Gesellschaft leisten Aktuelle Interventionskunst & ihre Rechtfertigungsnarrative
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- Deutsch ausgewählt
29,80 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
28.11.2025
Abbildungen
mit farbigen Abbildungen
Verlag
Kulturverlag Kadmos BerlinSeitenzahl
390
Maße (L/B/H)
23/15/3 cm
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-86599-600-8
Das Leitmotiv dieser Untersuchung bildet die Einsicht, dass weder Vereinnahmungslogiken (etwa sozio-ökonomisch oder kreativwirtschaftlich) noch Bestrebungen, Kunstqualität im Lichte künstlerischer Autonomie zu betrachten, geeignet sind, um aktuelle Interventionskunst im öffentlichen Raum zu begreifen. Ausgehend von Interventionskunst als Grenzfall, Idealtyp und zugleich Paradebeispiel entgrenzter Kunstpraktiken, wird empirisch dargelegt, wie sich ein komplexes normatives Selbstverständnis der Kunsthandelnden fernab moderner Künstlermythen herausbildet. Anhand der Trias oikos – polis – ethos wird folglich ein gesellschaftliches Regime der Kunst als zeitdiagnostische Hypothese vorgeschlagen. Weitergedacht, hieße dies nichts Geringeres als eine plurale Ästhetik – als kennzeichnendes Element einer Gegenwartskultur.
Was wäre, wenn wir unsere moderne Ästhetik erneuern würden, ohne im Sinne einer »Arrière-Garde« (Rearguard, mit Ivan de la Nuez) defaitistisch oder zynisch zu werden? Könnten pluralisierte Praktiken des Selbst zu neuen kollektiven Praktiken der Freiheit führen?
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