Überprüfung von Effekten eines sensomotorischen Trainings auf den Positionssinn im Bereich der Lendenwirbelsäule Eine empirische Analyse sensomotorischer Interventionen zur Verbesserung der lumbalen Propriozeption
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- Deutsch ausgewählt
47,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
24.11.2025
Verlag
GRINSeitenzahl
100
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,8 cm
Gewicht
157 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-389-16831-8
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Gesundheit - Sportwissenschaft, Note: 1,0, Universität der Bundeswehr München, Neubiberg (Institut für Sportwissenschaft und Sport), Veranstaltung: Vermittlungsmethoden unter spezifischen Rahmenbedingungen I, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Bachelorarbeit untersucht die Wirkung eines sechswöchigen sensomotorischen Trainings auf den Positionssinn der Lendenwirbelsäule. Im Zentrum steht die Frage, ob ein strukturiertes Training - entweder als Sling-Training auf instabiler Grundlage oder als konventionelles Bodentraining - messbare Verbesserungen der lumbalen Propriozeption erzeugt. Grundlage ist ein experimentelles Studiendesign, in dem 70 Probanden der Universität der Bundeswehr München randomisiert drei Gruppen zugeteilt wurden: Slinggruppe, Bodengruppe und Kontrollgruppe ohne Training. In allen Gruppen wurde vor und nach der Trainingsphase ein standardisierter Vierfüßler-Test durchgeführt, der die Fähigkeit zur Reproduktion definierter Wirbelsäulenpositionen abbildet. Zur objektiven Erfassung der Positionsveränderungen kam ein 3D-Motion-Capture-System mit zwölf Hochgeschwindigkeitskameras zum Einsatz. Reflektierende Marker ermöglichten die präzise Analyse von Repositionsfehlern und Bewegungsausmaßen in X-, Y- und Z-Richtung. Die Studie prüfte, wie stark sich die Position des Lendenwirbelsäulenmarkers (L5) zwischen Start- und Endstellung unterscheidet und ob das Training eine Reduktion dieser Abweichungen bewirkt. Zusätzlich wurde die Veränderung des Bewegungsausmaßes (Range of Motion) in Flexion und Extension erfasst. Die Ergebnisse liefern differenzierte empirische Befunde zur lumbalen Sensomotorik. Es zeigt sich, dass sensomotorisches Training die neuromuskuläre Kontrolle im Lenden-Becken-Bereich beeinflussen kann. Besonders relevant sind die Unterschiede zwischen lokalen und globalen Stabilisatoren, die im theoretischen Teil der Arbeit ausführlich dargestellt werden. Die Arbeit verbindet sportwissenschaftliche Grundlagen, biomechanische Modelle und praktische Trainingsmethodik und leistet damit einen Beitrag zur aktuellen Forschung im Bereich Rückenprävention, Propriozeption und segmentaler Wirbelsäulenstabilität. Sie bietet zugleich wertvolle Ansatzpunkte für Therapie, Prävention und trainingspraktische Anwendungen im Leistungs- und Gesundheitssport.
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