Produktbild: Goodbye Germania. Ein Neonazi flüchtet nach Afghanistan

Goodbye Germania. Ein Neonazi flüchtet nach Afghanistan Satire, Gesellschaft, Stadtbild. Deutschland, Merkel und »Wir schaffen das«. Plädoyer für Freundschaft, Toleranz und Verständigung.

5

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.01.2026

Herausgeber

Prinz Publishing

Verlag

Nova MD

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19,1/13,7/2,5 cm

Gewicht

442 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-690-28620-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.01.2026

Herausgeber

Prinz Publishing

Verlag

Nova MD

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19,1/13,7/2,5 cm

Gewicht

442 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-690-28620-6

Herstelleradresse

NOVA MD
Raiffeisenstraße 4
83377 Vachendorf
DE

Email: bestellung@novamd.de

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    11.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Achtung Satire

    Lesejury SassyPlatzhalter für Profilbild Cover-Bild Goodbye Germania. Ein Neonazi flüchtet nach Afghanistan (1) Einzelne Kategorien Cover Erzählstil Handlung Charaktere Eigene Bewertung:5 Rezension bearbeiten Produkt ins Regal stellen 24,00 € inkl. MwSt Verlag: Nova MD Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Humor Genre: Weitere Themen / Comics, Cartoons, Humor Seitenzahl: 336 Ersterscheinung: 22.01.2026 ISBN: 9783690286206 Mauris Blandit Goodbye Germania. Ein Neonazi flüchtet nach Afghanistan Satire, Gesellschaft, Stadtbild. Deutschland, Merkel und »Wir schaffen das«. Plädoyer für Freundschaft, Toleranz und Verständigung. Prinz Publishing (Herausgeber) Im Sommer 2015 haben Hunderttausende in Afghanistan und Syrien ihre Heimat verlassen, um vor Bürgerkrieg und Terrorismus nach Europa zu flüchten. Vor allem in Deutschland hoffen sie auf ein besseres Leben in Freiheit und Sicherheit. Angela Merkel schreibt mit ihrer Aussage »Wir schaffen das!« Geschichte. In Braunheim nimmt man den Auftrag der Bundeskanzlerin an und macht aus dem Bordell Hindukusch ein Flüchtlingsheim. Vier Sozialarbeiter kümmern sich um die Ankömmlinge. Während sich die Gemeinde wirtschaftliche Impulse erhofft und von blühenden Landschaften träumt, kommt es am rechten Rand zu Protesten. Eine Bürgerwehr wird gegründet. Neonazis marschieren mit Fackeln auf. Die Polizei schützt die Unterkunft mit Wasserwerfern. Aus Frust darüber, dass die Integration der Asylsuchenden im Dorf an den deutschen Ureinwohnern zu scheitern droht, schmieden die Sozialarbeiter Tönnies, Jonas, Eva und Sonja einen verrückten Plan: Sie wollen einem der Demonstranten am eigenen Leib zeigen, wie sich Flucht anfühlt. Mit Hilfe des afghanischen Lehrers Alaa und mit dem ortsbekannten Neonazi Kanu im Schlepptau beginnt eine turbulente Flucht durch halb Europa. Es wird leidenschaftlich über Migration, Toleranz, Gender-Sternchen, kulturelle Aneignung oder diskriminierende Sprache diskutiert, während Bürokratie, Vorurteile und die permanente Sorge um den ökologischen Fußabdruck die Flucht für die bunte Truppe zu einem bizarren Selbstfindungstrip machen. Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen Buchhandel.de Meinungen aus der Lesejury Rezensionen (1) neueste Rezensionen zuerst neueste Rezensionen zuerst Platzhalter für Profilbild Sassy Veröffentlicht am 11.03.2026 Achtung Satire! 0 Achtung Satire Ich finde das Buch genial. Wer bissige Satire und schwarzen Humor mag, wird dieses Buch lieben. Es legt den Finger direkt in die Wunde und redet nicht lange um den heißen Brei. Überspitzt, überzeichnet und provokant. Es nimmt all die Aluhutträger und Rechtsgesinnten aufs Korn, für die es nur schwarz oder weiß gibt. Das Buch unterhält und bringt mich sehr zum lachen, aber es macht mich auch nachdenklich! Hinter all dem Humor, steckt nämlich eine ernste Botschaft. Manches, was in diesem Buch so amüsant und absurd daher kommt, ist leider bittere Realität. Es gibt sie, die K(e)anus, mitten unter uns und wenn wir nicht aufpassen, werden es immer mehr. Es ist nämlich so herrlich bequem, die anderen für sein eigenes Scheitern verantwortlich zu machen. Wir müssen Stirn zeigen gegen rechte Hetze, Verschwörungstheorien und Aluhutträgern und Toleranz und Miteinander fördern. Ein mutiges Buch und eine klare Leseempfehlung für alle, die gerne mitdenken.

  • Lesenswert

    aus Bielefeld

    5/5

    24.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartig!

    Mit "Goodbye Germania. Ein Neonazi flüchtet nach Afghanistan" hat Mauris Blandit eine mit viel Humor und Satire geschriebene Geschichte einer Flucht abgeliefert, Richtig gut! Es ist Mauris Blandits erster Roman. In Braunheim wird das Bordell Hindukusch geschlossen, es sollen dort Flüchtlinge untergebracht werden. Als diese in Braunheim ankommen, gibt es ein Begrüßungsfest, denn man nimmt die Vorgaben der Kanzlerin sehr ernst. Alle freuen sich auf und über die Ankömmlinge. Alle? Nein! Denn da gibt es die rechte Szene, die ihr Leben und ihre Existenz bedroht sieht, allen voran Kanu. Kanu ist nicht gerade die hellste Kerze auf der Torte, glaubt alles (und doch wieder nichts: Lügenpresse!) Die vier Sozialarbeiter Sonja, Eva, Jonas und Tönnies wollen Kanu dabei helfen, auf den richtigen Pfad zurückzukehren. Mit Unterstützung des afghanischen Deutschlehrers Alaa wird die Flucht geplant, Kanu kurzerhand entführt und los geht`s! Damit Kanu begreift, was es heißt auf der Flucht zu sein, erzählen sie ihm, dass die Taliban bereits in Braunheim sind und die Herrschaft übernehmen wollen. Es hilft nur die Flucht dorthin, wo die Taliban ihn am wenigsten vermuten. Außerhalb von Deutschland und möglichst weit weg. Blandit greift in seinem Buch viele Vorurteile gegenüber Geflüchteten auf und rechnet mit ihnen mit zum Teil bitterbösem Humor ab. Dabei liest sich das Buch wie ein irrsinnig komischer Roman. Wenn ein Deutscher eine Flucht plant, dann aber bitte richtig! Ein Fluchtauto muss her, der CO2-Abdruck muss stimmen, ebenso die medizinische Versorgung unterwegs. Auch an Gesellschaftsspiele muss gedacht werden. Für Alaa alles etwas befremdlich, hat er doch seine Flucht aus Afghanistan etwas anders in Erinnerung.... Die Charaktere sind liebevoll mit einem Augenzwinkern beschrieben, zu jeder einzelnen Person hatte ich ein Bild vor Augen. Ein Roman, der karikiert, provoziert, überzeichnet und mit viel bissigem Humor ausgestattet dafür sorgt, dass ich es nicht weglegen konnte! Ein gekonntes Plädoyer gegen Rechts und Intoleranz, das ich sehr gerne weiterempfehle und auch sicher verschenken werde. Es lohnt sich und ich freue mich hoffentlich baldigen Nachschub von Mauris Blandit!

  • Bewertung

    5/5

    17.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wichtiges Buch der Zeit

    Eine bissige, provokante Satire, mit viel schwarzem Humor und Überzeichnung. Sehr aktuelle Themen werden gekonnt aufgegriffen. Mich hat an diesem Buch besonders beeindruckt, wie mutig und direkt es ein sehr sensibles und gesellschaftlich wichtiges Thema aufgreift. Die satirische, teilweise überzeichnete Art zwingt einen fast automatisch dazu, eigene Sichtweisen zu hinterfragen und genauer hinzuschauen, statt in einfachen Schwarz-Weiß-Kategorien zu denken. Beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl, dass hinter dem Humor eine ernste Botschaft steckt, dass Migration, Vorurteile und gesellschaftliche Spannungen nie nur Zahlen oder Schlagzeilen sind, sondern immer mit echten Menschen und Schicksalen verbunden sind. Auch wenn manche Szenen bewusst überspitzt sind, macht genau das den Reiz aus. Man lacht, schluckt aber im nächsten Moment vielleicht auch, weil man merkt, wie nah manches an der Realität ist. Für mich ist es ein Buch, das unterhält, provoziert und gleichzeitig zum Nachdenken über Toleranz, Mitgefühl und gesellschaftliches Miteinander anregt.

  • Bewertung

    4/5

    13.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aluhut am Hindukusch – Eine irrwitzige Flucht zwischen Satire, Klischee und überraschender Nachdenklichkeit!

    „Goodbye Germania. Ein Neonazi flüchtet nach Afghanistan“ von Mauris Blandit ist kein gewöhnlicher Roman – eher ein kurioses, teilweise völlig absurdes Road-Movie in Buchform, das mit Situationskomik, überzeichneten Klischees und satirischen Seitenhieben nur so um sich wirft. Im Mittelpunkt steht Kanu – der eigentlich Keanu heißt –, ein Neonazi mit Aluhut und einer sehr eigenen Weltsicht. Ausgerechnet er beschließt, Deutschland zu verlassen und in Richtung Hindukusch aufzubrechen, um diesen – zumindest in seiner Vorstellung – zu verteidigen. Schon diese Ausgangsidee zeigt, wohin die Reise geht: in eine Welt voller ironischer Übertreibungen und absurder Situationen. Der Roman lebt stark von seinen Figuren. Besonders Sonja und Eva sind mir beim Lesen schnell sympathisch geworden. Sie bringen eine gewisse Bodenständigkeit und Menschlichkeit in das ansonsten ziemlich schräge Geschehen. Kanu selbst ist natürlich bewusst überzeichnet – eine Figur, die man nicht unbedingt ernst nehmen soll, sondern die als satirischer Spiegel funktioniert. Was das Buch besonders macht, ist seine Mischung aus Humor und unterschwelliger Gesellschaftskritik. Viele Szenen sind einfach nur herrlich absurd und bringen einen wirklich zum Lachen. Gleichzeitig merkt man, dass hinter der Komik auch eine gewisse Einladung zum Nachdenken steckt. Manche Klischees werden bewusst überspitzt dargestellt, sodass man automatisch beginnt, gewisse Denkmuster oder politische Parolen zu hinterfragen. Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir das Kapitel mit „Mutter Teresa nach Lesbos“, das auf eine ganz eigene Weise grotesk, kreativ und gleichzeitig überraschend pointiert ist. Solche Momente zeigen, dass der Autor keine Angst davor hat, Grenzen des Absurden auszutesten. Insgesamt ist Goodbye Germania ein sehr temporeicher Reiseroman mit viel satirischem Biss. Nicht jede Pointe zündet gleich stark, und manches wirkt bewusst überdreht – aber genau das gehört zum Stil dieses Buches. Wer Satire mag, ein Faible für schräge Figuren hat und bereit ist, sich auf ungewöhnlichen Humor einzulassen, wird hier definitiv unterhalten. Ein ungewöhnlicher, witziger Roman, der gleichzeitig zum Schmunzeln und zum Nachdenken anregt.

  • Kristin König

    3/5

    10.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein gewagtes Experiment

    Kaenu (er nennt sich selber: Kanu) ist ganz klar gegen den Einzug mehrerer Flüchtlinge in das Flüchtlingsheim "Hindukusch" in seinem Ort. Sein Deutschland muss "sauber" bleiben. Also geht er vor dem Flüchtlingsheim protestieren. Doch was bringt diese Aktion? Für die, durch ihre Flucht gekennzeichneten, Flüchtlinge wirkt es mehr als verstörend. Sie haben die weite beschwerliche Reise geschafft, wurden zunächst freundlich begrüßt und nun protestieren andere Menschen dafür, dass sie wieder zurücksollen. Aber wohin? In das gefährliche Land? Kurzerhand beschließen die Sozialarbeiter der Unterkunft, sowie der Insasse und Ex-Flüchtling Alaa dem rechtsorientierten Kanu zu zeigen, wie erschwerlich und Angsteinflößend solche eine Flucht sein kann. Doch wird ihn die Reise wirklich bekehren? Werden Kanu die Augen geöffnet und wird so aus dem ehemaligen Neonazi ein verständnisvoller Mann? Ein sehr satirisches Buch über die engstirnige Denkweise mancher "Deutschen". Auch wenn mich die Thematik nicht komplett überzeugt hat fand ich das Buch ok. Die Schreibweise war etwas langatmig.

Kundinnen und Kunden meinen

5

3

4

1

3

1

2

0

1

0

Bewertungen (5)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Goodbye Germania. Ein Neonazi flüchtet nach Afghanistan