Was wie ein surrealer Roadtrip beginnt, wird zur radikal ehrlichen Reise durch Angst, Erinnerung und Heilung. Mit Humor, Zorn und Zärtlichkeit erzählt. Eine Reise von Dämonen, die man höflich, aber bestimmt vor die Tür setzen darf, und von dem Augenblick, in dem man begreift: Der wichtigste Begleiter war die ganze Zeit da.
Ein Roman über Depression und Mut, über das Gewicht eines unsichtbaren Rucksacks - und über die leise, unbeirrbare Würde des Weitergehens.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Ich habe selten ein Buch gelesen, das mich so unmittelbar erwischt hat wie „Eine Reise“. Schon nach den ersten Seiten war mir klar: Das ist keine gewöhnliche Geschichte. Robin Schmid schreibt nicht aus Distanz – er schreibt aus einer Tiefe, in die man sich selbst kaum hinunter wagt. Und genau deshalb konnte ich nicht mehr aufhören.
Georgs Weg ist auch meiner geworden.
Ich folgte Georg – und damit irgendwie auch mir selbst – in diese andere Welt, die zwischen Albtraum, Fantasie und emotionaler Wahrheit schwebt. Lava, Portale, ein querliegender Regenbogen, eine Höllenradtour und ein Schimpanse als Begleiter: Auf dem Papier klingt das verrückt. Beim Lesen fühlte es sich jedoch an wie ein Spiegel.
Paul, dieser Schimpanse, der später seine wahre Natur zeigt, wurde für mich zur Verkörperung jener inneren Stimmen, die einen tragen – oder quälen. Ich war überrascht, wie oft ich dachte: „Ja… genau so fühlt sich das an.“
Ich habe gelacht, geschluckt – und einmal fast geweint.
Das Buch ist voller Humor und Selbstironie, doch zwischen den Zeilen lauern echte Abgründe. Man spürt, dass dieser Text nicht erfunden, sondern erlitten wurde. Und trotzdem (oder gerade deswegen) schenkt er Trost. Ich habe mich mehrfach dabei ertappt, wie ich mitten in diesen surrealen Szenen plötzlich dachte:
„Ich kenne dieses Gefühl. Ich kenne diesen Kampf.“
Für mich ist das die grösste Stärke des Buches: Es überhöht nicht, es beschönigt nicht, und es will kein Ratgeber sein – aber es heilt.
Die Sprache: authentisch, direkt und gleichzeitig poetisch
Ich mochte, wie unverstellt der Autor schreibt. Nichts wirkt gekünstelt oder gewollt. Die Kapitel strotzen vor Bildern, die bleiben:
– das Post it an der Wand
- die weisse Haifischdame
- das Fanon im Spiel das Beeing
- das Putzen in der Scheune
und schliesslich der Regenbogen, der sein Geheimnis erst am Ende preisgibt.
Jedes dieser Bilder traf bei mir eine emotionale Saite.
Warum mich dieses Buch noch lange begleiten wird:
Als ich den Roman beendet hatte, sass ich eine Weile einfach da. Ich fühlte diese Mischung aus Ergriffenheit und Aufatmen, die es nur gibt, wenn eine Geschichte etwas in einem losgetreten hat. Für mich ist „Eine Reise“ kein klassischer Roman – es ist ein innerer Wegweiser, der sagt:
„Schau hin. Du bist stärker, als du denkst.“
Und genau deshalb werde ich das Buch weiterempfehlen – besonders Menschen, die selbst schon einmal kämpfen mussten.
Mein Fazit
„Eine Reise“ ist mutig, originell und zutiefst menschlich.
Es hat mich berührt, überrascht und inspiriert. Ein Buch, das man nicht nur liest – sondern fühlt.
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