Archäologie im Kontext deutsch-polnischer Beziehungsgeschichte Forschungsstrukturen und Deutungsdiskurse der niederschlesischen Burgwallforschung im 20. Jahrhundert. Forschungen zur Geschichte und Kultur des östlichen Mitteleuropa
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- Deutsch ausgewählt
38,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
15.12.2025
Abbildungen
51 meist farbige Abb.
Herausgeber
Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO)Verlag
Sandstein KulturSeitenzahl
432
Maße (L/B/H)
24,5/17,3/3,3 cm
Gewicht
1230 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-95498-885-3
Anhand der institutionellen Entwicklungen, der prägenden Akteure und zentralen Forschungsprogramme wird die Entfaltung der Burgwallarchäologie von ihren systematischen Anfängen bis 1970 nachvollzogen. Darauf aufbauend, legt die Analyse der Deutungen von Wallanlagen diskursive Muster frei, in denen Ansprüche auf die konfliktbeladene Grenze stets widerhallten. Sie offenbaren, wie eng archäologische Deutungen und nationale Geschichtspolitik verflochten waren – vom Postulat germanischer Kontinuität und Überlegenheit in der Zwischenkriegszeit bis zur slawisch-polnischen Rückeroberungserzählung nach 1945.
So wird die Burgwallarchäologie zu einem Spiegel der deutsch-polnischen Beziehungsgeschichte – und zugleich zu einem Fallbeispiel für die Bedingtheit historischer Erkenntnis. Ein Buch über Archäologie, Politik und die Verantwortlichkeit wissenschaftlicher Forschung im Spannungsfeld nationaler Narrative.
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