Produktbild: Deus Ludens

Deus Ludens Der spielende Gott. Roman

4

30,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.2026

Verlag

Engelsdorfer Verlag

Seitenzahl

500

Maße (L/B/H)

21/14,9/3,4 cm

Gewicht

704 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-690-95077-0

Beschreibung

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.2026

Verlag

Engelsdorfer Verlag

Seitenzahl

500

Maße (L/B/H)

21/14,9/3,4 cm

Gewicht

704 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-690-95077-0

Herstelleradresse

Engelsdorfer Verlag
Schongauerstraße 25
04328 Leipzig
DE

Email: info@engelsdorfer-verlag.de

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spannend und bewegend zugleich

Bewertung am 21.01.2026

Bewertungsnummer: 3019153

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Deus Ludens – Der spielende Gott – erzählt die Geschichte mehrerer Frauen und der ihnen verbundenen Familien über den Zeitraum eines Jahrhunderts, deren Schicksal auf geheimnisvolle Weise generationenübergreifend miteinander verknüpft ist. Sie handelt von jungen Lebenswegen am Beginn ihrer Prägung, vom Kampf um Selbstbestimmung im Umfeld bescheidener Familienverhältnisse um die Jahrhundertwende, von der Flucht aus dem Elternhaus wie auch vor gewalttätigen Männern, von Elend und Hoffnungen in einer Epoche, in der insbesondere Angehörige der unteren Gesellschaftsschichten kaum Aussicht auf eine wirtschaftlich unabhängige Existenz hatten. Nichtsdestotrotz ist das Buch kein dezidiert feministischer Roman. Vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Ereignisse und Zustände jener Zeit werden die Gegensätze zwischen Verrohung, Gewalt und allgemeiner Verunsicherung einerseits und der zutiefst menschlichen, uneigennützigen Hilfe anderer andererseits aufgezeigt. Dieser Kontrast entfaltet seine Wirkung gerade deshalb, weil keine der Figuren zu Sprachrohren, Symbolträgern oder gar politischen Aktivist:innen werden. Ganz im Gegenteil: Die Heldinnen des Romans sind menschlich ebenso unvollkommen wie ihre männlichen Gegenüber – ob als Helfer und Retter oder als gewalttätige Ausbeuter bis hin zu gewissenlosen Wissenschaftlern. Sie kämpfen, scheitern und siegen erst in der oft dramatischen Auseinandersetzung mit dem Leben und mit sich selbst. Unabhängig von der sich nach und nach offenbarenden Tragik der Verbindung zwischen den Hauptdarsteller:innen – als literarische Konstruktion, jedoch mit deutlichem Bezug auf reale Verbrechen und medizinische Experimente in verschiedenen Ländern im Laufe der Jahrzehnte – bleibt die Handlung stets innerhalb des Rahmens der Glaubwürdigkeit und macht das Buch durch seine narrative Lebendigkeit zu einem spannenden und zugleich bewegenden Leseerlebnis.

spannend und bewegend zugleich

Bewertung am 21.01.2026
Bewertungsnummer: 3019153
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Deus Ludens – Der spielende Gott – erzählt die Geschichte mehrerer Frauen und der ihnen verbundenen Familien über den Zeitraum eines Jahrhunderts, deren Schicksal auf geheimnisvolle Weise generationenübergreifend miteinander verknüpft ist. Sie handelt von jungen Lebenswegen am Beginn ihrer Prägung, vom Kampf um Selbstbestimmung im Umfeld bescheidener Familienverhältnisse um die Jahrhundertwende, von der Flucht aus dem Elternhaus wie auch vor gewalttätigen Männern, von Elend und Hoffnungen in einer Epoche, in der insbesondere Angehörige der unteren Gesellschaftsschichten kaum Aussicht auf eine wirtschaftlich unabhängige Existenz hatten. Nichtsdestotrotz ist das Buch kein dezidiert feministischer Roman. Vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Ereignisse und Zustände jener Zeit werden die Gegensätze zwischen Verrohung, Gewalt und allgemeiner Verunsicherung einerseits und der zutiefst menschlichen, uneigennützigen Hilfe anderer andererseits aufgezeigt. Dieser Kontrast entfaltet seine Wirkung gerade deshalb, weil keine der Figuren zu Sprachrohren, Symbolträgern oder gar politischen Aktivist:innen werden. Ganz im Gegenteil: Die Heldinnen des Romans sind menschlich ebenso unvollkommen wie ihre männlichen Gegenüber – ob als Helfer und Retter oder als gewalttätige Ausbeuter bis hin zu gewissenlosen Wissenschaftlern. Sie kämpfen, scheitern und siegen erst in der oft dramatischen Auseinandersetzung mit dem Leben und mit sich selbst. Unabhängig von der sich nach und nach offenbarenden Tragik der Verbindung zwischen den Hauptdarsteller:innen – als literarische Konstruktion, jedoch mit deutlichem Bezug auf reale Verbrechen und medizinische Experimente in verschiedenen Ländern im Laufe der Jahrzehnte – bleibt die Handlung stets innerhalb des Rahmens der Glaubwürdigkeit und macht das Buch durch seine narrative Lebendigkeit zu einem spannenden und zugleich bewegenden Leseerlebnis.

Zwischen Macht und Menschlichkeit

Bewertung am 21.01.2026

Bewertungsnummer: 3018654

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Deus ludens von Sigrun Al-Badri ist ein Roman über Schuld, Macht und das Ausgeliefertsein des Menschen. Über fast hundert Jahre hinweg verfolgt er die Schicksale mehrerer miteinander verbundener Figuren, deren Leben von Krieg, sozialer Ungleichheit und wissenschaftlicher Hybris geprägt sind. Im Zentrum steht der Mensch als Objekt: medizinisch, moralisch, gesellschaftlich. Der Roman zeigt, wie Gewalt und Entmenschlichung nicht aus dem Nichts entstehen, sondern aus Strukturen, die Verantwortung verschieben und Grausamkeit legitimieren. Besonders eindringlich sind die Passagen, in denen medizinische Forschung zur Rechtfertigung von Verbrechen wird. Al-Badri verzichtet auf klare Täter-Opfer-Zuweisungen. Ihre Figuren sind widersprüchlich, handeln aus Not, Angst oder Machtstreben. Gerade diese Ambivalenz macht den Roman so beunruhigend: Schuld erscheint nicht als Ausnahme, sondern als Möglichkeit, die allen offensteht. Die Sprache ist präzise und sinnlich, die Bilder wirken lange nach. Trotz der thematischen Schwere bleibt die Handlung spannungsvoll und frei von Sentimentalität. Deus ludens stellt unbequeme Fragen nach Verantwortung, Ethos und Menschlichkeit – ein erster Roman von bemerkenswerter Konsequenz.

Zwischen Macht und Menschlichkeit

Bewertung am 21.01.2026
Bewertungsnummer: 3018654
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Deus ludens von Sigrun Al-Badri ist ein Roman über Schuld, Macht und das Ausgeliefertsein des Menschen. Über fast hundert Jahre hinweg verfolgt er die Schicksale mehrerer miteinander verbundener Figuren, deren Leben von Krieg, sozialer Ungleichheit und wissenschaftlicher Hybris geprägt sind. Im Zentrum steht der Mensch als Objekt: medizinisch, moralisch, gesellschaftlich. Der Roman zeigt, wie Gewalt und Entmenschlichung nicht aus dem Nichts entstehen, sondern aus Strukturen, die Verantwortung verschieben und Grausamkeit legitimieren. Besonders eindringlich sind die Passagen, in denen medizinische Forschung zur Rechtfertigung von Verbrechen wird. Al-Badri verzichtet auf klare Täter-Opfer-Zuweisungen. Ihre Figuren sind widersprüchlich, handeln aus Not, Angst oder Machtstreben. Gerade diese Ambivalenz macht den Roman so beunruhigend: Schuld erscheint nicht als Ausnahme, sondern als Möglichkeit, die allen offensteht. Die Sprache ist präzise und sinnlich, die Bilder wirken lange nach. Trotz der thematischen Schwere bleibt die Handlung spannungsvoll und frei von Sentimentalität. Deus ludens stellt unbequeme Fragen nach Verantwortung, Ethos und Menschlichkeit – ein erster Roman von bemerkenswerter Konsequenz.

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