roman über eine Band und deren Aufstieg, das hier ist ein typischer Lucinda Riley-Roman, wir haben die großen wahren Gefühle, die einzige Liebe (Con und Sorcha), die des öfteren auf dem Prüfstand steht, wir haben ein Geheimnis, das unter allen Umständen bewahrt werden muss, und wir haben Drama, Tragik und einen Kriminalfall, dessen Lösung sich jahrzehntelang verbergen soll …. bis in den 80ern ein Art Showdown, eine Katharsis, die Lösung kommt. Also alle Elemente, die man bei Rileys Epen liebt, sind hier noch einmal beieinander, eingebettet in Settings, die einen zusätzlich mitnehmen. Ich zumindest fand den Hintergrund des Music-Business spannend; ich finde London ist sowieso immer eine tolle Atmosphäre, und die Parts, die in Irland spielten, haben mich auch überzeugt. Riley ist gebürtige Irin, und die Liebe zu diesem Land ist hier spürbar.
Ach ja, noch was: der Part, der in den 80ern spielte, hat mich noch mal extra erfreut und zum Lächeln gebracht….so viele Reminiszenzen an die Mode, die damalige Star-Kultur, die ganz großen Musikfestivals…..ja, das war so gut!
Mich hat die Geschichte bestens unterhalten, und Frau Kabst hat sie auch sehr schön vorgelesen. Ein bisschen arg melodramatisch teils, aber hey, egal, wer einen Riley-Schmöker will, muss Melodramatik auch in Kauf nehmen :-)
Es war spannend, es war unterhaltsam, ich habe mit den Jungs und Mädels mitgelitten, und ich verteile sehr gerne 5 von 5 Sternen.
Sehr gelungenes Buch
Bücherliebe am 03.04.2026
Bewertungsnummer: 3098375
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Die Frauen von Ballymore von Lucinda Riley ist ein wunderbar einfühlsamer Roman, der einen von der ersten Seite an in seinen Bann zieht. Mit ihrem gewohnt bildhaften und emotionalen Schreibstil entführt die Autorin in eine bewegende Geschichte voller Geheimnisse, Sehnsucht und Hoffnung.
Besonders beeindruckend ist, wie lebendig die Charaktere gezeichnet sind – man fühlt mit ihnen, leidet mit ihnen und begleitet sie auf ihrer Reise durch Vergangenheit und Gegenwart. Die atmosphärische Kulisse Irlands verleiht der Handlung zusätzlich eine besondere Tiefe und Magie.
Lucinda Riley gelingt es meisterhaft, Spannung und Gefühl zu verbinden, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Ein berührender Roman über Liebe, Verlust und die Kraft, seinen eigenen Weg zu finden – absolut lesenswert!
Meinung aus der Buchhandlung
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Mein erstes Lucinda Riley Buch & somit mal eine ganz andere Art von Story als das, was ich sonst lese. Es schwärmen immer alle von den Büchern & ich musste einfach eins lesen… & es hat sich gelohnt - es war unglaublich gut!
Worum es in der Story geht… Sorcha verliebt sich in den mittellosen Sänger vom Strand ihres Dorfs & geht eine Beziehung mit ihm ein. Als ihr Vater davon erfährt, verstößt er sie & sie zieht mit Con gemeinsam nach London, damit er berühmt werden kann. Das klappt zu Beginn eher weniger gut, der Weg ist steinig & sie schlagen sich eher schlecht als recht über die Runden. Doch dann kommt der große Durchbruch & Con wird mit seiner Band entdeckt. Über Nacht sind sie die Stars der Stunde & ihre Leben ändern sich schlagartig - so auch die Beziehung zwischen den beiden. Als dann noch Helen auftaucht, die damals schuld dran war, dass Sorchas Vater von der geheimen Beziehung erfuhr, scheint das Drama komplett.
Es gab nicht einfach nur diese „Lovestory“, denn das war es irgendwie so gar nicht, es hatte auch jede Menge Thriller Einflüsse & einige Plots, mit denen ich null gerechnet hatte! Es war durchgehend spannend & der Schreibstil war richtig gut - verstehe den Hype um Lucinda jetzt auf jeden Fall & das wird nicht mein letztes Buch von ihr gewesen sein. Das Ende hat mich schockiert, ein bisschen zerbrochen & absolut fasziniert.
Definitiv ein Highlight, bin nun Lucinda-Fan!
5 Sterne an dieser Stelle von mir!
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Die Frauen von Ballymore ist wieder eine Neuauflage die wie auch schon zuvor, bei " Das Mädchen aus Yorkshire", von Rileys Sohn Harry Whitaker bearbeitet wurde.
Das Resultat kann sich sehen lassen.
Ich fand die Story ,die zeitlich von Mitte der 60 - Mitte der 80 Jahre im Musik Business angesiedelt ist , spannend und flüssig geschrieben.Die Zutaten die einen spannenden Roman ausmachen von Ruhm und Erfolg, Liebe, Freundschaft,Intrige,Verrat, Eifersucht bis Mord,waren alle vorhanden und sorgten für unterhaltsame Lesestunden.
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