Produktbild: Poyais. Ein Land, das es nie gab

Poyais. Ein Land, das es nie gab Der perfideste Schwindel des 19. Jahrhunderts: der legendäre Poyais-Betrug erstmals in einem packenden Roman erzählt

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

52682

Erscheinungsdatum

19.03.2026

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

5838 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783987073656

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

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52682

Erscheinungsdatum

19.03.2026

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Emons Verlag

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448 (Printausgabe)

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5838 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783987073656

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  • Bellis-Perennis

    aus Wien

    5/5

    01.04.2026

    eBook (ePUB 3)

    Eine klare Leseempfehlung!

    Dieser historische Roman erzählt am Beispiel von Julie, der Kaufmannstochter aus Frankfurt am Main, und Carl, dem Gärtner ihres Vaters, eine Geschichte voller Hoffnungen und Erwartungen auf ein gemeinsames Leben ohne Standesunterschiede in einem fernen Land, nämlich Poyais. Dort sollen die neuen Siedler nicht nur willkommen sein, sondern auch Land und Haus erhalten. Es soll eine Stadt geben und ein Theater soll für Amüsement und Kultur sorgen. Der geneigte Leser wird es ahnen, dass die Versprechen und die Realität ziemlich auseinanderklaffen. Nach wochenlanger Überfahrt erreicht man das Ziel. Doch nicht ganz - die versprochene Stadt liegt landeinwärts, angeblich. Ein paar verwegene Männer machen sich auf, die Stadt zu suchen. Die anderen Auswanderer bleiben am Strand. Nichts ist, wie versprochen, die Stadt ein Trümmerhaufen. Verzweiflung und Wut machen sich ebenso breit, wie Krankheit und Tod. Die meisten Auswanderer haben in ihrer Heimat alles verkauft und nur eine einfache Überfahrt bezahlt. Werden sie jemals wieder nach Europa zurückkehren können? Hier, in Poyais, dem Land, das den Verheißungen so gar nicht entspricht, entpuppt sich die aufmüpfige Kaufmannstochter als Fels in der Brandung. Sie hilft, organisiert und findet zu ihrer wahren Berufung. Meine Meinung: Uli Aechtner, Autorin und Fernsehmoderatorin, hat mit diesem historischen Roman, dem wahre Begebenheiten zu Grunde liegen, eine spannende Geschichte von Fake News geschrieben. Und weil es im Leben keine Zufälle gibt, habe ich nach der Lektüre dieses historischen Romans, ein weiteres Beispiel falscher Versprechen entdeckt. Ich war letzte Woche in Darmstadt und habe bei einem Besuch des Hessischen Staatsarchivs eine Führung zum Thema „Seit wann werden Fake News verbreitet?“ eine ähnliche Geschichte gehört. Hier geht es um Ansiedlungen in Brasilien. Ab 1822 beauftragte Pedro I., Kaiser von Brasilien, den deutschen Major Der. Georg Schäffer (1779-1836), auswanderungswillige Bewohner diverser deutscher Fürstentümer, nach Brasilien zu holen, um das Land zu besiedeln. Grundsätzlich ja keine schlechte Idee. Doch was macht Schäffer? Er gründet ein Auswandererbüro in Hamburg, verkauft selbst entworfene Anteilscheine über Landbesitz in Brasilien, die keine Entsprechung in der Wirklichkeit haben und das Papier nicht wert sind, auf die sie gedruckt sind. Tausende Einwanderer werden getäuscht und von den versprochenen Grundstücken, Häusern sowie sonstigen Privilegien ist nichts zu sehen. Zudem werden unverheiratete Männer, die dem Militärdienst in der deutschen Heimat entgehen wollten, sofort in Pedros Armee eingezogen. Sie kommen also vom Regen in die Traufe. Zahlreiche Briefe von Auswanderern sind erhalten geblieben und im Staatsarchiv aufbewahrt. Doch zurück zu diesem Buch. Uli Aechtner erzählt eine interessante Geschichte, in der Julie die eigentliche Hauptrolle spielt. Sie ist es, die nicht aufgibt, die Qualitäten in sich entdeckt und die ihren Mann steht, während sich zahlreiche Männer dem Suff ergeben oder einfach aufgeben. Die Charaktere sind penibel herausgearbeitet. Das Buch liest sich leicht und dennoch spannend. Die Lehre daraus? Glaube keinem Politiker oder seinen Bevollmächtigten. Manches, was paradiesische Zustände verspricht, ist nichts als trüber Schein. Fazit: Gerne gebe ich diesem historischen Roman, der auf wahren Begebenheiten beruht, 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Shilo

    aus Ulm

    5/5

    20.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Das Paradies, das keiner fand

    Die Geschichte beginnt ruhig. Menschen machen sich auf den Weg in ein fernes Land, weil sie sich ein besseres Leben erhoffen. Zwei Schiffe brechen auf, voller Hoffnung und Erwartungen. Julie gehört zu ihnen. Sie will zusammen mit ihrem Geliebten neu anfangen. Am Anfang wirkt alles noch stimmig. Doch nach und nach wird klar, dass etwas nicht stimmt. Das versprochene Land ist nicht das, was man ihnen erzählt hat. Im Mittelpunkt steht Julie. Sie wirkt ruhig und überlegt. Ihre Entscheidungen sind gut nachvollziehbar. Als sich die Lage zuspitzt, zeigt sich ihre Stärke. Vor Ort wird die Situation immer schwieriger. Es fehlt an vielem. Die Hitze, Krankheiten und die Unsicherheit bestimmen den Alltag. Die Hoffnung schwindet. Einige halten trotzdem daran fest, andere verlieren sie. Dass die Geschichte auf wahren Ereignissen beruht, macht vieles noch bedrückender. Man merkt, wie schnell Menschen auf Versprechen hereinfallen können, wenn sie sich ein anderes Leben wünschen. Der Roman bleibt nah an den Figuren. Es geht vor allem darum, wie sie mit allem umgehen und was sie aushalten müssen. Am Ende wirkt die Geschichte noch lange nach. 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung für alle, die ruhige historische Romane mögen, die nah an den Menschen bleiben.

  • Yvonne

    aus Frankfurt am Main

    5/5

    19.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Ein toller Auswandererroman voller unglaublicher Abenteuer

    Seitdem ich den Roman im Frühjahrsprogramm des Emons-Verlag gesehen habe, warte ich schon sehnsüchtig auf dessen Erscheinen. Ich fand den Buchklappentext so spannend und auch das Cover wunderschön. Und….wow, was für eine spannende Geschichte über ein Land, das ein General Gregor McGregor Siedlern im Jahr 1820 schmackhaft machte, ihnen ihre Ersparnisse abluchste und diese in einen möglichen Tod schickte, da das Land nicht, wie von ihm vorgegaukelt, bereits besiedelt war. Die Geschichte wird in mehreren Handlungssträngen erzählt. Zum einen wird die Geschichte von der reichen Bürgerstochter Julie erzählt, die sich in den Pferdeknecht Carl verliebt, der daraufhin von ihrem Vater entlassen wird. Carl beschließt daraufhin nach Poyais auszuwandern und Julie mitzunehmen, damit sie ein gemeinsames Leben trotz des Standesunterschieds führen können. Julie ist eine mutige junge Frau, widersetzt sich den Heiratswünschen ihres Vaters, entkommt dem Kloster, was ihre Alternative zur Heirat sein sollte und will mit Carl auswandern. Allerdings müssen beide auf getrennten Schiffen dort hinfahren. Die anderen Handlungsstränge erzählen von Liam und auch von Jeffrey, seinem Bruder, der Soldat in der Armee des Generals war und dessen Charakter und Werdegang ein Stück miterlebt hat. Hier erfährt der Leser dann auch hautnah nach und nach mehr von dem Charakter des Generals. Zunächst blieb für mich unklar, warum diese beiden unterschiedlichen Geschichten erzählt wurden, da sich hierzu aus dem Buchklappentext nichts ergibt. Sie werden später aber zusammengeführt, so dass sich ein abgerundetes Bild darstellt. Ich fand die Ankunft auf der Insel und das dortige Überleben super spannend und habe es mit fast angehaltenem Atem verfolgt. Was Julie, Carl, Liam und sein Bruder Jeffrey und auch all die anderen Protagonisten, die von der Autorin liebevoll in die Geschichte eingefügt wurden, alles erlebten, bleibt dem Leser vorbehalten. Für mich war es eine in sich stimmige, trotz der vielen Protagonisten, sehr gut erzählte Geschichte. Was mir besonders gefallen hat, war hier der bildhafte Erzählstil und auch das Verweben der gesamten Protagonisten, so einige kamen dann auch wieder vor, als ich damit gar nicht mehr gerechnet hatte. Eine rundherum gelungener Roman, den ich historisch interessierten Lesern, die gerne auch abenteuerliche Geschichten mögen, sehr empfehlen kann. Es sind viele abwechslungsreiche Lesestunden garantiert.

  • Stefan

    aus Lohmar

    5/5

    08.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein historisches Verbrechen

    In diesem mitnehmenden Roman wird die Geschichte der Frankfurter Bürgertochter Julie Roth erzählt, welche gegen ihren Willen mit einem Mann verheiratet werden soll, den sie nicht liebt, welche ein Verhältnis mit dem Pferdeknecht ihres Vaters anfängt und mit diesem einem Betrüger aufsitzt, welcher ihnen ein neues Leben im fiktiven Land Poyais verkauft. Nach der strapaziösen Anreise stellen die Auswanderer fest, dass nichts von den ihnen Angekündigten Zuständen in Poyais zutreffen. Es gibt weder Hafen, Häuser noch irgendeine Infrastruktur. Lediglich Dschungel. Und in diesem warten Mangelernährung, Seuchen, Schlangen und andere Gefahren auf die Siedler, welche reihenweise versterben. Mit viel Glück gelangt einer Handvoll die Rückkehr in die Heimat. Sehr bildhaft sich die verschiedenen Charaktere in diesem Roman beschrieben. Mit ihren Schwächen, Stärken, Skrupellosigkeiten, aber auch mit Mut und Hilfsbereitschaft. Das von Gregor McGregor an den Auswanderern begangen Verbrechen bleibt ungesühnt, auch wenn es Gerichtsverfahren gegen ihn gab. Die Geschichte beruht auf Tatsachen und ist sehr anschaulich geschrieben.

  • Buchwurm05

    5/5

    03.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Geschichte, die ich bisher noch nicht kannte.

    Inhalt: Frankfurt 1822. Kaufmannstochter Julie soll mit dem wesentlich älteren Prokuristen ihres Vaters verheiratet werden. Julie liebt jedoch den Pferdeknecht ihrer Familie. Als ihr Vater das mitbekommt, entlässt er Carl und schickt Julie in ein Kloster. Eines Tages erhält Julie einen heimlichen Brief von Carl, in dem er sie bittet, ihn nach Poyais zu begleiten, um dort ein neues Leben zu beginnen. Ein gewisser Gregor MacGregor, der Kazike dieses Landes in Mittelamerika, verkauft dort unter großen Versprechungen Land. Julie flieht und schlägt sich, verkleidet als junger Mann, bis London durch. Von dort werden die Siedler nach Poyais verschifft. Was mit freudiger Erwartung beginnt, entpuppt sich bald als Alptraum. Poyais existiert nicht. Die Siedler sind auf einen Hochstapler hereingefallen....... Leseeindruck: "Poyais, ein Land das es nie gab" basiert auf wahren Begebenheiten. Den Hochstapler Gregor MacGregor gab es wirklich und er hat auch Land in Poyais verkauft, das nicht existent war. In einem Erzählstrang geht es um Julie und Carl. Anhand ihrer fiktiven Geschichte habe ich einen guten Eindruck bekommen, wie es den Siedlern damals erging. Unvorstellbar, dass sie tatsächlich von den Kapitänen der Schiffe, in der Wildnis ausgesetzt und dann sich selbst überlassen wurden. Aber damals galt, ohne Geld keine Rückfahrt und das hatten die Siedler in Land und einer Währung investiert, die es nicht gab. Ich fand es spannend zu verfolgen, wie die Siedler ums Überleben gekämpft haben, manch einer aber verlor. Ein weiterer Erzählstrang führt ein paar Jahre zurück und beschreibt durch die Soldaten Liam und Jeffrey was sie unter General Gregor MacGregor in den Befreiungskriegen in Mittelamerika erlebt haben. Dieser kreuzt sich am Ende mit Julie und Carls Geschichte und ich fand ihn mindestens so spannend wie die Hauptstory. Besonders beeindruckt bin ich davon, dass die Autorin es geschafft hat, Gregor MacGregor dem Lesenden nahe zu bringen, obwohl er immer nur sporadisch aufgetaucht ist. Ich konnte mir jedenfalls ein gutes Bild von ihm machen. Den Erzählstil habe ich als sehr lebendig und bildlich empfunden. Was genau meinen Geschmack getroffen hat. Fazit: Mit "Poyais, ein Land das es nie gab" erzählt Uli Aechtner ein Stück Geschichte, die ich bisher noch nicht gekannt habe. Geschickt wird fiktives mit wahren Begebenheiten vermischt. Von Anfang bis Ende wirkt die Erzählung authentisch. Ich habe den Roman gerne gelesen und gebe deshalb eine Leseempfehlung.

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